(Minghui.org) Die internationale Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ (Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht) fand zwischen Mai und Juli 2026 in drei verschiedenen Ländern statt: im Stadttheater Landsberg in Deutschland, im Balboa Park in San Diego (USA) und in der M2 Gallery in Sydney (Australien).
Die Kunstwerke wurden seit 2005 in über 300 Städten in mehr als 50 Ländern ausgestellt. Die beteiligten Künstler praktizieren alle Falun Dafa – auch bekannt als Falun Gong –, eine spirituelle Praxis, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Seit 1999 verfolgt die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Praktizierenden; einige der Künstler haben selbst Unterdrückung und Inhaftierung erlebt.
Ausstellungsbesucher in Deutschland tief berührt von den Kunstwerken
Vom 22. Mai bis zum 14. Juni 2026 waren die Kunstwerke in der historischen Säulenhalle des Stadttheaters Landsberg in Deutschland zu sehen.
Die Vernissage der Kunstausstellung im Stadttheater von Landsberg am Lech (Minghui.org)
Nach der Eröffnungsfeier der Kunstausstellung in der historischen Säulenhalle des Landsberger Stadttheaters veröffentlichte das „Landsberger Tagblatt" einen ausführlichen Artikel über die Ausstellung mit dem Titel „Die visuelle Stimme der Verfolgten". In der Einleitung des Artikels heißt es: „Manche Bilder machen Schönheit und Hoffnung sichtbar — andere unvorstellbares Leid.“ Die Redakteurin würdigte in dem Beitrag sowohl das künstlerische Niveau der Gemälde als auch die reale Lage der Falun-Dafa-Praktizierenden, die in China aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Nach Veröffentlichung des Berichts stieg die Zahl der Besucher deutlich an.
Artikel im Landsberger Tagblatt über die Eröffnung der Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ in der Säulenhalle (Mit freundlicher Genehmigung des Landsberger Tagblatts)
Rudolf Bille, Vorsitzender des Kunstvereins Landsberg, vor dem Gemälde „Am Scheideweg“ (Minghui.org)
Rudolf Bille, Vorsitzender des Kunstvereins Landsberg und selbst erfahrener Ausstellungskurator, war von dem Gemälde „Kreuzung" besonders beeindruckt. Neben der kunstvollen Komposition und der meisterhaften Perspektive berührte ihn vor allem die tiefere Bedeutung, die sich hinter dem Werk verbirgt. Er erkannte darin, wie Menschen im Alltag vor Entscheidungen stehen und durch ihre Haltung zu Wahrheit und Gerechtigkeit ihre eigene Zukunft bestimmen.
Christian Hohensee vor dem Gemälde „Erleuchtung“ (Minghui.org)
Christian Hohensee vom Starnberger See verweilte lange vor dem Gemälde „Erleuchtung“. Die friedvolle Szene einer Mutter, die mit ihrem schlafenden Kind auf dem Schoß das Hauptwerk von Falun Dafa liest, vermittelte ihm ein Gefühl von Harmonie, Geborgenheit und innerer Zufriedenheit. Als Leser der Epoch Times war ihm Falun Dafa bereits bekannt. Nachdem er einen Flyer erhalten hatte, nutzte er die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren. Der Besuch sei für ihn sehr wertvoll gewesen, sagte er. Die Ausstellung habe ihn weitergebildet und zum Nachdenken angeregt.
Burkhardt Aulich vor dem Gemälde „Den Schatz bewahren“ (Minghui.org)
Auch Burkhardt Aulich aus Berlin war tief bewegt. Das Gemälde „Den Schatz bewahren" erinnerte ihn an seine eigenen Erfahrungen zu DDR-Zeiten: Weil er an seinen Überzeugungen festhielt, wurde er von der Staatssicherheit verfolgt und schließlich ins Gefängnis gesperrt. Er sagte, er habe damals zwar kein Buch retten können, doch dadurch, dass er sich nicht dem Regime unterwarf, habe er sich seine Würde und sein Gewissen bewahrt. In den Falun-Dafa-Praktizierenden erkannte er dieselbe Standhaftigkeit und denselben Mut – trotz Verfolgung an ihrem Glauben festzuhalten.
Steffen Kirchner schätzt die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht (Minghui.org)
Steffen Kirchner, ehemaliger Leiter des Vermessungsamtes Landsberg, war besonders von dem Gemälde „Mit reinem Herzen die göttliche Ebene erreichen" berührt. Seiner Ansicht nach stelle das Bild anschaulich dar, wie ein Mensch die von Gefühlen, Begierden und Vorstellungen beherrschte materielle Welt überwinden und zu geistiger Erkenntnis gelangen könne. Angeregt durch die Ausstellung entschied er sich anschließend, das Hauptwerk von Falun Dafa, „Zhuan Falun", zu erwerben. Er sagte, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien Werte, nach denen es sich zu leben lohne.
