(Minghui.org) Ein Ehepaar aus der Stadt Jining, Provinz Shandong, wird seit seiner Festnahme am 18. Dezember 2025 wegen seines Glaubens an Falun Dafa ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Die Gefängniswärter verweigern den Angehörigen jeglichen Besuch und geben keine Auskunft über die Situation der beiden.

Chen Yanguo und seine Frau wurden verhaftet, nachdem eine Überwachungskamera sie beim Anbringen von Aufklebern mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ gefilmt hatte. Die Polizei folgte ihnen nach Hause und durchsuchte ihre Wohnung. Seitdem wird das Paar in der Haftanstalt Chengbei festgehalten.

Da ihr Sohn und die Schwiegertochter in einer anderen Stadt leben, baten sie einen Tag nach der Festnahme einen Cousin, das Ehepaar zu besuchen. Die Gefängniswärter verwehrten jedoch den Zutritt und verweigerten jegliche Auskunft, nahmen aber die Kleider, die er für die beiden mitgebracht hatte, in Empfang.

Als der Sohn und die Schwiegertochter einige Wochen später zur Haftanstalt fuhren, wurde ihnen der Besuch nochmals verweigert.

Inzwischen sind sechs Monate vergangen und Chen und seine Frau sind weiterhin inhaftiert. Ihre Familie wird über ihre aktuelle Situation nach wie vor im Unklaren gelassen.

Zweimal in einem Zwangarbeitslager interniert

Chen begann vor der im Jahr 1999 von der Kommunistischen Partei Chinas angeordneten Verfolgung, Falun Dafa zu praktizieren. 2002 wurde er verhaftet, nachdem jemand ihn angezeigt hatte, weil er mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Später wurde er zwei Mal in einem Arbeitslager eingesperrt, insgesamt für fünf Jahre. Während seiner Inhaftierung wurde er brutal gefoltert und überlebte nur knapp.

Während Chen inhaftiert war, zog seine Frau die beiden Söhne allein groß und kümmerte sich zudem um seine Mutter, die – wegen der Verfolgung traumatisiert – erkrankt war. Sie verstarb kurz nach seiner Freilassung.