(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 erinnerten Praktizierende in Philadelphias Chinatown mit einer Kundgebung an den 27. Jahrestag ihrer friedlichen Proteste gegen die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Mit Transparenten, Flugblättern und in Ansprachen machten sie auf die brutale Verfolgung durch die KPCh aufmerksam. Zudem riefen sie die Öffentlichkeit dazu auf, die von der KPCh begangenen Menschenrechtsverbrechen, wie den Organraub an lebenden Menschen, zur Kenntnis zu nehmen.

Viele Menschen bekundeten ihre Anteilnahme und Unterstützung. Während der Veranstaltung äußerten sich 36 Chinesen, die aus der KPCh und deren Jugendorganisationen ausgetreten waren.

Falun-Dafa-Praktizierende am 18. Juli 2026 in Philadelphias Chinatown (Minghui.org)

Den Glauben bewahren und der Verfolgung widerstehen: Überlebende und Fachkräfte aus der Medizin bezeugen die Verbrechen der KPCh

Während der Kundgebung schilderte die Praktizierende Zhang ihre Erlebnisse in der chinesischen Provinz Heilongjiang sowie ihre Reise nach Peking, wo sie sich für Gerechtigkeit für Falun Dafa einsetzen wollte. Sie wurde festgenommen und zweimal rechtswidrig in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. Das stellte eine schwere finanzielle und psychische Belastung für ihre Schwiegermutter dar, die gelähmt war, sowie für ihren Schwiegervater, bei dem Krebs diagnostiziert worden war.

Sie erzählte, ihre eigene Erfahrung sei lediglich die Spitze des Eisbergs. In den vergangenen 27 Jahren wurden unzählige Falun-Dafa-Praktizierende inhaftiert, zu Gefängnisstrafen verurteilt und sogar Opfer von erzwungener Organentnahme bei lebendigem Leib. Sie kenne persönlich Dutzende von Praktizierenden, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren.

Auch Dr. Jessica Russo von der Organisation DAFOH sprach auf der Kundgebung. Sie beleuchtete die Verbrechen der KPCh – einschließlich der Organentnahme bei lebenden Menschen – aus medizinischer Sicht und berichtete über die Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen. Dr. Russo verurteilte die erzwungene Organentnahme bei Lebenden als „ein von der KPCh initiiertes und orchestriertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das auch heute noch in massivem Ausmaß stattfindet“. Sie rief die internationale Gesellschaft dazu auf, den Gesetzentwurf S.4009 des US-Senats – den „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ – aktiv zu unterstützen, um „diesem von der KPCh begangenen, abscheulichen Verbrechen so bald wie möglich ein Ende zu setzen“.

Während der Veranstaltung unterzeichneten viele Menschen die Petition, die den US-Senat zur Verabschiedung des Gesetzentwurfs S.4009 auffordert.

Dr. Jessica Russo von DAFOH (Minghui.org)

Unterstützung für Falun Dafa

Die Menschen zeigten sich bewegt von der Ernsthaftigkeit und Friedlichkeit der Kundgebung. Als sie verstanden, worum es ging, äußerten sich viele empört und ermutigten die Praktizierenden weiterzumachen.

Praktizierende informieren die Menschen über die Verfolgung und sammeln Unterschriften für eine Petition, die deren Beendigung fordert (Minghui.org)

Sarah Ferrari, eine Antiquitätenhändlerin, berichtete, sie habe zwar von der erzwungenen Organentnahme an lebenden Menschen durch die KPCh gehört, dies jedoch für ein bloßes Gerücht gehalten, da es „so unfassbar“ sei. „Diese Gräueltaten übersteigen jede Vorstellungskraft, weil sie so böse sind. Für Menschen wie uns ist es schwer zu akzeptieren, dass so etwas tatsächlich geschieht, weil es so erschreckend ist.“ Doch nachdem sie den Rednern bei der Kundgebung zugehört hatte, war sie davon überzeugt, dass die KPCh diese Verbrechen tatsächlich begeht.

Ferrari sagte: „Ich weiß jetzt, dass dies [der Organraub] kein Gerücht ist und es sich hierbei nicht um einen verrückten, außer Kontrolle geratenen Protest handelt. Diese [Praktizierenden] sind allesamt wunderbare Menschen, die ihre Botschaft auf sehr freundliche Weise vermitteln, ohne dabei zu stören. Sie überreichen denjenigen, die sich für das Thema interessieren, Geschenke [Lotusblumen]. Es ist wirklich wunderbar, dass sie das tun.“

Sie äußerte zudem, sie halte es für wichtig, solche Kundgebungen in Städten auf der ganzen Welt abzuhalten. Tief erschüttert von den Berichten aus erster Hand über die abscheulichen Taten der KPCh, kündigte sie an, sich an Regierungsvertreter zu wenden und mit ihrem Senator zu sprechen. „Das ist sehr wichtig. Ich bin der Meinung, dass wir diese Verantwortung übernehmen sollten.“

Die Antiquitätenhändlerin Sarah Ferrari (rechts) und ihre Tochter Luciana Ferrari (links) (Minghui.org)

Auch Sarahs Tochter, Luciana Ferrari, die während der Sommerferien einen Journalismus-Kurs belegt, äußerte sich schockiert. Sie sagte, sie habe zum ersten Mal von der erzwungenen Organentnahme bei lebendigen Menschen gehört. Ihre unmittelbare Reaktion sei „absolutes Entsetzen, tiefste Erschütterung“ gewesen. „Ich hatte noch nie zuvor von so etwas gehört. Für mich wirken solche Dinge wie dystopische Fiktion – etwas, das in der realen Welt völlig unvorstellbar ist.“

Als Journalistikstudentin stellte sie fest, dass die weit entwickelte Social-Media-Landschaft auch bedeutet, dass eine enorme Menge an Informationen an die Nutzer herangetragen wird – oft auf manipulierte Weise. Sie halte es für unerlässlich, Veranstaltungen wie diese Kundgebung persönlich und in der realen Welt abzuhalten. „Ich denke, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die Botschaft zu verbreiten, gehört zu den wichtigsten Dingen, die man tun kann – besonders in einem solchen Rahmen“, äußerte sie. „Ich halte das, was alle hier heute tun, für unglaublich wichtig. Ich wünsche allen hier nur das Beste. Sie verdienen wirklich unseren Respekt.“

Auch Halden Honeycutt, ein Geschäftsmann aus Birmingham, Alabama, fühlte sich von der Kundgebung angezogen. Er merkte an, dass Menschen in den USA zwar entscheiden können, Organspender zu werden, und diesen Status auf ihrem Führerschein vermerken lassen können. Er betrachte es jedoch als bösartig, Menschen zu töten, um an Organe zu gelangen.

Halden Honeycutt, ein Geschäftsinhaber aus Birmingham, Alabama (Minghui.org)

Honeycutt erzählte, er habe heute zum ersten Mal vom Organraub gehört. Aufgrund der gezielten Vertuschung durch die KPCh wüssten viele Amerikaner nichts davon. Er drückte seinen Dank aus und sagte: „Ich möchte dem nachgehen, denn es klingt so brutal. Wären die Falun-Gong-Praktizierenden nicht hier gewesen, hätte ich vielleicht nie davon erfahren. Daher bin ich sehr dankbar und werde mich weiter darüber informieren.“