(Minghui.org) Schon als Kind lernte ich Falun Dafa mit meiner Mutter und machte gemeinsam mit ihr die Übungen. Doch ich kultivierte mich nicht richtig und war nicht besonders fleißig. Ich verstand nur, dass ich den Prinzipien von Falun Dafa folgen und ein guter Mensch sein sollte. Ein Jahr später begann die Verfolgung von Falun Dafa. Da mir nun das Umfeld zum Fa-Lernen fehlte, hörte ich auf, die Falun-Dafa-Schriften zu lesen.
Ich will gesund sein
Als ich in Südchina studierte, erlebte ich viele psychologische Spielchen. Ich versuchte, rücksichtsvoll zu sein, wurde aber für Dinge beschuldigt, die ich nicht getan hatte. Hinzu kam die fremde und ungewohnte Umgebung. Als sich dann an meinem Körper schmerzhafte Blasen bildeten, erinnerte ich mich an Falun Dafa. Nach den Sommerferien nahm ich das Buch Zhuan Falun mit und begann wieder, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen.
Anfangs konnte ich mich nicht mehr an die genauen Übungsbewegungen erinnern und musste meine Mutter fragen. Innerhalb von sieben Tagen waren alle Blasen verkrustet. Nachts spürte ich beim Schlafen ein warmes Kribbeln von Kopf bis Fuß. Ich war dankbar, dass der barmherzige Meister mich nicht aufgegeben und meinen Körper gereinigt hatte, obwohl ich so viele Jahre nicht mehr praktiziert hatte. Mir war klar, dass ich jetzt fleißig sein musste.
Die wahren Umstände über Falun Dafa erklären
Ich war Mitglied des Studiengangkomitees. Der Studiengangsprecher wollte mehr Gebühren einziehen. Doch ich wusste, dass wir noch Geld vom Vorjahr übrighatten, das teilweise für Blumen und Geschenke an den Koordinator und den Leiter und Parteisekretär des Jugendverbandes ausgegeben worden war. Deshalb war ich nicht damit einverstanden, dass wir weiteres Geld einfordern. Der Studiengangsprecher meldete mich dann dem Koordinator und behauptete, ich hätte alle aufgefordert, nichts einzuzahlen. Deshalb ersetzte mich der Koordinator.
Dann erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:
„Wenn wir auf diese Art Konflikt stoßen, sollen wir zuerst gefasst und ruhig bleiben. Wir sollen uns nicht so verhalten wie er. Natürlich können wir es mit guter Absicht erklären und die Sache klarstellen; das ist in Ordnung. Aber wenn du zu sehr daran festhältst, geht das auch nicht.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 194)
Nachdem ich mich an diese Worte des Meisters erinnert hatte, änderte ich meine Einstellung. Einige Kommilitonen fanden, ich sei ungerecht behandelt worden, aber ich ließ mich nicht beirren – im Gegenteil, ich blieb ruhig. Sie respektierten mich.
Die wahren Umstände erklären
Das einzige Falun-Dafa-Buch, das ich in der Hochschule hatte, war das Zhuan Falun. Ich wollte auch andere Vorträge des Meisters lesen und wieder half mir der Meister. Eines Tages fragte mich ein Freund: „Kennst du Freegate? Damit kann man auf ausländische Webseiten zugreifen.“ Ich verneinte, worauf er sagte: „Du bist altmodisch.“ Dann gab er mir die Software. Als ich sie öffnete, konnte ich Minghui.org und NTD TV sehen. Ich las einen Artikel nach dem anderen und staunte darüber, dass Falun Dafa in über hundert Ländern praktiziert wird. Ich freute mich, dass ich nun auch die neueren Schriften des Meisters lesen konnte.
Und so begann ich, meinen Mitbewohnern, Kommilitonen und Mitpraktizierenden die Fakten über Falun Dafa zu erklären. Der Meister hatte diese Treffen mit ihnen arrangiert. aber ich wusste aufgrund meiner Angst nicht, wie ich ein Gespräch beginnen sollte. Eines Tages, als ich im Wohnheim Shen Yun online ansah, kam eine Kommilitonin herein. Sie fragte mich: „Siehst du dir Tänze in alten Kostümen an?“ Ich erklärte ihr: „Das ist Shen Yun. Hast du schon einmal von Falun Dafa gehört?“ Sie verneinte. Ich erklärte ihr kurz, was Falun Dafa ist und warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Praktizierende verfolgt. Ich riet ihr, aus dem Jugendverband auszutreten, damit sie zukünftig nicht für die Verbrechen der KPCh verantwortlich gemacht werden würde. Sie sagte: „Okay, dann trete ich sofort aus!“ Ich hatte nicht erwartet, dass es so einfach sein würde. Ich glaubte, dass der Meister mich mit diesem Beispiel ermutigen wollte.
Nachdem ich meiner Mitbewohnerin die wahren Begebenheiten erklärt hatte, konnte ich offen das Fa lernen, die Übungen machen und anderen im Wohnheim die Fakten über Falun Dafa erzählen. Manchmal erinnerten sie mich sogar daran, die drei Dinge zu tun. Als ich einmal vor dem Schlafengehen keine aufrichtigen Gedanken ausgesandt hatte, fragte mich eine Mitbewohnerin: „Warum hast du heute keine aufrichtigen Gedanken ausgesandt? Kümmerst du dich denn nicht um deine Glaubensgenossen, die verfolgt werden?“
Nach meinem Abschluss begann ich ein Praktikum bei einer Firma, die Unterkunft und Verpflegung anbot. Die Firma stellte viele Hochschulabsolventen ein, um sie als Mitarbeiter auszubilden. Als ich erfuhr, dass eines der Mädchen Parteimitglied war, wollte ich ihr die wahren Umstände erklären und ihr beim Parteiaustritt helfen. Nach der Arbeit besuchte ich sie im Wohnheim. Sie war allein und so begann ich, ihr die Fakten über Falun Dafa zu erzählen, aber sie schien nicht interessiert und reagierte nicht.
