(Minghui.org) Am 17. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende vor der chinesischen Botschaft in Spanien eine Kundgebung, um auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Viele Einheimische und Touristen bekundeten ihre Unterstützung für ein Ende der Verfolgung.
Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Madrid









Falun-Dafa-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft in Madrid gegen die Verfolgung. Viele Passanten unterzeichnen eine Petition zur Unterstützung ihres Anliegens. (Minghui.org)
Die Falun-Dafa-Praktizierenden zeigten Transparente mit Aufschriften wie „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong in China“, „Stoppt den Organraub durch die KPCh“ und „Falun Dafa wird weltweit praktiziert“. Außerdem präsentierten sie Informationstafeln über Falun Dafa, auf denen auch die Hintergründe ihrer Forderung nach einem Ende der Verfolgung erläutert wurden.
Während der Veranstaltung führten die Praktizierenden die fünf Falun-Dafa-Übungen vor und zogen damit zahlreiche interessierte Passanten an, die stehen blieben, um mehr zu erfahren. Autofahrer verlangsamten beim Vorbeifahren ihr Tempo; einige hupten oder zeigten ihre Unterstützung mit erhobenem Daumen. Auch Streifenpolizisten hielten von sich aus an, um sich über die Verfolgung informieren zu lassen, und brachten ihr Mitgefühl sowie ihre Unterstützung zum Ausdruck.
Im Verlauf der Kundgebung berichteten Falun-Dafa-Praktizierende auf Spanisch und Chinesisch über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh. Sie riefen die internationale Gemeinschaft dazu auf, gemeinsam dazu beizutragen, diese Menschenrechtsverletzungen zu beenden. Am 20. Juli 1999 begann die KPCh eine landesweite Verfolgung von Falun Dafa, von der Zehntausende Praktizierende schlagartig betroffen waren.
Unzählige Familien wurden auseinandergerissen und viele Praktizierende verloren ihre Freiheit und sogar ihr Leben. Laut Angaben von Minghui.org lag die Zahl der Todesopfer im Juni dieses Jahres bei 5.359. Zudem sind unzählige weitere Personen spurlos verschwunden, ihr Schicksal ist ungewiss. Viele Opfer der Verfolgung erlangten ihre Freiheit und Würde zurück, nachdem sie China verlassen hatten und nach Spanien eingewandert waren.
Die Praktizierenden berichteten zudem, dass sich die Verfolgung durch die KPCh über die Landesgrenzen hinaus erstreckt. Chinesische Botschaften und Konsulate gehen weiterhin gezielt gegen im Ausland lebende Personen vor, die an ihrem Glauben festhalten. Sie überwachen diese illegal oder sammeln persönliche Daten über sie. Diese Informationen werden genutzt, um die Eltern und Verwandten der Praktizierenden in China zu bedrohen, zu schikanieren und einzuschüchtern.
Auf das Gewissen hören
Ein Falun-Dafa-Praktizierender sagte bei der Kundgebung: „Mögen all diejenigen, die trotz Leid an ihrem Glauben festhalten, mit einer strahlenden Zukunft belohnt werden. Mögen diejenigen, die sich an der Verfolgung beteiligt haben, schließlich auf ihr Gewissen hören – selbst wenn dies erst in ihren letzten Augenblicken geschieht.“
Wu forderte die sofortige Freilassung seines Vaters, dem Falun-Dafa-Praktizierenden Wu Yuxun, der derzeit in China rechtswidrig festgehalten wird. Wu stammt ursprünglich aus Xianning in der chinesischen Provinz Hubei. Im Laufe der Jahre wurde sein 72-jähriger Vater inhaftiert und seine Wohnung wurde fünfmal gesetzwidrig durchsucht. Er wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit sowie zweimal zu Haft in einer Gehirnwäsche-Einrichtung (Einrichtungen zur ideologischen Zwangsumerziehung) verurteilt. Die örtliche Polizei erpresste von ihm 4.560 Yuan (etwa 584 Euro) in bar und veranlasste die Aussetzung seiner Sozialversicherungszahlungen, da er sich weigerte, Falun Dafa aufzugeben. Am 8. Dezember 2023 wurde Wu Yuxun von einem örtlichen Gericht wegen des Praktizierens von Falun Dafa zu drei Jahren Haft verurteilt. Er befindet sich weiterhin im Gefängnis Shayang Fanjiatai in der Stadt Jingmen, Provinz Hubei, in Haft.
Wu sagte: „Die brutale Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh hat unzähligen Familien großes Leid zugefügt. Gegen ihren Willen auseinandergerissen, leben viele in ständiger Sorge um die Sicherheit ihrer Angehörigen. Auch wenn wir in Spanien und vielen anderen westlichen Ländern die Luft der Freiheit atmen, hat diese Freiheit China noch nicht erreicht. Und so wärmend der Sonnenschein der Demokratie auch sein mag – den Schmerz in unseren Herzen kann er nicht lindern. Wir hoffen, dass die aufrechten Kräfte der Welt gemeinsam handeln, um der Tyrannei der KPCh ein Ende zu setzen und den Praktizierenden ihre Freiheit sowie ihren Familien ihr Glück zurückzugeben.“
Appell an die internationale Gemeinschaft
Fátima bei der Kundgebung (Minghui.org)
Fátima wohnt in Madrid. Sie las die Schautafeln, als sie an der Kundgebung vorbeikam.
