(Minghui.org) Ich habe 1996 während meines Studiums begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Damals erzählte mir meine Betreuerin, dass ihre chronischen Rückenschmerzen verschwunden seien, nachdem sie einen Monat lang praktiziert hatte. Ihre Gesundheit habe sich verbessert.
Da ich dünn war und mich oft unwohl fühlte, schlug sie mir vor, ebenfalls zu praktizieren. Sie lud mich zu sich nach Hause ein, damit ich mir die Videos ansehen konnte, in denen der Meister die Übungen vorführt. Außerdem ermutigte sie mich, das Hauptwerk von Falun Dafa, dasZhuan Falun, zu lesen.
Ich nahm ihre Einladung an. Während ich mir das Video mit den Übungsanleitungen ansah, spürte ich eine kraftvolle Energie. Ich dachte: „Der Meister ist so rechtschaffen. Dieses Falun Dafa ist wirklich außergewöhnlich.“ Nachdem ich die Übungen mehrmals gemacht hatte, besorgte ich mir ein Zhuan Falun und begann eifrig, es zu lesen. Innerhalb eines Tages hatte ich es das erste Mal vollständig durch.
Die im Buch erläuterten Prinzipien beeindruckten mich zutiefst. Ich verstand, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, ihren moralischen Charakter zu verbessern und ihre geistige Ebene zu erhöhen. Außerdem kann man sich mitten in der gewöhnlichen Gesellschaft kultivieren. Ich hatte das Gefühl, dass es genau das war, wonach ich gesucht hatte. Von da an richtete ich mich nach den Prinzipien von Falun Dafa.
Nach meinem Abschluss im Jahr 1997 fand ich in meiner Heimatstadt einen Übungsplatz. Ich lernte das Fa, machte gemeinsam mit anderen Praktizierenden die Übungen und erzählte anderen Menschen von Falun Dafa.
Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Dafa. Aufgrund meines festen Glaubens an das Fa schwankte ich nicht. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden informierte ich die Menschen über die Hintergründe der Verfolgung, deckte die Lügen der KPCh auf und half den Menschen, die Tatsachen zu verstehen, damit sie eine gute Zukunft wählen konnten.
Verteilung von Materialien in einem Dorf
Eines Abends machten wir uns zu dritt auf den Weg in ein ländliches Dorf, um Informationen über die Verfolgung zu verteilen. Eine Praktizierende und ich kümmerten uns um eine Straße, während die andere Praktizierende in einer anderen Straße verteilte.
Bald hörten wir Hunde bellen, dort, wo die andere Praktizierende Materialien verteilte. Meine Begleiterin und ich sandten sofort aufrichtige Gedanken aus, um Störungen zu beseitigen und rezitierten still das Fa des Meisters. Das Bellen hörte bald danach auf.
Als wir die andere Praktizierende trafen, sagte sie, sie habe wegen der bellenden Hunde aufgehört zu verteilen. Daraufhin verteilten wir zu dritt gemeinsam die Materialien in dieser Straße, und sandten aufrichtige Gedanken aus. Dieses Mal blieben die Hunde ruhig. Als wir an Häusern mit Hunden vorbeikamen, konnten wir hören, wie sie sich in ihren Höfen bewegten, aber keiner von ihnen bellte. Wir konnten alles ohne Unterbrechung beenden.
Am nächsten Tag erzählte mir meine jüngere Schwester, die in diesem Dorf lebte, dass viele Dorfbewohner die Materialien an diesem Morgen aufmerksam gelesen hatten. Da verschiedene Haushalte unterschiedliche Broschüren erhalten hatten, tauschten die Menschen sie untereinander aus, damit jeder alles lesen konnte. Viele sagten: „Was Falun Dafa sagt, ist sinnvoll. Das Fernsehen hat die Menschen getäuscht. Falun Dafa ist gut.“
Gemeinsam die Neun Kommentare verteilen
Nachdem die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei veröffentlicht worden waren, besprachen sich die Praktizierenden in unserer Gegend, um sie in den umliegenden Dörfern zu verteilen.
Eine andere Praktizierende und ich verbrachten einen ganzen Tag damit, mit dem Motorrad durch jedes Dorf einer Gemeinde zu fahren, um uns mit den Strecken vertraut zu machen. Nachdem wir nach Hause gekommen waren, zeichneten wir aus dem Gedächtnis eine Karte, damit wir kein Dorf ausließen.
Da es in diesen ländlichen Gebieten nur wenige Praktizierende gab, beteiligten sich über zwanzig Praktizierende aus acht nahegelegenen Gemeinden. Nachdem wir eines Abends dreißig Minuten lang aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten, beluden wir ein landwirtschaftliches Fahrzeug mit Exemplaren der Neun Kommentare und machten uns auf den Weg.
