(Minghui.org) Praktizierende aus Kalifornien nahmen am 15. August an der Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2026 im San Mateo Hillsdale Theater in San Francisco teil. 23 Praktizierende aus der San Francisco Bay Area und den umliegenden Regionen berichteten, wie sie ihr Verhalten durch das Studium der Lehre von Falun Dafa und das Nach-innen-Schauen an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichteten.


Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2026 in San Francisco am 15. August im San Mateo Hillsdale Theater (Minghui.org)


Praktizierende berichten von ihren Erfahrungen bei der Kultivierung (Minghui.org)
Anderen helfen, die Fakten zu erfahren
Li Liping begann 2004 in Festlandchina mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Um über die Hintergründe von Falun Dafa und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzuklären, verteilte sie Informationsmaterialien.
Nach ihrer Ankunft in den USA erkannte sie, dass das Verteilen von Materialien nur ein erster Schritt war. Ebenso wichtig sei es, mit Menschen zu sprechen und zu erklären, was Falun Dafa ist und wie die KPCh die Menschen in die Irre führt. Dies helfe auch Chinesen im Ausland, sich von der KPCh zu lösen und nicht für deren Verbrechen mitverantwortlich gemacht zu werden.
Li erkannte nach und nach, dass die Begegnungen mit vielen Menschen kein Zufall waren, sondern dass es arrangiert worden war, damit sie mit ihnen sprechen konnte. Einmal entschuldigte sie sich nach dem Einkaufen in der Warteschlange bei einer Frau wegen eines Missverständnisses. Nachdem sie der Frau geholfen hatte, einige Dinge wiederzufinden, und sie ins Gespräch gekommen waren, half Li ihr dabei, aus den Organisationen der KPCh auszutreten.
Ein anderes Mal verpasste Li ihren Bus. Sie beschwerte sich nicht, sondern unterhielt sich während der Wartezeit mit anderen an der Haltestelle. Nachdem diese die Fakten über die Verfolgung erfahren hatten, willigte einer von ihnen ein, seine Mitgliedschaft in der KPCh aufzugeben.
„Wenn wir mit anderen sprechen, dürfen wir nicht urteilen oder ungeduldig sein“, erklärte Li. „Indem wir uns in die Perspektive anderer hineinversetzen, können wir ihnen mit Barmherzigkeit und Weisheit helfen, ihre Bedenken auszuräumen.“
Zunächst verspürte sie etwas Angst und verzichtete darauf, eine Frau anzusprechen. Doch dann machte sie sich selbst darauf aufmerksam, dass sie eine Dafa-Praktizierende ist; sie kehrte um und erklärte der Frau die Fakten. „Menschen von Dafa zu erzählen, ist auch eine Gelegenheit zur Kultivierung. Dafa hat unsere Gesundheit verbessert und uns zu besseren Menschen gemacht. Ich muss mein Gelübde, Meister Li bei der Errettung von Menschen zu helfen, noch besser erfüllen“, erkannte sie.
Angst und anderen Anhaftungen überwinden
Steve hörte vor 26 Jahren zum ersten Mal von Falun Dafa. „Ein Freund und ich gingen zufällig in eine Buchhandlung in Mountain View und sahen dort einen Flyer über den Falun-Dafa-Workshop“, erinnerte er sich. Die Lehre von Falun Dafa ist sehr tiefgründig; sie half ihm, Antworten auf seine Fragen zu Wissenschaft, Religion und vielem mehr zu finden. Zudem engagiert er sich in von Praktizierenden betriebenen Medienprojekten.
