(Minghui.org) Als sie nach dem Sommercamp mit dem Flugzeug von London zurück nach Frankreich flogen, wandte sich Rubys Sohn plötzlich an sie und erklärte mit ernster Stimme: „Ich möchte mich kultivieren.“ Er erzählte ihr auch, wie sehr er es vermisse, gemeinsam mit den anderen Kindern im Camp das Zhuan Falun zu lesen. Ruby freute sich über diese Worte, vor allem, weil sie feststellte, wie konzentriert und selbstbewusst ihr Sohn nach dem Camp war. „Für mich, seine Mutter, ist seine Entwicklung ein wahrer Segen“, sagte sie.
Das siebentägige Sommercamp der De Yin Schule in Großbritannien endete am 31. Juli 2026. 53 Kinder nahmen in diesem Jahr teil. Die Schüler, Lehrer und Helfer kamen aus Großbritannien, Spanien, Italien, Norwegen, China, Saudi-Arabien, Portugal, Belgien und den USA.
Während des Camps verzichteten die Kinder auf Handys und Computer. Sie lasen die Lehre von Falun Dafa, lernten die traditionelle chinesische Kultur kennen und richteten ihr Verhalten nach den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – aus. Dabei lernten sie, sich selbst zu disziplinieren und für andere da zu sein.
Lesen und Übungen
Jeder Tag begann um 8 Uhr morgens mit den Falun-Dafa-Übungen im Freien. Am Abend lernten sie gemeinsam das Zhuan Falun.
Die Campteilnehmer machen jeden Morgen die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)
Kinder im Bastelkurs (Minghui.org)
Herr Huang, der Schulleiter der De Yin Schule, erklärte, dass das Sommercamp den Kindern eine ruhige und friedliche Umgebung bot, in der sie gemeinsam mit Gleichaltrigen lernen und Sport treiben konnten. Die Kinder, die vor dem Camp noch nicht Falun Dafa praktiziert hatten, konnten unmittelbar erleben, was es bedeutet, sich an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu orientieren, über das eigene Verhalten nachzudenken und Rücksicht auf andere zu nehmen.
Neben dem Lernen des Fa und den Übungen lernten die Kinder auch Chinesisch, klassische Poesie, traditionellen chinesischen Tanz, Theater, Kunst und Kunsthandwerk.
Im Poesie- und Chinesischunterricht lernten die Kinder angemessenes Verhalten kennen und erhielten Einblicke in eine Erziehung, die auf traditioneller Kultur beruht. Im Theaterunterricht brachten sie alte Geschichten wie „Die Reise des Affenkönigs nach Westen“ und „Hua Tuo“ auf die Bühne. Der Unterricht in klassischem Tanz und Kunst förderte zudem ihre Konzentration, Selbstdisziplin und Teamfähigkeit.
Die siebenjährige Angel erzählte, dass ihr der klassische Tanz am besten gefallen habe. „Die Bewegungen sind anspruchsvoll, und gerade deshalb müssen wir beim Üben unser Bestes geben. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte sie.
Auf die Frage nach seinem Lieblingskurs antwortete Riley kurz und bündig: „Alle. Ich habe in allen Fächern gut zugehört.“
Ein Schüler, der bereits seit mehreren Jahren am Sommercamp teilnimmt, sagte, sein Lieblingsfach sei in diesem Jahr Chinesisch gewesen, insbesondere klassische Poesie und das Rezitieren von Gedichten. Er erklärte: „Die gesangsartige Vortragsweise ist wohltuend. Traditionelle Kultur findet man heutzutage nur noch selten, vielleicht nur noch in Museen. Aber hier können wir sie unmittelbar erleben.“
Eltern beobachten positive Veränderungen ihrer Kinder
Die positiven Veränderungen in Persönlichkeit, Einstellung und Verhalten der Kinder erfreuten Lehrer und Eltern.
Ruby aus Frankreich war sichtlich gerührt, als sie am letzten Tag die Aufführungen der Kinder sah. Sie berichtete, dass viele Eltern zu Tränen gerührt waren, als sie die Fortschritte ihrer Kinder sahen: „Es macht mich als Mutter sehr stolz, zu sehen, dass mein Kind im Sommercamp viel gelernt hat, selbstbewusster und konzentrierter geworden ist und so gut auf der Bühne aufgetreten ist.“
Herr Huang erzählte, dass ihn die positiven Veränderungen bei den Schülern am meisten gefreut hätten. „Viele Eltern berichteten mir von deutlichen Verbesserungen in Persönlichkeit, Einstellung und Verhalten ihrer Kinder“, berichtete er. Ein Vater bemerkte, dass seine Tochter nach dem Sommercamp „tiefer denken“ konnte.
Ein Elternteil, der Arzt ist, sagte: „Ich spüre hier Nachsicht, Rücksichtnahme und Liebe von allen. Wir haben so hart gearbeitet, und es hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass ich mein Kind nächstes Jahr wieder anmelden kann.“
Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wie Sonnenschein
Die Fortschritte der Kinder zeigten sich in ihren täglichen Begegnungen. Ein Junge sagte, dass er besonders von der Freundlichkeit beeindruckt gewesen sei: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht prägen jeden hier. Es war so schön, jeden Morgen vom Lachen meiner Zimmergenossen geweckt zu werden. Die Menschen hier sind immer hilfsbereit.“ Was ihn noch mehr beeindruckte, war, dass selbst wenn einige Kinder ungezogen und unruhig waren, niemand sie ausgrenzte oder ignorierte. Stattdessen begegneten ihnen alle mit Nachsicht und Hilfsbereitschaft.
Die Kinder kamen aus verschiedenen Ländern und sprachen unterschiedliche Sprachen wie Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Französisch. Anfangs fiel es ihnen schwer, miteinander zu kommunizieren. Mit der Hilfe ihrer Eltern und der Helfer schlossen sie jedoch schnell Freundschaft.
Zum Abschluss des Sommercamps dankten die Kinder den freiwilligen Helfern mit herzlichem Applaus dafür, dass sie jeden Tag die Mahlzeiten für sie zubereitet hatten.
Sich gemeinsam weiterentwickeln
Dr. Liu vom Falun-Dafa-Verein Großbritanniens erklärte, dass sich das Sommercamp dank des großen Engagements der freiwilligen Helfer immer größerer Beliebtheit erfreue. Die Kinder hätten in einer harmonischen und friedlichen Umgebung gelernt, Sport getrieben und Zeit miteinander verbracht. Diese Erfahrung habe ihnen geholfen, ihren Charakter zu stärken, und denjenigen, die Falun Dafa noch nicht praktizierten, die Möglichkeit geboten, mehr darüber zu erfahren. „Es war sehr berührend, bei der Abschlussfeier die strahlenden Gesichter der Eltern zu sehen, als sie die positiven Veränderungen ihrer Kinder bemerkten“, sagte er.
Das 11. Sommercamp der De Yin Schule war für viele Kinder mehr als nur eine Veranstaltung, Unterricht oder Ferien. Es ging um Freundlichkeit, Selbstdisziplin und Dankbarkeit.
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