(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!
Obwohl ich mich schon seit vielen Jahren kultiviere, schreibe ich zum ersten Mal über meine Kultivierungserfahrungen, um sie mit anderen Praktizierenden zu teilen. Ich bin dankbar für diese Gelegenheit, meinen Kultivierungsweg sorgfältig zu reflektieren. Er war erfüllt von Freude wie auch Traurigkeit, Schmerz, Leid und Bedauern. Vor allem war ich von der inneren Leichtigkeit und Befreiung erfreut, sobald ich Anhaftungen loslassen konnte. Wenn ich auf meine Kultivierung zurückblicke, ist mir jeder Schritt noch lebhaft in Erinnerung, als wäre alles erst gestern geschehen.
Die erste wichtige Entscheidung meines Lebens
Anfang Juli 1999 habe ich begonnen Falun Dafa zu praktizieren. Dabei hatte ich das Glück, sofort an der grandiosen Fa-Berichtigung teilzunehmen, die vom barmherzigen Meister initiiert wurde. Bereits an meinem zweiten Kultivierungstag erlaubte mir der Meister, die Pracht einer anderen Dimension zu erleben. Der Himmel war erfüllt von unzähligen goldenen Falun, die hell und grenzenlos in alle Richtungen leuchteten.
Voller Begeisterung und Freude beteiligte ich mich aktiv an verschiedenen Projekten zur Fa-Bestätigung. Ich machte Falun Dafa der Öffentlichkeit bekannt, erklärte den Menschen die wahren Umstände und knüpfte Kontakte zu Gemeindeorganisationen und Abgeordneten. Fast meine gesamte Freizeit widmete ich diesen Aktivitäten. Doch bald stand ich vor einer großen Herausforderung. Ich war 30 Jahre alt und meine Karriere hatte gerade erst begonnen. Ich hatte meinem Unternehmen geholfen, ein Joint Venture in China zu gründen, und war dessen Geschäftsführer. Dabei hatte ich einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut, und meine Zukunft schien vielversprechend.
Wie viele junge ehrgeizige Menschen wollte auch ich eine erfolgreiche Karriere machen. Da ich jedoch Falun Dafa praktizierte, übten die Sicherheitsbehörden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) enormen Druck auf mein Unternehmen und meine Familie aus, sodass ich nicht mehr nach China zurückkehren konnte, um meinen Verpflichtungen nachzukommen. Dies wurde zur ersten wichtigen Entscheidung meines Lebens. Auf der einen Seite stand die vielversprechende Karriere, von der so viele träumen. Auf der anderen Seite bot sich die einmalige Gelegenheit, mich in der Zeit der Fa-Berichtigung zu kultivieren.
Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich ruhig für Letzteres. Ich erinnere mich noch gut an jenen Tag. Als ich meine Entscheidung traf, wusste ich nicht, ob mein Unternehmen meine Stelle behalten würde oder wie ich meinen Lebensunterhalt in Zukunft bestreiten sollte. Ich ließ einfach alles los. In diesem Moment spürte ich einen warmen Energiestrom, der von meinem Scheitel bis zu meinen Fußsohlen floss. Mein ganzer Körper war von Energie umhüllt. Ich erlebte ein Wohlbefinden und eine tiefe Entspannung, die ich nie zuvor gespürt hatte. In diesem Moment wusste ich, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte. Der Meister würde meinen zukünftigen Weg auf natürliche Weise arrangieren. Danke, verehrter Meister!
Herausforderungen in meiner persönlichen Kultivierung
Meine Kultivierung verlief jedoch alles andere als reibungslos. Da mir eine solide Grundlage in der persönlichen Kultivierung fehlte, konzentrierte ich mich mehr auf das Erledigen von Aufgaben als auf das fleißige Fa-Lernen und die Kultivierung meiner Xinxing. Infolgedessen geriet ich auf viele Umwege und erlitt schmerzhafte Rückschläge.
Meine größten Herausforderungen ergaben sich in meinen persönlichen Beziehungen. Als die Verfolgung zunahm, trennten meine Ex-Frau und ich uns knapp eine Woche nach unserer Hochzeit. Insgesamt lebten wir weniger als einen Monat zusammen. Ich blieb im Ausland, während sie meinetwegen in China unter enormem Druck stand und ihren Frust oft an mir ausließ. Mit der Zeit fiel es mir immer schwerer, dies zu ertragen. Gefühle von Groll, Verbitterung, Unzufriedenheit, Sorge und Einsamkeit beeinträchtigten meine Kultivierung. Zeitweise wusste ich wirklich nicht, wie ich weiterpraktizieren sollte. Die Prüfung der Sentimentalität war extrem schwer zu bestehen.