Steve praktiziert Falun Dafa seit mehr als 20 Jahren (Minghui.org)
Auf der Konferenz sprach Steve darüber, wie er verschiedene Anhaftungen losließ. Eine davon sei die Angst. Als vor über 20 Jahren in San Francisco ein Erdbeben ausbrach, sei er der Erste in seinem Zimmer gewesen, der nach draußen gerannt sei, um sich in Sicherheit zu bringen. Als er vor einigen Wochen nach Las Vegas reiste, löste sein Mobiltelefon plötzlich einen Erdbebenalarm aus. Steve war so nervös, dass seine Hände zitterten. „Dabei wurde mir klar, dass es leicht ist, von Mut zu sprechen, wenn alles gut läuft. Doch angesichts von Gefahr offenbart sich unsere wahre Wesensnatur“, stellte er fest. Indem er an Weg weiterverfolgte, konnte er Fortschritte machen und die Angst überwinden.
Eine weitere Herausforderung war die Überwindung von Krankheitskarma. Steve hatte unter Rückenschmerzen gelitten. Obwohl er wusste, dass es sich um Prozesse zur Beseitigung von Karma und zur Erhöhung der Xinxing (Herzensnatur) handelte, fiel es ihm schwer, diese Prüfungen zu bestehen. Durch das fortwährende Studium der Falun-Dafa-Lehre erkannte er, wie wichtig es ist, nach innen zu schauen und die eigenen Anhaftungen zu erkennen. Es reichte also nicht aus, die Prüfung lediglich durch Ausharren zu bestehen, so Steve.
Drittens stellte Steve fest, dass er zu Konkurrenzdenken neigte. Wenn Konflikte mit Mitpraktizierenden – insbesondere mit seiner Frau – auftraten, beharrte er oft auf seinem eigenen Standpunkt. Inzwischen habe er zunehmend erkannt, dass es bei Konflikten nicht darum gehe, zu beweisen, wer Recht hat und wer nicht. Vielmehr seien sie Gelegenheiten, die ihm helfen, seine eigenen Anhaftungen zu erkennen, sein Ego loszulassen und seinen Charakter zu verbessern.
Wenn Steve auf seinen Kultivierungsweg zurückblickt, erkennt er, dass alles, was Meister Li für ihn arrangiert hat, dazu dient, Anhaftungen zu beseitigen. Entscheidend sei, bei Problemen wirklich nach innen zu schauen, anstatt den Blick nach außen zu richten. Er nahm sich vor, die Gelegenheiten zur Kultivierung noch mehr zu schätzen, Egoismus und Anhaftungen loszulassen und den letzten Abschnitt seines Kultivierungsweges gut zu beschreiten.
Ruhm und materiellen Gewinn loslassen
Wang, der im März 1998 mit dem Praktizieren begann, geht seit 28 Jahren den Weg der Kultivierung unter dem barmherzigen Schutz des Meisters. Rückblickend auf diese Jahre ist seine wichtigste Erkenntnis, dass man den Weg der Kultivierung während der Fa-Berichtigung nur dann gut beschreiten kann, wenn man ständig die Anhaftungen an Ruhm, Gewinn und Gefühle loslässt und nach innen schaut. Nachdem die KPCh 1999 die Verfolgung eingeleitet hatte, sei er zweimal rechtswidrig zu Zwangsarbeit verurteilt worden – insgesamt zu sechs Jahren. Nach seiner Ankunft in San Francisco im Jahr 2012 fiel es Wang schwer, sich von seinen Anhaftungen an Familie, Karriere, Ruhm und Reichtum zu lösen. Durch das Studium der Dafa-Lehre erkannte er, dass es sich dabei um Prüfungen auf dem Kultivierungsweg handelte. Daher beschloss er, nicht nach China zurückzukehren. Stattdessen blieb er in den USA und fuhr damit fort, die „drei Dinge zu tun, die der Meister von uns erwartet“, so Wang.
Da Wang in San Francisco lebt, sucht er regelmäßig das chinesische Konsulat auf, um aufrichtige Gedanken auszusenden, die Übungen zu praktizieren und die Menschen über die Hintergründe der Verfolgung aufzuklären. Gelegentlich stieß er auf Störungen und Versuchungen, was ihm die Wichtigkeit der aufrichtigen Gedanken noch deutlicher vor Augen führte. Er begriff: Solange die eigenen aufrichtigen Gedanken fest sind und man sich nicht von Angst beirren lässt, kann man jede Störung überwinden.