Während ich überlegte, was ich tun sollte, kam eine andere Praktikantin herein und fragte mich: „Worüber redet ihr denn?“ Ich sagte, ich würde ihr die Fakten über Falun Dafa erklären. Die neue Praktikantin fragte: „Ach so? Du glaubst an Falun Dafa? Ist das nicht von der Regierung verboten?“ Ich begann zu erklären. Während ich sprach, kamen immer mehr Leute herein und versammelten sich um das kleine Bett.
Damals war ich erst vor Kurzem zu Falun Dafa zurückgekehrt und wusste nicht, wie ich aufrichtige Gedanken aussenden sollte. Mir war kalt und ich zitterte beim Sprechen, deshalb hielt ich mich am Bettgestell fest. Mit Hilfe des Meisters konnte ich den Praktiantinnen die wahren Umstände über Falun Dafa erklären. Obwohl nicht alle aus der KPCh und deren Organisationen austraten, konnte ich so manche Missverständnisse über Falun Dafa ausräumen.
Auf der Suche nach einer Fa-Lerngruppe
Mir war bewusst, dass ich zu Bequemlichkeit neigte und oft den Vergnügungen der Gesellschaft erlag. Mein Wunsch war jedoch, eine Fa-Lerngruppe finden. Weil ich so viele Jahre nicht mehr praktiziert hatte, wusste ich nicht, wo ich überhaupt suchen sollte.
Zuerst besuchte ich eine ältere Mitpraktizierende, mit der ich vor Beginn der Verfolgung das Fa gelernt hatte. Sie praktizierte weiterhin fleißig und stellte mich einer kleinen Fa-Lerngruppe vor. Doch meine Xinxing war damals zu niedrig. Mir gefiel nicht, dass die Teilnehmerinnen überwiegend ältere Frauen waren, die sehr langsam lasen und viele Fehler machten. Ich wollte eine Gruppe mit jungen Leuten finden – und der Meister arrangierte das für mich.
Als ich einmal einer älteren Praktizierenden half, ihren Computer zu reparieren, fragte sie, ob ich einer anderen Gruppe beitreten wolle. Ich nahm ihren Vorschlag an und lernte dort viele Gleichaltrige kennen. Vielen Dank, verehrter Meister!
Mir wurde klar, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen, wenn wir die Anforderungen an einen Falun-Dafa-Praktizierenden erfüllen. Während der Pandemie hatte ich mehr Freizeit und nahm ich mir vor, häufiger das Fa zu lernen. Letztes Jahr zog ich in eine Wohnung um, die von der Fa-Lerngruppe weiter entfernt lag. Mein Wunsch war, Praktizierende in der Nähe zu finden. Ein paar Tage später traf ich im Treppenhaus eine Mitpraktizierende. Ich freute mich und fragte sie: „Gibt es hier noch andere Praktizierende?“ Sie sagte, dass in diesem Gebäude noch eine Mitpraktizierende wohne. Die Arrangements des Meisters sind immer die besten.
Mehr Zeit zum Fa-Lernen
Nachdem ich zu arbeiten begonnen hatte, war mein Terminkalender voll. Da ich im Vertrieb arbeitete, nahm ich mein Handy mit zur Fa-Lerngruppe, um keine Anrufe von Kunden zu verpassen. Darauf führten die Mitpraktizierenden zwei ernste Gespräche mit mir. Danach ließ ich mein Handy im Fahrradkorb und schaute erst nach, wenn wir mit dem Lesen fertig waren. Ich stellte fest, dass ich jedes Mal einige Anrufe verpasst hatte. Einmal klingelte das Handy sogar, als ich es in den Korb legen wollte. Ich beantwortete die Fragen des Kunden, kam aber zu spät zum Fa-Lernen.
Ich fragte mich, warum ich mein Handy unbedingt mitnehmen musste und erkannte, dass ich keine Kundenanrufe verpassen und dadurch Einnahmen verlieren wollte – was für ein egoistischer Gedanke. Doch damit gefährdete ich die Sicherheit der Fa-Lerngruppe. Mein Verhalten war wirklich unangebracht!
Sobald mir das klar wurde, nahm ich mein Handy nicht mehr mit. Ich dachte, es wäre nicht so schlimm, ein oder zwei Kunden zu verpassen. Außerdem war es mit dem Handy schwerer, mich während des Fa-Lernens zu konzentrieren. Nachdem ich meine Einstellung geändert hatte, verpasste ich keine Anrufe mehr. Meine Arbeitsleistung verbesserte sich auch. Ich musste keine Überstunden mehr machen und hatte dadurch mehr Zeit für das Fa-Lernen.
Verehrter Meister, vielen Dank für Ihre sorgfältigen Arrangements. Solange wir aufrichtige Gedanken haben, gut sein wollen und die drei Dinge gut machen, werden sich all unsere Wünsche erfüllen.
Ich hoffe, dass mein Beitrag anderen Praktizierenden helfen kann, mehr Vertrauen in ihre Kultivierung zu gewinnen. Bitte korrigiert mich, falls etwas von meinen Ausführungen nicht mit dem Fa übereinstimmt.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.