(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Singapur versammelten sich am 19. und 21. Juli 2026 am Marina Barrage und im Hong Lim Park zu einer Reihe von Feierlichkeiten. Anlass war der 30. Jahrestag des Vortrags, den Meister Li bei der Gründungsfeier des Falun Dafa Vereins Singapur gehalten hatte. Die Praktizierenden brachten dem Meister ihre unendliche Dankbarkeit für den Erhalt des Fa zum Ausdruck  und teilten die Freude, die sie durch das Befolgen der Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in allen Lebensbereichen erfahren haben.

Praktizierende feiern am 19. Juli 2026 an der Marina Barrage den 30. Jahrestag des Vortrags, den Meister Li anlässlich der Gründungsfeier des Falun Dafa Vereins Singapur gehalten hat (Minghui.org)

Praktizierende am 21. Juli 2026 im Hong Lim Park bei der Feier zum 30. Jahrestag des Vortrags, den Meister Li Hongzhi in Singapur gehalten hat (Minghui.org)

Der Falun Dafa Verein Singapur wurde am 28. Juli 1996 offiziell als rechtsgültig eingetragene Organisation in Singapur gegründet. Er war zudem der erste Falun Dafa Verein, der außerhalb Chinas ins Leben gerufen wurde. Nach der Gründung besuchte der Meister die Inselstadt zweimal. Am 15. Juni 1996 schrieb der Meister im Hotel Grand Central, wo er sich aufhielt, die Schriftzeichen für „Falun Dafa Verein Singapur“. Am 28. Juli desselben Jahres fand die Gründungsfeier des Vereins in einem chinesischen Restaurant im UIC-Gebäude, einem Wahrzeichen Singapurs, statt. Der Meister nahm an der Veranstaltung teil und hielt einen Vortrag.

Meister Li hat die Schriftzeichen für „Falun Dafa Verein Singapur“ am 15. Juni 1996 geschrieben (Minghui.org)

Der Meister spricht am 28. Juli 1996 im UIC-Gebäude bei der Gründungsfeier des Falun Dafa Vereins Singapur (Minghui.org)

Seitdem sind dreißig Jahre wie im Flug vergangen. Bis heute erinnern sich die Falun-Dafa-Praktizierenden in Singapur, die das Glück hatten, Meister Li Hongzhi damals zu begegnen, noch immer an seine Lehre und seine Anweisungen, als wären sie erst gestern erfolgt. Diese Lehre hat sich tief in ihre Herzen eingeprägt.

Der Meister will keinen einzigen Cent von uns

„Der Meister ist sehr umgänglich und freundlich; er macht keinerlei Aufhebens um seine Person“, erklärte der langjährig Praktizierende Li Jincai, als er an die Begegnung mit dem Meister vor 30 Jahren erinnerte.

Am 15. Juni 1996 traf sich der Meister in seinem Hotel mit Praktizierenden. Li Jincai erzählte: „Wir sahen den Meister damals zum ersten Mal. Ein Praktizierender sagte zu ihm: ‚Wir haben einen Antrag auf Registrierung des Falun Dafa Vereins gestellt und warten auf die Genehmigung. Meister, bitte schreiben Sie etwas für den Verein.‘ Der Meister kam der Bitte nach und schrieb mit Tinte ‚Falun Dafa Verein Singapur‘. Er bat uns zudem, ihm Bescheid zu geben, sobald der Antrag genehmigt sei; er würde dann die Gründungsfeier leiten. Einen Monat, nachdem der Meister Singapur verlassen hatte, wurde unser Antrag genehmigt. Vom Einreichen des Antrags bis zur Genehmigung vergingen nur vier Monate, während solche Verfahren normalerweise sechs Monate dauern.“

Am 27. Juli besuchte der Meister Singapur erneut. Li und zwölf weitere Praktizierende hießen ihn am Flughafen willkommen. Die Praktizierenden in Singapur hatten zu diesem Zeitpunkt gerade erst mit der Kultivierung begonnen und verfügten noch nicht über ein tiefes Verständnis vom Dafa. Li Jincai berichtete: „Wir aßen gemeinsam mit dem Meister und machten anschließend Fotos mit ihm. Eigentlich hätten die Praktizierenden zum Meister hinübergehen sollen, um sich mit ihm fotografieren zu lassen, doch stattdessen ging immer wieder der Meister auf die Praktizierenden zu. Er ging dorthin, wo die Praktizierenden Fotos machen wollten. Der Meister ist stets so voller Barmherzigkeit und Nachsicht.“ Li Jincai erwähnte auch, dass einige Praktizierende dem Meister rote Umschläge [mit Geldgeschenken] und andere Gaben überreichen wollten, er diese jedoch ablehnte.

