(Minghui.org) An zwei Samstagen, dem 11. und 18. Juli 2026, hielten Falun-Dafa-Praktizierende in München eine Veranstaltung in der Sendlinger Straße und auf dem Rotkreuzplatz ab. Sie informierten die Menschen über Falun Dafa und die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Dr. Jonas Geissler, Mitglied des Deutschen Bundestages, bekundete in einem Schreiben seine Unterstützung für das Engagement der Praktizierenden, die Verfolgung öffentlich zu machen. Ein Reporter eines Münchner Radiosenders führte am 18. Juli Interviews und äußerte die Hoffnung, dass durch den Bericht noch mehr Menschen von dieser Thematik erfahren werden.

Praktizierende führen am 18. Juli in der Münchner Sendlinger Straße die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)

Praktizierende sprechen mit Passanten über die Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Trotz starkem Regen setzen die Praktizierenden die Veranstaltung fort (Minghui.org)

Praktizierende führen die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)

Passanten erfahren von Falun Dafa und der Verfolgung (Minghui.org)

Passanten unterscheiben die Petition für ein Ende der Verfolgung (Minghui.org)

Bundestagsabgeordneter: „Die Menschenwürde ist unantastbar“

Dr. Jonas Geissler, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, schrieb in seinem Brief, dass Betroffene, Menschenrechtsorganisationen und internationale Beobachter während der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh immer wieder auf Einschüchterungen, Inhaftierungen, Folter und schwersten Eingriffen in die Religions- und Gewissensfreiheit hingewiesen hätten.

„Kein Mensch darf wegen seines Glaubens, seiner spirituellen Praxis oder seiner inneren Überzeugung verfolgt werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Grundsatz gilt nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern überall auf der Welt. Er gilt auch für Menschen in China. Als Christdemokrat ist mir die Religions- und Gewissensfreiheit ein besonderes Anliegen. Sie ist ein universelles Menschenrecht. Ein Staat darf Menschen nicht unterdrücken, nur weil sie friedlich meditieren, glauben oder nach ihren moralischen Überzeugungen leben wollen“, schrieb er.

Abschließend drückte er gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen seine Anteilnahme und seine Solidarität aus.

Noch mehr Menschen sollten diesen Prinzipien folgen“

Der Einzelhändler Nico Matusch wurde auf die Veranstaltung aufmerksam und ging direkt zum Informationsstand der Falun-Dafa-Praktizierenden, um die Petition zu unterzeichnen. „Ich finde das empörend“, kommentierte er. „Die Regierung (KPCh) lehnt sich nicht nur gegen die friedlichen Praktizierenden auf, die lediglich an ihrem Glauben festhalten wollen, und verfolgt sie, sondern stiehlt auch noch deren Organe. Das ist absolut inakzeptabel. Wenn schon das bloße Unterzeichnen der Petition helfen kann, tue ich das natürlich sehr gerne.“

Matusch erwähnte, dies sei nicht das erste Mal, dass er Veranstaltungen der Praktizierenden sehe. Der Name „Falun Dafa“ rufe eine Resonanz in ihm hervor.

Die Veranstaltung fand er „ehrlich gesagt, wunderbar. Sie vermittelt den Menschen ein Gefühl der Zuversicht.“ Und fügte hinzu: „Hier können auch einige Dinge geklärt werden. Ich finde, Ihr macht das großartig.“

Matusch würdigte die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Das sind zweifellos überaus wichtige Prinzipien, die noch mehr Menschen im Leben beherzigen sollten“, betonte er. Zu erfahren, dass die KPCh den Menschen nicht erlaubt, an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu glauben, machte ihn sprachlos: „Das ist absolut schrecklich. Ich hoffe, dass all dem ein Ende gesetzt werden kann. Es muss unbedingt aufhören!“

Lokaler Reporter: „Ich habe großen Respekt vor Ihnen“

Ein Reporter eines lokalen Radiosenders interviewt eine Praktizierende (Minghui.org)

Die Veranstaltung weckte das Interesse von Georg, einem Reporter eines lokalen Münchner Radiosenders, der sich lange mit den Praktizierenden unterhielt und Interviews führte. Er beschrieb die Atmosphäre vor Ort mit den Worten: „Großartig! Genau deshalb bin ich hierhergekommen.“

Seine Hochachtung vor den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht drückte er folgendermaßen aus: „Diese Prinzipien sind auch in verschiedenen Religionen verankert. Ich glaube, dass wir alle denselben Gott verehren. Vielleicht schaut Gott uns gerade jetzt zu.“

Georg bezeichnete das Engagement, den von der KP Chinas an Praktizierenden verübten Organraub aufzudecken, als äußerst bedeutsam. „Viele der hier gezeigten Dinge sind schlicht unfassbar. Ich halte es für sehr wichtig, dass andere Menschen erfahren, was hier gezeigt wird. Denn anderen Menschen Organe zu rauben und sie dabei womöglich zu töten, ist zutiefst erschreckend“, konstatierte er.

