(Minghui.org) Minghui.org hat bereits über die Misshandlung einer Einwohnerin der Stadt Dalian, Provinz Liaoning, die wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert ist, berichtet. Dieser Bericht enthüllt weitere Informationen zu ihrem Fall.
Die 58-jährige Liu Xiaohong war am 24. November 2020 festgenommen und Anfang Juni 2021 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie wurde an einem unbekannten Datum in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning eingeliefert. Kurz darauf, am 30. Januar 2022, gab ihr Arbeitgeber, das Vierte Volkskrankenhaus von Dalian, bekannt, dass ihr gekündigt wurde.
Zunächst war unklar, in welcher Gefängnisabteilung die ehemalige Krankenschwester eingesperrt war. Minghui.org bestätigte, dass sie am 30. August 2023 in die 12. Abteilung verlegt wurde. Diese Abteilung ist als „streng geführte Abteilung“ ausgewiesen. Dort befassen sich die Wärter speziell mit den Falun-Dafa-Praktizierenden, die sich weigern, ihren Glauben aufzugeben. Am 1. November 2023 fand eine Zusammenkunft statt, um Liu wegen ihres Glaubens zu kritisieren.
Nach fast zwei Monaten in der 12. Abteilung wurde Liu verlegt. Sie befindet sich derzeit in Gruppe eins der fünften Abteilung. Die Gruppe wird von Chen Xue geleitet.
Weil Liu an ihrem Glauben festhielt, wurde ihr eine „rote Karte“ auferlegt, die für „unbeugsame“ Praktizierende bestimmt ist. Sie durfte nur 180 Yuan pro Monat für den täglichen Bedarf ausgeben. Außerdem musste sie schwere Arbeiten verrichten. Wenn sie sich weigerte, wurde sie gezwungen, stundenlang zu stehen oder bekam kein Essen. Um ihr das Leben noch schwerer zu machen, befahlen ihr die Wärter, im oberen Etagenbett zu schlafen.
Frühere Berichte:
Drei Falun-Dafa-Praktizierende im Frauengefängnis der Provinz Liaoning gefoltert
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