(Minghui.org) Praktizierende veranstalteten am 12. Juli 2026 auf der Place André-Tardieu im 7. Arrondissement von Paris eine Kundgebung. Sie riefen die Menschen dazu auf, dabei zu helfen, die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu beenden.

Praktizierende halten am 12. Juli auf der Place André-Tardieu in Paris eine Kundgebung ab, um auf die anhaltende Verfolgung aufmerksam zu machen (Minghui.org)

Wir werden die Verfolgung weiterhin aufdecken“

Tang Hanlong, Vorsitzender des Falun Dafa Vereins Frankreich, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

Tang sagte: „Stand heute, dem 12. Juli 2026, gibt es 5.359 bestätigte Todesfälle unter Falun-Gong-Praktizierenden infolge der Verfolgung durch die KPCh. Da Informationen zensiert werden, dürfte die tatsächliche Zahl weitaus höher liegen.

In [chinesischen] Haft- und Umerziehungslagern sind üblicherweise Hunderttausende Menschen inhaftiert. Falun-Gong-Praktizierende sind weiterhin Demütigungen, körperlicher Gewalt, Folter und erzwungener Organentnahme ausgesetzt.

Wir werden die Verfolgung weiterhin aufdecken, bis alle Täter zur Rechenschaft gezogen werden“, erklärte er.

Harold King, Vertreter von „Doctors Against Forced Organ Harvesting“ (DAFOH) in Europa, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

Harold King von DAFOH (Ärzte gegen Organraub) Europa erzählte: „Wir sind heute hier, um für die Rechte der Falun-Gong-Praktizierenden einzutreten. Sie werden aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Diese Praktizierenden werden gefoltert, vergewaltigt und durch Folter – sei es direkt oder indirekt – sogar ermordet. Im Jahr 2006 deckten wir auf, dass das chinesische Regime Falun-Gong-Praktizierende durch die Entnahme ihrer Organe tötet.

Das Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die Praktizierenden zu vernichten und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen, damit die Welt nichts mehr von Falun Gong hört. Es handelt sich hierbei um Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Laufe von 20 Jahren Forschungsarbeit haben wir fünf Arten von Beweisen zusammengetragen, die nicht nur die Existenz der Organentnahme gegen den Willen der Betroffenen belegen, sondern auch das Ausmaß dieser Verbrechen verdeutlichen.“

Er rief die Menschen dazu auf, die G7+7-Petition gegen den Organraub zu unterzeichnen, um dazu beizutragen, diesen Verbrechen ein Ende zu setzen.

Der Kommunismus schadet jedem“

Yann ist Geschichtslehrer aus Polen. Er erklärte, dass die Polen 50 Jahre lang unter kommunistischer Herrschaft gelebt hätten und genau wüssten, was Kommunismus sei. Er sagte: „Jeder Mensch sollte das Recht auf Meinungs- und Gedankenfreiheit haben. Jeder Mensch, ohne Ausnahme. Jeder hat das Recht, das zu tun, was er möchte, und seine eigenen Gedanken zu haben.

Der Kommunismus schadet allen. Der Kommunismus hat uns unserer Rechte beraubt. Der Kommunismus will in jeden Aspekt unseres Lebens eingreifen, auch in unser Privat- und Berufsleben. Ein Grundrecht der Menschheit ist es, frei denken zu können und Gleichheit zu genießen“, meinte er.

Er wünschte den Falun-Dafa-Praktizierenden alles Gute für diesen friedlichen Protest.

Passanten sprechen mit Praktizierenden und unterschreiben die Petition

Ich bin entschieden gegen diese Verfolgung“

Nina Kouznetsov, die russischer Abstammung ist, war im Tourismusbereich tätig und hat China bereist. Sie erzählte: „Es ist wirklich erschreckend, dass es so etwas [Organraub] im 21. Jahrhundert gibt. So etwas darf in keinem Land der Welt geschehen – und erst recht nicht in China, einem Land mit uralter Geschichte. Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass das chinesische Regime all die alten spirituellen Praktiken schädigt.“

Léa ist Studentin und studiert Jura. Sie sagte: „Wir können Organentnahmen nicht hinnehmen. Das ist inakzeptabel! Es handelt sich um eine Form von Völkermord und ist nichts anderes als Diebstahl. So etwas darf nicht geschehen.“

Paloma, eine Immunologin, sagte: „Ich verstehe nicht, warum diese Menschen [die Praktizierenden] verfolgt werden. Ich verstehe weder den Sinn dieses Vorgehens noch die zugrundeliegenden Motive [der KP Chinas]. Ich lehne diese Verfolgung entschieden ab.“