(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende veranstalteten am 27. Juni eine Kundgebung auf der Piazza Vittorio, gefolgt von einer Kerzenlicht-Mahnwache im Park der Villa Borghese am Abend, um auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen.
Silvia, eine italienische Archäologin, stieß mit ihrem Mann auf die Veranstaltung. Sie unterhielt sich ausführlich mit einer Praktizierenden über Falun Dafa und zeigte besonderes Interesse am Buch Zhuan Falun, das sie lesen wollte. „Ich frage mich, warum so viele Menschen dieses Buch lesen“, erklärte sie ihr Interesse. „Wonach suchen sie und warum gerade dieses Buch?“
Silvia war überrascht, von der Verfolgung der spirituellen Praxis und ihrer positiven Werte durch die KPCh zu hören, und meinte: „Ich finde das absurd. Warum sollten sie diese friedlichen Menschen verfolgen?“
„Wonach ich gesucht habe“
Maria Pia aus Turin, Italien (Minghui.org)
Vor neun Jahren erhielt Maria Pia aus Turin von einer Freundin das Buch Zhuan Falun. Nach der Lektüre fühlte sie endlich inneren Frieden. „Seit ich 13 Jahre alt war, sagte mir eine innere Stimme immer wieder, dass ich etwas Bestimmtes tun müsse“, erzählte sie. „Diese Stimme verstummte endlich, nachdem ich Falun Dafa kennengelernt hatte.“
Sie fügte hinzu: „Falun Dafa ist genau das, wonach ich gesucht habe. Das ist der Lebensweg, den ich immer gehen wollte.“
Paolo aus Sardinien, Italien (Minghui.org)
Paolo aus Sardinien lernte Falun Dafa durch einen Jugendfreund kennen, der ihm eine PDF-Version des Zhuan Falun schickte. Er druckte es aus und las es komplett durch. „Seitdem lese ich ununterbrochen im Zhuan Falun.“
„All meine Fragen wurden beantwortet“
IT-Berater Raffaele (Minghui.org)
Schon seit seiner Jugend liest der IT-Berater Raffaele leidenschaftlich Bücher über Spiritualität, darunter Buddhismus und Taoismus, in der Hoffnung, Antworten auf seine Lebensfragen zu finden. „Ich wollte Spiritualität wirklich tiefgründig verstehen und nicht nur die kirchliche Kultur“, meinte er. „Ich hatte immer eine tiefe Verbindung zum Osten.“
Eines Tages im Jahr 2012 machte ihn jemand mit Falun Dafa bekannt. „Da ich in der Vergangenheit bereits andere spirituelle Disziplinen praktiziert hatte, war ich relativ sensibel für Energien“, erklärte er. „Als ich also mit den Falun-Gong-Übungen begann, spürte ich eine starke Energie.“
Raffaele war damals 22 Jahre alt. Er wollte mehr über Falun Dafa erfahren und begann, im Internet zu recherchieren. „Nach eingehender Recherche fand ich heraus, dass es sich um eine großartige Kultivierungsmethode handelt und dass es auch ein Buch dazu gibt. Dieses Buch ist einzigartig. Nachdem ich es gelesen hatte, wurde mir klar, dass all meine Fragen beantwortet waren, auf die ich in anderen Büchern keine Antworten gefunden hatte. Ich spürte, dass ich weiterlesen sollte. Je mehr ich las, desto mehr Antworten tauchten auf. Und so las ich weiter.“
Das Zhuan Falun habe ihm geholfen, so Raffaele weiter, die Ursache des Leidens und karmische Zusammenhänge zu verstehen und wie bedeutsam es ist, den moralischen Charakter zu verbessern. Zuerst las er die kostenlosen Bücher online und lernte die Übungen im Selbststudium. Später wollte er sich anderen Praktizierenden anschließen. Er fand heraus, dass es in seiner Nähe sonntags einen gemeinsamen Übungstreff gab. „Ich stellte mich vor und fing dann an, mit ihnen zu üben“, erinnerte er sich.
