(Minghui.org) Praktizierende im Buchtgebiet von San Francisco veranstalteten am 18. Juli 2026 einen großen Marsch sowie gemeinsame Übungen, um die Öffentlichkeit über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu informieren und ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen zu fordern.
Mehrere Demokratieaktivisten der „Chinese Democracy and Human Rights Alliance“ (Allianz für Demokratie und Menschenrechte in China) nahmen an der Veranstaltung teil, und verurteilten die Unterdrückung von Menschenrechten und Religionen durch die KPCh.
Demokratieaktivisten unterstützen Falun Dafa bei der Veranstaltung in San Francisco (Minghui.org)
Die Praktizierenden begannen den Tag um 9 Uhr morgens mit einer Vorführung der Übungen vor dem Fährgebäude in San Francisco. Viele Einwohner und Touristen fühlten sich von der friedvollen Atmosphäre angezogen und wollten mehr erfahren; einige beschlossen sogar, die Übungen selbst zu erlernen.


Praktizierende führen am 18. Juli vor dem Fährgebäude Übungen vor (Minghui.org)
Große Parade zeigt vier Themen
Der große Marsch begann um 12 Uhr am Fährgebäude und führte den Embarcadero Boulevard entlang, vorbei am Fisherman’s Wharf, und endete schließlich am Maritimen National Historical Park (Nationaler historischer Park für Seefahrt).
Die Transparente der Praktizierenden zeigten vier verschiedenen Themen: „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“, „Falun Dafa“ und „Austritt aus den Organisationen der KPCh“.
Die farbenfrohe und feierliche Prozession zog viele Zuschauer an, von denen einige Fotos und Videos machten.














Demonstration der Falun-Dafa-Praktizierenden und Unterstützer am 18. Juli 2026 in San Francisco (Minghui.org)
Demokratieaktivisten unterstützen Falun Dafa
Li Haifeng (Mitte) von der „Chinese Democracy and Human Rights Alliance“ sowie die Demokratieaktivisten Zhang Yong (links) und Yang Kun (rechts) bei dem Marsch (Minghui.org)
Die Chinesen werden Falun Dafa danken
Li Haifeng von der „Chinese Democracy and Human Rights Alliance“ (Allianz für Demokratie und Menschenrechte in China) schloss sich dem Marsch an, um seine Unterstützung zu bekunden. Er erwähnte, dass er Falun Dafa früher – als er noch in China lebte – aufgrund der Verleumdungskampagne der KPCh falsch eingeschätzt habe.
„Ich hatte früher ein falsches Bild; so glaubte ich beispielsweise eine Zeit lang an die Geschichte mit der Selbstverbrennung“, sagte er. „Doch als ich später selbst darüber nachdachte, erkannte ich, dass dem nicht so war.“
Li berichtete, dass er nach seiner Ausreise aus China Falun-Dafa-Praktizierende kennengelernt und dabei festgestellt habe, dass die von ihnen vertretenen Prinzipien – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – tatsächlich das wahre Erbe der traditionellen chinesischen Kultur und Moral darstellen. Er habe erkannt, dass die Propaganda der KPCh gegen Falun Dafa nichts anderes als reine Verfolgung gewesen sei, und habe daraufhin zur Unterstützung der Praktizierenden ein Transparent anfertigen lassen. „Ich entschuldige mich bei Falun Gong für mein früheres Missverständnis“, erklärte er.
Er sagte, die Praktizierenden hätten all die Jahre hindurch friedlich protestiert, und die Chinesen würden Falun Dafa eines Tages dafür danken.
„Ein moralischer Grundsatz, dem jeder folgen sollte“
Der Demokratieaktivist Zhang Yong erklärte, die Verfolgungsmethoden, die die KPCh gegen Falun Dafa anwendet, seien äußerst grausam. Dazu gehöre auch das entsetzliche Verbrechen des Organraubs, das die Aufmerksamkeit der internationalen Gesellschaft auf sich gezogen habe.
