(Minghui.org) „Wir stehen an eurer Seite!“ Das war einer der Kommentare, die bei einer Kundgebung von Falun-Dafa-Praktizierenden am 19. Juli 2026 in Chinatown von Montreal zu hören waren. Die Veranstaltung war Teil der Aktivitäten, mit denen die Praktizierenden an den Beginn der vor 27 Jahren begonnenen Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) erinnerten und ein Ende der Menschenrechtsverletzungen forderten. Zugleich appellierten sie an die internationale Gemeinschaft, dazu beizutragen, die Verfolgung zu beenden.

Die Praktizierenden führten die Falun-Dafa-Übungen vor und hielten Ansprachen auf Chinesisch, Englisch und Französisch. Sie informierten die Öffentlichkeit darüber, dass die KPCh Praktizierende inhaftiert, foltert, einer Gehirnwäsche unterzieht und der erzwungenen Organentnahme aussetzt. Viele Passanten zeigten sich erschüttert über das Ausmaß der Verfolgung.

Am Abend versammelten sie sich auf der Place d’Armes zu einer Kerzenlicht-Mahnwache, um der Mitpraktizierenden zu gedenken, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben.

Aktionen der Praktizierende 19. Juli 2026 in Montreal

Kundgebung in Chinatown

Unterschriftensammlung fordert ein Ende der Verfolgung durch die KPCh

Eine amerikanische Touristin berichtete, sie habe vier Jahre in Hongkong gelebt und dort von der Verfolgung von Falun Dafa erfahren. Sie bewunderte die Standhaftigkeit der Praktizierenden und sagte: „Ich fühle mit euch!“

Ein Mann fotografierte die Informationstafeln über die Bemühungen zur Rettung der Angehörigen kanadischer Falun-Dafa-Praktizierender, die in China inhaftiert sind. Als er erfuhr, dass eine der Inhaftierten die achtzigjährige Mutter von Cong war, sprach er ihr Mut zu und sagte: „Wir stehen an Ihrer Seite!“

Ein weiterer Mann las aufmerksam die Transparente der Kerzenlicht-Mahnwache und fotografierte jedes einzelne. Anschließend sagte er: „Alle Bösen sind verdammt. Gerechtigkeit wird siegen!“

Kerzenlichtmahnwache am Place d’Armes

Richard, ein Einwohner der Stadt, sagte: „Sie werden wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert. Das sind mutige Menschen. Solche Aktionen sind wichtig, um die Öffentlichkeit über die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas zu informieren. Ich unterstütze diese Bemühungen und hoffe, dass möglichst viele Menschen in Kanada davon erfahren.“

Die Studenten Lucas und Corale interessierten sich für die Falun-Dafa-Übungen und schlossen sich den Praktizierenden bei der Meditation an. Lucas sagte, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien Werte, nach denen jeder Mensch leben sollte. Den friedlichen Widerstand der Praktizierenden gegen die Verfolgung unterstütze er aus voller Überzeugung.

Lucas und Corale unterstützen Falun Dafa

Stephone und Malory bezeichneten die erzwungene Organentnahme als ein schreckliches Verbrechen. Stephone fügte hinzu, dass wir der Kommunistischen Partei Chinas nicht gestatten dürften, geheime Polizeistationen in Kanada zu unterhalten, und dass dies unterbunden werden müsse.

Die Einheimischen Stephone und Malory

Die Atmosphäre bei der Kerzenlicht-Mahnwache war feierlich. Schweigend hielten die Praktizierenden Kerzen in den Händen, um derjenigen zu gedenken, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben. Sie hoffen, dass noch mehr Menschen das wahre Wesen der KPCh erkennen und dazu beitragen, die Verfolgung zu beenden.