(Minghui.org) Praktizierende aus Zentraltaiwan erinnerten am 18. Juli 2026 im Wenxin-Waldpark in der Stadt Taichung mit einer Kundgebung und einer Kerzenlicht-Mahnwache an die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong. Sie gedachten der Praktizierenden, die aufgrund der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihr Leben verloren hatten.

Mehrere politische Mandatsträger sowie Wissenschaftler nahmen trotz zeitweiliger Regenfälle an diesem Nachmittag an der Veranstaltung teil, während andere vorab aufgezeichnete Unterstützungsbotschaften übermittelten. Sie würdigten die friedlichen und besonnenen Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden, sich in den vergangenen 27 Jahren gegen die Verfolgung zur Wehr gesetzt zu haben.

Zudem riefen sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, der anhaltenden Verfolgung und der transnationalen Unterdrückung durch die KPCh Aufmerksamkeit zu schenken und gemeinsam für den Schutz der Menschenrechte und der Glaubensfreiheit einzutreten.

Kundgebung trotz Wind und Regen ─ Kerzenlicht-Mahnwache gedenkt der Opfer

Falun-Gong-Praktizierende veranstalten im Wenxin-Waldpark in der Stadt Taichung eine Kundgebung und eine Kerzenlicht-Mahnwache (Minghui.org)

Praktizierende gedenken bei der Kerzenlicht-Mahnwache all derer, die infolge der Verfolgung durch die KPCh ums Leben gekommen sind (Minghui.org)

Die Veranstaltung begann am Nachmittag. Die Praktizierenden zeigten Transparente mit den Aufschriften: „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ und „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“. Sie demonstrierten die Übungen, präsentierten eine Fotoausstellung zur Aufklärung der Hintergründe der Verfolgung und stellten dramatische Szenen nach, um Falun Gong bekannt zu machen und die Verfolgung durch die KPCh aufzudecken. Obwohl während der Veranstaltung starker Wind und Regen aufkamen, wurden die Aktivitäten wie geplant fortgesetzt. Nach Einbruch der Dunkelheit hielten die Praktizierenden eine Kerzenlicht-Mahnwache ab, um der Opfer der Verfolgung zu gedenken und die Öffentlichkeit dazu aufzurufen, bei der Beendigung der Verfolgung zu helfen.

Passanten betrachten die Fotoausstellung über Falun Gong und die Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Stadtrat von Taichung, Huang Shou-ta: Friedliche Beharrlichkeit verdient Respekt

Stadtrat Huang Shou-ta aus Taichung bei der Kundgebung (Minghui.org)

Stadtrat Huang Shou-ta aus Taichung drückte bei der Kundgebung seine Hochachtung vor Falun Gong aus: „Der 27-jährige friedliche und besonnene Widerstand der Falun-Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung hat die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich gezogen und dazu beigetragen, dass die Menschen das wahre Wesen der Tyrannei der KPCh erkennen.“

„Die Haltung der Falun-Gong-Praktizierenden, universelle Werte zu wahren und die Zivilisation zu schützen, ist etwas, von dem die taiwanesische Gesellschaft lernen kann“, verkündete er. „Im Namen der Bürger möchte ich meine Anerkennung aussprechen. Die Bemühungen, die Falun-Gong-Praktizierende über die Jahre hinweg unternommen haben, sind von großer Bedeutung und sehr wertvoll.“

Huang erinnerte sich daran, dass er vor vielen Jahren während einer Reise mit seiner Familie nach Australien erstmals durch Falun-Gong-Praktizierende in Sydney von der Verfolgung erfahren hatte. Ihr ruhiges und doch standhaftes Auftreten hinterließ einen tiefen Eindruck bei ihm. Während seiner Studienzeit begegnete er immer wieder Praktizierenden. Das Wesen der KPCh und ihre autoritäre Herrschaft wurde ihm immer deutlicher bewusst.

Er betonte, die Botschaft habe sich gerade deshalb weiter verbreitet, weil die Falun-Gong-Praktizierenden über die vergangenen 27 Jahre hinweg beharrlich, friedlich, besonnen und gewaltfrei über die Fakten aufgeklärt hätten. Eine solche Ausdauer sei wahrlich bewundernswert.

Die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh habe sich von der Verfolgung von Falun Gong auf andere Gruppen ausgeweitet. Das bedeute, dass neben der Stärkung des rechtlichen Schutzes auch die Kraft der Zivilgesellschaft von entscheidender Bedeutung sei. Solange die Gesellschaft wachsam und informiert bleibe, könne sie wirksam auf solche Bedrohungen reagieren.

„Die Erfahrungen von Falun Gong im Protest gegen die Verfolgung sind eine wichtige Ressource für Taiwan bei seinen Bemühungen, die Demokratie zu schützen und die demokratische Widerstandsfähigkeit zu stärken“, sagte er.

