(Minghui.org) Anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages veröffentlicht Minghui jedes Jahr Artikel von Praktizierenden aus aller Welt. Dazu gehören Erfahrungsberichte darüber, wie Praktizierende von der Praxis profitiert haben und ihren moralischen Charakter durch Selbstreflexion kontinuierlich verbessert haben. Beim Lesen der diesjährigen Artikel empfanden japanische Praktizierende diese als inspirierend und hilfreich, um Lücken in ihrer Kultivierung aufzudecken und noch fleißiger zu werden.

Zu meinem ursprünglichen Herzen der Kultivierung zurückfinden

Frau Hasegawa erzählte, dass sie von den Beiträgen zum 13. Mai tief bewegt worden sei. Sie bewundere die Mitpraktizierenden dafür, dass sie sich ernsthaft nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht richten. Besonders ihre strenge Selbstdisziplin und ihre reine Herzenshaltung im Umgang mit Schwierigkeiten hätten sie beeindruckt.

Sie sagte: „Vor allem die Schilderung in dem Artikel „Alle weinten still vor Ehrfurcht - Erinnerung an die 5. Vortragsreihe des Meisters in Guangzhou 1994“, in der der Meister seinen Vortrag im Sportstadion von Guangzhou hielt, hat sich tief in mein Herz eingeprägt. Als der Vortrag zu Ende ging und es Zeit war, den Veranstaltungsort zu verlassen, stieg der Meister vom Podium herab und ging einmal um das gesamte Stadion. Dabei hielt er beide Arme hoch erhoben und machte während des Gehens groß ausladende Handgesten. Der Autor schrieb: ‚Ich konnte die Handbewegungen des Meisters nicht verstehen, spürte jedoch, wie eine gewaltige Energie das ganze Stadion erfüllte. Wellen kraftvoller Energie breiteten sich aus und umhüllten alle Anwesenden. Ich konnte mit meinen Augen nichts sehen. Das war zwar nur mein oberflächliches Empfinden, doch damals liefen mir unaufhörlich die Tränen über das Gesicht. Ich konnte sie einfach nicht zurückhalten.‘

Das war eine tiefe Dankbarkeit für alles, was der Meister uns gegeben hat – eine Dankbarkeit, die sich kaum in Worte fassen lässt. Die Praktizierenden in China und wir im Ausland befinden uns zwar in unterschiedlichen Kultivierungsumgebungen und müssen jeweils verschiedene Schwierigkeiten überwinden, doch ich spüre zutiefst, dass die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters uns alle gleichermaßen erreicht – unabhängig davon, wann oder wo wir uns befinden. Sobald ich daran denke, erfüllt es mein Herz mit tiefer Dankbarkeit.“

Außerdem war Hasegawa überrascht, als sie den Artikel „Von der Rückkehr in meine wahre Heimat im Himmel geträumt“ las. Sie stellte fest, dass die Lebenserfahrungen der Autorin ihrer eigenen Geschichte in vielerlei Hinsicht ähneln würden. „Schon als Kind fiel es mir schwer, mich in meine Umgebung einzufügen“, so Hasegawa. „Ich wusste nie, worüber ich mit anderen sprechen sollte. Deshalb las ich meist allein Romane oder versank in meiner Fantasiewelt. Ich glaubte fest daran, vom Mond zu stammen und eines Tages in meine himmlische Heimat zurückzukehren. Deshalb nannten mich meine Eltern immer das ‚verträumte Kind‘.

Als ich deshalb zum ersten Mal das Zhuan Falun las, fühlte es sich an, als hätte ich ein altes Manuskript mit den tiefsten Geheimnissen der Alchemie gefunden. Voller Begeisterung dachte ich: „Ich habe etwas Unglaubliches entdeckt!“ Schon seit meiner Kindheit hatte ich vage das Gefühl, dass ich nicht wirklich sterben würde. Dieses Gefühl wurde durch das Buch bestätigt, und das erfüllte mich mit großer Freude.

Inzwischen kultiviere ich mich seit 16 Jahren. Doch im Strudel dieser lauten und hektischen Welt habe ich dieses ursprüngliche heilige Gefühl nach und nach verloren. Auch die Reinheit und Unschuld, die die Mitpraktizierende in ihrem Bericht beschrieben hat, sind mir allmählich abhandengekommen. Bis heute kann ich nicht behaupten, dass ich die drei Dinge jeden Tag wirklich gut erfüllt habe. Die Konflikte und Prüfungen, die der Meister zu meiner Erhöhung arrangiert hat, habe ich oft nicht als Gelegenheiten zur Erhöhung betrachtet, sondern stattdessen wertvolle Chancen immer wieder ungenutzt verstreichen lassen.

