(Minghui.org) Schon als Kind blickte ich gerne zum Himmel hinauf und hatte so viele Fragen: „Ob es wohl noch andere Wesen und vielleicht Gottheiten gibt; was ist wohl der Sinn des Lebens und wohin gehen wir nach dem Tod?“ Vielem gegenüber war ich gleichgültig. Doch den Geschichten meines Großvaters aus alter Zeit hörte ich immer voller Eifer zu. Oft saß ich auch einfach nur allein da und versuchte, seine Sprechweise nachzuahmen.
Im Januar 1996 wurde mein Mann von einem Kollegen eingeladen, sich bei einem Nachbarn die Videoreihe mit den Fa-Vorträgen von Meister Li anzusehen. Mein Mann bat jedoch mich, statt seiner hinzugehen, und bot an, sich in dieser Zeit um unser Kind zu kümmern. Ich empfand das Ansehen der Vorträge des Meisters wie das Wiedersehen mit einem lange vermissten Verwandten. Und so ging ich jeden Tag hin und begann schließlich, Falun Dafa zu praktizieren.
Ich war überglücklich, als ich das Buch Zhuan Falun erhielt. Aufmerksam betrachtete ich die drei Schriftzeichen und das Falun-Symbol auf dem Einband: Im Zeichen „Zhuan“ waren die drei Schriftzeichen enthalten, im Zeichen „Fa“ waren die drei Schriftzeichen enthalten und im Zeichen „Lún“ ebenfalls – und zwar allesamt in großer, dreidimensionaler Schrift. Das Bild der Swastika drehte sich und die vier Yin-Yang-Symbole wirbelten herum und drehten sich dann auseinander, als wären auch sie dreidimensional.
Beim Lesen des Buches spürte ich einen warmen Strom durch meinen Körper fließen. Von da an wurde ich fröhlicher und empfahl das Zhuan Falun auch meinen Verwandten, Freunden und Kollegen. Die gesamte Familie meiner Schwiegermutter begann ebenfalls zu praktizieren. In meiner Familie und auch an meinem Arbeitsplatz herrschte fortan Harmonie. Zudem verschwanden meine Beschwerden wie etwa Schmerzen in den Fersen und die Empfindlichkeit meiner Hände, wenn ich sie mit kaltem Wasser wusch.
Als ich das Zhuan Falun II las, musste ich unwillkürlich weinen; ich sagte mir, dass es genau das war, wonach ich gesucht hatte. Seitdem fühlte ich mich beim Fahrradfahren leicht, als würde mich jemand anschieben; ich erreichte mein Ziel in kürzester Zeit. Wenn ich bei der Arbeit die Treppen hinauf- und hinabging, durchströmte mich warme Energie. Ich vermutete, dass es das war, was der Meister mit „Guanding“ (Eingießen von Energie durch den Scheitel) meinte. Meine Weltsicht wandelte sich und ich sah überall Schönheit.
Mein Mann engagierte sich ehrenamtlich als Koordinator an einem Übungsplatz, während ich zu Hause blieb und mich um unser Kind kümmerte. Beim Fa-Lernen waren meine Gedanken überraschend ruhig, selbst wenn mein Kind um mich herum spielte. Seit ich mit dem Praktizieren begonnen habe, schätze ich das Leben und genieße es, mich mit meinen Kollegen zu unterhalten. Ich begegne Menschen mit aufrichtigem Herzen und habe keine Angst mehr, von anderen verletzt zu werden. Dafa hat Licht in mein Leben gebracht!
Nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa im Jahr 1999 wurde mein Mann viermal rechtswidrig inhaftiert, zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und musste mehr als ein Jahr lang untertauchen. Später wurde er zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Dennoch führte ich mein Leben weiter, ohne mich zu beschweren, und wartete auf seine Rückkehr. Ich warte auch auf den Tag, an dem das an Dafa begangene Unrecht wiedergutgemacht wird. Ich bin dem Meister dankbar, dass er mich in seiner Barmherzigkeit errettet hat. Ich bin widerstandsfähig und offenherzig – all das verdanke ich der Kraft von Dafa.
Zweimal wurde ich festgenommen, weil ich zum Tiananmen-Platz gegangen war, um für das Recht einzutreten, Falun Dafa zu praktizieren. Am 5. März 2000 betrat ich erhobenen Hauptes und mit Würde das Pressezentrum neben der Großen Halle des Volkes. Ich übergab ein Schreiben mit meinem echten Namen sowie meiner Wohn- und Arbeitsadresse und bat den zuständigen Beamten, es an den Nationalen Volkskongress weiterzuleiten. Daraufhin wurde ich einen Monat lang inhaftiert.
Ich verlor meine Arbeitsstelle, weil ich die Kultivierung im Falun Dafa nicht aufgeben wollte. Auf dem Heimweg am Tag meiner Entlassung aus der Haft blickte ich zum Himmel auf und sagte: „Meister, ich bin Ihre Schülerin. Ihr Dafa wurde nicht umsonst verbreitet.“ Tränen stiegen mir in die Augen, als ich an einem Strommast unweit meines Zuhauses ein Plakat mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ sah. Meister, ich danke Ihnen für diese Ermutigung.
