(Minghui.org) Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, hatte ich viele Fragen zum Leben. Oft fragte ich mich, woher ich kam und wohin ich gehen würde. Als ich klein war, erzählte mir meine Großmutter, dass über dem Kopf jedes Menschen ein Stern stünde; deshalb blickte ich nachts oft nach oben und suchte nach dem Stern über meinem Kopf – manchmal liefen mir dabei Tränen über das Gesicht.

Gegen Ende des Jahres 1998 erhielt ich das Fa und war zutiefst beeindruckt von den Fa-Prinzipien, die im Hauptwerk des Falun Dafa, dem Zhuan Falun dargelegt sind. Ich fand Antworten auf all meine Fragen und war entschlossen, dem Meister in der Dafa-Kultivierung zu folgen, um zu meinem wahren Zuhause zurückzukehren.

Ich war von Natur aus introvertiert; schon als Kind scheute ich mich davor, Fremden zu begegnen. Wenn ich vor anderen sprechen musste, wurde mein Gesicht rot und meine Lippen zitterten.

Als ich erwachsen war und ins Berufsleben eintrat, hielten mich die Menschen in meinem Umfeld für ungesellig, unbeholfen und schwierig im Umgang. Nachdem ich mit der Kultivierung im Dafa begonnen hatte, bemerkten alle, wie sehr ich mich verändert hatte und dass ich nun viel umgänglicher war.

Als meine Familie einen kleinen Laden eröffnete, dachte ich: „Das ist meine Plattform, auf der ich den Menschen die wahren Umstände erklären und Lebewesen retten kann.“ Jedem, der unseren Laden betrat, erklärte ich die Wahrheit über Falun Gong und die rechtswidrige Verfolgung. Manche fragten: „Sie sind so ein netter Mensch. Warum haben Sie sich dieser Praxis zugewandt?“

„Falun Dafa hat mich zu einem neuen Menschen gemacht, sowohl körperlich als auch geistig. Aus diesem Grund behandle ich die Kunden unseres kleinen Ladens nun stets fair und ehrlich“, erklärte ich. Hier möchte ich einige Geschichten erzählen, die sich in unserem Geschäft zugetragen haben.

Geschichte 1

Eines Tages kam ein älterer Mann herein, um die Batterie seiner Armbanduhr wechseln zu lassen; ich tauschte sie aus und setzte den Gehäusedeckel wieder auf. Der alte Mann freute sich sehr und ging. Zwei Tage später kam er zurück,. Er sagte, der Gehäusedeckel fehle, und bat mich, ihm einen anderen zu geben. „Aber der Uhrendeckel war wieder richtig aufgesetzt, als Sie das Geschäft verlassen haben“, erklärte ich ihm. „Das ist mir egal!“, sagte er und bestand darauf, dass ich einen Ersatz für den Uhrendeckel besorgte. Mir war etwas mulmig zumute; ich fragte mich, wo ich bloß einen solchen Deckel herbekommen sollte. Er hatte ihn verloren und verlangte nun von mir einen neuen.

Dann erinnerte ich mich an die Fa-Prinzipien, die der Meister uns im Zhuan Falun vermittelt hat, und sagte zu dem alten Mann: „Machen Sie sich keine Sorgen, Großvater. Lassen Sie mich überlegen, was ich tun kann. Wie wäre es, wenn ich Ihnen eine neue Uhr gebe?“ Ich zeigte ihm daraufhin eine neue Uhr. Er legte sie an und ging zufrieden davon.

Ich dachte mir: „Er ist ein alter Mann. Ich sollte nicht zulassen, dass er sich wegen einer Uhr Sorgen macht. Einen kleinen Verlust wie diesen kann ich verkraften, solange der alte Mann glücklich ist.“ Danke, Meister, dass Sie mich gelehrt haben, ein guter Mensch zu sein.