Doch beim Lesen dieser Erfahrungsberichte erinnerte ich mich wieder an meinen ursprünglichen Entschluss. Damals hatte ich mir fest vorgenommen: ‚Ich werde mich fleißig kultivieren und dem Meister folgen, um in meine wahre Heimat zurückzukehren.‘ Von heute an möchte ich mein Herz wieder aufrichtig ausrichten, zu meinem ursprünglichen Vorsatz zurückkehren und mich mit ganzer Kraft solide weiter kultivieren.“

Von den Mitpraktizierenden Nachsicht lernen

Frau Ishibashi berichtete, dass sie von jedem einzelnen Beitrag der 13.-Mai-Erfahrungsberichte tief bewegt gewesen sei und dabei ihre eigenen Unzulänglichkeiten erkannt habe. Einige Artikel hätten bei ihr einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen.

Vor allem der Artikel „Demut, Barmherzigkeit und die Geschichte von der ,Sechs-Fuß-Gasse‘“ habe sie sehr beeindruckt. Durch diesen Beitrag habe sie zum ersten Mal die Geschichte der „Sechs-Fuß-Gasse“ kennengelernt.

Das darin zitierte Gedicht lautet:

„Einen Brief über tausend Meilen zu senden – nur wegen einer Mauer?Was würde es schon ausmachen, wenn ihr drei Fuß nachgäbet?Die Große Mauer steht noch heute,doch wo ist Kaiser Qin Shi Huang?“

Mit diesen wenigen Zeilen werde die geistige Größe der Menschen in früheren Zeiten deutlich. Die Autorin des Artikels schaffte es als Dafa-Praktizierende, selbst angesichts scheinbar völlig unverständlicher Ungerechtigkeiten gelassen nachzugeben. Mitten in einem Konflikt dachte sie: „Der Meister verlangt von uns, unter den gewöhnlichen Menschen ein guter Mensch und sogar ein noch besserer Mensch zu sein. Ich weile nur für kurze Zeit in dieser Welt und sollte mich deshalb nicht an solche Dinge klammern.“

Außerdem erinnerte sie sich: „Der Meister lehrt uns, gütig und nachsichtig zu sein. Auch wenn die andere Familie keine Rücksicht auf uns nimmt, muss ich dennoch Rücksicht auf sie nehmen. Es geht darum, wie ich mich als Mensch verhalte.“ 

Daran werde deutlich, so Ishibashi, dass Falun Dafa eine sehr aufrichtige Kultivierungsschule sei, die das Herz eines Menschen verändern, den Geist reinigen und das Verhalten berichtigen könne. Die Autorin habe mit ihrem Handeln die Größe von Dafa und des Meisters bestätigt. 

Ishibashi ergänzte: „Wenn ich mich mit der Autorin vergleiche, merke ich, dass ich materielle Interessen zwar einigermaßen loslassen kann. Sobald diese Interessen jedoch tatsächlich beeinträchtigt werden, fällt es mir immer noch schwer, die Nachsicht einer wahren Kultivierenden zu erreichen – ohne Ärger, Groll oder das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. 

Obwohl ich das Fa lerne, kommt es häufig vor, dass ich es zwar lerne, die Lehre aber nicht wirklich in mein Herz aufnehme. Das Lesen dieser Erfahrungsberichte war deshalb auch ein Prozess des gegenseitigen Vergleichens beim Lernen und Kultivieren. Dabei konnte ich meine eigenen Lücken erkennen und mich weiter erhöhen. In Zukunft werde ich noch mehr Wert auf die tatsächliche Kultivierung legen und danach streben, eine verantwortungsvolle Dafa-Jüngerin zu werden.“