Stadtrat Liu Shih-chou: Falun Gong zu schützen, bedeutet, alle zu schützen

Liu Shih-chou, Stadtrat von Taichung, sagt, dass die Förderung von Gesetzen zur Beendigung der Übergriffe der KPCh auch ein Weg sei, alle Menschen zu schützen (Minghui.org)

Bei der Kundgebung sagte Liu Shih-chou, ebenfalls Stadtrat von Taichung, dass Falun-Gong-Praktizierende die letzten 27 Jahre damit verbracht hätten, die Tyrannei der KPCh aufzudecken und der internationalen Gemeinschaft die wahren Umstände zu vermitteln – ein Engagement, das er sehr bewundere. „Danke, dass Sie mutig Stellung beziehen, um die seit Langem verfolgten Falun-Gong-Praktizierenden zu unterstützen“, sagte er.

In Bezug auf den von der KPCh geförderten Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden erklärte Liu: „Das ist ein Verbrechen, das weder vom Himmel noch von der Erde geduldet werden kann.“ Er verurteilte die Beteiligung einiger taiwanischer medizinischer Fachkräfte an solchen Aktivitäten in China und wies darauf hin, dass es unerlässlich sei, Gesetze voranzutreiben, um den Organraub zu unterbinden und Falun Gong zu schützen. „Hier geht es nicht nur um den Schutz von Falun Gong – es geht um den Schutz aller.“

Zum Thema grenzüberschreitende Unterdrückung erklärte Liu, dass Taiwan bereits über entsprechende Gesetze verfüge und dass die Regierung aktiv auf Handlungen reagieren müsse, die Taiwan gefährden. Er forderte die Öffentlichkeit zudem auf, wachsam zu bleiben und sich der potenziellen Bedrohungen bewusst zu werden. Die langjährigen Bemühungen von Falun Gong, sich gegen die Verfolgung zu wehren, hätten der taiwanischen Gesellschaft wertvolle Erkenntnisse gebracht.

Stadtrat Chou Yung-hung: Demokratische Nationen sollten Falun Gong gemeinsam schützen

Chou Yung-hung, Stadtrat von Taichung, ruft demokratische Nationen dazu auf, gemeinsam für den Schutz von Falun Gong einzutreten (Minghui.org)

Chou Yung-hung, Fraktionsvorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei im Stadtrat von Taichung, übermittelte eine vorab aufgezeichnete Botschaft zur Unterstützung von Falun Gong. Er erklärte, Falun Gong sei keine politische Organisation, sondern ein Kultivierungsweg, der die Gesundheit sowie die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht fördere. Eine solche Gruppe könne weltweit legal tätig sein, doch nur in China seien ihre Praktizierenden Opfer von Organraub und grenzüberschreitender Unterdrückung.“

„Organraub ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, betonte er. „Es ist tausendmal schwerwiegender als gewöhnlicher Mord, da es sich um die Ausrottung einer Gruppe handelt. Falun Gong ist das deutlichste Beispiel der KPCh für ihre grenzüberschreitende Unterdrückung und die erzwungene Organentnahme. Die taiwanische Regierung hat die Verantwortung, Falun Gong zu schützen, und demokratische Regierungen auf der ganzen Welt tragen dieselbe Verantwortung.“

Wissenschaftler Yang Tsung-jung: Friedliche Proteste zeugen von einem hohen Zivilisationsniveau

Der Wissenschaftler Yang Tsung-jung erklärt, dass der friedliche und besonnene Widerstand von Falun Gong gegen die Verfolgung ein hohes Maß an Zivilisiertheit widerspiegelt (Minghui.org)

Yang Tsung-jung, ehemaliger Vorsitzender der Vereinigung der Professoren Zentral-Taiwans, erklärte, dass ein 27-jähriger Widerstand gegen die Verfolgung „eine außerordentlich lange Zeit“ darstelle und der Mut der Falun-Gong-Praktizierenden „wirklich bewundernswert“ sei.

„Sich einem bösartigen Regime entgegenzustellen, erfordert enorme Kraft und Geschlossenheit“, stellte er fest. Dennoch habe Falun Gong als Gruppe ihr Anliegen „mit friedlichen, besonnenen Mitteln sowie durch Kunst und Kultur zum Ausdruck gebracht“. Diese Vorgehensweise stehe in hohem Einklang mit den Werten einer zivilisierten Gesellschaft und sei wahrhaft bemerkenswert.

Yang merkte zudem an, dass Falun Gong in Taiwan sowie in ganz Europa und Nordamerika breite Unterstützung genieße und dass Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft weltweit Falun Gong verstehen und unterstützen könnten.

Hinsichtlich des Organraubs merkte Yang an, die Praktizierenden hätten die Verfolgung über viele Jahre hinweg beharrlich offengelegt und so dazu beigetragen, dass die internationale Gemeinschaft zunehmend auf dieses Problem aufmerksam geworden sei. Er drückte seine Bewunderung für die Ausdauer der Praktizierenden aus und rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Menschenrechtsverletzungen der KPCh weiterhin Beachtung zu schenken und diese zu verurteilen.

