(Minghui.org) Die Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch fand am 23. August 2026 im Centre St-Pierre in Montreal statt. Zwölf Falun-Dafa-Praktizierende aus verschiedenen Teilen Québecs berichteten, wie sie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in die Praxis umsetzen, in unterschiedlichen Situationen ihr Ego loslassen und mit ihren Mitpraktizierenden zusammenarbeiten. Alle Redner brachten ihre Dankbarkeit gegenüber Meister Li Hongzhi zum Ausdruck und betonten, wie sehr sie die vom Meister gebotenen Möglichkeit schätzen, Menschen zu erretten.

Die Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Montreal am 23. August 2026 im Centre St-Pierre (Minghui.org)

Zwölf Praktizierende aus verschiedenen Teilen Quebecs berichten, wie sie die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in die Praxis umsetzen (Minghui.org)

Hört auf zu klagen und arbeitet bedingungslos zusammen!

Kylie erzählte von ihren Erfahrungen in der Kantine während der Shen-Yun-Aufführungen. Alle Praktizierenden, die in der Kantine arbeiteten, waren Frauen. Sie mussten täglich die Vorräte und Ausrüstung transportieren. Die Arbeitsbelastung war enorm. Einmal vergaß die Koordinatorin, die Künstler über einen Ortswechsel für ihre Mahlzeiten zu informieren. Der Unmut aller freiwilligen Helferinnen über die Koordinatorin kam zum Vorschein.

Der Aufzug, auf den sie angewiesen waren, fiel aus und Kylie und zwei andere Praktizierende saßen im Dunkeln fest. Von Angst und Wut überwältigt, brach sie in Tränen aus. Mit der Hilfe ihrer Mitpraktizierenden erkannte Kylie, dass sie ihre Xinxing nicht erhöht hatte, weshalb der Aufzug nicht nach oben fahren konnte. Sie wusste, dass sie ihre Gefühle nicht auf andere übertragen durfte und dass sie sich ganz auf sich selbst konzentrieren musste. Später erfuhr sie, dass die Koordinatorin zu der Zeit mit einer dringenden Angelegenheit beschäftigt war und ebenfalls unter großem Druck stand.

In einer anderen Stadt gerieten sie erneut in eine unerwartete Situation. Offenbar reichte die Zeit nicht aus, um die Mahlzeiten für die Künstler zuzubereiten. Diesmal beschwerte sich niemand, sondern alle arbeiteten stillschweigend zusammen. Schließlich bereiteten sie die Mahlzeit in 15 Minuten zu: Das scheinbar Unmögliche wurde möglich.

Kylie erkannte rückblickend, dass diese Zeit zwar anstrengend und hektisch gewesen war, der Meister sich aber sehr bemüht hatte, alles so zu organisieren, dass die Praktizierenden sich während ihrer Arbeit in der Kantine kultivieren und erhöhen konnten.

Aufklärung über die Verfolgung in China

Felix arbeitet im Wildtiermanagement und berichtete, wie er mit seinen Kollegen über die Verfolgung von Falun Dafa in China spricht. Die Organisation, für die er arbeitet, verwaltet Millionen an Forschungsgeldern. In einer diesjährigen Vorstandssitzung schlug der Finanzberater vor, einen erheblichen Betrag in Schwellenländerfonds zu investieren, die üblicherweise chinesische Unternehmen umfassen.

Felix nahm als Mitarbeiter an der Sitzung teil. Er hatte kein Mitspracherecht, wollte aber die Gelegenheit nutzen, um über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären. Er schilderte den Vorstandsmitgliedern, seinen Kollegen und dem Finanzberater, wie die KPCh Religionen verfolgt. Er erklärte, dass Investitionen in chinesische Unternehmen gleichbedeutend mit der Unterstützung einer politischen Macht seien, die Gläubige überwacht, foltert und sogar ermordet. Der Vorstand legte großen Wert auf seine Meinung und beschloss schließlich, in einen anderen Fond zu investieren.

Felix sagte, dass er als Praktizierender seine Verantwortung gegenüber den Menschen um ihn herum verstanden habe und ihm die Bedeutung des vorgeschichtlichen Gelübde, das er abgelegt habe, nun bewusst sei.

