(Minghui.org) Im Vorfeld des Treffens zwischen dem chinesischen Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump verschärft die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre Verfolgung von Falun Dafa in beiden Ländern. Neben der Intensivierung ihrer Spionageaktivitäten rekrutiert und manipuliert die KPCh vermehrt im Ausland lebende Chinesen für die transnationalen Repressionskampagnen. Sie versucht außerdem, langjährige Kommunikationswege zwischen Minghui.org und den Falun-Dafa-Praktizierenden in Festlandchina zu kappen.
In den vergangenen zwei Wochen kam es in meiner Stadt, den umliegenden Landkreisen und anderen Teilen der Provinz zu einer groß angelegten Kampagne mit Hausbesuchen bei den Praktizierenden. Anders als bei früheren Schikane-Aktionen haben viele der beteiligten Polizisten Körperkameras bei sich und beginnen mit der Aufzeichnung des gesamten Vorgangs, noch bevor sie das Haus überhaupt betreten. Manche führen illegale Durchsuchungen, Razzien und Übergriffe durch, ohne ein Wort zu sagen.
Allein in meiner Gegend wurden im Rahmen dieser Kampagne mindestens 50 Praktizierende schikaniert und es gibt weitere Fälle, die Minghui.org nicht gemeldet wurden. Mehrere Praktizierende wurden zudem illegal durchsucht, festgenommen und inhaftiert. Das Ausmaß und die Intensität dieser Kampagne erinnern mich an den Beginn der Verfolgung im Juli 1999.
Wie kann es in einer Zeit, in der der Zusammenbruch der KPCh unmittelbar bevorsteht, die Fa-Berichtigung fast abgeschlossen ist und die Dafa-Praktizierenden ihre historische Mission zur Rettung der Menschen vollenden, zu einer derart weitreichenden Eskalation kommen? Es könnte an der Natur der KPCh und einem Anfall von Wahnsinn vor ihrem Untergang liegen. Es könnte aber auch mit unseren eigenen Kultivierungslücken zusammenhängen. Welche Versäumnisse in unserer Kultivierung haben wir nicht behoben? Gibt es menschliche Anhaftungen und Anschauungen, die wir noch nicht losgelassen haben?
Als Praktizierende sollten wir hinter die oberflächlichen Phänomene blicken, um die eigentliche Ursache zu finden. Vordergründig begann die verstärkte Verfolgung in meiner Gegend mit der Versetzung eines neuen Polizeichefs aus einer anderen Region. In seiner vorherigen Position verfolgte er Falun-Dafa-Praktizierende auf brutalste Weise. Nach seinem Amtsantritt hier versuchte er, durch dasselbe Vorgehen Karriere zu machen.
Ein weiterer Faktor ist, dass an den meisten Polizeidienststellen das Personal durch neue Beamte ersetzt wurde; an einigen Dienststellen wurde sogar die gesamte Führungsriege ausgetauscht. Beamte, die zuvor Verständnis für Falun Dafa entwickelt hatten, sind entweder in den Ruhestand getreten oder versetzt worden. Die neu ernannten jungen Beamten kennen die Fakten größtenteils noch nicht, sind tief von den Lügen der KPCh vergiftet und voller Hass gegenüber Falun Dafa und den Praktizierenden.
Oberflächlich betrachtet haben diese Veränderungen zu einer neuen Welle der Verfolgung geführt. Doch nichts geschieht zufällig. Meister Li (der Begründer von Falun Dafa) schrieb:
„Ihr müsst euch auch darüber im Klaren sein, dass es ,natürlich‘ nicht gibt und ,unvermeidlich‘ auch seine Gründe hat.“ (Das Fa erläutern, 5.07.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte)
Bei mir selbst erkenne ich zwei Hauptprobleme, die es ermöglicht haben könnten, dass unsere Schwachstellen ausgenutzt wurden: Nachlässigkeit und Abstumpfung sowie das Streben nach Bequemlichkeit.
Nachlässigkeit, Apathie und Selbstzufriedenheit in der Kultivierung sind heute unter Praktizierenden weit verbreitet.
Als die Verfolgung 1999 begann, reisten viele Praktizierende nach Peking, um das Fa durch das Entrollen von Transparenten auf dem Tiananmen-Platz zu bestätigen. Sie ließen ihre Familien und Geschäfte zurück, reisten Tag und Nacht durch ländliche Gebiete, Berge und Städte und trotzten Wind und Regen. Sie durchquerten Felder, bestiegen Hügel und stiegen die Treppen hoch in Gebäude, um Materialien zu verteilen, Transparente aufzuhängen und Plakate anzubringen. So verhalten sich zukünftige erleuchtete Wesen, die von Dafa erschaffen wurden. Sie waren bereit, alles, sogar ihr Leben, aufzugeben, um Menschen zu helfen. Die Größe ihrer Taten brachte ihnen den Respekt aller Wesen im Universum ein.