Der Werbefotograf Michael Blumrich ist beeindruckt von der realistischen Maltechnik der Gemälde und ihrer tiefen Bedeutung (Minghui.org)
Auch der Werbefotograf Michael Blumrich aus Landsberg war durch einen Flyer auf die Ausstellung aufmerksam geworden. Besonders beeindruckte ihn das Gemälde „Mein Sohn“. Die emotionale Ausdruckskraft der Mutter und die fotorealistische Malweise hätten ihn tief berührt. Zu den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht meinte er, dass sie wertvoll für die Menschen seien, da sie dadurch ihr Leben an höheren Maßstäben als den eigenen begrenzten Ansichten ausrichten könnten. Besonders schätze er den Mut der Praktizierenden, sich friedlich gegen Unrecht einzusetzen und überdies die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Eine ältere Dame, die in Begleitung einer Freundin gekommen war, hörte sich die Erläuterungen zu jedem Gemälde aufmerksam an. Vor dem Bild „Mein Sohn“ war sie besonders bewegt. Nach dem Rundgang bedankte sie sich herzlich und sagte sinngemäß: „Nun sind wir auf einer höheren Ebene geläutert worden.“
Die tiefgreifenden Eindrücke, die viele Besucher während des Rundgangs gewannen, spiegeln sich auch in den zahlreichen Einträgen im Gästebuch wider. Immer wieder verwendeten die Besucher Worte wie „bewegend", „inspirierend“ und „zum Nachdenken anregend“, um die „Kunstausstellung“ zu beschreiben.
Ein Besucher schrieb, die Ausstellung habe ihm „Hoffnung“ gegeben und ihn daran erinnert, wie wichtig Mitgefühl und Menschlichkeit seien. Andere bedankten sich für die einfühlsamen Führungen und die Möglichkeit, Falun Dafa und die Hintergründe der Gemälde kennenzulernen. Mehrere Besucher hoben hervor, dass die Bilder nicht nur künstlerisch beeindruckend seien, sondern auch wichtige Fragen zu Freiheit, Gewissen und Menschenwürde aufwerfen würden.
Auch bedankten sich viele für die geduldige und ausführliche Führung, die ihnen die Möglichkeit gab, mehr über Falun Dafa und die Geschichten hinter den Gemälden zu erfahren. Mehrere Besucher merkten an, dass die Gemälde nicht nur künstlerisch beeindruckend seien, sondern auch zum Nachdenken über Freiheit, Gewissen und menschliche Würde anregten.
Viele waren besonders berührt von der Stimmung, in der Leid und Hoffnung zugleich in den Bildern zum Ausdruck kommen. Ein Besucher schrieb, die Ausstellung habe ihm bewusstgemacht, dass man selbst in den schwierigsten Lagen an Güte und Aufrichtigkeit festhalten könne. Ein anderer Besucher dankte für die „wunderbare Inspiration“ dieser Ausstellung, durch die noch mehr an das Gute im Menschen glauben würde.
San Diego, USA: Ausstellungsbesucher bewegt
Am 20. Juni wurden die Kunstwerke im Balboa Park in San Diego ausgestellt. Der ortsansässige Fotograf Miguel erklärte, dass er die Gemälde aufgrund seines beruflichen Hintergrunds besonders zu schätzen wisse. „Diese Gemälde erzählen Geschichten. Man erkennt, worum es geht, auch ohne die Beschreibungen zu lesen. Sie gefallen mir sehr gut.“





Gemäldeausstellung im Balboa Park, San Diego, am 20. Juni 2026 (Minghui.org)
Beim Betrachten des Ölgemäldes „Schock“ fiel Miguel das Licht um die verfolgte Praktizierende auf. Er sagte: „Sie meditiert und befindet sich in einem Zustand der Kultivierung. Das Gemälde zeigt, dass sie in höheren Sphären weilt. Sie scheint den Männern im Dunkeln zu sagen: ‚Was auch immer ihr tut, ich stehe über euch.‘ Man sieht ihr sofort an, dass sie ein guter Mensch ist. Jene Leute wollten sie vernichten. Doch sie ließ es nicht zu, weil sie sich in einem besonderen Zustand der Meditation befand.“
Die Künstlerin Chen Xiaoping schuf dieses Gemälde auf der Grundlage einer wahren Begebenheit aus der Zeit ihrer Folterung im Gefängnis. Sie hegte keinen Groll gegen die Gefängniswärter, die versuchten, ihr mit Elektroschockstäben Schmerzen zuzufügen. Stattdessen praktizierte sie ruhig die Meditation im Lotussitz und erhob sich in die Luft, was die Wärter verblüffte. Einige fassten sich an den Kopf und brachen zusammen, während andere wie erstarrt und fassungslos dastanden, die Hände noch immer um die Folterinstrumente geklammert.
„Diese Gemälde sind sehr bewegend“, fuhr er fort. „Besonders gut gefällt mir das Spiel von Licht und Schatten. Manchmal lesen Menschen nicht so gerne, und es ist einfacher, Dinge visuell aufzunehmen. Das sind großartige Gemälde, die leicht verständlich sind.“
Besucher äußern ihre Wertschätzung bei der Ausstellung in Sydney, Australien

Die Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ (Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht) ist vom 25. Juni bis zum 7. Juli 2026 in der M2 Gallery in Sydney, Australien, zu sehen (Minghui.org)
Zahlreiche Besucher kamen, um die Gemälde in der M2 Gallery in Sydney zu betrachten; sie zeigten sich tief berührt von der Standhaftigkeit und dem Mut der Praktizierenden angesichts derart brutaler Verfolgung.
Die Besucherinnen Evie, Skye und Giselle hinterließen eine Nachricht im Gästebuch: „Eine so interessante und informative Ausstellung mit wunderschönen Kunstwerken und engagierten Ehrenamtlichen; wir fühlen uns sehr friedlich und dankbar.“
Ein chinesischer Besucher schrieb auf Chinesisch in das Gästebuch: „Danke für diese großartige Ausstellung. Vielen Dank! Bitte danken Sie den Organisatoren für die Ausrichtung dieser wunderbaren Ausstellung, die den Menschen so viel Schönes vermittelt.“
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