Schon bald darauf bemerkte er, dass seine Rückenschmerzen vom Arbeiten am Computer und die starken Kopfschmerzen, die ihn im Winter immer plagten, verschwunden waren. Er fühlte sich auch ruhiger und entspannter. Am wichtigsten war ihm jedoch, dass er den Sinn des Lebens verstanden hatte. „Mein Leben hat jetzt einen Sinn, eine Aufgabe. Ich kann mich stetig verbessern“, so Raffaele.
„Wir dürfen nicht wegschauen“
Während Raffaele das Praktizieren fortsetzte, erfuhr er von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh.
„Ich war schockiert, als ich das zum ersten Mal hörte.“ Er hatte gedacht, dass mit der allmählichen Öffnung Chinas gegenüber dem Rest der Welt solche Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit angehören würden. Er hatte nicht erwartet, dass die Verfolgung andauern und mit solcher Brutalität erfolgen würde.
Um die Wahrheit hinter der Verfolgung zu verstehen, begann Raffaele, sich mit dem Kommunismus und der Geschichte der KPCh auseinanderzusetzen. Falun Dafa bedeutet, sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu vervollkommnen. Praktizierende engagieren sich nicht in der Politik.
Raffaele war der Ansicht, dass die KPCh diese Werte nicht tolerieren könne und deshalb seit Jahren Lügen verbreite und Falun Dafa verleumde, ja sogar Falun-Dafa-Bücher verbrenne und zerstöre, um die Menschen daran zu hindern, von dieser Praxis zu erfahren. „Die KPCh missachtet die Menschenrechte“, erklärte er. „Wir dürfen die Menschenrechtsverletzungen der Geschichte nicht vergessen, um ähnliche Ereignisse in Zukunft zu verhindern. Doch diese Verfolgung in China geht weiter. Wir dürfen nicht länger wegschauen.“
Er glaubt, dass es die Verantwortung jedes Menschen ist, dem die Menschenrechte am Herzen liegen, diese Verfolgung aufzudecken und zu beenden – nicht nur die der Falun-Dafa-Praktizierenden.
„Ich bin selbst ein Praktizierender und weiß, dass auf der anderen Seite der Welt viele Menschen leiden, weil sie an ihrem Glauben festhalten. Ich kann nicht einfach tatenlos zusehen. Ich muss mein Bestes tun, um ihnen zu helfen. Das ist meine Pflicht.“
„Heute ist ein wahrhaft wundervoller und erfüllender Tag“
Englischlehrerin Nicoletta Gerichievich (Minghui.org)
Die Englischlehrerin Nicoletta Gerichievich war von einer Freundin eingeladen worden, an der Kundgebung auf der Piazza Vittorio teilzunehmen. Sie hatte zuvor noch nie von Falun Dafa gehört.
Nachdem sie die Informationstafeln gelesen und Reden von Regierungsvertretern und Praktizierenden angehört hatte, erfuhr sie von der Verfolgung in China, einschließlich der staatlich geförderten Zwangsorganentnahme.
„Wahnsinn! Das widerspricht völlig der menschlichen Natur“, äußerte sie. Sie unterzeichnete auch die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert. „Ich möchte euch und die Menschenrechte so gut wie möglich unterstützen. Ich finde, das sollte jeder tun.“
Nicoletta (im blauen T-Shirt und einer schwarzen langen Hose) lernt die Falun-Dafa-Übungen an der Villa Borghese (Minghui.org)
Am Abend lernte Nicoletta die Falun-Dafa-Übungen an der Villa Borghese. „Das ist alles neu für mich, und es fühlt sich großartig an“, sagte sie. „Ich bin ganz entspannt und ruhig. Das ist wirklich eine wundervolle Erfahrung.“
Sie fand die Veranstaltung wichtig, da viele Menschen nichts von der Verfolgung wüssten. „Wenn ich nicht hierhergekommen wäre, wüsste ich überhaupt nichts davon“, erklärte sie. „Wir sollten mehr Menschen über dieses Thema aufklären.“ Bevor sie ging, sagte sie bewegt: „Heute war es wirklich wunderbar und erfüllend. Die Atmosphäre hier ist so ruhig, friedlich und warm. Die Menschen sind sehr freundlich und haben mich tief beeindruckt.“
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