(Minghui.org) Praktizierende stellten Passanten am Samstag, 8. August 2026, Falun Dafa in Antwerpen, Belgien, vor.

Seit 1999 verfolgt die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa. Die spirituelle Praxis hatte nach ihrer öffentlichen Einführung in China Anfang der 1990er Jahre rasch große Verbreitung gefunden.

Die Praktizierenden bauten auf der Meir – der wichtigsten Fußgänger- und Einkaufsstraße Antwerpens – einen Informationsstand auf, um den Menschen die spirituelle Praxis näherzubringen und über die Hintergründe der Verfolgung in China zu informieren.

Viele Menschen blieben stehen, betrachteten die sanften, harmonischen Übungen und stellten Fragen, um mehr über die Praxis zu erfahren, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht.

Einige unterzeichneten zudem eine Petition, die ein Ende des staatlich geförderten Organraubs der KPCh an Gewissensgefangenen wie den Falun-Dafa-Praktizierenden, Uiguren und Tibetern forderte.

Praktizierende in Antwerpen stellen Passanten am 8. August 2026 Falun Dafa vor (Minghui.org)

Zahia wünscht sich, dass noch mehr Menschen von der Verfolgung erfahren (Minghui.org)

Zahia, die in einem Labor arbeitet, traf auf die Vorführung der Übungen, als sie am Wochenende spazieren ging. Sie sprach mit einer Praktizierenden, unterzeichnete die Petition und erklärte, sie wolle sich online weiter dazu informieren und ihren Beitrag dazu leisten, die Verfolgung zu beenden. Dann  fügte sie hinzu: „Der Organraub ist schrecklich. Es müssen noch mehr Menschen davon erfahren.“

Als sie die Worte „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ auf dem Flyer las, sagte Zahia: „Ich finde sie außerordentlich bedeutungsvoll. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen das verstehen können.“

Der Organraub muss sofort beendet werden“

In der Nähe der niederländischen, deutschen und französischen Grenze gelegen bringt die Stadt Antwerpen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen.

Mina fordert ein sofortiges Ende des von der KP Chinas betriebenen Organraubs an lebenden Menschen (Minghui.org)

Mina, die ursprünglich von den Philippinen stammt, erklärte, sie habe zwar schon von Organhandel gehört, wisse jedoch nichts über die staatlich geförderten Verbrechen in China.

Als sie von der Praxis der erzwungenen Organentnahme an lebenden Opfern in China erfuhr, meinte sie: „Das ist extrem egoistisch, denn ihnen [dem chinesischen Regime] geht es nur ums Geld. Sie begehen Mord. Der Organraub an lebenden Menschen muss sofort aufhören.“

Die Schülerinnen Rune und Wilona standen inmitten der Schaulustigen, sahen der Vorführung der Übungen zu und unterhielten sich, während sie auf die Schautafeln deuteten. Als sie hörten, was eine Praktizierende über den staatlich geförderten Organraub berichtete, waren sie schockiert.

Wilona äußerte: „Organspende sollte freiwillig sein. Es ist kaum zu glauben. Man muss sich nur vor Augen führen, welches Glück wir hier haben, während Menschen dort nicht einmal das Recht haben, ihre eigenen Organe zu behalten.“

Passanten unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Mohamed unterschreibt die Petition (Minghui.org)

Der Informatikforscher Mohamed war mit seinem kleinen Sohn aus Lille in Frankreich zu Besuch. Auch sie sahen der Übungsvorführung zu und lasen sich die Informationen auf den Schautafeln durch.

Mohamed war schockiert, als er von den Menschenrechtsverletzungen erfuhr, denen Praktizierende in China ausgesetzt sind. Er sagte: „Es ist absolut nicht zu rechtfertigen, dass sie verfolgt werden, nur weil sie an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht glauben.“ Mit Blick auf seinen Sohn fuhr er fort: „Das sind ganz natürliche Werte – Dinge, die wir unseren Kindern vermitteln sollten. Es gibt absolut keinen Grund, diejenigen zu foltern oder zu töten, die an diese Prinzipien glauben.“

Ilkay tanzt gerne und praktiziert Kampfsport. Sie blieb stehen, um sich die Übungsvorführung anzusehen, und teilte danach ihre Ansichten mit. „[Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht] sind sehr heilig – wie der Wille Gottes“, sagte sie. „Je mehr inneren Frieden man verspürt, desto harmonischer kann man mit der Außenwelt zusammenleben.“ Sie erklärte, dass die Kultivierung Menschen dabei helfen könne, einen klaren Geist zu bewahren und gütige Gedanken zu hegen, und fügte hinzu: „Man kann im eigenen Licht gehen, anstatt im Schatten zu verharren.“

In Erinnerung  an einen Nachrichtenbericht von vor vielen Jahren über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh meinte sie: „Denn ihr steht für das Licht, während sie [die Täter] sich im Schatten befinden.“ Sie hofft, dass noch mehr Menschen über die Verfolgung informiert werden können.