(Minghui.org) Ich habe Anfang Juli 1999 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Als der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, am 20. Juli die Verfolgung einleitete, hatte ich die Übungen noch nicht vollständig erlernt. Doch meine vielen Krankheiten – darunter Kopfschmerzen, eine Nasennebenhöhlenentzündung, geschwollene und gerötete Augen, eine Rachenentzündung, ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule, gynäkologische Beschwerden, Brustkrebs und Blutarmut – waren bereits verschwunden.

Obwohl ich wegen der Verfolgung nicht praktizieren konnte, lehrt uns der Meister im Zhuan Falun:

„Bei denjenigen, die sich wirklich im Dafa kultivieren und strenge Anforderungen an die Erhöhung ihrer Xinxing stellen, wird die gleiche Wirkung erzielt, wenn sie dieses Buch lesen.“ (Zhuan Falun, 2019, S 65 f.)

Deshalb las ich das Zhuan Falun, wann immer ich Zeit hatte. Je mehr ich las, desto klarer wurde mein Geist und desto leichter fühlte ich mich. Später konnte ich mich anderen Praktizierenden anschließen und den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung erklären.

Mein Enkel war erst vier Jahre alt, als seine Mutter starb. Neben der Hausarbeit kümmerte ich mich auch um seine täglichen Bedürfnisse – ich kochte, wusch ihn, half ihm auf die Toilette und gab ihm Nachhilfe. Jeden Morgen stand ich früh auf und praktizierte die Übungen und sendete aufrichtige Gedanken aus. Danach kümmerte ich mich um die Familie. Abends lernte ich das Fa und ging erst zu Bett, nachdem ich um Mitternacht aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte.

Mein Enkel lernte mit mir das Fa und rezitierte Gedichte. Von Falun Dafa gesegnet, waren seine Noten immer gut und er wurde an einer der besten Oberschulen aufgenommen. Als er meinem Sohn erzählte, dass er seine Erfolge dem Meister zu verdanken habe, lächelte mein Sohn nur und sagte nichts.

Unfrieden in der Familie

Mein Sohn wusste meine harte Arbeit nicht zu schätzen und beklagte sich, dass ich seinen Sohn verwöhnen würde.

Der Meister sagt:

„[…] ich schlage nicht zurück, wenn du mich schlägst und schimpfe auch nicht zurück, wenn du mich beschimpfst.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Osten der USA, 27.–28.03.1999)

Seine Haltung berührte mich nicht und ich blieb still.

Nachdem ich Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hatte, wurde ich häufig von Polizisten und Anwohnern schikaniert. Nach der Anzeige wurde meinem Sohn gedroht, er werde seine Arbeit verlieren. Auch die Zulassung meines Enkels zur Universität war gefährdet. Jedes Familienmitglied, auch die neue Frau meines Sohnes, drängte mich eindringlich, das Praktizieren von Falun Dafa aufzugeben, doch ich weigerte mich. Einmal war mein Sohn so aufgebracht, dass er den Esstisch umwarf und den Fernseher und den Ventilator zerschlug. Er wechselte sogar das Schloss meines Schlafzimmers und sperrte mich ein.

Ich sagte ihm: „Meine Krankheiten sind durch das Praktizieren verschwunden und du musstest kein Geld ausgeben. Ich habe mich um deinen Sohn gekümmert, seit er vier war und er hat eine der besten Oberschulen kostenlos besucht. All diese Segnungen kommen von meinem Praktizieren von Falun Dafa! Bitte wechsle mein Türschloss.“

Ich rezitierte das Gedicht des Meisters „Aufrichtige Gedanken, aufrichtiges Verhalten“ aus Hong Yin II:

„Große Erleuchtete, keine Furcht vor BitternisWillen diamantfestKein Festhalten an Leben und TodEdelmütig auf dem Weg der Fa-Berichtigung“(Aufrichtige Gedanken, aufrichtiges Verhalten, 29.05.2002)

Kurz nach diesem Vorfall versuchte der örtliche Leiter des Büros 610, mich zu zwingen, die drei Erklärungen zu unterschreiben. Er drohte, mich in eine Gehirnwäscheeinrichtung zu schicken, falls ich mich weigerte. Ich erinnerte mich an die Fa-Erklärungen des Meisters und meine Furcht verschwand. Ich gab seiner Drohung nicht nach, doch meine Schwiegertochter brachte meinen Sohn dazu, die Erklärungen an meiner Stelle zu unterschreiben.

