(Minghui.org) Eine 54-jährige Frau aus Chengdu in der Provinz Sichuan wurde schwer gefoltert, während sie ihre Haftstrafe ableistete, zu der sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verurteilt worden war.

Luo Yi war am 24. Mai 2023 von Beamten der Polizeistation Yunxi festgenommen worden. Am 25. Juli 2024 verurteilte das Bezirksgericht Wenjiang die Praktizierende zu zwei Jahren und acht Monaten Haft und ließ sie am 15. Januar 2025 in das Frauengefängnis von Chengdu überführen.

Unmittelbar nach ihrer Inhaftierung wurde Luo von den Wärtern gezwungen, Erklärungen zu schreiben, in denen sie Falun Dafa abschwören sollte. Als sie sich weigerte, wurden ihre Essensrationen drei Tage lang gekürzt. Sie litt unter Herzrasen und einem brennenden Gefühl in der Brust. Sie vermutete, dass die ihr zugeteilte, karge Nahrung mit Medikamenten versetzt war. Dieser Verdacht bestätigte sich, als jemand beobachtete, wie eine Mitgefangene Paste aus einer Tube in Luos Essen und Trinken drückte.

Am vierten Tag trat Luo in Hungerstreik. Sie aß nur noch gelegentlich etwas, litt aber weiterhin unter Herzrasen. Nach vier Monaten hatte sie über 20 Kilogramm abgenommen.

Als Luo wieder anfing, normal zu essen, befahlen die Wärter ihr unter dem Vorwand, sie habe Bluthochdruck, unbekannte Medikamente einzunehmen. Sie weigerte sich, doch die Wärter bestanden darauf, ihren Blutdruck regelmäßig zu messen. Nach jeder Messung fühlte sie sich äußerst unwohl, mit Herzrasen und einem brennenden Gefühl in der Brust.

Während ihres Hungerstreiks zwangen die Wärter Luo außerdem, stundenlang regungslos auf einem kleinen Hocker zu sitzen – mit geschlossenen Beinen und geradem Rücken. Oft musste sie sich dabei Propagandavideos ansehen, die Falun Dafa verunglimpften. Drei Häftlinge, Wei Min, Jiang Li und Yan Yang, wurden zu ihrer Bewachung abgestellt. Diese Häftlinge folterten aktiv Praktizierende, um Strafmilderung zu erhalten. Jedes Mal, wenn Luo sich bewegte oder die vorgeschriebene Haltung nicht einhielt, schlugen sie auf sie ein.

Die Wärter schränkten auch Luos Grundbedürfnisse ein, insbesondere indem sie ihr kaum oder gar kein Toilettenpapier gaben. Selbst nach Durchfall durfte sie sich nicht waschen. Einmal wurde ihr das Duschen einen Monat lang verboten. Sie roch sehr unangenehm und ihre Haare waren verfilzt. Erst nachdem ihre Tochter Beschwerde eingereicht hatte, durfte sie sich wieder duschen.

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