(Minghui.org) Im Jahr 2014 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Durch die Kultivierung verstand ich die große Bedeutung der Mission, die die Dafa-Jünger zu tragen haben. Auch erkannte ich, dass jeder, dem wir in unserem Leben begegnen, auch jene, die nur an uns vorbeigehen, der Meister für uns arrangiert hat, um von uns errettet zu werden. Wir sollten unser Bestes geben, um jenen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären, damit sie erretten werden können.

Im Jahr 2016 beteiligte ich mich an Bemühungen zur Freilassung mehrerer Praktizierender in unserer Gegend, die verhaftet worden waren. Aufgrund meiner Anhaftungen an meinen Kampfgeist, Eifersucht, Ruhm und des Grolls wurde ich vom Leiter der Abteilung für Staatssicherheit und 20 Polizisten verhaftet. Sie durchsuchten meine Wohnung nach Dafa-Materialien.

Danach wurde ich auf der Polizeistation fast 10 Stunden lang verhört, weigerte mich aber, mit ihnen zu kooperieren. Sie versuchten mich einzuschüchtern und machten gegen meinen Willen Fotos sowie Fingerabdrücke und Fußabdrücke. Dann brachten sie mich in ein Krankenhaus, um Bluttests und eine körperliche Untersuchung durchzuführen, bevor sie mich in das lokale Untersuchungsgefängnis brachten.

Im Gefängnis weigerte ich mich, die Häftlingskleidung anzuziehen. Ich erzählte einer Wärterin, die später eine der stellvertretenden Aufseherinnen des Zellenblocks wurde: „Ich praktiziere Falun Dafa und habe kein Verbrechen begangen. Früher hatte ich Krebs, der sich im ganzen Körper ausbreitete. Ich konnte nur darauf warten, zu sterben. Aber nachdem ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, erholte ich mich.“ Sie glaubte mir nicht und rief mehrere Häftlinge herbei, um mir die Gefängnisuniform mit Gewalt anzuziehen.

Aus Protest gegen die Behandlung trat ich in den Hungerstreik. Außerdem kam ich eine ganze Woche ohne einen einzigen Tropfen Wasser aus. In der siebten Nacht meiner unrechtmäßigen Haft brach plötzlich ein Unwetter mit sintflutartigem Regen los, der die Gefangenen vor Angst erzittern ließ. Am achten Tag wurde ich gewaltsam gefesselt und in eine psychiatrische Klinik gebracht, um zwangsernährt zu werden. Mehrere Beamte, Gefängnissanitäter und Ärzte hielten mich fest, während ein Plastikschlauch durch mein Nasenloch direkt in meinen Magen geführt wurde. Das Atmen fiel mir schwer und ich verspürte einen überwältigenden Drang zum Erbrechen. Nachdem die Zwangsernährung abgeschlossen war, fesselten sie meine Hände hinter meinen Rücken und weigerten sich, den Schlauch zu entfernen. Sie sagten, sie beabsichtigten, ihn für die nächste Zwangsernährung zu verwenden. Später erzählte mir eine Gefangene, dass sie so traurig war, als sie sah, wie ich gefoltert wurde, dass sie fast weinen musste. Dies führte auch den anderen Häftlingen die Gräueltaten der Kommunistische Partei Chinas (KPCh)vor Augen.

Sobald ich mich beruhigt hatte, begann ich, das Fa zu rezitieren und sandte aufrichtige Gedanken aus. Ich war freundlich zu allen, erzählte ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung und forderte sie auf, aus der Partei und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten. Mit der barmherzigen Unterstützung des Meisters stimmte jede einzelne Person, die ich dort traf, zu.

Als neue Häftlinge ankamen, half ich ihnen und sie waren von meiner selbstlosen Hilfe tief berührt. Sie fragten mich verwundert: „Du bist so ein guter Mensch, warum bist du überhaupt hier?“ Als sie erfuhren, dass ich wegen des Praktizierens von Falun Dafa inhaftiert war, sagten sie: „Wir sind hier wegen Geld gelandet. Du bist wegen deines Glaubens hier. Lohnt sich das wirklich?“ Ich antwortete: „Wir haben nichts falsch gemacht.“

Eine Drogenhändlerin hatte mich bei der Wärterin verraten, dass ich über Falun Dafa gesprochen hätte. Sie sagte zu mir, ich dürfe das nicht mehr tun. Ich blieb ruhig und dachte mir: „Ich bin ein Dafa-Jünger, ich tue das, was der Meister von mir verlangt, um alle Menschen zu erretten. Niemand ist würdig, sich einzumischen.“

Eine Drogendealerin war verzweifelt und wollte Selbstmord begehen. Ich erzählte ihr die wahren Umstände von Falun Dafa. Sie war sehr offen und kam immer zu mir, um mehr zu hören. Eines Tages fragte sie mich: „Habe ich so viele schlechte Taten begangen, dass ich jetzt mit karmischer Vergeltung konfrontiert bin?“ Sie hatte lange geglaubt, dass sie wegen der massiven Menge an Drogen, die sie gehandelt hatte, hingerichtet werden würde.

