(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des friedlichen Widerstands von Falun Gong gegen die Verfolgung veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Deutschland vor der chinesischen Botschaft in Berlin sowie vor den chinesischen Konsulaten in Hamburg, Düsseldorf und München friedliche Protestaktionen. Sie führten dort die Falun-Gong-Übungen vor und informierten über die anhaltende Verfolgung in China.
Die Aktionen fanden in der Gesellschaft große Aufmerksamkeit. In Berlin setzten die Praktizierenden ihre Mahnwache unbeirrt bei Wind und Wetter fort. In Hamburg würdigte die Polizei Falun Gong dafür, seit vielen Jahren für seine Friedlichkeit bekannt zu sein. In Düsseldorf verlasen die Praktizierenden die Namen von Falun-Gong-Praktizierenden, die erst vor Kurzem infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben gekommen waren. In München berichtete ein lokaler Radiosender über den friedlichen Protest vor dem chinesischen Konsulat. Darüber hinaus sandten zwölf deutsche Politiker verschiedener Ebenen Unterstützungsschreiben.
Berlin: Falun-Gong-Praktizierende setzen ihre Aktion im Regen fort
Am 20. Juli 2026 nahmen Falun-Gong-Praktizierende trotz Regens vor der chinesischen Botschaft in Berlin an einer friedlichen Protestaktion teil und führten unbeirrt die Übungen aus.

Vor der chinesischen Botschaft in Berlin am 20. Juli 2026: Friedliche Protestaktion der Falun-Gong-Praktizierenden (Minghui.org)



Falun-Gong-Praktizierende zeigen die Übungen (Minghui.org)
Ein Passant möchte mehr über die Hintergründe von Falun Gong erfahren (Minghui.org)
Hamburger Polizist: Falun Gong ist in Hamburg seit jeher für absolute Friedlichkeit bekannt
Auch vor dem chinesischen Konsulat in Hamburg gedachten Praktizierende am 19. Juli des Beginns der Verfolgung. Praktizierende aus Hamburg und den umliegenden Städten führten die Übungen vor und informierten mit Transparenten über den kultivierungsweg sowie über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die KPCh. Die friedliche Atmosphäre der Veranstaltung bildete einen eindrucksvollen Kontrast zu der brutalen Unterdrückung, die Falun-Gong-Praktizierende in China erleiden. Viele Passanten zeigten ihre Unterstützung.


Protestaktion der Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat in Hamburg (Minghui.org)
Eine Praktizierende verliest einen offenen Brief an den Generalkonsul des chinesischen Konsulats in Hamburg (Minghui.org)
Der offene Brief wird in den Briefkasten des chinesischen Konsulats in Hamburg eingeworfen (Minghui.org)
Die Praktizierenden verlasen einen offenen Brief an den Generalkonsul des chinesischen Konsulats in deutscher und chinesischer Sprache. Darin forderten sie den Generalkonsul und die Mitarbeiter des Konsulats auf, sich nicht länger an der Verfolgung von Falun Gong zu beteiligen und sich klar von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu distanzieren.
Mitarbeiter des chinesischen Konsulats in Hamburg verhandeln mit der Polizei in dem Versuch, die Protestaktion der Praktizierenden zu verhindern (Minghui.org)
Seit vielen Jahren veranstalten Falun-Gong-Praktizierende jeden Sonntag friedliche Protestaktionen vor dem chinesischen Konsulat in Hamburg. Während der diesjährigen Aktion kamen insgesamt fünf Mitarbeiter des Konsulats nacheinander aus dem Gebäude. Wiederholt versuchten sie, gegenüber der Polizei den Eindruck zu erwecken, die Praktizierenden seien gefährlich, die Versammlung sei rechtswidrig und müsse aufgelöst werden. Einer der Mitarbeiter fotografierte – wie schon in den Vorjahren – die Praktizierenden und ihre Transparente. Auch die Praktizierenden dokumentierten den Vorfall.
Die Polizei erklärte den Konsulatsmitarbeitern ruhig, dass es sich um eine ordnungsgemäß angemeldete und legale Versammlung handle. Sie betonte, dass Falun-Gong-Praktizierende das Recht hätten, friedlich zu demonstrieren, und dass die Veranstaltung während der gesamten Dauer von der Polizei geschützt werde.
