(Minghui.org) „Verfolgung ist nirgendwo willkommen, denn sie entspringt stets einem Mangel an Respekt vor anderen“, erklärte Sabine, eine Künstleragentin, am 1. August 2026 an der Place d’Italie in Paris.

Falun-Dafa-Praktizierende informierten dort an diesem Tag sowie eine Woche später im Viertel Châtelet über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Zudem führten sie der Öffentlichkeit die Falun-Dafa-Übungen vor und berichteten über die positiven Wirkungen dieser spirituellen Übungsmethode.

Praktizierende führen die Falun-Dafa-Übungen am 1. August 2026 auf der Place d’Italie in Paris vor (Minghui.org)

Praktizierende veranstalten am 1. August 2026 eine Aktion auf der Place d’Italie in Paris (Minghui.org)

Sabine sprach am 1. August auf der Place d’Italie mit Praktizierenden. Sie erzählte: „Menschen werden frei geboren und müssen frei bleiben. Im Idealfall sollte dies ein Jahrhundert des Fortschritts sein. Wir Menschen sollten wirklich in der Lage sein, unser Schicksal selbst zu wählen und in Harmonie zu leben.“

Zu den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – äußerte sie sich wie folgt: „Ich finde, das sind sehr kraftvolle Worte. Sie sind wichtig für die menschliche Entwicklung und den Fortschritt. Wir brauchen das – Wahrhaftigkeit und Güte; sie umfassen alles, was unsere Gesellschaft für ein harmonisches Zusammenleben benötigt. Die Geschichte Chinas gründete ursprünglich genau auf diesen Werten. Es ist schade zu sehen, dass die Lage heute anders ist, denn das Fundament – ein Leben auf der Basis von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ist wirklich wunderbar.“

Dies sei das Bild, das sich Menschen in Europa, die noch nie in China gewesen seien, von dem Land und seinen Bewohnern machen würden. Sobald sie jedoch von der Verfolgung und den dort begangenen Gräueltaten erfahren, seien sie schockiert – etwa über die Berichte zum Organraub.

„China besitzt eine sehr reiche Zivilisation. Es ist bedauerlich, dass im Laufe der Zeit so viel davon verloren gegangen ist, denn das heutige China ist nicht mehr das China von einst. Ich glaube, dass viele Chinesen heute genau danach suchen – vielleicht danach, ihre eigene Geschichte wiederzuentdecken. Ich denke auch, dass wir in Europa die chinesische Kultur jener früheren Epoche sehr bewundern“, erklärte sie.

Aktion im Bezirk Châtelet


Passanten informieren sich über Falun Dafa und unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Clarisse und ihr Mann Jack wurden am 8. August im Stadtviertel Châtelet auf die Veranstaltung der Praktizierenden aufmerksam. Sie sahen das große Transparent mit der Aufschrift „Stoppt den von der KPCh betriebenen Organraub“ und sprachen mit den Praktizierenden.

Beide äußerten sich entsetzt. Clarisse meinte: „Es ist schrecklich, aber die Leute gehen einfach vorbei, ohne hinzusehen.“

Jack erklärte: „So kann es nicht weitergehen. Es wird von der Regierung erzwungen, und es ist nicht richtig. Es muss aufhören. Wir leben doch im 20. Jahrhundert. Gutherzige Menschen werden verhaftet. Das ist das Traurige daran. Alles wird verheimlicht.“

Lorla Karapuli, eine Dokumentarfotografin, die sich auf Straßenfotografie spezialisiert hat, sagte: „Ich weiß, dass die Lage in China ziemlich angespannt ist. Was den Kommunismus betrifft – es ist zweifellos ein Regime. Aber Menschen zu verfolgen, die lediglich ihre Gesundheit verbessern, ihre innere Mitte finden und sich mit der Erde und dem Universum verbinden wollen – da fehlen mir die Worte. Ich bin absolut schockiert und entsetzt.“ Sie machte  Fotos und kündigte an, diese an Zeitungen zu schicken. Zudem wollte sie sich weiter über die Thematik informieren. 

Im Gespräch über die Prinzipien von Falun Dafa sagte Clarisse: „Es bedeutet Gelassenheit, Leben und ein Gefühl der Ruhe. Es ist ein inneres Erwachen und eine Möglichkeit, alles aus dem Inneren herauszulassen. Es hat eine lange Tradition. Ich finde, die Menschen sollten es praktizieren.“ Sie sagte sichtlich bewegt zu den Falun-Dafa-Praktizierenden: „Das Wichtigste und euer großes Glück ist, dass ihr dies [Falun Dafa] habt! Das ist der beste Weg, euch zu schützen.

Ich denke, euer ganzes Volk hat sehr viel durchgemacht und viel Leid und Unglück erfahren. Das reicht sehr, sehr weit zurück. Chinas Geschichte reicht bis in eine sehr ferne Vergangenheit. Diese Regierung ist wirklich schrecklich, geradezu niederträchtig.“

Jackie vertrat die Ansicht, dass Methoden zur Entspannung und Ähnliches in China weithin bekannt seien und zur Tradition gehören würden. Sie seien in China allgemein anerkannt. Die Menschen sollten sich etwas Zeit nehmen, Stress abbauen und die Übungen praktizieren. Sie sollten ihre Zeit sinnvoll nutzen.