27 Jahre später ist der Großteil der Dafa-Jünger jener Zeit ins hohe Alter gekommen. Manche sind über 80 oder 90 Jahre alt, manche sind an Krankheiten verstorben und einige wenige haben sich vom Fa abgewandt oder es verlassen. Es gibt nur noch wenige Praktizierende. Obwohl viele von ihnen weiterhin die drei Dinge erfüllen und dazu beitragen, Lebewesen zu retten, ist die Intensität weit geringer als früher.
So viele Jahre lang haben alle jeden Tag dasselbe getan. Vertraute Routinen haben dazu geführt, dass viele Praktizierende ihre Aufgaben mechanisch erledigen. Manche meinen, sie hätten in den schwierigsten Jahren bereits große Opfer gebracht, und nun, in der letzten Phase der Fa-Berichtigung, sollten sie den letzten Weg nur noch stetig und fehlerfrei beschreiten, in der Hoffnung, die Vollendung reibungslos und friedlich zu erreichen. Daher sind ihre Bemühungen, Menschen zu erretten, nicht mehr so groß wie zuvor. In gewisser Weise ist es, als würden sie über die wahren Umstände aufklären, um eine Aufgabe zu erfüllen.
Darüber hinaus begeben sich angesichts der nahezu allgegenwärtigen Überwachung durch die KPCh immer weniger Praktizierende hinaus, um über die Fakten aufzuklären. Viele derjenigen, die noch hinausgehen, unterhalten sich zwar mit den Leuten, verteilen aber keine Informationsmaterialien, da sie es für gefährlich halten, sie bei sich zu führen. Ich habe von einigen gehört, dass sie seit Jahren keine Materialien über Falun Dafa mehr gesehen haben.
Diese Haltung ähnelt dem, was der Meister in „Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung“ sagte:
„Tatsächlich gibt es einige Schüler, welche die Beseitigung des Bösen und die Erklärung der wahren Umstände als eine widerwillige Angelegenheit betrachten, so als ob sie etwas für den Meister tun würden und zusätzlich etwas für Dafa hergeben. Sobald sie von mir hören, dass ihr den Maßstab der Vollendung erreicht habt, atmen sie erleichtert auf, lassen die Zügel locker und wollen nichts mehr machen, anstatt die heiligen Taten, die der Meister euch erklärt hat, als Triebkraft zu nehmen, um noch fleißiger voranzukommen. Wenn ihr bisher noch nicht begriffen habt, was ein Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung bedeutet, werdet ihr nicht in der Lage sein, aus den derzeitigen dämonischen Schwierigkeiten herauszukommen, und ihr werdet durch das Streben nach Bequemlichkeit in der Menschenwelt dazu verleitet, zu abwegigen Erkenntnissen zu kommen. Das Herz des Meisters ist immer wegen denjenigen betrübt, die heruntergefallen sind, und die meisten von ihnen sind durch diese Gesinnung ruiniert worden.“ (Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung, 15.08.2001, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)
Während dieser Bedrängnis hatte eine Praktizierende einen Traum. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nichts von der Kampagne, bei der die KP-Beamten von Tür zu Tür gingen. Im Traum war es eine dunkle Nacht und sie und eine Gruppe anderer Praktizierender wurden von bösartigen Mächten wie Gefangene die Straße entlanggeführt. Ein Dämon riss ihr das Dafa-Buch aus der Hand, zerriss es in zwei Hälften und versuchte hineinzubeißen. Sie war ganz entsetzt und kämpfte verzweifelt darum, es zurückzubekommen. Sie wollte das Buch verstecken, fühlte sich aber nirgends sicher. Es im Gras zu verstecken, könnte dazu führen, dass es jemand anderes genommen hätte, und das wäre respektlos gegenüber Dafa gewesen. Sie hielt es für am sichersten, es bei sich zu tragen, und versteckte daher je eine Hälfte des Buches in ihren beiden Hosentaschen. Eine Tasche war undicht, sodass die Hälfte des Buches verloren ging.
Sie suchte überall und fand schließlich ein Exemplar des Zhuan Falun auf der Betonfläche eines Blumenbeets – ein Praktizierender hatte das Buch aus Angst vor weiterer Verfolgung weggeworfen! Schnell hob sie es auf. Als sie die anderen Praktizierenden um sich herum betrachtete, sah sie deren ausdruckslose Gesichter. Hilflos ließen sie sich von den bösen Mächten peitschen und schlagen. Sie ertrugen die brutale Verfolgung, keiner leistete Widerstand.
Der ganze Raum war von Bosheit erfüllt, die Atmosphäre bedrückend. Die Praktizierende blickte zum Himmel auf, wo der Mond außergewöhnlich groß erschien, und konnte schemenhaft ein sich drehendes Falun erkennen.
Der Traum dieser Praktizierenden ist sehr aufschlussreich. Er offenbart den wahren Zustand der Kultivierung vieler Praktizierender.