Einsatz für die traditionelle Kultur
Nachdem mein Mann aus der Haft zurückgekehrt war, gründeten wir ein Institut für traditionelle Kultur, in dem wir vor allem Kindern die alte chinesische Kultur vermittelten. Als wir gemeinsam mit Freunden ein Seminar über traditionelle Kultur in der Stadt besuchten, war überall die Rede davon, dass in der Stadt Yushu (Provinz Qinghai) Freiwillige gesucht würden. Ich erklärte mich bereit, dorthin zu gehen. An der Limin-Grundschule in Yushu traf ich den Schulleiter, der sich sehr für das Wohl der Kinder und der Freiwilligen einsetzte. Die meisten Menschen dort litten unter der Höhenkrankheit und mussten Safran trinken, um ihr vorzubeugen. Manche benötigten sogar Sauerstoff, doch mir ging es gut.
Eines Abends wurden zwei Lehrerinnen und ich vom Schulleiter belohnt und erhielten die Gelegenheit, in einer natürlichen Quelle am Fuße eines Berges zu baden. Kurz nachdem wir das Badehaus betreten hatten, brach Lehrerin Yumi aufgrund der Höhenkrankheit zusammen. Im Stillen rezitierte ich im Herzen: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ und bat den Meister, sie zu retten. Dann bat ich einen Mitarbeiter um eine Tasse heißes Wasser, rieb ihre Fußsohlen und Handflächen und rief ihren Namen: „Yumi, du bist mir begegnet und du bist so ein gütiger Mensch, du wirst nicht sterben. Von nun an wirst du ein Leben für andere führen.“
Langsam öffnete sie die Augen. Meine Wange lag fest an ihrem kalten Gesicht und wir schmiegten uns aneinander. Wir fuhren im Auto des Schulleiters zurück. Lehrerin Yumi schlief eine Nacht und einen Tag lang friedlich. Als sie mich sah, sagte sie: „Du hast mir das Leben gerettet.“ Während dieser Reise wurde ich geistig und körperlich durch die Barmherzigkeit des Meisters gereinigt. Das Leben ist wunderbar, der physische Körper dagegen so unbedeutend.
Nach der Reise setzte ich mich voller Begeisterung für die traditionelle Kultur ein und hielt Vorträge für die Bewohner kleiner Bergdörfer. Ein Dorfvorsteher lobte, dass während meiner Vorträge niemand rauchte oder sich mit seinem Sitznachbarn unterhielt.
Einmal bat mich meine Dozentin, einen Kurs für Schüler aus ihrer Nachbarschaft zu leiten. Mein Vortrag wurde im Fernsehen übertragen und sogar in den Lokalnachrichten gezeigt. Die Menschen, die wussten, dass ich Falun Dafa praktizierte, sagten zu mir: „Großartig! Du bist im Fernsehen! Falun Dafa ist gut!“ Während der Zeit der brutalen Verfolgung erkannten der Sekretär des Komitees für Politik und Recht des Bezirks sowie die Führungskräfte der Behörde für öffentliche Sicherheit allmählich, was für Menschen Falun-Dafa-Praktizierende sind, und sie taten ihr Bestes, um zu helfen. Als mein Mann gezwungen war, das Haus zu verlassen, gab die Polizei freundlicherweise den zuvor beschlagnahmten Computer zurück, damit unser Sohn damit lernen konnte.
Viele Menschen waren an der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden beteiligt und begingen Verbrechen, darunter auch Polizeibeamte. Mit dem Fortschreiten der Fa-Berichtigung durch den Meister haben die meisten Polizeibeamten die Verfolgung der Praktizierenden jedoch wieder eingestellt. Ich bin sehr stolz darauf, dass die Einzelheiten meiner unter meinem echten Namen eingereichten Anzeige gegen Jiang Zemin sogar in der Wochenzeitschrift Minghui Weekly veröffentlicht wurden.
Im Jahr 2025 kam ein Polizist zu mir nach Hause. Ich sagte ihm, dass die KPCh in den letzten 30 Jahren gegen Korruption vorgegangen sei und viele Funktionäre zu Fall kommen würden. „Abgesehen von Xi Jinping und seinen Anhängern hoffen alle, dass die Kommunistische Partei so schnell wie möglich zusammenbricht. Solange sie Falun Dafa nicht verfolgen, können ihnen vergangene Fehler vergeben werden. Dafa ist barmherzig! Bitte merken Sie sich: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Ich wünsche Ihnen Glück und Frieden!“
Ohne diese Verfolgung wäre ich zumindest Kindergärtnerin geworden. Auch wenn ich äußerlich schwer verfolgt wurde, bin ich dank der Ermutigung und Stärkung durch den Meister meinen Kultivierungsweg ohne Zögern gegangen. Ich bin dankbar für die barmherzige Errettung durch den Meister!
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