Mandatsträger fordern Gesetzgebung gegen transnationale Repression

Der Stadtrat von Taichung, Hsieh Chih-chung, ruft die demokratischen Nationen dazu auf, sich gemeinsam der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die KPCh zu widersetzen (Minghui.org)

Hsieh Chih-chung, Stadtrat von Taichung, brachte bei der Kundgebung seine langjährige Unterstützung zum Ausdruck. Er sagte, wann immer es sein Zeitplan zulasse, werde er die jährlichen Veranstaltungen von Falun Gong zum Protest gegen die Verfolgung nicht verpassen. Er erklärte, dass die Praktizierenden seit 27 Jahren standhaft an ihrem Glauben festhielten und dass die kumulative Wirkung ihrer Bemühungen nach und nach internationale Anerkennung gefunden habe. Er hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen zusammenschließen würden, um dabei zu helfen, die Verbrechen der KPCh zu unterbinden.

Hsieh sagte, dass grenzüberschreitende Repression schon immer eine der Unterdrückungsmethoden der KPCh gewesen sei. „Wenn die KPCh grenzüberschreitende Unterdrückung betreibt, sollten alle Länder, die die Freiheit schätzen, grenzüberschreitende Unterstützung leisten“, schlug er vor.

Taiwan solle die Kräfte des Friedens im Kampf gegen Gewalt vereinen und die Menschenrechte schützen, um diejenigen zu unterstützen, die grenzüberschreitend Verfolgung ausgesetzt seien.

Lee Tien-sheng, Stadtrat von Taichung, unterstützt Falun Gong seit Langem und ruft dazu auf, der Verfolgung mehr Aufmerksamkeit zu schenken (Minghui.org)

Lee Tien-sheng, Stadtrat von Taichung, erklärte, er unterstütze Falun Gong seit vielen Jahren durch konkrete Maßnahmen. Er betonte, dass die Praktizierenden stets an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festhielten und gleichzeitig die Verfolgung durch die KPCh aufdeckten, wodurch sie immer mehr Menschen dabei geholfen hätten, die wahre Natur des Regimes zu erkennen.

Er rief alle gesellschaftlichen Kreise dazu auf, Falun Gong weiterhin zu unterstützen sowie Resolutionen und Gesetzesinitiativen in den Kommunalvertretungen voranzubringen, um Taiwans Demokratie und Freiheit zu wahren. Außerdem kündigte er an, bei der Einbringung solcher Anträge eine Vorreiterrolle zu übernehmen und weitere Mandatsträger dazu zu bewegen, sich durch eine Mitunterzeichnung an diesem Engagement zu beteiligen.

Liao Tzu-yu, Abgeordnete des Landkreises Nantou, würdigt die Falun-Gong-Praktizierenden für ihren langjährigen, friedlichen und besonnenen Widerstand gegen die Verfolgung (Minghui.org)

Liao Tzu-yu, Abgeordnete des Landkreises Nantou, sagte: „Die KPCh verfolgt Falun-Gong-Praktizierende seit vielen Jahren. Mit unerschütterlichem Glauben und Beharrlichkeit haben die Praktizierenden stets friedlich und besonnen reagiert und dabei enormen Mut bewiesen, indem sie der KPCh die Stirn boten. Das ist wahrlich bewundernswert.“

„Die Verbrechen der KPCh im Zusammenhang mit dem Organhandel sind weltweit auf breite Verurteilung gestoßen“, berichtete sie. „Je mehr Menschen von diesen Fakten erfahren, desto eher werden sie das bösartige Wesen der KPCh erkennen.“ Dieses wachsende Bewusstsein werde zudem die Entschlossenheit der Öffentlichkeit stärken, sich der illegalen transnationalen Repression durch die KPCh zu widersetzen.

Wang Li-jen, Stadtrat von Taichung, fordert eine beschleunigte Gesetzgebung gegen grenzüberschreitende Unterdrückung (Minghui.org)

Wang Li-jen, Stadtrat von Taichung, bekundete in einem vorab aufgezeichneten Video seine Unterstützung für Falun Gong. Er erklärte, dass die von der KPCh vorgenommenen Zwangsorganentnahmen unmenschlich seien und dass Taiwan so schnell wie möglich seine Gesetze ändern solle, um solche Verbrechen zu verbieten und strengere Strafen zu verhängen. Es solle sich gleichzeitig der internationalen Gemeinschaft anschließen, um den Verantwortlichen Einhalt zu gebieten und sie zu bestrafen.

Er erklärte, die KPCh habe kürzlich das „Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts“ verabschiedet und damit ihre grenzüberschreitende Unterdrückung weiter ausgeweitet, was er als ernsthafte Warnung für Taiwan bezeichnete. Er forderte den Legislativ-Yuan nachdrücklich auf, das „Gesetz zur Bekämpfung grenzüberschreitender Unterdrückung“ zügig voranzutreiben, damit diejenigen, die an Gewalt und grenzüberschreitender Unterdrückung beteiligt sind, rechtlich sanktioniert werden könnten und dadurch die Sicherheit und Freiheit der taiwanesischen Bevölkerung geschützt werde.