Ich antwortete: „Wenn du dein Fehlverhalten erkennst musst du aufrichtig Gottheiten und Buddhas um Vergebung bitten, dann kann dein Leben gerettet werden.“ Sie sagte: „Wenn ich mein Leben noch einmal beginnen könnte, würde ich diesen Weg ganz sicher nicht wieder einschlagen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich auch gerne die Übungen machen. Jeden Tag rezitiere ich ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Nachdem ich einmal von einem Verhör zurückgekehrt war, fragte sie, ob sie mich verbal beleidigt hätten. Ich antwortete: „Ich habe ihnen nur die wahren Umstände erklärt.“ Jemand hörte das und sagte: „Hör auf, über Falun Dafa zu reden.“ Die Drogendealerin antwortete: „Warum nicht? Man sollte seine Ungerechtigkeiten äußern. Sie hat nichts falsch gemacht.“ Kurz darauf wurde sie gegen Kaution bis zum Prozess freigelassen.

Eine junge Frau war wegen Drogenhandels zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ich sprach mehrmals mit ihr über Falun Dafa und forderte sie auf, ihre Mitgliedschaft in der KPCh und ihren verbundenen Organisationen zu kündigen, aber sie blieb gleichgültig gegenüber dem, was ich sagte. Eines Tages reinigten wir die Zelle und putzten den Boden. In einer Ecke entdeckte ich eine winzige Ameise, die verzweifelt darum kämpfte, dem sich nähernden Wasser zu entkommen. Vorsichtig hob ich die Ameise mit einem Gegenstand sanft auf und brachte sie an einen sicheren Ort. Als ich aufblickte, sah ich die junge Frau und die Aufseherin, die für die Zelle verantwortlich war, vor mir stehen. Als sie die Ameise weghuschen sahen, fragten sie, was ich tue. Zum ersten Mal huschte ein schwaches Lächeln über das Gesicht des jungen Mädchens.

Eine kleine Geste der Freundlichkeit einer Dafa-Jüngerin hatte das verschlossene Herz der jungen Frau berührt. Allmählich begann sie sich zu öffnen. Später hörte sie zu, als ich über Falun Dafa sprach und stimmte zu, aus der Partei und den Jugendorganisationen auszutreten. Am Tag meines Prozesses bestand sie darauf, meine Haare zu frisieren. Sie band sie zu einem Pferdeschwanz und ermutigte mich: „Das lässt dich sowohl temperamentvoll als auch schön aussehen. Geh und stelle dich ihnen entgegen.“ Viele Häftlinge hofften auf ein günstiges Ergebnis für mich, einschließlich der Zellenaufseherin. Dem jungen Mädchen wurde später eine Wideraufnahme vor Gericht gewährt, da ihre Komplizin alle Anklagepunkte gestanden hatte. Obwohl ich nie wieder etwas von ihr gehört hatte, glaube ich, dass dieses Mädchen, das die wahren Umstände von Falun Dafa erkannt hat, eine gute Zukunft haben wird.

Ein anderes Mädchen, dessen Urteil schon lange feststand, wurde aber immer noch nicht in den Gefängnisbereich verlegt. Sie war sehr verzweifelt, und selbst die zuständige Aufseherin fand das seltsam. Nur ich wusste, dass sie noch nicht gerettet worden war, weil sie die Wahrheit nicht akzeptiert und nicht aus der Partei ausgetreten war. Eines Nachts, während ich Nachtschicht hatte, schrieb ich ihr auf ein Stück Papier, wie wichtig es sei, die drei Austritte zu vollziehen, warum die Kommunistische Partei Falun Dafa verfolgt und warum wir nicht über die wahren Hintergründe sprechen dürfen. Nachdem sie es gelesen hatte, flüsterte ich ihr zu: „Tritt aus.“ Schließlich stimmte sie lächelnd zu, aus den beiden Jugendorganisationen, denen sie angehört hatte, auszutreten. Der jungen Frau wurde später eine Wiederaufnahme des Verfahrens gewährt.