(Minghui.org) Am 28. Juni 2026 erfüllten die Klänge der Tian Guo Marching Band und die farbenfrohen Darbietungen von Falun-Dafa-Praktizierenden die Straßen Roms. Die Praktizierenden veranstalteten eine Reihe von Aktivitäten, darunter eine Parade, die vom historischen Stadtzentrum (Centro Storico) bis zur Via dei Fori Imperiali führte.
Die Parade zog die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten auf sich. Viele blieben stehen, um das Geschehen zu verfolgen, während andere ihre Mobiltelefone zückten, um die Transparente, die Löwen- und Drachentänze, die Hüfttrommler und die Musiker der Tian Guo Marching Band in ihren blau-goldenen Uniformen in Fotos und Videos festzuhalten.
Die europäische Tian Guo Marching Band marschiert vor dem Kolosseum (Minghui.org)





Falun-Dafa-Praktizierende aus mehreren europäischen Ländern nehmen am 28. Juni an einer Parade in Rom teil (Minghui.org)


Praktizierende führen die Übungen auf der Via dei Fori Imperiali vor. Auch die Tian Guo Marching Band und das Hüfttrommelteam treten auf. (Minghui.org)
Sven Richter, der bei einem deutschen Ingenieurbüro arbeitet, fotografierte die Parade und interessierte sich dafür, mehr über Falun Dafa zu erfahren.
„Die Musik war wunderschön und auch die Kostüme waren beeindruckend“, fand er. „An ihren Gesichtern konnte man erkennen, mit welcher Hingabe sie dabei waren und wie sehr es ihnen am Herzen lag, ihre Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen. Das finde ich großartig. Außerdem erlebt man nicht jeden Tag eine Veranstaltung dieser Größenordnung. Ich finde das wirklich beeindruckend und sehr schön.“
„Diese Werte sollten sehr großen Anklang finden“
Gabriella aus Italien sah sich die Parade gemeinsam mit Freunden an. „Eine große Vielfalt“, meinte sie. „Sehr beeindruckend, besonders die Farben.“
Über die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – sagte sie: „Sie sind von großer Bedeutung, denn wir müssen sie mit dem Herzen leben und zum Ausdruck bringen, nicht nur mit dem Verstand begreifen. Wenn man sein Herz öffnet, kann man die Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht spüren. Würde man sich allein auf den Verstand verlassen, wäre es viel schwieriger.“
Elisabetta, die in der Nähe wohnt und regelmäßig die unterschiedlichsten Paraden erlebt, beschrieb diese Veranstaltung als „groß angelegt und voller Kraft“. Sie hatte bereits von Falun Dafa gehört und stimmte den Prinzipien der spirituellen Praxis zu. „Diese Werte sollten viel weiter verbreitet sein. Es wäre wunderbar, wenn sie zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens der Menschen würden.“
Als gläubiger Mensch zeigte sie sich zudem betroffen über die Verfolgung der Praktizierenden in China. „Solche Aktivitäten und Paraden sind wichtig. Sie geben uns die Möglichkeit zu verstehen, was wirklich geschehen ist. Allen gutherzigen Menschen möchte ich meine besten Wünsche übermitteln.“
Gemeinsam helfen, die Verfolgung zu beenden



