(Minghui.org) Im Jahr 2026 reiste eine Falun-Dafa-Praktizierende zwei Monate lang durch die drei größeren Orte Kohima, Khonoma und Mokokchung in Nagaland, um den Bewohnern dieser abgelegenen Regionen Falun Dafa vorzustellen.

Schüler und Lehrer an zehn Schulen in Kohima, Khonoma und Mokokchung im Bundesstaat Nagaland lernen Falun Dafa (Minghui.org)

Nagaland ist einer der einzigartigsten Bundesstaaten Indiens und wird von indigenen Kriegerstämmen bewohnt, die seit Jahrhunderten in der Bergregion zwischen Nordindien und Myanmar leben. Es gibt 17 Hauptstämme sowie zahlreiche Unterstämme, die jeweils über eigene Dialekte, Bräuche, Trachten und Feste verfügen. Die Naga sind für ihre Würde, Großzügigkeit und Gastfreundschaft gegenüber Besuchern bekannt.

Falun-Dafa-Einführungskurse sorgen für eine „friedvolle Atmosphäre“ in 14 Einrichtungen

Die Falun-Dafa-Praktizierende hielt in 14 Einrichtungen in Nagaland Einführungskurse ab, darunter zehn Schulen, ein Waisenhaus, ein Kinderheim, eine Obdachlosenunterkunft und eine Tagesstätte.

Die Schüler, Lehrer und anderen Teilnehmer berichteten, dass sie nach den Übungen ein tiefes Gefühl von Frieden und innerem Glück verspüren konnten.

Die Lehrkräfte und Schulleiter äußerten ihre Wertschätzung gegenüber der Praktizierenden dafür, dass sie ihren Schülern positive moralische Werte vermittelt habe. Mehrere Schulleiter sandten der Praktizierenden nach den Einführungssitzungen Dankesschreiben.

„Im Rahmen des Programms vermittelten Sie die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz und zeigten einfache Meditationsübungen, die bei den Schülern Frieden, Disziplin und Wohlbefinden förderten“, schrieb ein Schulleiter. „Die Veranstaltung war äußerst informativ und fand bei Schülern wie Lehrkräften großen Anklang. Sowohl die Schüler als auch das Kollegium schätzten die praktischen Übungen und die inspirierende Botschaft der Veranstaltung sehr. Das Programm schuf eine ruhige, positive Atmosphäre an der Schule und ermutigte die Schüler, sich auf Selbstdisziplin, Respekt und emotionales Wohlbefinden zu konzentrieren.“

An einer weiteren Schule, an der 200 Schüler der Sekundarstufe an der Veranstaltung teilnahmen, bezeichnete der Schulleiter das Erlebnis als „unvergesslich“. „Falun Dafa [ist] eine Meditationspraxis, die darauf abzielt, die innere Freude sowie die körperliche und geistige Fitness zu steigern und dadurch Frieden und Gelassenheit zu fördern – basierend auf den universellen Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, schrieb der zweite Schulleiter. „Das Programm und die Erfahrungen stießen bei allen teilnehmenden Lehrkräften und Schülern auf große Anerkennung.“

Ein dritter Schulleiter zeigte sich beeindruckt von dem großen Engagement der Schüler während der Veranstaltung. „Mit großem Eifer und aktiver Beteiligung gewannen die Schüler während der Veranstaltung neue Erkenntnisse. Die ruhige und fesselnde Art der Vermittlung machte die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verständlich und bedeutsam.“

„Nach dem Praktizieren der Übungen waren die Schüler geistig und körperlich voller Energie. Wir schätzen die friedvolle Atmosphäre, die Sie geschaffen haben und die es uns ermöglichte, tief über diese Werte nachzudenken“, so der Schulleiter. „In der heutigen Zeit des ständigen technologischen Fortschritts ist diese Praxis von immenser Bedeutung für den geistigen Frieden und das körperliche Wohlbefinden. Eine wichtige Erkenntnis für uns ist, diese Prinzipien im Alltag anzuwenden, um persönliches Wachstum und Harmonie zu fördern.“

Dieser Ansatz des persönlichen Wachstums wurde auch von einem vierten Schulleiter aufgegriffen, der der Sitzung einen positiven Einfluss auf die allgemeine Atmosphäre an der Schule zuschrieb. „Durch [Falun Dafa] haben wir nicht nur die Übungen und das Meditieren kennengelernt, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gewonnen“, so der Schulleiter. „[Diese Sitzungen] haben maßgeblich dazu beigetragen, ein ruhiges, gesundes und positives Umfeld an unserer Schule zu schaffen.“

Ein fünfter Schulleiter erklärte, die Veranstaltung habe „die Leitprinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auf eine Weise lebendig werden lassen, die die Kinder tief berührte“. Er fügte hinzu, dass die Übungen „einen geschützten Raum schufen, in dem sich viele wertgeschätzt und ermutigt fühlten“.

In Mokokchung 

Vertreter der Gemeinde beim Mokokchung-Festival interessierten sich für Falun-Dafa-Informationsmaterialien. Mokokchung ist das kulturelle und geistige Zentrum Nagalands sowie der historische Hauptsitz des Stammes der Ao-Naga.

Anfang Mai fand im Dorf Ungma bei Mokokchung ein Fest zur Feier der 25-jährigen Freundschaft zwischen zwei Dörfern statt. Drei anwesende Gemeindevertreter nahmen gerne Informationsmaterialien von der Praktizierenden entgegen und erfuhren darüber mehr über Falun Dafa sowie deren Vorteile für Geist, Körper und das zwischenmenschliche Miteinander.

Einheimische beeindruckt von der Standhaftigkeit der Praktizierenden

Nagaland ist einer der Bundesstaaten Indiens mit dem höchsten christlichen Bevölkerungsanteil; etwa 85 bis 90 Pozent der Einwohner bekennen sich zum Christentum. Viele Bewohner zeigten sich tief berührt von den Erfahrungen der Falun-Dafa-Praktizierenden in China, die ihren Glauben trotz der seit 1999 andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) weiterhin praktizieren. Sie äußerten zudem Verständnis für die Situation, da auch Christen in China ähnlichen Repressalien durch die KPCh ausgesetzt sind.

Ein katholischer Priester, der zugleich eine Schule leitet, erklärte, er werde in seinen Sonntagspredigten über Falun Dafa und die Verfolgung sprechen. Eine weitere Frau, die ebenfalls in der Schulverwaltung tätig ist, bat um zusätzliche Flyer; sie wollte diese an Mitglieder ihrer kirchlichen Gruppen verteilen und sie über die Verfolgung informieren.

Der Vorsitzende einer Anwaltskammer kündigte an, andere Rechtsanwälte über Falun Dafa zu informieren. Ein pensionierter leitender Arzt, der in einer Klinik tätig ist, sagte, er werde die Informationsmaterialien nicht nur an seine Kollegen und das Pflegepersonal weitergeben, sondern auch an seine Patienten.