Ein Polizist sagte zu Florian, dem für die Aktion verantwortlichen Praktizierenden: „Falun Gong ist in Hamburg seit vielen Jahren für seine friedliche Art bekannt. Heute ist deutlich geworden, dass die Mitarbeiter des Konsulats nicht einmal diese friedliche Meditation dulden können. Normalerweise bleiben wir bei Veranstaltungen von Falun-Gong-Praktizierenden nur kurz vor Ort und kommen erst zum Ende der Veranstaltung wieder zurück.“
Er fügte hinzu: „Dass wir heute die ganze Zeit geblieben sind, richtet sich nicht gegen euch. Wir wollten lediglich sicherstellen, dass eure Aktion auch bei weiteren Beschwerden vonseiten der KP Chinas ungestört und reibungslos stattfinden kann.“
Später führte einer der Polizisten ein ausführliches Gespräch mit Florian. Er erkundigte sich danach, was Falun Gong sei, welche Hintergründe die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) habe und wie Florian selbst zur Kultivierung gefunden habe. Florian beantwortete seine Fragen ausführlich. Das Gespräch verlief ruhig und respektvoll.
Um an der Protestaktion teilzunehmen, reist die Falun-Dafa-Praktizierende Martina mehrere Stunden nach Hamburg (Minghui.org)
Um an dieser Aktion teilzunehmen, fuhr die Praktizierende Martina mehrere Stunden nach Hamburg. „Seit die KP Chinas begonnen hat, Falun-Gong-Praktizierende zu verfolgen, rufen Praktizierende auf der ganzen Welt auf friedliche und beständige Weise dazu auf, dieser Verfolgung Aufmerksamkeit zu schenken. Diese stille Ausdauer hat mich tief berührt“, sagte sie.
Als sie gefragt wurde, ob es sich lohne, so viel Zeit für die Fahrt aufzuwenden, antwortete Martina lächelnd: „Oberflächlich betrachtet mag es vielleicht so erscheinen. Doch diese friedliche Beharrlichkeit der Praktizierenden und ihre weltweite Präsenz bergen eine enorme Kraft. Sie legen mit ihren Worten und Taten die wahre Bedeutung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht dar. Ich empfinde es als große Ehre, ein Teil davon zu sein.“
Silvia B. praktiziert seit 2006. Sie erklärte: „Falun Dafa gibt mir Kraft, erhellt mein Leben und hat mir geholfen, mein wahres Selbst wiederzufinden. Auch körperlich habe ich viele positive Veränderungen erlebt. Am wichtigsten ist, dass mir die Kultivierung geholfen hat, ruhiger und friedlicher zu werden und meinen moralischen Maßstab zu erhöhen.“
Gerade deshalb berühre sie die anhaltende Verfolgung von Falun Gong durch die KP Chinas besonders stark. „Falun Dafa lehrt die Menschen, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben und bessere Menschen zu werden. Es fällt mir schwer zu verstehen, dass eine so friedliche Glaubensgemeinschaft von der KP Chinas verfolgt wird, dass Praktizierende Folter und Tötung erleiden müssen, sogar Organraub.“
Sie hofft, dass die Menschen, die dort vorbeikommen, sowie die Mitarbeiter des Konsulats die Gelegenheit haben, die wahren Umstände zu erfahren und sich für das Gute zu entscheiden. „Falun Dafa hat mir und meiner Familie unendlichen Segen gebracht. Dass mehr Menschen auf diese Verfolgung aufmerksam werden, ist mir ein tiefes Anliegen.“
Düsseldorf: Namen kürzlich verstorbener Falun-Dafa-Praktizierender verlesen
Am 22. Juli 2026 hielten Falun-Gong-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Düsseldorf eine Mahnwache ab. Sie machten auf die Grausamkeit der Verfolgung durch die KPCh aufmerksam und gedachten der Praktizierenden, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben.
Eine Praktizierende verliest einen offenen Brief an den Generalkonsul des chinesischen Konsulats in Düsseldorf (Minghui.org)
Zwei Praktizierende zeigen Fotos von Angehörigen, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben (Minghui.org)
Der offene Brief an den Generalkonsul wird in den Briefkasten des chinesischen Konsulats in Düsseldorf eingeworfen (Minghui.org)
Während der Aktion verlasen die Praktizierenden die Namen von 30 Falun-Gong-Praktizierenden, die erst vor Kurzem infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben gekommen sind. Zu jedem von ihnen schilderten sie kurz die erlittene Folter und machten damit das Ausmaß der Verfolgung deutlich. Zwei chinesische Praktizierende zeigten Fotos ihrer Angehörigen, die infolge der Verfolgung gestorben waren, und gedachten gemeinsam mit den Anwesenden aller Opfer der Verfolgung.