Der Meister sagt:

„Wenn alle Dafa-Jünger aufrichtige Gedanken haben und aufrichtig handeln können, wenn sie in jeder Situation mit aufrichtigen Gedanken über Dinge nachdenken können und kein Dafa-Jünger vor der Verfolgung Angst bekommt, schaut einmal, wer noch wagt, dich zu verfolgen!“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in der Mitte der USA, 26.06.1999)

und

„Wenn ein Mensch unter allen Umständen mit aufrichtigen Gedanken die Sache betrachtet, dann wird keiner von euch bei der Verfolgung Angst bekommen. Wenn es so ist, wer traut sich denn, euch zu verfolgen!“ (Fa-Erklärung in San Francisco 2005, 05.11.2005)

Ich sagte: „Falun Dafa ist das Fa des Universums und ist hier, um die Menschen zu retten. Es hat sich über die ganze Welt verbreitet. Wenn ich die Erklärungen unterschreibe, ist nicht nur meine bisherige Mühe vergebens, sondern auch Sie werden die Folgen tragen. Ich erkläre hiermit feierlich, dass diese Erklärungen ungültig sind, weil ich sie nicht unterschrieben habe.“

Dieser Beamte kam nicht wieder, doch danach gingen meine Familienmitglieder auf Abstand zu mir und mein Sohn zog mit seiner Familie aus. Mein Mann weigerte sich, mit mir zu reden. Er überließ mir das Feld, das ich von nun an allein bestellen musste. Zur Erntezeit weigerte sich mein Sohn sogar, den Mais für mich zu verkaufen.

Da er sich die Miete nicht leisten konnte, zog er sechs Monate später wieder bei uns ein. Doch meine Schwiegertochter behandelte mich weiterhin wie eine Feindin. Sie ignorierte mich und wollte nicht mit mir sprechen. Sie weigerte sich, mit uns gemeinsam zu essen, und ließ nicht zu, dass ich meinem Enkel etwas zu essen gab. Nichts von dem, was wir für sie kochten, wusste sie zu schätzen. Mit den Nachbarn sprach sie, mich jedoch ignorierte sie.

Die Familie wird harmonisch

Mir wurde klar, dass meine Schwiegertochter jener Mensch sein musste, den der Meister mir zur Seite gestellt hatte, damit ich mich in der Kultivierung erhöhen konnte; deshalb sollte ich ihr dankbar sein. Ich war ungeduldig, aufbrausend, hatte starken Kampfgeist und war unnachgiebig. Diese menschlichen Anhaftungen musste ich wegkultivieren und selbstlos und rücksichtsvoll werden.

Meine Schwiegertochter hörte nach der Geburt ihres Kindes auf zu arbeiten. Wann immer ich etwas Geld übrig hatte, gab ich es ihr. In den vergangenen drei Jahren waren das mehr als 60.000 Yuan (etwa 7.800 Euro). Zu ihrem 40. Geburtstag schenkte ich ihr ein wertvolles Geschenk. Sie bedankte sich zwar, sagte jedoch, sie habe den Eindruck, wir würden sie nicht wertschätzen, weil wir kein Geld ausgegeben hätten, um sie in unserer Familie willkommen zu heißen. Ich versicherte ihr, dass wir sie immer wie unsere eigene Tochter behandelt hätten. Im vergangenen Jahr schenkte sie mir ein Paar Lederschuhe und einige Kleidungsstücke. Unser lange angespanntes Verhältnis besserte sich schließlich.

Ich sagte zu ihr: „Bitte sag mir, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Doch bilde dir wegen meiner Fehler keine schlechte Meinung über Falun Dafa. Falun Dafa bewahrt Menschen vor Unheil und hat eine erstaunliche Wirkung auf die Gesundheit. Schon kurz nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, verschwanden alle meine Krankheiten – noch bevor du meinen Sohn geheiratet hast. Viele Krebspatienten, die aufrichtig die Worte ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ rezitierten, konnten ihr Leben verlängern. Einer meiner Mitschüler erkrankte 2021 an Kehlkopfkrebs, der bereits auf Leber und Lunge übergegriffen hatte. Obwohl die Ärzte ihm nur noch drei Monate zu leben gaben, lebt er bis heute.“

Sie antwortete: „Bei meinem Vater wurde im vergangenen Sommer Lungenkrebs diagnostiziert. Der Arzt riet ihm, einfach nach Hause zu gehen und sich auszuruhen. Ich wurde von der KPCh getäuscht. Es tut mir leid.“

Ich sagte ihr, sie werde Segen empfangen, wenn sie aufrichtig ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ rezitiere. Heute isst und schläft ihr Vater gut und ist frei von Schmerzen. Meine Familie ist glücklicher als je zuvor. Falun Dafa hat unser Leben wahrhaft verändert! Ich kann die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters nur zurückzahlen, indem ich mich noch fleißiger kultiviere.