(Minghui.org) Praktizierende aus ganz Indonesien nahmen am 16. August 2026 an der Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Yogyakarta teil. 17 Praktizierende berichteten von ihren Kultivierungserfahrungen.

Die Redner, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammten, schilderten, wie sich durch das Nach-innen-Schauen und Umsetzen der Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ihr Charakter verbessert hat. Sie berichteten, wie sie – angeleitet von der Lehre des Falun Dafa – zwischenmenschliche Konflikte gelöst und Herausforderungen im Alltag auf positive Weise bewältigt haben.

Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Yogyakarta am 16. August 2026 (Minghui.org)

Praktizierende berichten von positiven körperlichen und geistigen Veränderungen durch ihre Kultivierung (Minghui.org)

Sie sind die geduldigste Mitarbeiterin“

Die Krankenhaus-Ernährungsberaterin Eli erzählte, wie sie unerwartet als neue Assistentin einer Fachärztin eingeteilt wurde – einer Frau, die für ihr hitziges Temperament und äußerst hohe Ansprüche bekannt war. Elis Vorgesetzte bekannte, dass Eli ausgewählt worden war, weil keine ihrer Kolleginnen die Zusammenarbeit mit dieser Ärztin ertragen konnte.

Eli hatte das Gefühl, dass ihre Vorgesetzte ihre Kolleginnen bevorzugen würde und sträubte sich zunächst gegen diese Position. Aber dann erinnerte sie sich daran, dass sie eine Falun-Dafa-Praktizierende war und forschte in ihrem Innern, wo es Raum für eine Erhöhung geben könnte. Sie erkannte ihre Neigung zu Bequemlichkeit und einen Mangel an Güte. Entschlossen, diese Anhaftungen zu überwinden, nahm Eli die Aufgabe an.

Obwohl sie sich nach Kräften bemühte, die Ärztin zu unterstützen, sah sich Eli anfangs ständiger Kritik und Beschwerden ausgesetzt. Sie konzentrierte sich darauf, ihre Arbeitsweise zu verbessern. Wenn sie sich von der Arbeitslast überfordert fühlte, versuchte sie, ruhig zu bleiben, und erledigte eine Aufgabe nach der anderen. Im Laufe der Zeit änderte sich die Haltung der Ärztin und sie wurde freundlicher.

Als persönliche Assistentin der Ärztin verfügt Eli nun über einen eigenen Arbeitsbereich und kann sich eine längere Mittagspause gönnen. Diese zusätzlichen Vorteile wären ihr nicht zuteilgeworden, wenn sie sich der Herausforderung nicht gestellt hätte.

Eines Tages verkündete ihre Vorgesetzte in Anwesenheit ihrer Kollegen: „Nur Sie können mit dieser Ärztin zusammenarbeiten. Sie sind die geduldigste Mitarbeiterin!“ Eli bekräftigte daraufhin, dass dies alles Falun Dafa zu verdanken sei.

Positives Verhalten räumt Vorurteile der Arbeitgeberin aus

Komang hat die Schule nur bis zur dritten Klasse besucht, da ihr Vater starb, als sie noch klein war. Später arbeitete sie als Hausangestellte bei einer Familie. Zunächst stand ihre Arbeitgeberin – die Frau der Familie – Falun Dafa kritisch gegenüber.

Beeindruckt von Komangs Integrität und ihrem Verhalten, wandte sie sich nach und nach Falun Dafa und den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu. Sie begann sogar, das Zhuan Falun zu lesen.

Als eine Mitpraktizierende erwähnte, dass sie mit einer Reisegruppe von Bali nach Taiwan fahren würde, um sich eine Aufführung von Shen Yun anzusehen, erzählte Komang ihrer Arbeitgeberin davon. Sie erklärte, dass Shen Yun eine Künstlergruppe sei, die aus Falun-Dafa-Praktizierenden bestehe. Die Aufführung präsentiere die traditionelle chinesische Kultur und veranschauliche, wie Glaubensrichtungen wie Falun Dafa im kommunistischen China unterdrückt würden.

Ihre Arbeitgeberin beschloss, an der Reise teilzunehmen, und bestand darauf, dass Komang sie begleitete. Als Komang einwandte, sie könne sich die Reise nicht leisten, bot ihre Arbeitgeberin großzügig an, ihr das Geld zu leihen. Sowohl Komang als auch ihre Arbeitgeberin konnten sich schließlich eine Shen-Yun-Aufführung in Taiwan ansehen.

Von ständigen Konflikten zu einer glücklichen Familie

Yanto, ein Landwirt, begann im Jahr 2020 Falun Dafa zu praktizieren. Damals lief sein Geschäft nicht gut, er selbst war schwer krank und stritt täglich mit seiner Frau. Erschwerend kam hinzu, dass sich während der Pandemie seine gesamte Familie mit COVID-19 infizierte. Er fragte sich, ob sich sein Leben dem Ende zuneigte.