Passanten unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung in China fordert (Minghui.org)
Während der Veranstaltung erfuhren die Menschen, dass Falun Dafa weltweit praktiziert wird und von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgt wird – unter anderem durch staatlich geförderten Organraub. Eine weiß gekleidete Praktizierende hielt Fotos einiger Opfer der KPCh in den Händen.
Viele Menschen konnten nicht verstehen, warum Falun Dafa verfolgt wird, und erkundigten sich bei den Praktizierenden danach. Einige lasen Informationsmaterialien und unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen fordert.
Hau, eine Praktizierende aus Deutschland, hielt Flyer in der jeweiligen Muttersprache der Touristen bereit. Zudem wies sie auf eine mehrsprachige Informationstafel hin, die erläuterte, warum es wichtig ist, die Petition zu unterzeichnen.
Maria José, eine Studentin der Ernährungswissenschaften aus Kolumbien, und ihre Familie unterzeichneten die Petition. Sie hatte zuvor noch nie von Falun Dafa gehört. Ihr Kommentar: „Glaubensfreiheit ist ein Grundrecht, das jedem Menschen zustehen sollte. Doch die KPCh bezeichnet die Ausübung dieser Rechte als Wahnsinn oder stigmatisiert sie auf andere Weise. Die Verfolgten dürfen nicht einmal meditieren. Ich finde das brutal und ungerecht. Auch die Vorstellung von Zwangsorganentnahmen ist unglaublich grausam.
Falun-Gong-Praktizierende setzen sich friedlich – durch Musik, Tanz und eine kulturelle Darbietung – für eine gerechte Sache ein und bringen gleichzeitig ihre entschiedene, kompromisslose Haltung zur aktuellen Situation in China zum Ausdruck. Ich finde alles, was sie erlebt haben, sehr ungerecht. Es ist wichtig, die Petition zu unterschreiben. So kann ich meine Unterstützung für sie und meinen Widerstand gegen die Situation in China zum Ausdruck bringen.“
Thiziri Boukhalfa aus Algerien ist Managerin bei einem Telekommunikationsunternehmen. Sie und ihre Freundin sahen ein Transparent mit der Aufschrift „Eine Unterschrift kann Leben retten“ und blieben stehen, um mehr darüber zu erfahren.
„Wir haben uns ebenfalls entschlossen zu unterstützen, weil wir jede Form von Gewalt und Verfolgung ablehnen“, betonte sie. „Ich finde, jeder sollte etwas dazu beitragen und sei es noch so klein, denn es kann anderen zu einem besseren Leben verhelfen.“
Nachdem sie die Übungsvorführung gesehen und mit den Praktizierenden gesprochen hatte, erklärte sie: „Das sieht wirklich gut aus. Es kann helfen, Stress abzubauen, und wahrscheinlich dazu beitragen, dass sowohl der Mensch selbst als auch sein Umfeld friedlicher werden.“
Die Veranstaltung bewertete sie mit den folgenden Worten: „Ich finde sie großartig. Auf diese Weise können noch mehr Menschen auf dieses Thema aufmerksam werden. Außerdem gibt sie den Verfolgten eine Stimme. Wir hier genießen die Sicherheit und die Freiheit, über diese Dinge zu sprechen – sie jedoch nicht. Deshalb denke ich, dass solche Veranstaltungen uns die Möglichkeit geben, für sie einzutreten und sie zu unterstützen.“
Ein Praktizierender: Eine Herzensangelegenheit
Die Temperaturen erreichten an diesem Nachmittag fast 40 Grad Celsius. Unter den Praktizierenden, die aus verschiedenen europäischen Ländern angereist waren, war der 19-jährige Sven aus Kroatien.
Sven, Basstrommler der Tian Guo Marching Band, stand in der ersten Reihe der Parade. Obwohl er eine schwere Basstrommel trug und in der Hitze ein langärmeliges Outfit anhatte, sprühte er vor Energie, als er die begeisterten Zuschauer sah. „Als sie uns sahen und hörten, merkte ich, wie glücklich die Passanten waren. Sie filmten unsere Band und die Parade“, sagte er. „Ich konnte die Leidenschaft der Menschen spüren“, sagte er.
Seit drei Jahren spielt Sven mit der europäischen Tian Guo Marching Band in fast zehn Ländern. Als seine Freunde ihn so oft reisen sahen, fragten sie ihn, ob er dafür bezahlt werde. Er antwortete: „Das hat nichts mit Geld zu tun. Es geht darum, Herz und Geist zu kultivieren. Dafür würde ich niemals Geld annehmen.“
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