Der Meister wusste, dass es mir in der Kultivierung nicht gut ging, und gab mir viele barmherzige Hinweise. Ich erinnere mich, dass während der Meister durch Nordamerika reiste, und die Fa-Konferenz in Miami beendet hatte, alle Praktizierenden zu ihren Autos gingen, um abzureisen. Als ich mein Auto holte, waren einige Minuten vergangen. Zu meiner Überraschung stand der Meister in der Mitte der Straße und wartete auf mich. Ich eilte hinüber, und der Meister riet mir eindringlich: „Lerne mehr das Fa! Lerne mehr das Fa!“ Der Meister hatte die ganze Zeit gewartet, nur um mich daran zu erinnern, das Fa mehr zu lernen. Mein Erleuchtungsvermögen war gering. Obwohl ich wusste, dass das Fa alle Anhaftungen durchbrechen konnte, kämpfte ich lange, bevor ich mich endlich aus dem Sumpf der Emotionen und der Begierde befreien konnte. Jetzt, nach all den Jahren, erkenne ich, dass viele dieser Anhaftungen eigentlich bedeutungslos waren – geradezu absurd und lächerlich.
Fähigkeiten erweitern bei Betreuung meines Kindes, bei Projekten, im Alltag
Die Kultivierung ist ein dynamischer Prozess. Nachdem ich die Vierzig überschritten und wir eigene Kinder bekamen, stellte sich mir eine noch größere Herausforderung. Mein zweites Kind kam mit schwerer Epilepsie zur Welt und benötigte ständige Betreuung. Später führte übermäßiger Medikamentenkonsum zu erheblichen Hirnschäden. Mein Sohn verlor die Fähigkeit zu kauen, zu sprechen und seine Blase und seinen Darm zu kontrollieren. Er war in allen Bereichen seines täglichen Lebens völlig auf uns angewiesen.
Manchmal war er die ganze Nacht wach, einmal sogar 96 Stunden am Stück. Andere Male schlief er zwei oder drei Tage durch. Ich wachte oft an seiner Seite, eine schlaflose Nacht nach der anderen. Mitanzusehen, wie ein so junges Kind Tag für Tag und Jahr für Jahr so litt und mit jedem Tag schwächer wurde, während ich als sein Vater nichts tun konnte, um seinen Schmerz zu lindern, war qualvoller, als wenn ich selbst gelitten hätte.
Ich habe aus dem Fa gelernt, dass nichts zufällig geschieht. Vielleicht war es Teil der Prüfungen meines Kindes, vielleicht hing es aber auch eng mit meiner eigenen Kultivierung zusammen. Diese Schwierigkeiten zu ertragen, wurde Teil unseres Alltags, und wir mussten uns ihnen fast täglich stellen.
Während dieses langen Prozesses spürte ich, wie ich innerlich allmählich stärker wurde. Ich bin nun in der Lage, mich mit ganzem Herzen um mein Kind zu kümmern, ohne mich von meinen Gefühlen beeinflussen zu lassen. Gleichzeitig erfülle ich meine Pflichten in den Projekten zur Bestätigung von Falun Dafa und in meiner täglichen Arbeit.
Jeden Tag sage ich zu meinem Kind die glückverheißenden Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Ich sage ihm auch: „Du bist ein Schüler des Meisters. Dein Inneres versteht das.“ Ich weiß genau, dass ich allem gelassener begegnen kann, wenn meine Widerstandsfähigkeit wächst und mein Herz sich öffnet. So kann ich den Dingen mit einem tieferen Verständnis begegnen, das ich durch das Fa gewonnen habe. Somit erkenne ich, dass ich auch die Prüfung von Leben und Tod bestanden habe.
Erfolgreich im Bereich Shen Yun Marketing und Koordination
Ich möchte auch über das Shen-Yun-Projekt sprechen. Shen Yun tritt seit 18 Jahren in Südflorida auf. Ich hatte das Glück, von Anfang an dabei zu sein. Anfangs hatte ich keine Ahnung von Marketing, aber im Laufe der Jahre wurden unsere Bemühungen immer professioneller. Zu Beginn nahmen nur drei oder vier Praktizierende daran teil. Später erhielten wir enorme Unterstützung von Mitpraktizierenden aus ganz Florida und sogar aus anderen Bundesstaaten. Ich habe in diesem Prozess sehr viel gelernt.
In den Anfangsjahren war die Gesinnung aller sehr rein. Obwohl wir nur wenige waren, konnten wir die Unterstützung des Meisters überall spüren. Wir arbeiteten von früh morgens bis spät abends, ohne müde zu werden, weil wir wirklich in das Fa eingetaucht waren. Am Ende waren die Ergebnisse auch sehr ermutigend.
Als jedoch mehr Praktizierende hinzukamen, veränderten sich die Dinge allmählich. Ich stellte fest, dass ich viel Zeit mit Koordination und der Bewältigung zwischenmenschlicher Probleme verbrachte. Unsere Effizienz ließ nach, und meine eigene Einstellung war nicht mehr so rein wie zuvor.
