(Minghui.org) Am Abend des 18. Juli 2026 versammelten sich Falun-Gong-Praktizierende am Ufer gegenüber dem chinesischen Konsulat in Istanbul. Viele Passanten blieben stehen, um die Transparente in türkischer, englischer und chinesischer Sprache zu lesen, die auf die Verfolgung aufmerksam machten. Bei einer anschließenden Kerzenlicht-Mahnwache gedachten die Praktizierenden all jener, die infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und der staatlich geförderten erzwungenen Organentnahme ihr Leben verloren haben.

Passanten unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung durch die KPCh fordert (Minghui.org)

Viele Passanten blieben stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen. Sie verurteilten die Verfolgung, unterzeichneten die Petition für ein Ende der Menschenrechtsverletzungen und bekundeten den Praktizierenden ihre Unterstützung.

Einige Passanten lasen die von den Praktizierenden verteilten Informationsmaterialien und stellten Fragen, um die Hintergründe besser zu verstehen.

Ein junges Mädchen hörte aufmerksam den Erklärungen einer Praktizierenden zu und sagte anschließend, wie sehr sie die geschilderten Ereignisse bedrückten. Danach holte sie ihre Freunde dazu und ermutigte sie, die Petition ebenfalls zu unterzeichnen.

Ein russisches Paar, das seit vielen Jahren in der Türkei lebt, erklärte, zum ersten Mal von der Verfolgung zu hören, und zeigte sich tief betroffen. Beide unterzeichneten die Petition und nahmen eine Broschüre mit, um auch Freunde und Verwandte darüber zu informieren.

Als eine Frau, die Wertstoffe sammelte, stehen blieb, um den Praktizierenden zuzusehen, erklärte ihr eine Praktizierende die Hintergründe der Verfolgung. Beim Unterzeichnen der Petition zeichnete die Frau ein großes Herz auf das Unterschriftenblatt, um ihre Anteilnahme und Unterstützung für die Praktizierenden auszudrücken.

Weitere Kundgebung in der Nähe des chinesischen Konsulats

Zwei Tage später, am Morgen des 20. Juli, einem Montag, hielten die Praktizierenden an derselben Stelle eine weitere Kundgebung ab. Autofahrer zeigten im Vorbeifahren ihre Unterstützung, indem sie hupten und winkten. Als ein Jogger stehen blieb, erklärte eine Praktizierende ihm die Sachlage, woraufhin er die Petition sofort unterzeichnete.

Kundgebung in der Nähe des chinesischen Konsulats in Istanbul am 20. Juli (Minghui.org)

Trotz der großen Hitze führten die Praktizierenden die Übungen vor, verteilten Informationsmaterialien und klärten Passanten über die Verfolgung auf.

Eine Passantin, die eine Broschüre erhalten hatte, sagte zu einer Praktizierenden: „Was Sie tun, ist sehr wertvoll. Aber bitte tragen Sie einen Hut. Es ist sehr heiß und Sie könnten einen Sonnenstich bekommen.“ Die Praktizierende lächelte und dankte ihr herzlich für ihre Anteilnahme.