Das Streben nach Ruhm überwunden

Sara schilderte, wie sie sich von ihrem Streben nach Ruhm befreit hatte. Im Jahr zuvor wurde sie eingeladen, Regie bei einem großen Online-Film zu führen. Als die Dreharbeiten zur Hälfte abgeschlossen waren, erkannte sie, dass der Film zwar vordergründig eine herzerwärmende Geschichte erzählte, im Kern aber Ideen propagierte, die traditionellen moralischen Werten widersprachen. Obwohl sie durch den Ausstieg ihre Anerkennung und die Chance auf ein eigenes Portfolio verlieren würde, verließ sie das Projekt.

Sie hatte einst ein Theaterstück mit Falun Dafa als Hauptthema geschrieben und es an mehrere Theater geschickt, in der Hoffnung, damit die Menschen über die Fakten von Dafa aufklären zu können. Doch trotz wiederholter Einsendungen war das Skript immer wieder abgelehnt worden.

Nun schrieb sie ein weiteres Ein-Personen-Stück und beschloss diesmal, sich nicht an den Erfolg zu klammern. Sie beschloss, sich einfach darauf zu konzentrieren, das, was zu tun war, zu erledigen. Denn ob ihre Arbeit ausgewählt und ob die Aufführung stattfinden würde, das könne man nicht erzwingen, meinte sie.

Ihr Projekt wurde von einem lokalen Kunstfestival ausgewählt. Am Tag der Aufführung sandte Sara aufrichtige Gedanken aus und bemühte sich nach Kräften, ihre Gedanken rein zu halten und sich nicht selbst bestätigen zu wollen. Sie versuchte auch, nicht darüber nachzudenken, was sie von der Aufführung erwarten könnte. Sie dachte nur daran, das Notwendige zu tun und das, was sie vermitteln wollte, so gut wie möglich zu vermitteln.

Das Ergebnis war unerwartet: Ihre Präsentation gewann den höchsten Preis des Kunstfestivals und ihr wurde die Möglichkeit geboten, einen einwöchigen Gastkünstleraufenthalt in einem Theater zu absolvieren.

Als Sara über diese Erfahrung nachdachte, verstand sie tief, dass sie alles mit einer reineren, ruhigeren Einstellung angehen konnte, als sie sich nicht mehr auf Ergebnisse fixierte und aufhörte, sich durch ihre Arbeit bestätigen zu wollen. Sie erkannte zunehmend, dass ihre menschlichen Vorstellungen den Meister daran hindern, einen Kultivierungsweg für sie zu ebnen. Durch viele Prüfungen erkannte sie, dass sie aufhören musste, nach Ruhm zu streben. Ungeachtet der Umstände müsse man furchtlos das Fa bestätigen und nicht nach einem Ziel streben, dann würden sich viele Dinge unerwartet fügen, so ihr Fazit.

Mutter aus der Haft befreit

Minghui, Jahrgang 1998, wuchs in China in einem Kultivierungsumfeld auf. 2021 erfuhr sie, dass ihre Mutter am Arbeitsplatz verhaftet worden war. Ihr einziger Gedanke war: „Meine Mutter hat nichts verbrochen. Sie darf nicht verhaftet werden. Ich muss sie nach Hause holen.“

Auf dem Weg zur Polizeiwache sandte sie immer wieder aufrichtige Gedanken. Sie hatte keine Angst und dachte nicht daran, was passieren würde, wenn sie ihre Mutter nicht nach Hause bringen könnte oder selbst verhaftet würde. Sie sagte der Polizei einfach, dass sie ihre Mutter abholen wolle. Der Beamte bat sie um etwas Geduld. Um 14.30 Uhr wurde ihre Mutter in Begleitung von fünf Polizisten zu ihr geführt. Etwa zehn Minuten später verließ Minghui mit ihrer Mutter die Polizeiwache, ohne irgendwelche Formalitäten erledigt zu haben. Sie bestellte ein Taxi, um ihre Mutter nach Hause zu bringen, und ging anschließend wieder zur Arbeit. Der gesamte Vorgang dauerte ungefähr eine Stunde.