(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Beginns der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) veranstalteten Praktizierende am 18. Juli 2026 in der Commercial Bay in Auckland eine Kundgebung und einen Marsch. Mit Übungsvorführungen, Informationsmaterialien und einer Petition machten sie auf die anhaltende Verfolgung aufmerksam. Vertreter aus Glaubensgemeinschaften sowie aus Rechtswesen und Politik nahmen an der Veranstaltung teil und forderten in ihren Reden ein Ende der Menschenrechtsverletzungen.
Praktizierende demonstrieren die Übungen am 18. Juli in Commercial Bay in Auckland (Minghui.org)
Interessierte erlernen die Falun-Gong-Übungen (Minghui.org)
Passanten erfahren von der Verfolgung und unterzeichnen eine Petition, die deren Beendigung fordert (Minghui.org)
Passanten erfahren von Falun Gong und der Verfolgung
Viele Passanten blieben stehen, um den Falun-Gong-Praktizierenden bei der Vorführung der Übungen zuzusehen. Einige baten um weitere Informationen, andere ahmten die Bewegungen der Praktizierenden nach und führten die Übungen dann selbst durch.
Anschließend veranstalteten die Praktizierenden einen Marsch im Zentrum von Auckland, um auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam zu machen.





Marsch durchs Zentrum von Auckland (Minghui.org)
Schutz der Glaubensfreiheit
Chris Newman spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
In seiner Rede auf der Kundgebung erinnerte Chris Newman, Sekretär der NZ Direct Democracy Movement (Neuseeländische Bewegung für direkte Demokratie), daran, dass die KPCh am 20. Juli 1999 eine landesweite Kampagne zur Auslöschung von Falun Dafa eingeleitet habe. Millionen Chinesen, die lediglich ihren Charakter, ihre Gesundheit und ihr spirituelles Leben verbessern wollten, seien plötzlich ins Visier einer der größten Verfolgungskampagnen gegen eine Glaubensgemeinschaft in der modernen Geschichte geraten. Sie seien willkürlich inhaftiert, Zwangsarbeit ausgesetzt, gefoltert und sogar der erzwungenen Organentnahme unterworfen worden.
Weiter erklärte Newman, die KPCh habe diese Verfolgung inzwischen durch transnationale Repression auf andere Länder ausgeweitet. Dazu nutze sie ihre Einheitsfront, ihr nahestehende Organisationen, staatlich kontrollierte Medien, koordinierte Kampagnen in den sozialen Medien sowie weitere Maßnahmen zur Einflussnahme im Ausland.
„Hier in Neuseeland wurden Falun-Gong-Praktizierende, die während des Besuchs des chinesischen Premierministers Li Qiang im Jahr 2024 friedlich von ihrem demokratischen Recht auf Protest Gebrauch machten, am helllichten Tag belästigt und körperlich angegriffen“, berichtete er.
Er rief die neuseeländische Gesellschaft dazu auf, die Glaubens-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu verteidigen, und forderte die Regierung nachdrücklich auf, die Demokratie zu schützen. Er erklärte, die Verfolgung von Falun Gong sei nicht nur ein chinesisches, sondern ein Menschenrechtsproblem. „Wenn die Freiheiten einer friedlichen Gemeinschaft angegriffen werden, sind die Freiheiten aller Gemeinschaften gefährdet“, stellte er klar.
Sanktionen und Gesetze zur Beendigung der Verfolgung
Der Menschenrechtsanwalt Kerry Gore spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Kerry Gore erklärte, die 27 Jahre andauernde Verfolgung durch die KPCh sei von internationalen Organisationen wie Human Rights Watch, Amnesty International und Freedom House dokumentiert und verurteilt worden.
Trotz der brutalen Verfolgung hätten die Praktizierenden von Falun Gong nicht mit Hass oder Gewalt, sondern mit außergewöhnlichem Mut und Güte reagiert. „Täglich berichten viele friedlich über die Geschehnisse. Sie glauben, dass die Wahrheit stärker ist als die Angst und das Gewissen stärker als die Unterdrückung.