Die Worte und Taten der Praktizierenden sind die Wahrheit

Frau Tanaka berichtete von ihren Eindrücken nach der Lektüre des Artikels „Der Weg eines Unternehmers durch Widrigkeiten und Kämpfe. Der Autor schildert darin, dass seine Jugend von Krankheiten, Schmerzen und vielen Entbehrungen geprägt war. 
In dem Artikel heißt es: „Später kamen weitere Falun-Dafa-Praktizierende in das Unternehmen. Sie gehörten alle zur höheren Gesellschaftsschicht, waren hochqualifiziert, fleißig, aufrichtig, selbstlos und ehrlich in ihrem Verhalten und ihrer Arbeit. Ob im Vertrieb oder im Management – sie wurden von ihren Kollegen respektiert. Niemand im Unternehmen sprach mehr hinter ihrem Rücken schlecht über Falun Dafa. Alle empfanden die Falun-Dafa-Praktizierenden als Vorbilder. Auch die Kunden hatten volles Vertrauen in ihre technischen Fähigkeiten, ihre Serviceeinstellung und die Produktqualität. Das Feedback war stets sehr positiv. In dieser materialistischen Gesellschaft sind Falun-Dafa-Praktizierende wie eine klare Bergquelle, so rein und unberührt, wie Blumen, die still auf dem Feld blühen und der Welt einen Hauch lebendigen Lebens verleihen.“

„Als ich diese Zeilen las, liefen mir die Tränen über das Gesicht. Ich spürte tief in meinem Herzen, dass die Worte und Taten der Dafa-Jünger selbst die Wahrheit sind. Der Autor erhielt das Fa und lebte nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sein Körper wurde gereinigt und er wurde wieder gesund. Seine Angehörigen, Freunde und die Menschen in seinem Umfeld konnten an ihm die Reinheit und Schönheit von Falun Dafa erkennen. Viele traten aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren angeschlossenen Organisationen aus und immer mehr Menschen mit einer vorherbestimmten Schicksalsverbindung erhielten das Fa.“

Sie ergänzte: „Dieser Artikel hat mich besonders tief berührt. Als ich damals begonnen hatte, das Zhuan Falun zu lesen, hatte ich es noch nicht einmal vollständig gelesen, als die Kommunistische Partei Chinas bereits mit der Verfolgung von Falun Gong begann. Deshalb legte ich das Buch zunächst beiseite. Am Neujahrstag des Jahres 2000 nahm ich in China an der Hochzeit eines Verwandten teil. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich zwei Dafa-Jüngerinnen. Ihre Güte, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und ihr vorbildlicher Charakter haben mich tief beeindruckt und sehr bewegt. Damals dachte ich: ‚Ich möchte ebenfalls Falun Gong praktizieren und so werden wie sie.‘ Nachdem ich nach Japan zurückgekehrt war, machte ich mich sofort auf die Suche nach Falun Gong. Gemeinsam mit meinem Mann trat ich schließlich diesen heiligen Weg an – den Weg der Rückkehr zu meinem wahren Ursprung.“

Dafa kann einen Menschen von Grund auf verändern

Nachdem Frau Xu auch den Artikel „Der Weg eines Unternehmers durch Widrigkeiten und Kämpfe“ gelesen hatte, war ihr erster Gedanke, erneut zu spüren, wie wunderbar die Kultivierung im Dafa ist. Dafa kann einen Menschen von Grund auf verändern – innerlich wie äußerlich.

Der Autor des Beitrags begann, Falun Dafa zu praktizieren. Dadurch löste sich der Groll, den er seit seiner Kindheit über viele Jahre hinweg gegenüber seinen Eltern, dem Fahrer, der den Unfall verursacht hatte, und anderen Menschen angesammelt hatte, nach und nach ganz von selbst auf. Er hörte auf, anderen Vorwürfe zu machen, befreite sich wirklich von seinem Groll, erhöhte seine Xinxing und fand dadurch innere Erlösung.

Ihr zweiter Gedanke war, dass selbst Menschen, die Dafa nicht praktizieren, gute Ergebnisse erfahren können, solange sie Dafa und den Dafa-Jüngern mit Wohlwollen begegnen und sich für die richtige Seite entscheiden. Denn bevor der Autor selbst zu praktizieren begann, leitete er ein Unternehmen. Während dieser Zeit behandelte er die Dafa-Jünger stets respektvoll und freundlich. Dadurch erhielt er Segnungen und legte zugleich den Grundstein dafür, später selbst das Fa zu erhalten.