Wang empfand Groll, weil seine künstlerischen Arbeiten von den lokalen Medien nicht verwendet wurden. Als er nach innen schaute, erkannte er, dass er nach Ruhm strebte und sich Anerkennung wünschte. Er verstand, dass persönliche Interessen nicht in Projekte für Falun Dafa einfließen sollten; nur indem er das Ego losließ, konnte er wirklich etwas bewirken.
Durch seine 28-jährige Kultivierung wurde ihm klarer, dass es bei der Kultivierung nicht darum geht, sich selbst zu profilieren, sondern darum, sich dem Dafa anzugleichen, Anhaftungen abzulegen und Barmherzigkeit zu entwickeln. „In Zukunft werde ich die vom Meister gewährte Gelegenheit zur Kultivierung noch mehr wertschätzen, ständig nach innen schauen und Ruhm, Gewinnstreben sowie Gefühle loslassen. Ich möchte meiner Verantwortung als Praktizierender gerecht werden und den letzten Abschnitt des Kultivierungsweges in der Fa-Berichtigung gut beschreiten“, erklärte Wang.
Neuer Praktizierender: Groll ablegen
Harold Sconiers, der 2023 mit Falun Dafa begann, ist dem Meister dankbar dafür, dass er ihm ständig Gelegenheiten bietet, seinen Charakter zu verbessern.
Harold Sconiers berichtet auf der Konferenz von seinen Erfahrungen (Minghui.org)
Jahrelang hegte Harold Groll, weil seine Frau und seine Kinder einen Großteil seiner Zeit und Energie beanspruchten. Da seine Frau sich eine große, lebhafte Familie wünschte, adoptierten sie vier weitere kleine Kinder. Mit den wachsenden Verpflichtungen blieb ihm kaum noch Zeit, die Lehre in Ruhe zu studieren und die Übungen zu praktizieren. Das aufsässige Verhalten der Kinder machte ihn zudem zunehmend gereizt, kritisch und negativ. Er wusste zwar, dass diese Gedanken nicht im Einklang mit der Lehre von Dafa standen, konnte sie jedoch nicht abschütteln. Allmählich begann dieser Groll, seine Gedanken zu beherrschen.
Später bat Harold den Meister, ihm zu helfen, diese schlechten Gedanken zu beseitigen. Kurz darauf schwoll sein Gesicht an, und die Schwellung hielt fünf Tage an. Am fünften Tag trat plötzlich eine zähe Substanz aus seinem Mund aus. Daraufhin ging die Schwellung zurück, und auch die Gedanken voller Groll, die ihn so lange gequält hatten, waren fast verschwunden.
Harold erkannte, dass er in der Vergangenheit stets seine Familie für die Schwierigkeiten in seinem Leben verantwortlich gemacht hatte, ohne wirklich nach innen zu schauen. Die Herausforderungen, die seine Kinder mit sich brachten, boten ihm eigentlich die Gelegenheit, Geduld, Güte und Barmherzigkeit zu kultivieren und zur Erkenntnis zu gelangen. Auch wenn sein Leben hektisch war, handelte es sich bei diesen Umständen um Arrangements, die ihm helfen sollten, seinen Charakter zu stärken. Als Kultivierender sollte er alle Prüfungen nutzen, den Groll loslassen, dem Leben positiv begegnen und sich stetig weiterentwickeln.
„In Zukunft werde ich die Gelegenheit zur Kultivierung noch mehr wertschätzen, Groll und andere Anhaftungen loslassen, die drei Dinge gut machen, mich ständig verbessern und den Weg der Kultivierung standhaft beschreiten“, versprach Harold.
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