Geschichte 2

Bei einer anderen Gelegenheit bemerkte ich, nachdem ein Kunde das Geschäft verlassen hatte, ein Geldbündel auf der Ladentheke. Ich eilte ihm hinterher, doch er sagte, es gehöre ihm nicht. Ich versuchte, mich an alle Kunden zu erinnern, die an diesem Tag bei uns gewesen waren, aber niemand meldete sich als Eigentümer. Mein Nachbar meinte: „Wenn du den Besitzer nicht finden kannst, kannst du das Geld auch einfach behalten.“

Als Dafa-Praktizierende würde ich so etwas niemals tun. In dem Geldbündel steckte eine Visitenkarte für landwirtschaftliche Geräte; ich legte die Karte auf die Theke in der Hoffnung, so den Besitzer ausfindig machen zu können. Das Geld ließ ich ebenfalls an einer gut sichtbaren Stelle auf der Theke liegen.

Eines Tages kam die Mutter einer Mitschülerin meiner Tochter in unser Geschäft, doch ich war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. „Warum behältst du das Geld nicht, anstatt es auf der Theke liegen zu lassen?“, fragte sie meine Tochter. „Meine Mama hat gesagt, das Geld gehört jemand anderem und wir sollten es nicht behalten“, erklärte ihr meine Tochter. Später erzählte sie mir davon und sagte: „Deine Tochter ist wirklich ehrlich. Es ist nicht leicht, in der heutigen Gesellschaft so ehrlich zu sein.“

Ich weiß, dass dies alles Segnungen von Dafa sind; es wirkt sich auf subtile Weise auf meine Tochter aus und leitet sie dazu an, ein ehrlicher und vertrauenswürdiger Mensch zu sein.

Zwei oder drei Monate später sah ein Kunde die Visitenkarte auf der Theke und fragte: „Sie haben also auch eine Karte für dieses Geschäft?“ – „Jemand hat sie hier liegen lassen. Haben Sie auch so eine Visitenkarte?“, fragte ich ihn. „Früher hatte ich eine“, erwiderte er. „Haben Sie schon einmal Geld verloren?“, fragte ich ihn. „Ja“, sagte er und nannte mir ungefähr den Betrag, den er in Form einer Geldbündelrolle verloren hatte. Da freute ich mich sehr, den Besitzer des auf unserer Theke liegengebliebenen Geldes gefunden zu haben, und gab es ihm zurück.

Er war sehr überrascht und sagte zu mir: „Es ist schon lange her, dass ich das Geld verloren habe, und ich dachte, ich würde es nie wiedersehen. Vielen Dank! Menschen wie Sie, die Falun Dafa praktizieren, sind wirklich anders als andere!“

Geschichte 3

In unserer Gegend lebt ein älterer Mann mit dem Nachnamen Nie. Er ist etwa 90 Jahre alt, stammt nicht von hier und ist ziemlich eigenwillig. Als andere Praktizierende ihm früher die wahren Umstände der Verfolgung erklärten, weigerte er sich, aus der KPCh auszutreten. Er saß jedoch oft im Park, unterhielt sich mit Leuten und verstand sich recht gut mit meinem Vater.

Also versuchte ich, einen Draht zu ihm zu finden, indem ich anfangs über alltägliche Dinge plauderte. Dann sagte ich: „Großvater, in Ihrem Alter haben Sie sicher all diese politischen Kampagnen miterlebt, etwa wie die ‚Kampagne gegen die drei Übel‘, die ‚Kampagne gegen die fünf Übel‘ und die ‚Kulturrevolution‘, nicht wahr?“ „Ja, all das und noch viel mehr habe ich erlebt“, sagte er.

„Die KPCh hat in ihren verschiedenen Kampagnen unzählige gute Menschen verfolgt, darunter auch Praktizierende von Falun Gong“, fuhr ich fort. „Die inszenierte „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ war ein Propagandatrick. Überlegen Sie doch mal: Wie könnte jemand mit schweren Verbrennungen aufrecht sitzen und Parolen rufen? Das widerspricht jeder Logik und war eindeutig inszeniert. Außerdem wurde Liu Chunling, die bei lebendigem Leibe verbrannt wurde, von der Polizei in den Kopf geschossen. Das war in den Zeitlupenaufnahmen der angeblichen Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz in der Sendung ‚Focus Interview‘ des chinesischen Staatsfernsehens zu sehen.“ Ich erläuterte ihm weitere die Fakten, doch er schwieg.

