(Minghui.org) Seit einiger Zeit habe ich mehrere Warzen am Hals, einige Knötchen im Mund und häufig ein Gefühl von Benommenheit. Bei mir sind verschiedene ungewöhnliche körperliche Erscheinungen aufgetreten. Obwohl ich nach innen geschaut habe, habe ich immer noch das Gefühl, die eigentliche Ursache des Problems nicht gefunden zu haben.
Heute ist mir plötzlich klar geworden: Sind diese Beulen nicht Anzeichen für Unausgeglichenheit? Und ist Schwindel nicht einfach ein Zeichen für körperliches Ungleichgewicht? Spiegeln diese körperlichen Unregelmäßigkeiten also nicht den Mangel an Frieden und Ausgeglichenheit in meinem Herzen wider?
Als ich nach innen schaute, wurde mir bewusst, dass in meinem Alltag eine unausgeglichene Geisteshaltung herrscht. Wenn ich zum Beispiel Hausarbeit erledige, beschwere ich mich oft darüber, wie viel es zu tun gibt und dass es nie endet, und denke: „Kann mein Vater nicht einen Teil davon übernehmen und mir die Last erleichtern?“
Wenn meine Mutter, die ebenfalls Praktizierende ist, mich auf meine Unzulänglichkeiten hinweist, empfinde ich Groll und denke: „Was du sagst, ist nicht richtig.“ Wenn ich sehe, dass andere Praktizierende Groll hegen, versäume ich es, sofort zu prüfen, ob auch ich ähnliche Charakterprobleme habe.
Bei näherer Betrachtung wird mir klar, dass ich aufgrund der Verfolgung von Dafa durch die alten Mächte ein Gefühl der Empörung entwickelt habe. Wann immer ich an die alten Mächte und die Kommunistische Partei Chinas denke, werde ich so wütend, dass ich mich nicht mehr beherrschen kann. Ich meine, dass die Verfolgung niemals hätte stattfinden dürfen.
Der Meister sagt:
„Sie haben gesagt: „Wir wissen nicht, wie wir das, was du sagst, tun sollen; wir können eben nur das.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016 , 15.05.2016)
Empört sagte ich zu den alten Mächten: „Was geht euch das an? Wenn ihr nicht wisst, was ihr tut, haltet euch raus. Doch ihr besteht darauf, euch einzumischen und alles durcheinanderzubringen.“ Mein Groll ihnen gegenüber wurde immer größer.
Wäre dies vor ein paar Jahren geschehen, wären solche Gefühle unter starkem Druck verständlich gewesen. Jedoch hat sich die Situation in den letzten Jahren eindeutig verändert, dennoch habe ich immer noch dieses Gefühl von Unrecht und Unausgeglichenheit. Das zeigt, dass ich dieses Problem immer wieder nicht erkannt habe und stattdessen zugelassen habe, dass es sich als körperliche Reaktion manifestiert.
Die Kultivierung ist eine ernsthafte Angelegenheit.
Der Meister sagt:
„Das trifft umso mehr während dieser Verfolgung zu. Statt aufrichtige Gedanken entstehen zu lassen, hast du großen Hass entstehen lassen. Die bösartige KP Chinas ist wirklich sehr schlecht, und in der nahen Zukunft wird sie sicherlich beseitigt werden. Aber wisst ihr, was es bedeutet, ein guter oder ein böser Mensch zu sein? Wenn dein Herz mit Hass und Bösem angefüllt ist, überlegt euch mal, was für ein Lebewesen bist du dann? Das wird sich in deinem Verhalten und sogar in deinem Aussehen zeigen, und andere Menschen werden das Böse in dir sehen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in San Francisco 2014, 16.10.2014)
Wenn es darum geht, mit den alten Mächten umzugehen, sollten wir dem folgen, was der Meister gesagt hat, und sie nicht anerkennen. Wir sollten keinen Groll hegen oder sie hassen. Stattdessen sollten wir standhafte, aufrichtige Gedanken bewahren.
Ich habe diesen Artikel geschrieben, um mich besser zu kultivieren und die Praktizierenden daran zu erinnern, darauf zu achten, wegen der Verfolgung keinen Groll zu hegen. Auch wenn solche Gefühle aus menschlicher Sicht vernünftig und gerechtfertigt erscheinen mögen, können wir dabei leicht Aspekte übersehen, die mit unserer Kultivierung zusammenhängen.
Unter allen Umständen und in jeder Umgebung bleiben die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – unverändert.
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