(Minghui.org) Eine 84-jährige Frau aus Fuzhou, Provinz Fujian, darf seit ihrer Inhaftierung am 20. Januar 2026 keine Familienbesuche empfangen. Wang Xiuqin sitzt für zwei Jahre und fünf Monate im Gefängnis, nur weil sie Falun Dafa praktiziert. In einem kürzlich an ihre Familie gerichteten Brief schildert sie Einzelheiten zu ihrer Verhaftung.

Wangs Fall kurz zusammengefasst

Wang wurde am 12. Februar 2025 verhaftet. Wegen ihres hohen Blutdrucks wurde sie freigelassen und unter Hausarrest gestellt. Am 14. Juli 2025 stürmte die Polizei ihre Wohnung und brachte sie zur Untersuchung ins Krankenhaus. Drei Tage später wurde sie in die Haftanstalt Nr. 2 von Fuzhou eingeliefert. Am 9. Oktober 2025 wurde sie vom Gericht des Kreises Minqing verurteilt und im November 2025 für schuldig befunden. Sie legte beim Mittleren Gericht der Stadt Fuzhou Berufung ein, aber dieses wies die Berufung ab.

Am 20. Januar 2026 wurde Wang in die zweite Abteilung des Frauengefängnisses der Provinz Fujian verlegt. Obwohl in der Haftmitteilung vermerkt ist, dass ihre Familie sie jeweils am 16. eines jeden Monats besuchen darf, wurde ihr dieses Recht bislang verwehrt.

Ihr über 90-jähriger Mann ist pflegebedürftig und auf ihre Unterstützung angewiesen. Ihre Inhaftierung hat die Familie in eine schwierige Lage gebracht.

Einzelheiten zu ihrer Verhaftung

Shen Hongbing, ein Beamter der Polizeistation Duihu, brach zusammen mit mehreren Beamten des Straßenkomitees Duihu sowie medizinischem Personal des Wohnkomitees Dongsheng am 14. Juli 2025 in Wangs Wohnung ein. Sie trugen sie weg, ohne ihr zu erlauben, ihre Kleidung oder Schuhe zu wechseln.

Shen fuhr Wang zusammen mit zehn anderen Beamten ins Zweite Krankenhaus der Stadt Fuzhou. Sie forderten Wangs älteren Sohn telefonisch auf, ebenfalls dorthin zu kommen.

Nach einer gründlichen Untersuchung wurden bei Wang Bluthochdruck sowie eine Verletzung im linken Beckenbereich festgestellt, die auf einen Autounfall vor mehreren Jahren zurückzuführen war. Die Polizei forderte die Praktizierende auf, eine Erklärung zu verfassen, in der sie Falun Dafa abschwor. Als sie sich weigerte, brachten die Beamten sie am Abend zur Haftanstalt Nr. 2 in Fuzhou. Da die Haftanstalt ihre Aufnahme verweigerte, wurde Wang anschließend zur stationären Behandlung in das Erste Krankenhaus von Fuzhou gebracht.

Wu Yanhong, ein Mitarbeiter der Haftanstalt, gab Wang einen Milchshake. Am nächsten Tag bemerkte sie, dass sich die Haut an ihren Händen und Füßen dunkelgrau verfärbt hatte.

Ein Wärter der Haftanstalt holte Wang am 17. Juli im Krankenhaus ab.

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