„Die KPCh hat so viel Böses getan und wird vom Himmel bestraft werden. Wir einfachen Menschen sollten davon nicht betroffen sein. Sie sind sicher, wie viele andere auch, Mitglied in KPCh-Organisationen geworden. Bitte treten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit aus“, ermutigte ich ihn. „Ich bin seit über 60 Jahren Mitglied der KPCh. Ich kann nicht austreten“, sagte er langsam.

Ich machte mir große Sorgen um ihn, vergaß aber in diesem Moment, aufrichtige Gedanken auszusenden. Da er von den bösen Wesenheiten hinter ihm kontrolliert wurde, forderte er mich auf zu gehen. Ich empfand tiefes Mitleid mit ihm.

Wegen der Lockdowns während der COVID-Pandemie sah ich ihn über ein Jahr lang nicht mehr. Nachdem die Lockdowns aufgehoben worden waren, fuhr ich eines Tages mit dem Fahrrad zu meiner Mutter. An einer Abzweigung blickte ich zurück und sah einen alten Mann mit einem Gehstock am Tor der Wohnanlage stehen.

Es war Großvater Nie. Ich war schon ein Stück von ihm entfernt, doch plötzlich empfand ich tiefes Mitgefühl für ihn. Er hatte ein so hohes Alter erreicht nur um nun durch Dafa gerettet zu werden. Meister, bitte retten Sie ihn, dachte ich.

Ich drehte um, fuhr zu Großvater Nie zurück und grüßte ihn. Er lächelte mir zu. „Bitte treten Sie aus der Partei aus, so wie ich es früher vorgeschlagen habe“, sagte ich zu ihm. Ohne zu zögern, zeigte er sich einverstanden und meinte: „In Ordnung. Ich trete aus.“

Ich freute mich sehr für ihn und bat ihn, sich folgende Worte zu merken: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Schließlich trat er aus der KPCh aus und entschied sich für eine strahlende Zukunft.

Danke, Meister, dass Sie ihn in Ihrer unermesslichen Barmherzigkeit errettet haben!

Geschichte 4

An einem Markttag kam eine ältere Dame in unser Geschäft und dankte mir dafür, dass ich ihr bei der Genesung von einer Krankheit geholfen hatte; ich konnte mich jedoch nicht daran erinnern, worauf sie sich bezog.

Sie erzählte: „Wissen Sie, vor ein paar Jahren hatte ich Gürtelrose. Die Ärzte sagten, sie hätte sich über meinen gesamten Darm ausgebreitet und ich müsse zur Operation ins Krankenhaus, aber Sie sagten mir, dass mir auch etwas anderes helfen könnte.“

Da erinnerte ich mich: Vor einigen Jahren war eines Nachmittags eine ältere Dame in unser Geschäft gekommen, die sehr elend aussah. Ich hatte gefragt, ob alles in Ordnung sei, und sie hatte mir erzählt, dass sie Gürtelrose habe, die nur operativ entfernt werden könne.

„Nun, Sie können versuchen, ‚Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!‘ zu rezitieren. Falun Dafa ist ein aufrichtiger Kultivierungsweg und kann alle unrichtigen Zustände berichtigen“, hatte ich ihr gesagt und ihr zudem ein Dafa-Amulett gegeben. „Rezitieren Sie einfach diese Worte, das wird helfen“, hatte ich sie ermutigt und ihr geraten, das Amulett stets bei sich zu tragen. Da dies zwei Jahre zurücklag, hatte ich die Sache völlig vergessen.

„Danken Sie nicht mir, Sie sollten Falun Dafa danken“, sagte ich, worauf sie erwiderte: „Danke, Falun Dafa! Falun Dafa ist ein aufrichtiges Fa! Ich trage das Amulett, das Sie mir gegeben haben, immer noch in meiner Tasche bei mir.“