Ihr dritter Gedanke galt der Frage, wie der Autor die Prüfung durch sein Krankheitskarma überwunden hatte. Trotz der Krankheit ließ er sich nicht entmutigen, sondern kultivierte sich weiterhin fleißig. Nachdem er das Fa erhalten hatte, erlebte er schwere körperliche Prüfungen. Anfangs lernte er zwar das Fa und praktizierte die Übungen, hielt aber gleichzeitig noch an Medikamenten fest. Erst allmählich erkannte er, dass er die Schwierigkeiten nur überwinden konnte, indem er unbeirrt an Dafa festhielt und fest an den Meister glaubte. Schließlich überwand er die Prüfung des Krankheitskarmas. Nicht nur verschwanden seine Krankheiten vollständig, auch seine Moral erhöhte sich. Durch seine persönlichen Erfahrungen bestätigte er die Größe von Dafa und unterstützte den Meister dabei, noch mehr Lebewesen zu erretten. All das ist von unschätzbarem Wert.

Nachdem Xu den Erfahrungsbericht gelesen hatte, fragte sie sich unwillkürlich: „Wenn ich heute dieselben Prüfungen durchmachen müsste wie dieser Mitpraktizierende – könnte ich dann ebenso fest an den Meister und das Fa glauben und mich ebenso fleißig und standhaft kultivieren?“

Sie bedankte sich für den Erfahrungsbericht, weil er ihr geholfen habe, ihre eigenen Lücken in der Kultivierung zu erkennen. Sie hoffe, künftig wirklich das zu verwirklichen, was der Meister lehrt:

„Fa lernen, Fa erhalten,Das Lernen vergleichen, Kultivieren vergleichen,Jede Tat danach richten,Das erreichen ist kultivieren.“ (Solide kultivieren, 07.10.1994, in: Hong Yin I)

Von dem festen Glauben eines Mitpraktizierenden lernen

Frau Shinohara teilte ihre Gedanken mit, nachdem sie den Artikel „Meine Geschäftsphilosophie“ gelesen hatte. Sie sagte: „Bei der Führung seines Unternehmens behandelte der Autor jeden Menschen als ein Lebewesen, das er erretten wollte. Er war nicht am Geldverdienen interessiert und konnte oft aus der Perspektive des anderen über die beste Vorgehensweise nachdenken. Er war weder an Ruhm noch an Gewinn interessiert.

Wenn ihm jemand seine Wertschätzung aussprach, dachte er nicht an persönlichen Gewinn, sondern antwortete, er folge lediglich den Lehren des Meisters. Gleichzeitig brachte er den Menschen Dafa näher. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wurden auf natürliche und besonnene Weise in die Praxis umgesetzt. Er hegte keinerlei Zweifel und ganz gleich, was auch geschah, er blieb unerschütterlich und nutzte die Gelegenheit, das Fa zu bestätigen.“

Shinohara sprach auch über das Kunstwerk in ‚Kalligraphie: Göttliche Gnade‘. Sie sagte: „Die traditionelle chinesische Kultur kommt durch diese Schriftzeichen – ‚Göttliche Gnade‘ oder ‚Gnade des Meisters‘ – zum Ausdruck. Ich kann in dieser Kalligraphie erkennen, dass der Pinselstrich fließend und ungezwungen war und ein Gefühl von Weite und unendlichem Raum vermittelt. Das ist hervorragend.“

Positiv denken

Frau Kiyomitsu teilte ihre Gedanken mit, nachdem sie den Artikel „90-Jährige: Meine vier Begegnungen mit dem Meister“ gelesen hatte. Sie sagte: „Dies ist der Erfahrungsbericht einer betagten chinesischen Praktizierenden, die den Meister zum ersten Mal auf der Gesundheitsmesse in Peking sah und bei der nicht nur ihre langjährige Gastritis plötzlich geheilt wurde, sondern auch die Krankheit ihres Enkels.

In dem Artikel heißt es: „Während die meisten meiner Mitschüler, Kollegen und Verwandten im gleichen Alter bereits verstorben sind, bin ich nach wie vor rüstig, bei guter Gesundheit und kann mich noch selbst versorgen. Mein Leben ist unbeschwert.“ Als ich diesen Beitrag las, spürte ich tief ihre Dankbarkeit gegenüber dem Meister. Vor Rührung kamen mir die Tränen.

Während meiner Kultivierung werde ich oft von negativen Gedanken gestört. Doch beim Lesen dieses Artikels erinnerte ich mich an die Inspiration, die ich empfand, als ich das Fa zum ersten Mal las. Ich erinnerte mich auch daran, wie der Meister mich beschützt hat, noch bevor ich mit der Kultivierung begonnen hatte. Ich hoffe, dass ich wie diese ältere Praktizierende sein kann und an Aktivitäten teilnehme, die Dafa der Öffentlichkeit näherbringen, damit noch mehr Menschen durch Dafa gerettet werden können.“