(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende aus Nordrhein-Westfalen in der Düsseldorfer Fußgängerzone eine Kundgebung anlässlich des 27. Jahrestages des friedlichen Widerstands gegen die Verfolgung von Falun Dafa.

Mit gemeinsamen Übungen, Schautafeln und Gesprächen informierten die Praktizierenden über Falun Dafa und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Zugleich machten sie auf die systematische Verfolgung aufmerksam, die die Kommunistische Partei Chinas seit 27 Jahren gegen Falun Dafa betreibt.

Die Atmosphäre vor Ort war würdevoll und friedlich. Während der Kundgebung wurden Grußbriefe mehrerer Politiker verlesen, in denen sie ihre Unterstützung für Falun-Dafa-Praktizierende zum Ausdruck brachten, die trotz Verfolgung an ihrem Glauben festhalten.

Viele Passanten waren tief bewegt, nachdem sie die Hintergründe erfahren hatten. Sie unterschrieben die Petition zur Unterstützung der Falun-Dafa-Praktizierenden und forderten ein sofortiges Ende der Verfolgung von Falun Dafa.

18. Juli 2026: Kundgebung der Falun-Dafa-Praktizierenden in der Düsseldorfer Innenstadt anlässlich des 27. Jahrestages des Widerstands gegen die Verfolgung (Minghui.org)

Politiker aus Nordrhein-Westfalen: „Dies darf uns nicht gleichgültig sein“

Während der Veranstaltung wurden Unterstützungsbriefe von vier Politikern aus Nordrhein-Westfalen verlesen. Dr. Günter Krings, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der NRW-Landesgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, erklärte in seinem Schreiben:

„Die persönlichen Schicksale hinter diesen Berichten berühren und mahnen zugleich. Sie machen deutlich, dass hinter den oft abstrakt wirkenden Begriffen der Menschenrechte konkrete Menschen stehen, mit Familien, Hoffnungen und dem Wunsch, in Freiheit und Würde leben zu können.

Als Christ und Parlamentarier liegt mir die weltweite Achtung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit besonders am Herzen. Sie gehört zu den grundlegenden Menschenrechten und ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder freien und rechtsstaatlichen Gesellschaft. Wo Menschen aufgrund ihrer Überzeugungen verfolgt, eingeschüchtert oder ihrer Freiheit beraubt werden, darf dies uns nicht gleichgültig sein.“

Er dankte den Organisatoren der Veranstaltung dafür, „auf das Schicksal der Betroffenen aufmerksam zu machen und die Erinnerung an ihr Leid wachzuhalten“.

Auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Nicole Wilms, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im Rat der Stadt Mönchengladbach, sowie Rocco Wilken, Bürgermeister der Stadt Vlotho, sandten Unterstützungsbriefe. Darin brachten sie ihre Anteilnahme und Unterstützung für den Widerstand der Falun-Dafa-Praktizierenden gegen die Verfolgung zum Ausdruck.

Passanten lesen die Schautafeln und informieren sich über die Zusammenhänge (Minghui.org)

Beeindruckt von der positiven Kraft, die Falun Dafa vermittelt

Die friedvolle Atmosphäre bei den gemeinsamen Übungen der Falun-Dafa-Praktizierenden zog die Aufmerksamkeit von Julia und ihrem Freund auf sich, sodass sie stehen blieben und zusahen. Julia sagte: „Hier spüre ich eine Kraft des Guten und das finde ich sehr schön.“

Nachdem sie sich ausführlich darüber informiert hatte, was Falun Dafa in China unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei widerfährt, unterzeichnete Julia die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert. Sie zeigte sich über die Grausamkeit der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas erschüttert: „Das alles ist einfach furchtbar. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Es ist unbegreiflich, dass Menschen überhaupt so weit gehen können (bis hin zum Organraub an lebenden Menschen).“

Sie bewunderte die innere Kraft, die die Falun-Dafa-Praktizierenden ausstrahlen: „Diese Wahrnehmung und dieses Empfinden der Energie des Guten schätze ich sehr.“

Passanten unterschreiben die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Die friedliche und ruhige Atmosphäre am Übungsplatz weckte die Neugier der Passanten, die von sich aus näherkamen, um die Hintergründe zu erfahren.

Sieh aus Indien las die Schautafeln aufmerksam und sagte anschließend: „Ich habe hier eine starke und wohltuende Energie gespürt. Zu sehen, wie die Praktizierenden so friedlich meditieren, hat mich tief berührt. Gleichzeitig verbreitet die Kommunistische Partei Chinas jedoch verleumderische Propaganda gegen Falun Dafa.“ Er fügte hinzu, dass er die Informationsmaterialien sorgfältig lesen und das Thema weiter aufmerksam verfolgen werde.

Der Fotograf Kevin, der eine professionelle Kamera dabeihatte, blieb gemeinsam mit seiner Freundin längere Zeit am Veranstaltungsort. Höflich fragte er, ob er Fotos machen dürfe. Er erklärte, dass er die Veranstaltung und ihre Hintergründe über seinen eigenen Kanal bekannt machen wolle, weil ihm dieses Thema sehr am Herzen liege. Kevin berichtete, dass er Falun Dafa bereits seit Längerem kenne und über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas tief betroffen sei. Er bat darum, über künftige Veranstaltungen informiert zu werden, damit er so seinen Teil dazu beizutragen könne, die Verfolgung zu beenden.