Er erläuterte sein Verständnis der Werte von Falun Dafa: „Wahrhaftigkeit bedeutet, unsere wahre Natur zu bewahren; Güte bedeutet, freundlich und wohlwollend zu allen zu sein; Nachsicht bedeutet innere Zurückhaltung, damit wir friedlich miteinander leben können. Dies ist ein moralischer Grundsatz, dem jeder folgen sollte.“
Zhang vertritt die Ansicht, dass alle Menschen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen, ihre Stimme erheben und sich gegen die Verletzung von Religionsfreiheit und Menschenrechten durch die KPCh stellen müssen – unabhängig davon, welcher Organisation oder Glaubensgemeinschaft die verfolgten Gruppen angehören.
Persönliche Erfahrung führt zu Unterstützung
Yang Kun, ein weiterer Demokratieaktivist, berichtete, dass er einige Falun-Dafa-Praktizierende kennengelernt und die Übungen aus Neugier selbst ausprobiert habe. Danach habe er sich sehr wohlgefühlt und die Übungen als wohltuend für seine Gesundheit empfunden. Er erkannte, dass die Praktizierenden eine Gruppe voller positiver Energie sind, die sich um Aufrichtigkeit und Güte bemühen. Dies habe ihn dazu bewegt, für sie einzutreten und sie zu unterstützen, damit mehr Menschen die Wahrheit erfahren können.
Alle Kräfte der Gerechtigkeit müssen sich vereinen
Li Xiaolin, stellvertretender Leiter für Veranstaltungsarbeit beim Ortsverband San Francisco der Demokratischen Partei Chinas, erzählte: „Schweigen bringt keine Freiheit, doch seine Stimme zu erheben, kann die Zukunft definitiv verändern. Deshalb halte ich es für sehr bedeutsam, dass wir heute hierhergekommen sind, um den 27. Jahrestag des Einsatzes von Falun Gong gegen die Verfolgung zu unterstützen.“
Li erklärte, die Verfolgung des chinesischen Volkes durch die KPCh dauere an. Zu den Opfern zählten Falun-Dafa-Praktizierende, Menschen in Tibet und Xinjiang sowie Menschenrechtsanwälte und Dissidenten, die sich für die Rechte marginalisierter Gruppen einsetzten – was unsagbares Leid verursache.
Li berichtete, dass er erstmals durch die Propaganda der KPCh von Falun Dafa erfahren habe, jedoch erst nach der Umgehung der Firewall und dem Zugang zum ausländischen Internet die Wahrheit darüber erfuhr. Er erklärte, der von der KPCh inszenierte Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens sei erfunden worden, um Falun Dafa zu diskreditieren.
Er rief dazu auf, dass sich alle Kräfte der Gerechtigkeit – ungeachtet ihrer Zugehörigkeit zu Organisationen, Gruppen oder ethnischen Gemeinschaften – vereinen und angesichts dieser Geschehnisse gegenseitig unterstützen müssen. Er ist der Überzeugung, dass die Einheit der Menschen die Waffe ist, die Diktaturen am meisten fürchten, denn die KPCh sei im Grunde nur ein „Papiertiger“.
„Wir müssen dem ein Ende setzen“
Der Demokratieaktivist Chen Suoming erklärte: „Die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh umfasst haltlose Verhaftungen, brutale Verhöre und Organraub. Das ist absolut inakzeptabel. Wir müssen dem ein Ende setzen.“
„Die erzwungene Organentnahme ist ein abscheuliches Verbrechen, das unsere menschliche Gesellschaft unter keinen Umständen tolerieren darf. Wer ein Gewissen hat, sollte sich nach Bekanntwerden der Wahrheit für Falun Gong einsetzen und gegen die Verfolgung eintreten“, so Chen.
Er würdigte die Falun-Dafa-Praktizierenden dafür, dass sie die Öffentlichkeit seit fast drei Jahrzehnten beharrlich und friedlich über die Tatsachen aufklären.
Demokratieaktivisten unterstützen Falun Dafa (Minghui.org)
Chen äußerte: „Haben Sie in den mehr als 20 Jahren jemals gehört, dass Falun Gong gewaltsame Mittel eingesetzt hätte, um gegen die KPCh zu protestieren? Nein! Sie wenden stets friedliche Methoden an. Genau darin zeigt sich ihre ‚Nachsicht‘.“
Er äußerte weiter, die friedlichen Gesichter und die gesunde Ausstrahlung der Praktizierenden bei der Veranstaltung hätten ihn sehr berührt, und er wolle die Falun-Dafa-Übungen in Zukunft selbst einmal ausprobieren.
