(Minghui.org) Eine 88-jährige Frau aus der Stadt Jilin in der Provinz Jilin wurde Ende Juli 2026 für vier Jahre in ein Gefängnis gesperrt. Sie war 2023 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verurteilt worden.
Feng Fengyuns Verfolgung geht auf ihre Festnahme am 22. Januar 2022 zurück. Sie wurde damals zwei Tage lang festgehalten und anschließend gegen Kaution freigelassen, weil sie aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht haftfähig war.
Die Polizei übergab Fengs Fall zu einem unbekannten Zeitpunkt an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Changyi. Ende Juni 2023 stand sie vor dem Bezirksgericht Changyi, welches sie am 31. August desselben Jahres zu vier Jahren Haft verurteilte.
Zunächst wurde Feng gestattet, den Antritt ihrer Haftstrafe aufzuschieben. Doch dann drangen Polizeibeamte am 30. Juli 2026 gegen Mittag in ihre Wohnung ein und ließen sie durch einen Krankenwagen zur körperlichen Untersuchung ins Krankenhaus bringen.
Im Krankenhaus wurde Feng jedoch gar nicht untersucht, sondern ihr wurde lediglich Blut abgenommen. Die Polizisten Jiang und Yu sowie der Beamte Liu Mingyang von der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Fengman brachten sie anschließend in die Haftanstalt der Stadt Jilin. Am nächsten Morgen rief die Haftanstalt ihre Familie an. Sie teilte ihr mit, dass Feng in das Gefängnis Xinkang verlegt worden sei, das auch als Zentralkrankenhaus der Gefängnisverwaltung der Provinz Jilin bekannt ist.
Das Krankenhaus rief Fengs Familie am 2. August an und forderte sie auf, am folgenden Tag zu kommen. Als die Angehörigen am nächsten Nachmittag dort eintrafen, teilte ihnen der Gefängnisarzt mit, dass Feng an mehreren schweren Erkrankungen leide, darunter Hirninfarkt, Lungeninfektion, Leberzyste, Wucherungen an den Lendenwirbeln sowie Venenthrombose in den unteren Gliedmaßen.
Die Familie fragte, warum das Gefängnis Feng weiterhin festhalte, obwohl sie sich in einem gefährlichen Gesundheitszustand befinde. Der Arzt erklärte, man sei lediglich für ihre Behandlung zuständig. Die Familie müsse sich an die Gefängnisleitung wenden, um eine medizinische Haftaussetzung für Feng zu beantragen. Zudem weigerte er sich, der Familie eine Kopie des Untersuchungsberichtes auszuhändigen.
Am 7. August rief die Familie den Gefängnisleiter an und forderte, Feng besuchen zu dürfen. Er lehnte dies jedoch ab. Als die Angehörigen Fengs Freilassung aus medizinischen Gründen beantragten, sagte der Leiter, er werde sich bei seinen Vorgesetzten erkundigen, und legte anschließend auf.
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