Iranerin: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vermitteln die Kraft des Guten

Naza aus dem Iran stand am Rand der Fußgängerzone und beobachtete still die Falun-Dafa-Praktizierenden bei ihren gemeinsamen Übungen. Als sie erfuhr, dass die Übungen, die sie vor sich sah, in China verfolgt werden, sagte sie: „Meiner Ansicht nach hat diese Verfolgung mit einer Art dunkler Energie zu tun. Manche Menschen wollen andere unter ihre Kontrolle bringen.“ Diese dunkle Energie komme vom Kommunismus, erklärte sie. „Er kann Menschen kalt und grausam machen. Dinge wie der Organraub an Lebenden sind das Ergebnis der Ausbreitung dunkler Mächte.“

Naza erklärte, sie sei beeindruckt, dass Falun-Dafa-Praktizierende nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben und selbst unter Verfolgung ihren Glauben nicht aufgeben. Das zeuge von außergewöhnlichem Mut. Zugleich könne sie dadurch die Kraft des Guten spüren.

Sie betonte: „Der Weg der Kultivierung liegt im Inneren des Menschen. Wenn man ihn wirklich praktiziert, kann man die eigene Kraft des Guten erwecken und erkennen, wie man den Dingen begegnen soll.“

Obwohl Naza wegen der grenzüberschreitenden Repression durch die Kommunistische Partei Chinas gewisse Bedenken hatte, ließ sie sich vom Mut der Falun-Dafa-Praktizierenden berühren. Schließlich ging sie zum Informationsstand, unterzeichnete die Petition für ein Ende der Verfolgung und ermutigte die Praktizierenden, weiterhin standhaft zu bleiben.

Chinesen erfahren die wahren Umstände und erklären ihren Austritt aus den Organisationen der KP Chinas

Während der Veranstaltung blieben mehrere Chinesen stehen und sprachen mit Falun-Dafa-Praktizierenden. Einige nahmen Informationsmaterialien entgegen, andere erklärten sich bereit, aus den Organisationen der Partei, der Jugendliga und der Jungen Pioniere auszutreten.

Ein Mann blieb stehen und sprach mit Falun-Dafa-Praktizierenden. Er sagte, in China gebe es grundsätzlich keine Glaubensfreiheit, weil die Kommunistische Partei atheistisch und gegen Gott gerichtet sei. Als Christ sei er der Ansicht, dass sowohl Falun Dafa als auch das Christentum die Menschen dazu anleiten, gut zu sein und gute Menschen zu werden. Daher sei er überzeugt, dass Falun Dafa ein guter Glaube sei.

Er erzählte, dass er bereits vor vielen Jahren in China mithilfe einer Software zur Umgehung der Internetzensur die wahren Umstände erfahren habe. Für die Kommunistische Partei Chinas habe er längst keine Hoffnung mehr. Nach dem Gespräch erklärte er seinen Austritt aus den Organisationen der KP Chinas, der Jugendliga und der Jungen Pioniere.

Als eine junge Chinesin mit ihrem deutschen Freund am Informationsstand vorbeikam, begrüßte eine Falun-Dafa-Praktizierende sie freundlich. Die junge Frau lebte bereits seit vielen Jahren im Deutschland und sagte, dass sie die wahren Umstände über Falun Dafa schon etwas kenne. Anfangs hatte sie jedoch noch Bedenken, aus den Organisationen der Partei, der Jugendliga und der Jungen Pioniere auszutreten. Nachdem die Praktizierende ihr geduldig die wahren Hintergründe der Verfolgung erklärt hatte, änderte sich ihre Haltung deutlich. Sie stimmte zu, aus den Jungen Pionieren auszutreten, und bedankte sich bei der Praktizierenden.

Polin: Wir müssen gemeinsam die Verfolgung beenden

Maggie Matuschak aus Polen ruft dazu auf, gemeinsam die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)

Maggie Matuschak aus Polen blieb vor den Schautafeln stehen, die die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas darstellten. Sie sagte mit fester Stimme: „Das ist schrecklich. Man muss handeln und laut sagen: Nein! Es reicht. Jeder Mensch sehnt sich nach Freiheit und hat das Recht auf Freiheit. Wir sind Menschen und sollten auch wie Menschen behandelt werden.“

Als sie erfuhr, dass sich vor Ort Falun-Dafa-Praktizierende befanden, die in China wegen ihres Glauben ihre Arbeit verloren hatten und sogar gefoltert worden waren, erklärte Maggie noch entschlossener: „Man muss bis zum Ende Widerstand leisten. Auch wenn es nicht für einen selbst ist, dann doch für die Kinder und dafür, dass andere Menschen ein besseres Leben haben. So wie hier – oder auf andere Weise. Gebt niemals auf. Für die Freiheit aller.“

Maggie sagte, sie habe bereits Videos über die Menschenrechtslage in China gesehen. „Das hat mich wirklich, wirklich, wirklich sehr traurig gemacht. Ich hoffe von Herzen, dass diese Verfolgung bald endet.“