Mir wurde klar, dass sich meine Rolle verändern musste und dass die Kultivierung mehr von mir verlangte. Ein Koordinator muss nicht alles selbst erledigen. Viel wichtiger ist es, dass er ein positives Umfeld für die Kultivierung schafft, damit mehr Praktizierende ihre Stärken einbringen, sich am Projekt beteiligen, sich weiterentwickeln, ihre Xinxing erhöhen und Fortschritte in der Kultivierung erzielen können. Wenn unterschiedliche Meinungen aufkommen, versuche ich, diese sorgfältig abzuwägen und den besten Ansatz zu wählen, anstatt auf meinen eigenen Vorstellungen zu bestehen.
Anfangs war ich hauptsächlich für die Promotion zuständig. In den letzten Jahren habe ich jedoch immer mehr spezifische Aufgaben an Praktizierende mit Fachkenntnissen übertragen. Von dieser Veränderung habe ich sehr profitiert. Sie hat mir auch mehr Zeit gegeben, meine Kultivierung, meine Familie und meine Arbeit besser in Einklang zu bringen.
Da Shen Yun jedes Jahr mehr Aufführungen präsentiert und der Umfang des Projektes stetig wächst, steigt natürlich auch die Arbeitsbelastung. Es ist wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden und zu vermeiden, zu viel Verantwortung auf nur wenige Praktizierende abzuwälzen, da dies sowohl ihren Alltag als auch ihre Kultivierung beeinträchtigen kann. Darüber hinaus sollten wir weiterhin neue Wege beschreiten und neue Zielgruppen erreichen, anstatt Jahr für Jahr dieselben Methoden zu wiederholen. Nur so können wir die Lebewesen besser erretten.
Einige Gedanken zur Klage gegen die Epoch Times
Abschließend möchte ich einige Gedanken zur aktuellen Klage gegen die Epoch Times äußern. Seit über 20 Jahren bin ich am Epoch-Times-Projekt beteiligt und vertreibe die Zeitungen seit fast 20 Jahren. Daher liegt mir dieses Projekt sehr am Herzen.
Die jüngsten Ereignisse haben mich sehr betroffen gemacht. Warum haben unsere Praktizierenden so viel investiert, manche sogar alles geopfert, was sie besaßen, und sehen sich dennoch einer Klage gegenüber? Wo liegt das Problem? In den letzten Tagen habe ich mich wiederholt mit den jüngsten Vorträgen des Meisters auseinandergesetzt und erkannt, dass die Kultivierung eine äußerst ernste Angelegenheit ist. Selbst eine geringfügige Abweichung vom Fa kann von den alten Mächten ausgenutzt und als Vorwand benutzt werden, um uns zu verfolgen und die Lebewesen zu schädigen.
Die Regierung der Vereinigten Staaten unterscheidet sich grundlegend von der KPCh. Die KPCh verbündet sich mit dem Bösen und repräsentiert die bösartigste Macht des Kosmos. Sie ist eines der Ziele, die während der Fa-Berichtigung eliminiert werden muss. Die Vereinigten Staaten hingegen haben uns ein relativ stabiles Umfeld für die Kultivierung geschaffen, die es uns ermöglicht, hier frei zu leben, zu arbeiten, uns weiterentwickeln, zu praktizieren und die Dinge zu tun, wozu Falun-Dafa-Schüler während der Fa-Berichtigung berufen sind. Wir sollten uns dessen bewusst sein.
Unsere Projekte benötigen Ressourcen und finanzielle Unterstützung. Diese Ressourcen müssen wir jedoch auf eine Weise beschaffen, die den geltenden Vorschriften und zumindest dem Gesetz entsprechen. Andernfalls werden die alten Mächte jegliche Lücken ausnutzen, sie vergrößern, das Verständnis der Menschen für Falun Dafa und Projekte der Dafa-Praktizierenden verzerren und negative Wahrnehmungen in ihnen hervorrufen, wodurch ihre Chance auf Errettung beeinträchtigt wird.
Alles, was wir haben, kommt vom Meister. Indem wir uns durch die Kultivierung weiterentwickeln und erhöhen und den Segen des Meisters empfangen, wird unsere Arbeit auf natürliche Weise reibungsloser verlaufen, und die Dinge werden sich ohne unser Zutun ergeben. Jeder Versuch, unsere Ziele durch vermeintliche Abkürzungen zu erreichen, ist äußerst gefährlich.
Der Meister hat uns daran erinnert:
„Kultiviere dich wie am Anfang, dann ist die Vollendung gewiss.“ (Fa-Erklärung am Welt-Falun-Dafa-Tag, New York, 13.05.2014)
Ich habe meinen Weg der Kultivierung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse niedergeschrieben, in der Hoffnung, dass wir uns gegenseitig ermutigen können. Ich hoffe, dass wir uns alle gut kultivieren, unsere Mission der Errettung aller Lebewesen erfüllen und mit dem Meister zurückkehren können.
Danke, verehrter Meister.Danke, liebe Mitpraktizierende.
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