„Ich habe gerade vom Organraub gelesen. Das ist absolut barbarisch. Es ist nicht nur ein Verbrechen, es ist Völkermord!“, sagte sie. „Wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen, keine Tiere. Selbst Tiere stehen unter gesetzlichem Schutz, geschweige denn Menschen. Eine Regierung, die ihrem eigenen Volk aus wirtschaftlichen Gründen Organe entnimmt, begeht Terrorismus.“
Fátima sagte, die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden, die den Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen, offenbare die Ablehnung der Meinungsfreiheit durch die KPCh sowie ihr verdrehtes Wesen.
Sie appellierte außerdem an die derzeitige Führung der KP Chinas: „Beenden Sie diese unmenschliche Handlung! Das ist absolut inakzeptabel. Dieser Völkermord muss sofort ein Ende finden!“
Sie kündigte an, Informationen über die Verfolgung in den sozialen Medien zu teilen, um mehr Menschen auf diese Katastrophe aufmerksam zu machen. Fátima bekundete ihren Respekt und ihre Unterstützung für die friedlich protestierenden Falun-Dafa-Praktizierenden vor Ort und ermutigte sie, durchzuhalten.
Beatriz, eine Einwohnerin Madrids, reagierte entsetzt, als sie von der Inhaftierung und Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden erfuhr – Menschen, die lediglich an ihrem friedlichen Glauben festhalten. Angesichts der zahlreichen Belege für das Ausmaß der Verfolgung sagte sie: „Der Internationale Gerichtshof sollte darüber urteilen und eine gründliche Untersuchung der Vorgänge veranlassen.“
Beatriz rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die unschuldigen Opfer der Verfolgung in China zu unterstützen.
Bemühungen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit verdienen Anerkennung und Unterstützung
Isidoro (rechts) wird interviewt (Minghui.org)
Isidoro überlegte, warum ein Regime Menschen verfolgt, die den Tugenden Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen, und kam zu dem Schluss: „Keine Logik kann dies erklären. Dies ist allein auf die maßlose Gier der Machthaber zurückzuführen.
In ihrem Bestreben, absolute Macht zu erlangen, forcieren sie gewaltsam eine ‚einheitliche Ideologie‘ und verwehren den Bürgern ihr Recht auf Meinungs- und Gedankenfreiheit. Für ein solches Übel gibt es keine Rechtfertigung.“
Isidoro erklärte, dass die menschliche Gesellschaft nach dem Vorbild der Natur koexistieren sollte – geprägt von gegenseitiger Hilfe und der Einhaltung grundlegender moralischer Werte. Menschen ihr Recht auf Freiheit zu entziehen oder sich gar an der erzwungenen Organentnahme zu beteiligen, stelle einen schwerwiegenden Verstoß gegen die fundamentalsten menschlichen Werte dar. Er betonte, dass das Durchbrechen von Informationsblockaden und die weite Verbreitung der Wahrheit entscheidend seien, um dieses Unrecht aufzudecken.
Isidoro äußerte sich zudem zu seinem Verständnis von Falun Dafa: „Die Ideale, die diese Praxis anstrebt, sind wunderbar; sie verkörpern den Einklang mit der Natur und fördern ein harmonisches Miteinander der Menschen.“
Er ermutigte die Praktizierenden, ihre Aktivitäten fortzusetzen. „Jedes Bemühen, sich dem Unrecht entgegenzustellen und das Bewusstsein für das begangene Unrecht zu schärfen, verdient öffentliche Anerkennung und Unterstützung“, erklärte er.
Aufklärung zum Wohle der Menschheit
Ámparo bei der Kundgebung (Minghui.org)
Ámparo drückte den Falun-Dafa-Praktizierenden ihren Respekt, ihre Unterstützung und ihre Dankbarkeit aus: „Verlieren Sie nicht die Hoffnung. Bitte verfolgen Sie Ihr Ziel weiterhin unbeirrt. Was Sie tun, geschieht nicht nur für Sie selbst, sondern für die gesamte Menschheit.“
Ámparo äußerte die Ansicht, dass ein Regime, das Menschen unterdrückt, die den Werten „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ folgen, schwerwiegende Probleme habe. „Denn die KPCh will ihr Volk zu Sklaven machen. Je unwissender und uninformierter die Menschen sind, desto leichter lassen sie sich manipulieren. Ihre Arbeit, die Wahrheit zu verbreiten, ist wichtig, da sie es mehr Menschen und internationalen Regierungen ermöglicht, das Böse der KPCh zu erkennen“, sagte sie.
María del Castillo wurde auf die friedliche Kundgebung aufmerksam, als sie mit ihrer Enkelin spazieren ging. „Dass so etwas im 21. Jahrhundert geschieht, ist unfassbar“, meinte sie. „Jede Philosophie oder Idee, die von den Forderungen der KPCh abweicht, wird von ihr als feindselig betrachtet und soll ausgelöscht werden. Denn diese wunderbaren Werte stehen in krassem Gegensatz zur Hässlichkeit der Werte der KPCh.“
Frau del Castillo bezeichnete den Organraub der KPCh an Falun-Dafa-Praktizierenden als unvorstellbar und in der heutigen Gesellschaft inakzeptabel. Zugleich würdigte sie die Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung durch friedliche Petitionen öffentlich zu machen. „Auch wenn es sehr schwierig ist, diese Situation zu ändern, besteht Hoffnung, solange wir Schritt für Schritt vorgehen. Viel Glück und bitte geben Sie nicht auf!“, sagte sie.
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