(Minghui.org) Am 17. und 18. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende auf Réunion, einem französischen Überseegebiet, Informationsveranstaltungen in den drei Städten Saint-Pierre, Saint-Denis und Saint-Paul. Damit erinnerten sie an den Beginn ihres nunmehr 27 Jahre andauernden friedlichen Widerstands gegen die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Nachdem sie über die Hintergründe der Verfolgung informiert worden waren, unterzeichneten viele Menschen eine Petition für deren Beendigung.
Die Praktizierenden führten die Übungen vor, stellten Falun Dafa vor und informierten über die Verfolgung in China. Dabei berichteten sie auch von den Schicksalen der Betroffenen. Viele Passanten waren tief bewegt und unterstützten die Petition mit ihrer Unterschrift. Zahlreiche Besucher betonten zudem, dass der Schutz der Glaubensfreiheit und die Beendigung der Verfolgung eine gemeinsame Verantwortung der Gesellschaft seien.


Praktizierende auf Réunion fordern am 17. und 18. Juli 2026 ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa (Minghui.org)
Universitätsprofessor: Ein Regime, das die Glaubensfreiheit fürchtet, ist äußerst instabil
Ein französischer Universitätsprofessor hörte aufmerksam zu, als ein Praktizierender die Situation schilderte. Er sagte: „Jeder hat ein Recht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit sowie auf Leben. Wenn ein Regime fürchtet, die Macht zu verlieren, nur weil zu viele Menschen einen spirituellen Glauben praktizieren, zeigt dies, dass das Regime äußerst instabil ist. Ich stehe an Ihrer Seite und rufe Bürger sowie politische Entscheidungsträger dazu auf, gemeinsam zu handeln, um diese von der KPCh eingeleitete Verfolgung zu stoppen.“
Ich stehe an eurer Seite und unterstütze euch alle von ganzem Herzen
Frau Laetitia, die in Saint-Pierre lebt, äußerte sich tief erschüttert, als sie von der gewaltsamen Organentnahme an lebenden Menschen in China erfuhr.
Sie erklärte: „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass solche Verbrechen in China geschehen könnten. Auch war mir nicht bewusst, dass der Organraub nicht nur Erwachsene betrifft, sondern dass sogar Kinder diesem Organhandel zum Opfer fallen können. Ich empfinde das als absolut entsetzlich. Die Tragödie dahinter geht weit über das hinaus, was das Wort ‚Grauen‘ zum Ausdruck bringen kann. Meiner Ansicht nach handelt es sich um Taten, die es niemals geben dürfte und die niemand jemals begehen darf.“
Sie fügte hinzu: „Ich empfinde auch tiefes Mitgefühl für die Menschen, die dort leben. Ihnen wird die Freiheit genommen, und sie haben nicht das Recht, ihre Meinung zu äußern. Doch vor allem sind wir Menschen. Jeder sollte das Recht haben, seine Gedanken frei zu äußern und seinen Glauben zu praktizieren.“
Sie bekundete ihre Unterstützung für die Falun-Dafa-Praktizierenden: „Was auch immer geschieht, ich werde euch unterstützen. Ich werde euch in meine Gebete einschließen. Ich unterstütze euch von ganzem Herzen. Bitte gebt nicht auf. Haltet an eurem Kampf fest. Ich stehe an eurer Seite und unterstütze euch mit ganzem Herzen.“
Wir müssen sofort handeln
Mary Box äußerte sich empört, nachdem sie von dem staatlich geförderten Organraub an lebendigem Leib durch die KPCh erfahren hatte.
Sie erwähnte: „Das ist Mord. Es ist erschütternd, dass solche Verbrechen im 21. Jahrhundert noch immer existieren. Ich kann nicht begreifen, wie Menschen solche Taten begehen können. Sie rauben diesen Menschen nicht nur die Gedankenfreiheit, sondern nehmen ihnen auch ihre Organe.“
Sie fügte hinzu: „Wir müssen sofort handeln. Wir müssen einen Wandel herbeiführen. Das chinesische Volk hat – wie alle anderen Menschen auf der Welt – das Recht, in Freiheit und Würde zu leben.“
Ich flehe Sie an, dieser Verfolgung ein Ende zu setzen
Ein Herr kam zu dem Informationsstand vor dem Postamt von Saint-Denis und erfuhr, was derzeit in China geschieht.
Mithilfe einer Übersetzungssoftware sagte er zu einem Praktizierenden: „Heute bin ich zur Rue Maréchal Leclerc in Saint-Denis auf Réunion gekommen. Ich bin Mathematiklehrer und verfolge stets das Weltgeschehen. Die aktuelle Lage in China bereitet mir große Sorge, und die Zukunft Chinas liegt mir wirklich am Herzen. Ich fordere die Führung Chinas eindringlich auf, diese Verfolgung zu beenden, denn China verdient eine bessere Zukunft. Ebenso appelliere ich nachdrücklich an die internationale Gesellschaft, gemeinsam zu handeln, um diese Verfolgung zu beenden.“
Zudem äußerte er den Wunsch, einen Zeitungsartikel zu verfassen, um mehr Menschen über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Dafa in China zu informieren.
Ärztin: Man darf sein Gewissen nicht für Profit verkaufen
Eine Ärztin erzählte einer Praktizierenden, sie habe im Internet über die erzwungene Organentnahme in China gelesen. Zunächst habe sie kaum glauben können, dass sich derart Grausames tatsächlich ereigne. Später erfuhr sie, dass Falun-Dafa-Praktizierende aufgrund ihrer guten Gesundheit gezielt als Organquelle ins Visier genommen werden – wie zahlreiche internationale Untersuchungen belegen – und dass die Vorwürfe der erzwungenen Organentnahme zur Erzielung enormer Gewinne weltweit für anhaltendes Aufsehen gesorgt haben.
Als sie erfuhr, dass Falun-Dafa-Praktizierende allein wegen ihres friedlichen Glaubens und ihrer Kultivierung einer derart unmenschlichen Verfolgung ausgesetzt sind und viele internationale Medien darüber lange geschwiegen hatten, zeigte sie sich schockiert und tief betroffen.
Sie sagte: „Die Menschheit wird sich für diejenigen schämen, die aus persönlichem Gewinnstreben ihr Gewissen an den Teufel verkauft haben. Wir alle gehören zu einer großen Familie und sind Kinder Gottes. Wir müssen uns zusammenschließen, um den Mächten des Bösen entgegenzutreten, die die Menschheit vernichten wollen. Andernfalls werden immer mehr Menschen ihre hoffnungsvolle Zukunft verlieren.“
Während der zweitägigen Veranstaltung wurden zahlreiche Unterschriften gesammelt und viele Menschen bekundeten ihre Unterstützung. Gemeinsam setzten sie ein deutliches Zeichen gegen die Verfolgung. Immer mehr Einwohner Réunions äußerten die Hoffnung, dass noch mehr Menschen die Wahrheit erfahren und dazu beitragen würden, diese nunmehr seit 27 Jahren andauernde Verfolgung zu beenden.
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