Wir können unsere Politiker dazu ermutigen, die Menschenrechte in den Mittelpunkt der neuseeländischen Beziehungen zu China zu stellen. Wir können Gesetze, einschließlich Sanktionen nach dem Vorbild des Magnitsky-Gesetzes, unterstützen, um die Verantwortlichen für schwere Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen. Wir können uns für Maßnahmen einsetzen, die den Organhandel unterbinden und sicherstellen, dass niemand von der Ausbeutung politischer Gefangener profitiert oder sich daran mitschuldig macht.
Die Geschichte lehrt uns, dass Ungerechtigkeit gedeiht, wenn gute Menschen schweigen. Doch sie zeigt auch, dass entschlossene Personen, die gemeinsam handeln, einen bedeutsamen Wandel herbeiführen können.“
Gerechtigkeit wird siegen
Pfarrer Stuart Vogel spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Pfarrer Stuart Vogel, ein presbyterianischer Geistlicher aus Neuseeland, bekundete seine Unterstützung für Falun Gong. Er fand es bewundernswert, dass die Praktizierenden seit 27 Jahren gegen die Verfolgung protestierten. „Das kommunistische Regime kann nicht ewig bestehen“, erklärte er. „Die Gerechtigkeit wird siegen.“
Bezüglich der transnationalen Repression der KPCh hielt er es für am wichtigsten, das Bewusstsein zu schärfen und mehr Menschen über die Infiltration und Repression der KPCh zu informieren. Neuseeland sei ein offenes und freies Land und jeder solle das Thema offen diskutieren und die Betroffenen unterstützen, damit die transnationale Repression ein Ende habe.
Gemeinsame Werte verteidigen
Als Bella, eine Verfechterin der Demokratie, im Jahr 2000 zum ersten Mal von Falun Gong hörte, war ihr Bild der Übungspraxis noch von der Zensur und Propaganda der KPCh geprägt. Später erkannte sie jedoch, dass die KPCh jeden unterdrückt, der nach Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit strebt.
„Erst während der dreijährigen COVID-19-Pandemie erkannte ich das wahre Wesen des chinesischen kommunistischen Regimes“, erzählte sie. „Die extreme Null-COVID-Politik der KPCh öffnete mir die Augen. Nach meiner Ankunft in Neuseeland wurde mir bewusst, wie kostbar Freiheit wirklich ist.“
„Indem sie nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben, schaden Falun-Dafa-Praktizierende niemandem. Dennoch wurden unzählige von ihnen wegen ihres Glaubens jahrelang inhaftiert, gefoltert und glaubwürdigen Berichten zufolge der erzwungenen Organentnahme ausgesetzt – Verbrechen, die das Gewissen der Welt erschüttert haben.“
Sie betonte, die Verfolgung durch die KPCh richte sich nicht nur gegen Falun Gong, sondern gegen jeden Menschen, der Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit und grundlegende Menschenrechte einfordere. „Deshalb geht es bei der Unterstützung des friedlichen Widerstands von Falun Gong gegen die Verfolgung um weit mehr als die Verteidigung eines Glaubens oder einer Gemeinschaft.“
„Es geht darum, die Grundrechte und Freiheiten jedes Menschen zu verteidigen. Es geht darum, die universellen Werte Freiheit, Menschenwürde, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu schützen – Werte, die uns alle verbinden.“
Menschen lernen die Falun-Gong-Übungen
Viele Menschen blieben stehen, um den Praktizierenden bei der Vorführung der Übungen zuzusehen, und einige bekundeten Interesse daran, sie selbst zu erlernen. Ayoub Sandali, ein Tourist aus Marokko, und sein Freund machten die Übungen mit und berichteten anschließend, sich erfrischt zu fühlen.
Ayoub erzählte, er habe vor zwei Jahren in Dubai zum ersten Mal von Falun Gong gehört und sei davon beeindruckt gewesen. Als er die Praktizierenden nun bei der Veranstaltung in Neuseeland die Übungen ausführen sah, schloss er sich ihnen an.
„Wir werden uns auf der Website näher über Falun Gong informieren“, sagte Ayoub. „Wir hoffen, bald wieder teilnehmen zu können.“
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