Am nächsten Tag nahm der Meister an der Gründungsfeier teil und hielt einen Vortrag, der später in dem Buch „Die Fa-Erklärung zur Gründungsfeier des Falun Dafa Vereins in Singapur“ veröffentlicht wurde. Während seiner gesamten Rede stand der Meister am Rednerpult. Er benutzte kein Manuskript und unterbrach sich nicht einmal, um einen Schluck Wasser zu trinken. Rückblickend, 30 Jahre später, stellte Li Jincai fest: „Unser Meister will keinen einzigen Cent von uns. Er gibt nur und erträgt alles selbstlos.“

Der Kultivierungsweg eines Doktoranden aus den USA

Im Mai 1995 blieb Huang Weiqiang, ein junger Student, auf dem Campus der University of Michigan in Ann Arbor vor einer Anschlagtafel stehen. Er bückte sich, um einen Flyer aufzuheben, der von der Tafel gefallen war und auf dem Boden lag. Auf dem Flyer waren Zeit und Ort eines Einführungskurses für Falun Dafa angegeben.

Auf diese Weise erfuhr Huang von Falun Dafa und begann, es zu praktizieren. Er las das Einführungsbuch Falun Gong, besorgte sich dann eine Fotokopie des Hauptwerks von Falun Dafa, des Zhuan Falun, sowie die Aufnahmen der Vorträge des Meisters. Das Zhuan Falun war erst wenige Monate zuvor in Peking öffentlich herausgegeben worden. Doch da die Anzahl der Falun-Dafa-Praktizierenden in China explosionsartig anstieg, waren die Dafa-Bücher äußerst knapp. Viele Menschen gaben sogar handgeschriebene Kopien des Buches an Interessierte weiter, die unbedingt praktizieren wollten.

Huang erzählte: „Ich spürte, dass ich dabei war, ein kostbares Buch zu lesen. Der Meister sprach von vielen himmlischen Geheimnissen, von denen ich zuvor nichts gewusst hatte. Zum Beispiel davon, was Kultivierung eigentlich ist. Im Allgemeinen verbinden wir damit nur Menschen, die in tiefen Bergen und Wäldern praktizieren – doch was bedeutet Kultivierung wirklich? Da ist die Rede von ‚den Fashen eines Buddhas zur Buddha-Statue herbeibitten‘, dem ‚mystischen Pass‘, und ‚drei Blumen versammeln sich über dem Kopf‘ ... niemand hatte das jemals so klar erklärt.“ Wie Huang Weiqiang weiter berichtete, lehrte der Meister das Fa in einfacher und verständlicher Sprache, was diesen Doktoranden, der tief in der Welt der Naturwissenschaften und Technik verwurzelt war, zutiefst berührte. Jeden Abend las er aufmerksam in seiner Fotokopie des Zhuan Falun. Er hielt das Buch in Ehren.

Auf die Frage nach den falschen Vorstellungen der Menschen über die Kultivierung antwortete Huang: „Jemand fragte mich: ‚Sie beschäftigen sich mit Wissenschaft. Wie können Sie an Dinge wie Kultivierung glauben?‘ Ich dachte mir: ‚Warum sollte ich nicht daran glauben können?‘ … denn die Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter; sie stellt nicht das Ende [unseres Verständnisses] dar. Es gibt noch viele Geheimnisse, die der Menschheit unbekannt sind – warum also in festgefahrenen Denkweisen verharren?“

Einen Monat, nachdem Huang seine Promotion abgeschlossen hatte und nach Singapur zurückgekehrt war , es war im Juli 1996, kam der Meister nach Singapur. Huang Weiqiang sah den Meister zum ersten Mal bei der Eröffnungsfeier. Er erinnerte sich, dass Worte die Freude, die er empfand, kaum beschreiben konnten. „Ich praktizierte Falun Dafa zu diesem Zeitpunkt erst seit etwas mehr als einem Jahr, doch ich wusste bereits, dass dies der Weg ist, der die Menschen zur Kultivierung auf hoher Ebene führt. Den Meister sehen zu dürfen, war etwas unglaublich Kostbares und Erfreuliches“, erklärte er.

Huang erzählte, dass er dann seine ganze Aufmerksamkeit auf den Vortrag des Meisters richtete. „Ich wollte einfach jedes Wort des Meisters in mich aufnehmen, um zu verstehen, was er lehrte.“

„In den folgenden Jahrzehnten“, fügte er hinzu, „habe ich mich immer wieder mit dem Vortrag des Meisters befasst; er war mir stets ein Wegweiser. Wann immer ich unsicher bin, was zu tun ist, gibt mir die erneute Auseinandersetzung damit enorme Orientierung.“

Huang erinnerte sich daran, dass der Saal bei der damaligen Einweihungsfeier bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die Veranstaltung brachte rund 400 Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen wie Politik, Medien, Kultur und Religion zusammen.

Jetzt, 30 Jahre später, wirkt die Lehre des Meisters immer noch nach. Im Rückblick darauf, wie er die Vorträge des Meisters persönlich miterlebt hat und welche Freude es ihm bereitet hat, mit der Kultivierung zu beginnen, erklärte Huang: „Vom Dafa zu erfahren und sich kultivieren zu dürfen, ist wahrlich ein unglaubliches Glück. Es ist ein großer Segen und eine große Ehre. Meine Dankbarkeit ist unbeschreiblich.“

(Fortsetzung folgt)