Er fuhr fort: „Das ist einfach beängstigend. Ich bin Christ und halte das für absolut inakzeptabel.“ Seiner Ansicht nach war der derzeitige Trend in Deutschland, Interessen über die Menschenrechte zu stellen, höchst bedenklich und Ausdruck eines moralischen Verfalls. Außerdem glaubt er, dass im Hintergrund „ein riesiger globaler Plan“ ablaufe, den die Menschen nicht erkennen können.

An die Praktizierenden gerichtet meinte er: „Ich habe großen Respekt vor Ihnen, denn jeder von Ihnen geht ein Risiko ein. Wer auch immer aufsteht und seinen Standpunkt vertritt – ganz gleich, worum es geht –, den bewundere ich zutiefst. Noch mehr Achtung habe ich jedoch vor denjenigen, die den Mut haben, ihre Gedanken zu äußern und ihren Glauben zu verteidigen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.“

Schüler der Mittelstufe unterzeichnen die Petition

Die Schüler Pepe (links) und Simon (rechts) (Minghui.org)

Die Schüler Pepe und Simon gingen nach dem Gespräch mit den Praktizierenden nachdenklich weiter. Nach einer Stunde kehrten sie zum Stand zurück, um die Petition zu unterschreiben. Beide äußerten, dass ihnen die Atmosphäre der Veranstaltung gefiel. Simon empfand sie als wunderschön und friedlich. Pepe stimmte dem zu. Zu den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht meinte Simon: „Alle drei sind Ausdruck von Güte. Güte ist die höchste Schwingung und die beste Lebensweise.“ Pepe stimmte ihm zu.

„Es ist erschreckend, dass sie verfolgt werden. Es ist nichts Neues, dass Menschen verfolgt werden, weil sie das Richtige tun; denn sie (die KPCh) will die Menschen so weit wie möglich kontrollieren. Wenn die Menschen ihnen nicht folgen oder nicht auf sie hören, wollen sie einen töten. Das ist sehr beängstigend“, gab Simon zu bedenken. „Genau“, ergänzte Pepe. „Es ist erschreckend und abscheulich, Falun Dafa zu verbieten und seine Anhänger Verhaftung und Verfolgung auszusetzen, nur weil sie nach Frieden streben.“

Hinsichtlich des Organraubs befand Simon: „Es ist erschreckend, dass so etwas passiert. Es ist böse und grausam, den Menschen ihren Frieden zu rauben. Wenn das wahr ist, unterschreibe ich die Petition [gegen den Organraub] sehr gerne.“ – „Ich finde es makaber, was sich in China abspielt, zutiefst beängstigend“, betonte Pepe. Auch er unterschrieb die Petition: „Das ist ganz einfach und erfordert keine Spende. Einfach prima.“

Praktizierende führen am 11. Juli auf dem Münchner Rotkreuzplatz die Übungen vor (Minghui.org)

Eine Passantin unterhält sich mit einem Praktizierenden (Minghui.org)

Eine Passantin unterschreibt die Petition (Minghui.org)

Hier herrscht wahrer Frieden“

Auch der Reiseleiter Leon wurde auf die Veranstaltung am Rotkreuzplatz aufmerksam. „Ich komme gerade aus der Innenstadt“, erzählte er. „Hier herrscht wahrer Frieden – einer Oase gleich – weil hier Menschen meditieren. Ich habe diese Energie sofort gespürt.“ Er beschrieb die Atmosphäre der Veranstaltung als ruhig und friedlich.

Leon erzählte, dass er häufig an Informationstagen von Praktizierenden vorbeikomme. Er unterzeichnete die Petition, die das Ende der Verfolgung fordert. „Ich kenne mich mit diesem ganzen Thema sehr gut aus. Ich finde eure Aktionen großartig und schätze euer Engagement“, lobte er. Ihm sei bekannt, dass Falun Dafa zur traditionellen Meditationskultur gehöre und von der KPCh verfolgt werde.

Sein Kommentar über die Tatsache, dass Falun Dafa innerhalb kurzer Zeit von Millionen Menschen praktiziert wurde: „Das ist außergewöhnlich. Nachdem es sich rasch verbreitet hatte, wurde es [von der KPCh] plötzlich verboten.“

Leon zeigte sich tief berührt von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Ich fände es wunderbar, wenn die Menschen nach diesen Prinzipien leben könnten. Das ist klar und unbestreitbar. Genau deshalb wirken diese Verfolgung, der Organraub und so weiter so absurd und lächerlich“, vertrat er.

Eine Frau blieb stehen und sah der Übungsvorführung der Praktizierenden auf dem Rotkreuzplatz zu. „Ich bin erst gestern von Füssen nach München gezogen und heute auf diese Praxis gestoßen. Das ist großartig“, freute sie sich.

Sie interessiere sich für Qigong, habe bislang jedoch noch keines gefunden, das sie angesprochen habe. Hier verspüre sie Ruhe, Wohlbefinden und Energie. Sie freute sich zu erfahren, dass Falun Dafa kostenlos unterrichtet wird. Anschließend erkundigte sie sich nach dem Übungsplatz in München und unterschrieb die Petition.