Wir arbeiteten paarweise. Jeder Zweiergruppe wurden nach Anzahl der Haushalte ein oder zwei Dörfer zugeteilt. An jedem Halt stiegen zwei Praktizierende aus dem Fahrzeug, verteilten die Materialien entsprechend der Route und warteten danach an einem festgelegten Ort.
Nachdem wir alle Teams abgesetzt hatten, verteilten der Fahrer und ich auch Materialien in zwei weiteren Dörfern. Danach kehrten wir zurück, um alle anderen wieder abzuholen.
Auf der Heimfahrt ging uns das Benzin aus. Sogar der mitgeführte Reservekanister war alle. Die Morgendämmerung nahte, doch wir hatten noch die Hälfte des Weges vor uns. Was sollten wir tun? Wir baten den Meister um Hilfe. Da entdeckte eine Mitpraktizierende ganz in der Nähe eine Tankstelle. Alle waren tief bewegt und sagten: „Danke, Meister!“ Dass dem Fahrzeug gerade in der Nähe einer Tankstelle der Kraftstoff ausgegangen war, war vollständig vom Meister arrangiert worden. Nachdem wir getankt hatten, kehrten wir sicher nach Hause zurück.
Auf diese Weise verteilten wir innerhalb von zwei Nächten die Neun Kommentare in der gesamten Gemeinde.
Später besuchte ich einen Verwandten, der mir erzählte, er habe ein Exemplar der Neun Kommentare erhalten. Nachdem er es sorgfältig gelesen hatte, sagte er, die im Buch beschriebenen historischen Ereignisse seien wahr. Sein Vater habe die von der KP Chinas eingeleiteten politischen Kampagnen persönlich miterlebt und Mitglieder seiner Familie hätten in jenen Jahren gelitten. Das Buch habe ihm geholfen, die wahre Natur der Partei besser zu verstehen. Er war Dorfbeamter und Parteimitglied. Nach unserem Gespräch erklärte er sich bereit, aus der Partei und den ihr angegliederten Organisationen austreten.
Falun Dafa in einem Krankenhaus erklären
Neben der Verteilung von Informationsmaterialien habe ich auch im persönlichen Gespräch über Falun Dafa gesprochen.
Eines Tages wartete ich vor einem Krankenhauslabor auf Ergebnisse von Untersuchungen. Die Frau, die neben mir saß, erzählte mir, dass sie bereits zweimal im Krankenhaus gewesen sei, die Ärzte jedoch nicht feststellen konnten, was ihr fehlte. Ihr Mann habe vorgeschlagen, Hilfe bei spirituellen Volkspraktiken zu suchen, falls die Ärzte ihr nicht helfen könnten. Doch das wolle sie nicht und mache sich Sorgen.
Ich hatte das Gefühl, dass sie etwas über Falun Dafa hören wollte. Und so erzählte ich ihr, was Falun Dafa ist, warum die KP Chinas es verfolgt. Ich sagte ihr auch etwas über die Geschichte der Partei, den Stein mit den verborgenen Schriftzeichen in der Provinz Guizhou, wie Falun Dafa weltweit praktiziert wird, den moralischen Verfall in der heutigen Gesellschaft und die Bedeutung des Austritts aus der KP Chinas.
Sie hörte aufmerksam zu und war bald bereit, aus den Parteiorganisationen, denen sie beigetreten war, auszutreten. Später fragte sie, ob auch ihre beiden schulpflichtigen Kinder austreten könnten. Dazu sagte ich ihr, dass diese zunächst die Hintergründe verstehen und dann ihre eigene Entscheidung treffen müssten.
Die Frau wollte sofort das Fa lernen und die Übungen praktizieren. Ich sagte ihr, wie sie in der Nähe ihres Wohnortes Dafa-Praktizierende finden könne, die ihr das Praktizieren beibringen würden. Voller Freude bedankte sie sich immer wieder und sagte: „Wenn ich nach Hause zurückkehre, werde ich keine Hilfe mehr bei anderen spirituellen Richtungen suchen. Ich habe überhaupt keine Krankheit mehr. Ich glaube nur noch an Dafa. Wenn ich nach Hause komme, werde ich Falun Gong lernen.“
Ich freute mich von ganzem Herzen darüber. Rückblickend wird mir klar, dass der Meister alles so gefügt hat. Während die Fa-Berichtigung weiter voranschreitet, schätze ich diese kostbare Gelegenheit, mich noch intensiver zu kultivieren.
Ich werde das Fa fleißig lernen, meine aufrichtigen Gedanken stärken, die Zeit, die der Meister uns geschenkt hat, wertschätzen und weiterhin gemeinsam mit meinen Mitpraktizierenden daran arbeiten, noch mehr Menschen zu retten.
Danke, Meister. Danke, Mitpraktizierende.
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