Den alten Mächten erlaubt, Schlupflöcher auszunutzen
Ein lokaler Praktizierender namens Wang, der über technisches Wissen verfügt, litt kürzlich schwer an Krankheitskarma. Andere Praktizierende kamen und lasen mit ihm die Dafa-Schriften, in der Hoffnung, ihm damit zu helfen, das Krankheitskarma zu überwinden. Während sie ihm halfen, nach innen zu schauen und nach Problemen zu suchen, kamen seine früheren illegalen Spendenaktionen ans Licht. Da seine Kultivierungsgrundlage schwach war und er seine Xinxing nicht verbessern konnte, war er nicht in der Lage, seine Fehler zu erkennen. Das verschlimmerte seinen Zustand, brachte ihn an den Rand des Todes und zwang ihn zu einem Krankenhausaufenthalt. Da er jedoch bereits verschuldet war, konnte seine Familie die hohen Krankenhausrechnungen nicht aufbringen.
Seine Mutter, eine neue Praktizierende, die Wang aus gesundheitlichen und Fitnessgründen quasi zum Praktizieren von Falun Dafa überredet hatte, beschwerte sich bei den Praktizierenden, die zu Besuch kamen, und bat um finanzielle Unterstützung. Weil Wangs Projekt von großer Bedeutung war, waren alle auf ihn angewiesen und konnten nicht ohne ihn auskommen. Einige wenige Praktizierende spendeten großzügig in der Hoffnung, dass er sich schnell erholen und das Projekt weiter koordinieren würde. Die Spendensumme war beträchtlich. Auch Praktizierende aus anderen Regionen beteiligten sich daran.
Manche Praktizierende waren der Ansicht, dass solche Spenden der Dafa-Lehre widersprächen, und wollten die Spenden eindämmen. Das führte zu großem Aufruhr unter den Praktizierenden. Ein Online-Forum, in dem die Praktizierenden Informationen veröffentlichten, wurde zum Schauplatz heftiger Kritik und Debatten. Die von einigen Praktizierenden noch nicht vollständig überwundene Parteikultur, gepaart mit dem Einfluss bösartiger Mächte aus anderen Dimensionen, führte zu einer chaotischen Atmosphäre und zu erheblicher Unruhe unter den Praktizierenden.
Viele menschliche Anhaftungen traten dadurch zutage. Nur wenige wissen, wie sie sich selbst kultivieren können. Sollte dies so weitergehen, wird es unweigerlich zu einem Wendepunkt kommen, an dem die alten Mächte die Schwächen der Praktizierenden ausnutzen und die Verfolger Erfolg haben können.
Schluss
Natürlich tragen auch andere Faktoren zu dieser Verfolgungswelle bei. So war das Umfeld für die Kultivierung in der Region in den letzten Jahren relativ entspannt, es gab keine größeren Verfolgungsfälle. Dies führte zu Euphorie und Selbstzufriedenheit unter den Praktizierenden. Einige begannen sogar zu reisen, sich zu erholen und Urlaub zu machen, um ihren langjährigen Stress abzubauen. Sie erkannten nicht, dass die Kultivierung untrennbar mit ihrem Leben verbunden ist und beides von Beginn ihrer Kultivierung an zusammengehört.
Kultivierung ist ein Prozess des Aussiebens. Der Sand wird schließlich ausgespült und nur das Gold bleibt zurück. Jede Verfolgungswelle kann die letzte sein und zahlreiche Praktizierende auslöschen. In der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung sind die Prüfungen der alten Mächte für Dafa-Jünger streng und zerstörerisch. Für wahre Kultivierende können die Prüfungen, denen wir uns stellen, als gut oder auch als schlecht angesehen werden. Wenn wir sie mit aufrichtigen Gedanken bewältigen, werden wir reiner und die Errettung aller Lebewesen hat eine stärkere Wirkung. Umgekehrt führt eine Reaktion, die von menschlichen Anhaftungen, Emotionen und Egoismus geprägt ist, zu schweren Verlusten sowohl für unsere Kultivierung als auch für unsere Bemühungen bei der Errettung der Menschen.
Lasst uns aus dieser Lektion lernen und das Fa eingehender und gründlicher studieren.
Der Meister sagte:
„Deshalb müsst ihr in jeder Situation den Maßstab eines Kultivierenden anlegen, Dafa an die erste Stelle setzen und alles am Dafa messen.“ (In kritischen Momenten wird das Herz geprüft, 2.02.2025)
Raffen wir uns auf, halten zusammen und erinnern uns an die Worte des Meisters:
„Wer sich so kultiviert wie am Anfang, wird bestimmt Dao erreichen! Je näher am Ende, desto fleißiger sollt ihr vorankommen!“ (An die Austauschkonferenz in Taiwan, 24.11.2018)
Fleißig zu praktizieren, ist der einzige Weg, wie wir uns der Barmherzigkeit des Meisters würdig erweisen können.
Dies sind meine persönlichen Erkenntnisse zum jetzigen Zeitpunkt.
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