„Ich bin hierhergekommen, um Falun Gong zu unterstützen“
Jack Duong, Gründer der „Asian Alliance Against China Occupation and Repression“ (Asiatische Allianz gegen die Besatzung und Unterdrückung durch China), nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil.
Jack Duong (rechts) und Jan Nguyen (links) (Minghui.org)
Duong sagte: „Ich bin hierhergekommen, um Falun Gong zu unterstützen. Ich möchte, dass die Falun-Gong-Praktizierenden wissen, dass wir an derselben Front kämpfen. Wir alle kämpfen gegen die bösartige KPCh.“
Er berichtete, dass er schon früh von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh erfahren habe. Das sei auch einer der Gründe für die Gründung der Allianz gewesen. Die Bösartigkeit der KPCh zeige sich nicht nur in der Einschränkung der Freiheit der Menschen, sondern noch stärker in ihren abscheulichen Taten – insbesondere in dem Verbrechen des Organraubs.
Er würdigte die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – sehr. Sie seien ein hervorragender Maßstab, der nicht nur der Gesundheit der Menschen enorm zugutekomme, sondern auch die Seele erhebe.
Duong rief die internationale Gesellschaft dazu auf, die bösartige Natur der KPCh klar zu erkennen und gemeinsam Druck auszuüben, damit diese seit 27 Jahren andauernde Verfolgung bald ein Ende findet und Freiheit sowie Menschenrechte wiederhergestellt werden.
Jan Nguyen, die an dem Marsch teilnahm, sagte: „Dies ist eine ernste Angelegenheit, die die Menschenrechte betrifft. Was die KPCh tut, ist erschreckend, und sie setzt die Verfolgung bis heute fort. Es handelt sich um ein Verbrechen, das die Menschenrechte verletzt.“
Sie identifizierte sich mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und erklärte: „Das sind Werte, an die ich glaube. Obwohl ich Katholikin bin, überzeugen mich diese Prinzipien zutiefst. Sie machen das hervorragend. Sie müssen weitermachen und mehr Aufmerksamkeit sowie Unterstützung von der internationalen Gesellschaft gewinnen“, so Nguyen.
Touristen und Einwohner würdigen Falun Dafa und verurteilen die KPCh
Camila und Julia aus Houston, Texas, unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung und des Organraubs fordert.
Camila (links) und Julia (rechts) (Minghui.org)
„Das muss gestoppt werden!“, sagte Camila. „Diese erzwungene Organentnahme ist schockierend und absolut unethisch. Jeder sollte das Recht haben zu entscheiden, wohin seine Organe gelangen. So etwas darf auf keinen Fall ohne die Zustimmung der betreffenden Person geschehen.“
Julia meinte: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind besondere Werte. Wir sollten einander mit mehr Toleranz und Güte begegnen.“
Auch Rosanne Torre, eine Einwohnerin von San Francisco, unterzeichnete die Petition
„Falun-Gong-Praktizierende orientieren sich an den drei Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, sagte Torre. „Das sind wichtige Tugenden, über die die Menschheit verfügen sollte. Wenn die Menschen versuchen würden, in Harmonie zu leben, anstatt gegeneinander zu kämpfen, würde die Welt schöner werden.
Es macht mich sehr traurig, dass Menschen, die danach streben, gute Menschen zu sein, in China festgenommen und inhaftiert werden und ihnen sogar Organe entnommen werden. Sie werden auf engstem Raum – wie in Tierkäfigen – eingesperrt und erleiden Folter sowie alle möglichen Arten grausamer Behandlung. Für mich ist das, was [die Praktizierenden] tun, ein Gewinn für diese Welt. Daher ist es wirklich traurig und schmerzlich, diese Verfolgung mitanzusehen.“
Bezüglich der Vorführung der Übungen meinte Torre: „Ich fühle mich inspiriert. Ich fühle mich zufriedener und entspannter. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die hart daran arbeiten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Außerdem schätze ich mich glücklich, in Amerika zu sein. Wenigstens haben wir hier noch Rede- und Meinungsfreiheit.“
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