Die Sprecherin der Praktizierenden, Frau Schiffer, verlas einen offenen Brief an den Generalkonsul des chinesischen Konsulats in Düsseldorf. Darin wurden die Menschenrechtsverletzungen der KPCh im Zuge der Verfolgung von Falun Gong beschrieben – darunter Überwachung, wiederholte Schikanen, willkürliche Inhaftierungen, Misshandlungen, Folter und die staatlich geförderte erzwungene Organentnahme. Zugleich wurden der Generalkonsul und die Mitarbeiter des Konsulats aufgefordert, sich nicht an der Verfolgung von Falun Gong zu beteiligen, „sich dafür einzusetzen, dass die chinesische Verfassung gewahrt wird, und die Verfolgung von Falun Gong zu beenden“.
Abschließend heißt es in dem Brief: „Wir hoffen, dass Sie den Mut haben, aus der bösartigen KP Chinas und ihren Unterorganisationen auszutreten und für sich selbst, Ihre Familien und Freunde eine gute und sichere Zukunft zu wählen.“
München: Lokaler Radiosender berichtet über friedliche Protestaktion vor dem chinesischen Konsulat
Am 22. Juli 2026 hielten Falun-Gong-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in München eine Aktion ab.

Praktizierende führen am 22. Juli 2026 die Übungen vor dem chinesischen Konsulat in München vor (Minghui.org)
Aufruf, die Verfolgung durch die KP Chinas zu beenden (Minghui.org)
Ein Praktizierender verliest ein Unterstützungsschreiben eines Abgeordneten (Minghui.org)
Die Praktizierenden verlasen ein Unterstützungsschreiben des Bundestagsabgeordneten aus Bayern Dr. Jonas Geissler (CSU). Darin verurteilte er die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KP Chinas „seit mehr als einem Vierteljahrhundert“ und erklärte: „Kein Mensch darf wegen seines Glaubens, seiner spirituellen Praxis oder seiner inneren Überzeugung verfolgt werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Grundsatz gilt nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern überall auf der Welt. Er gilt auch für Menschen in China.“
Ein Reporter eines Münchner Lokalsenders kam erneut zum Veranstaltungsort und zeigte den Praktizierenden einen Videobeitrag, den er zwei Tage zuvor bei einer Aktion von Praktizierenden aufgenommen hatte. Zu Beginn des auf YouTube veröffentlichten Beitrags berichtete er kurz über die Protestaktion vom 18. Juli 2026 gegen die Verfolgung von Falun Dafa und ging dabei auch auf die von der Kommunistischen Partei Chinas betriebene erzwungene Organentnahme an Praktizierenden ein.
Reporter eines Münchner Lokalsenders berichtet in einem Videobeitrag über die Protestaktion am 18. Juli und thematisiert die Verfolgung in China
Anschließend stellte eine Falun-Gong-Praktizierende in dem Video die friedliche Protestaktion vor, die jeden Montag vor dem chinesischen Konsulat stattfindet. Sie erläuterte außerdem die fünf Übungen von Falun Gong und erklärte, dass es sich um eine Kultivierungsschule buddhistischer Tradition handele, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruhe. Die Übungen würden weltweit kostenlos vermittelt. Darüber hinaus informierte sie über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas und machte auf die staatlich geförderte erzwungene Organentnahme an Praktizierenden aufmerksam.
In der zweiten Hälfte des Videos waren friedliche Protestaktionen zu sehen, die Praktizierende im Winter vor dem chinesischen Konsulat in München veranstaltet hatten. Außerdem kam der Praktizierende Sebastian in einem Interview zu Wort. Er erklärte, dass die Verfolgung durch Chinas Regime weder beendet worden sei noch nachgelassen habe. Deshalb komme er jeden Montag vor das Konsulat, um hier friedlich dagegen zu protestieren. Die Polizei zeige viel Verständnis für die Aktionen der Praktizierenden und unterstütze sie. Sebastian stellte auch Falun Gong und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vor und informierte über die Hintergründe der Verfolgung in China.
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