(Minghui.org) Ein Mann im Alter von über 60 Jahren aus der Stadt Harbin, Provinz Heilongjiang, wurde am 20. Januar 2026 wegen des Praktizierens von Falun Dafa zu 4,5 Jahren Haft verurteilt. Li Xiukuan ist die erste Person, die nach einer Polizeirazzia am 21. August 2025 festgenommen und nun verurteilt wurde, weil sie sich weigerte, ihren Glauben aufzugeben.
Drei weitere Personen, die am selben Tag wie Li festgenommen worden waren, wurden nach ihm verurteilt. Zhou Chuanying (w), 65, erhielt am 18. März 2026 eine Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren. Liu Fujin (w), 63, wurde nach einer Gerichtsverhandlung am 30. März 2026 zu sieben Jahren Haft verurteilt. Zhao Xihua (w), 61, erhielt nach einer Anhörung am 23. April 2026 eine Strafe von drei Jahren und zwei Monaten. Liu Shuzhen (w), Shi Zuosheng (m), Chen Xiumei (w) und Li Hongmei (w) standen am 30. März 2026 vor Gericht und warten noch auf ihr Urteil.
Überfall durch die Polizei: Festnahme und Einlieferung in die Haftanstalt
Am 21. August 2025 gegen 8 Uhr morgens drangen sechs Beamte in Lis Wohnung ein und beschlagnahmten umgehend sein Mobiltelefon. Während zwei Beamtinnen ihn und seine Frau bewachten, durchsuchten die vier Beamten stundenlang die Wohnung und trugen persönliche Gegenstände im Umfang von zwei Wagenladungen zusammen. Li wurde in die Haftanstalt des Bezirks Shuangcheng eingeliefert.
Am 27. August 2025 kam die Polizei erneut zu Lis Wohnung und befragte seine Frau zu Einzelheiten seines Falls. Zudem entfernten sie die Kamera, die Li an seiner Wohnungstür installiert hatte.
Am 19. Januar 2026 fand im Bezirk Daoli die Gerichtsverhandlung gegen Li statt. Zwei Anwälte plädierten in seinem Namen auf nicht schuldig. Einen Tag später wurde er verurteilt.
Nachdem Li in der Haft misshandelt worden war, wurde er krank. Derzeit wird er im Sechsten Krankenhaus der Stadt Harbin behandelt, das über eine als Gefängniskrankenhaus dienende Station verfügt.
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