In seiner Verzweiflung recherchierte Yanto in den sozialen Medien und stieß dabei auf Falun Dafa. Er nahm Kontakt zu der Person auf, die die Informationen veröffentlicht hatte. Sie empfahl ihm, die Bücher Zhuan Falun und Falun Gong zu lesen. Yanto bestellte beide Bücher, und da es in seiner Umgebung keine anderen Praktizierenden gab, wurde er eingeladen, einer Online-Fa-Lerngruppe beizutreten.

Als Yanto zum ersten Mal das Zhuan Falun las, spürte er einen elektrischen Strom in seinen Fingern und eine tiefe Wärme, die seinen ganzen Körper durchströmte. Nachdem er die erste Lektion beendet hatte, war er schweißgebadet. Dieses tiefgreifende Erlebnis bestärkte ihn darin, weiterzulesen. Kurz darauf verschwanden seine starken Stresssymptome und verschiedenen Beschwerden auf wundersame Weise. Nach sechs Monaten des Studiums der Lehre von Falun Dafa und dem Praktizieren der Übungen fühlte er sich leicht, voller Energie und verjüngt – als wäre er wieder in seinen Zwanzigern.

Angesichts der positiven Veränderungen ihres Mannes beschloss seine Frau – die sich anfangs über sein Interesse an Falun Dafa geärgert hatte – die Übungen selbst auszuprobieren. Bereits nach einer Woche des Praktizierens stellte sie voller Begeisterung fest, dass die Symptome ihrer chronischen Ischiasbeschwerden komplett verschwunden waren. Eines Tages verkündete sie: „Die Schmerzen sind weg!“. Sie begann daraufhin ebenfalls Falun Dafa zu praktizieren, ebenso Yantos Sohn und sein Schwiegervater.

Als Yanto ein tieferes Verständnis für Dafa gewann, wollte er dieses Wissen mit anderen teilen. Er richtete vor seinem Haus einen Übungsplatz ein und verteilte in seinem Dorf Informationsmaterialien von Haus zu Haus. Manche Nachbarn hießen ihn willkommen, während andere ihn beschimpften; er blieb gelassen und ließ sich nicht beirren.

Da es in der nächstgelegenen Stadt – etwa 30 Kilometer von seinem Dorf entfernt – keinen Übungsplatz gab, beschloss Yanto, dort einen einzurichten, um noch mehr Menschen zu erreichen. Mit dem Meistern verschiedener Schwierigkeiten wuchs seine Entschlossenheit. Dank seiner Beharrlichkeit und der Unterstützung seiner Frau schlossen sich ihm immer mehr neue Praktizierende an.

Positive Veränderungen im Umfeld

Tini lebt in einem Dorf, in dem viele Menschen an ihren traditionellen Glaubensvorstellungen und lokalen Bräuchen festhalten. Da ihre Eltern sie bereits als Kind mit Falun Dafa vertraut gemacht hatten, wuchs sie in einer Umgebung auf, in der sie gemeinsam mit Dutzenden von Dorfbewohnern praktizierte. Da aber einige Dorfbewohner nicht verstanden, worum es bei Falun Dafa geht, ließ der Dorfvorsteher den einzigen Übungsplatz schließen.

Im Jahr 2020 kam wegen der COVID-19-Pandemie der Tourismus in der Region zum Erliegen. Tini nutzte die Zeit, sich tiefer mit der Lehre des Dafa zu beschäftigen. Dabei erkannte sie, wie wichtig es ist, das es einen Ort für das gemeinsame Fa-Lernen und Praktizieren der Übungen gibt und nahm mit ehemaligen Praktizierenden in ihrem Dorf Kontakt auf. Zunächst schlossen sich ihr nur fünf Personen an.

Nachdem ihre Übungsgruppe gewachsen und sich gefestigt hatte, hörte der Dorfvorsteher auf, sich einzumischen. Als ein neuer Amtsträger sein Amt antrat, klärten Tini und einige Praktizierende ihn über die Hintergründe zu Falun Dafa und der Verfolgung in China auf. Der neue Dorfvorsteher begrüßte ihre Aktivitäten. Schon bald kamen 20 neue Praktizierende hinzu, und im Laufe der Zeit schlossen sich weitere an.

Als sich Tini in einer Nachbarstadt für eine Stelle in einem Restaurant bewarb, kümmerte sie sich während des Vorstellungsgesprächs nicht um das Ergebnis. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, dem Manager die positive Wirkung von Falun Dafa und die Fakten über die Verfolgung in China zu verdeutlichen. Am Abend rief der Manager sie an und bekundete: „Sie sind doch diejenige, die mir die Dafa-Broschüre gegeben hat, oder? Sie sind eingestellt.“

Nach der Konferenz berichteten die Teilnehmer, dass sie von den aufrichtigen Gedanken und Taten ihrer Mitpraktizierenden inspiriert worden seien. Sie sind Falun Dafa und Meister Li, dem Begründer der Praxis, dankbar und fest entschlossen, sich fleißig zu kultivieren.