(Minghui.org) Seit ich begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren, sind mir viele wundersame Dinge widerfahren. Vor Kurzem geschah erneut etwas Außergewöhnliches: Mein jahrzehntelanger Buckel richtete sich auf wundersame Weise auf.

Seit meiner Kindheit habe ich einen Buckel. Vor meinem 30. Lebensjahr fiel das noch nicht besonders auf. Danach neigte sich mein Oberkörper zunehmend nach vorne. Egal ob ich stand, saß oder ging – ich war immer nach vorne gebeugt, und es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Besonders in den letzten zwei Jahren verschlechterte sich mein Zustand deutlich. Bekannte konnten das kaum noch mit ansehen und sagten zu mir: „Richte deinen Rücken auf!“ Ich bemühte mich zwar jedes Mal, doch schon nach wenigen Minuten fiel ich wieder in meine alte Haltung zurück, mit gesenktem Kopf und gekrümmtem Rücken. Heute sagte es der eine, morgen der andere – ich wollte meinen Rücken wirklich aufrichten, aber es gelang mir einfach nicht.

Eigentlich bin ich nicht klein. Wenn ich meinen Rücken gerade halte, bin ich über 1,70 Meter groß. Doch weil mein Buckel immer ausgeprägter wurde, sprach mich fast jeder Bekannte darauf an. Wenn Menschen, mit denen ich nicht gut auskam, Bemerkungen machten, empfand ich sogar Groll. Ich dachte: „Ich sehe nun einmal so aus. Wer wünscht sich denn keinen geraden Rücken?“ Anfangs schaute ich nicht nach innen und betrachtete die Sache auch nicht aus der Sicht des Fa. Stattdessen redete ich mir ein: „Das ist eben vererbt.“ Mein leiblicher Vater, meine Brüder und meine Schwester haben ebenfalls einen Buckel. Dann dachte ich weiter: „Es tut weder weh noch juckt es. Ich kann essen und trinken, und es beeinträchtigt meine Arbeit nicht.“

Eines Tages lernte ich das Fa auswendig und kam zu folgender Stelle:

„Mancher weiß auch, dass Rauchen nicht gut ist, kann es sich aber einfach nicht abgewöhnen. Ich sage euch, in Wirklichkeit liegt der Grund darin, dass ihn keine richtigen Gedanken anleiten. Es ist nicht leicht, sich das Rauchen einfach so abzugewöhnen. Du bist ein Praktizierender; versuch heute mal, das Rauchen als eine Anhaftung zu betrachten und zu beseitigen, und schau dann mal, ob du damit aufhören kannst.“ (Zhuan Falun, 2019, 349)

Diese Worte haben mich tief berührt. Bin ich nicht genau so ein Mensch? Trotz all der Jahre der Kultivierung waren meine Gedanken und Vorstellungen immer noch von menschlichen Anschauungen geprägt. Ich schob alles auf „Vererbung“ oder darauf, dass ich „eben so geboren“ sei. Nichts davon entsprach dem Fa. War das nicht letztlich eine Frage des Vertrauens in den Meister und das Fa?

Früher hatte ich den Meister gebeten, meinen Rücken aufzurichten. Doch mein Ausgangspunkt war egoistisch. Ich wollte lediglich besser aussehen. Meine Motivation war nicht aufrichtig – sie beruhte auf Anhaftung und dem Wunsch, etwas zu erreichen. Außerdem wirkte ich mit meinem ständig gekrümmten Rücken niedergeschlagen. Das beeinträchtigte auch mein Bemühen, den Menschen die wahren Umstände zu erklären und das Fa zu bestätigen, und schadete dem Ansehen der Dafa-Praktizierenden.

Nachdem ich begonnen hatte, das Fa auswendig zu lernen, nahm ich diese Sache ernst. Ich suchte gezielt nach meinen menschlichen Anschauungen und Anhaftungen, um sie zu beseitigen. Dabei entdeckte ich eine ganze Reihe davon: Groll, das Streben nach verschiedenen Dingen, Bequemlichkeit, Begierde und Angst vor Kritik. Deshalb erhöhte ich die Häufigkeit und Intensität, mit der ich aufrichtige Gedanken aussandte, um diese schlechten Faktoren zu beseitigen.

Gleichzeitig bat ich den Meister um Unterstützung. Aus tiefstem Herzen entstand ein Gedanke: „Meister, ein Schüler wie ich schadet dem Ansehen der Dafa-Praktizierenden. Ich muss meinen Rücken aufrichten und ein würdevoller, aufrichtiger Dafa-Praktizierender werden. Nur so kann ich die Menschen besser über die wahren Umstände aufklären, das Fa bestätigen und meine Mission erfüllen.“

Etwa einen halben Monat, bevor ich diesen Erfahrungsbericht schrieb, knackte mein Rücken plötzlich mehrmals laut. Ich richtete ihn sofort auf und konnte ihn lange gerade halten, ohne Schmerzen zu verspüren. Ich wusste, dass der Meister mir geholfen hatte, weil er gesehen hatte, dass ich bereit war, diese schlechten menschlichen Gesinnungen und Anhaftungen zu beseitigen und meinen Ausgangspunkt berichtigt hatte.

Seitdem achte ich besonders auf meine Körperhaltung und bemühe mich, meinen Rücken möglichst aufrecht zu halten. Heute sehe ich nicht mehr so aus wie früher. Ich gehe mit erhobenem Kopf und geradem Rücken wie ein normaler Mensch. Niemand sagt mehr, ich würde immer kleiner werden. Wenn ich den Menschen die wahren Umstände erkläre, ist die Wirkung deutlich besser als früher. Auch beim Meditieren und beim Aussenden aufrichtiger Gedanken hat sich vieles verbessert. Während der Meditation kann ich meinen Körper aufrecht halten und länger sitzen. Nach der Sitzmeditation brauche ich meine Beine nicht mehr festzubinden und kann anschließend noch mindestens eine halbe Stunde aufrichtige Gedanken aussenden. Weil ich nun mit geradem Rücken sitze, werde ich auch nicht mehr schläfrig.

Der Meister und Dafa sind allmächtig. Ein Leben, das Dafa erhalten hat und vom Meister geführt wird, ist ein unbeschreiblich glückliches. Mit keiner Sprache der Welt könnte ich meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister angemessen ausdrücken. Als Schüler kann ich nur weiterhin fleißig und standhaft praktizieren, die drei Dinge gut tun, mein Gelübde erfüllen und dem Meister zur Vollendung folgen.