(Minghui.org) Ich bin 55 Jahre alt und war früher als Krankenschwester tätig. Heute erfreue ich mich guter Gesundheit, habe eine glückliche Familie und bin finanziell abgesichert. All diese Segnungen verdanke ich dem Praktizieren von Falun Dafa. Aus tiefstem Herzen möchte ich dem Meister dafür danken, dass er mich gerettet hat, und im Folgenden von einigen Erfahrungen auf meinem Kultivierungsweg berichten.

Wie ich zu Falun Dafa fand

Meinen Vater verlor ich, als ich noch sehr jung war. Meine Großeltern zogen mich auf und verwöhnten mich, sodass ich mir um nichts Sorgen machen musste. Da sie mich stets beschützten, entwickelte ich ein eigensinniges und egoistisches Wesen. Meist betrachtete ich die Dinge nur aus meiner Sicht, ohne zu versuchen, die Sichtweise anderer zu verstehen oder nachzuvollziehen. Auch nach meiner Heirat beharrte ich meinem Mann und seiner Familie gegenüber hartnäckig auf meiner Meinung.

Mit 17 Jahren bekam ich Schmerzen in der Herzgegend und Herzrasen. Im Laufe der Jahre traten diese Beschwerden immer häufiger auf. Als ich 28 Jahre alt war, diagnostizierten die Ärzte bei mir eine Ischämie der Vorderwand des Herzens sowie Magengeschwüre, Kolitis und weitere Erkrankungen.

Mein schlechter Gesundheitszustand und die Sorge, wie ich mein kleines Kind großziehen sollte, trieben mir oft die Tränen in die Augen. Hinzu kamen die Probleme in meiner Ehe. Mein Mann trank gerne Alkohol, ging in Bars und spielte Mah-Jongg. Regelmäßig betrank er sich und blieb manchmal die ganze Nacht weg. Wir stritten uns häufig, und meine Sorgen schienen kein Ende zu nehmen. Auch das Verhalten meiner Schwiegermutter und meiner Schwägerinnen belastete mich sehr. Zeitweise erschien mir sogar der Tod als einziger Ausweg.

In dieser schwierigen Zeit schlug mir eine Kollegin vor, das Zhuan Falun zu lesen. Beim Lesen begann ich zu verstehen, worin der Sinn des Lebens liegt, warum das menschliche Leben mit Leid verbunden ist und wie wichtig es ist, allen Situationen nach den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – zu begegnen.

Mein Mann

Mein Mann war von der Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beeinflusst und verstand daher die Fakten über Falun Dafa und dessen Verfolgung nicht. Das Vorgehen der KPCh gegen Falun Dafa führte dazu, dass ich meinen Beruf als Krankenschwester und meine Freiheit verlor. Mein Mann schlug und beschimpfte mich wiederholt, doch ich hegte keinen Groll gegen ihn. Ich sprach vernünftig mit ihm und kümmerte mich wie eh und je um ihn. Als er später die wahren Umstände verstand, trat er aus den Organisationen der KPCh aus, denen er angehört hatte.

Mein Mann ließ sich vom moralischen Verfall der chinesischen Gesellschaft beeinflussen und hatte eine Affäre. Anfangs bereitete mir das großen Kummer. Ich war verbittert, weinte ständig und fand keine Ruhe. Schließlich glaubte ich, ihn mit der Androhung einer Scheidung dazu bringen zu können, sich zu ändern. Doch mit der Zeit gelang es mir, anders mit der Situation umzugehen. Je tiefer mein Verständnis des Fa wurde und je mehr ich meine Xinxing (Herzensnatur) erhöhte, desto mehr konnte ich mich aus dieser emotionalen Verstrickung lösen und die Geschehnisse aus einer umfassenderen Perspektive betrachten.

Im Labyrinth der Täuschung, in dieser leidvollen weltlichen Sphäre, sind die Menschen zahlreichen Versuchungen ausgesetzt und häufen durch schlechte Taten Karma an. Doch selbst wenn man dieses Prinzip verstanden hat, ist es nicht leicht, sich angesichts solcher Versuchungen zu beherrschen, wenn es einem an starker Willenskraft mangelt.

Die Kultivierung im Falun Dafa half mir, Barmherzigkeit zu entwickeln und meinen Groll loszulassen. Allmählich veränderte ich mich grundlegend, fand innere Ruhe und legte mein Misstrauen ab. Statt meinem Mann weiterhin Vorwürfe zu machen, bemühte ich mich, ihm mit einem reinen und gütigen Herzen zu begegnen und für ihn da zu sein. Ich erwartete nichts mehr von ihm, sondern erinnerte mich an all das Gute, das er für mich getan hatte, und empfand tiefe Dankbarkeit. Als ich wiederholt von der KPCh inhaftiert worden war, hatte er körperlich und seelisch sehr gelitten. Dennoch hatte er mich weder aufgegeben noch verlassen. Das wusste ich sehr zu schätzen.

Mein Mann bemerkte meine Veränderungen und erlebte dadurch die Güte einer Dafa-Praktizierenden. Mir wurde bewusst, dass es meine Aufgabe ist, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen – und dazu gehört auch mein Mann.

Inzwischen schaut er NTD-Fernsehen, besucht täglich Dafa-Websites und bewundert Shen Yun. Er hat die bösartige Natur der KPCh erkannt und ermutigt auch seine Freunde, aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten.

Respekt vor den Älteren

Mein Mann hat drei Schwestern und einen Bruder und ist sehr pflichtbewusst gegenüber seinen Eltern. Nachdem mein Schwiegervater einen Schlaganfall erlitten hatte, holte mein Mann ihn zu uns nach Hause und sorgte für ihn. Mein Schwiegervater bezog keine Rente. Wir bezahlten die Rechnungen bei jedem Krankenhausaufenthalt. Wir beschwerten uns nicht, sondern taten einfach unser Bestes, um für ihn zu sorgen.

Mit manchen Gewohnheiten meines Schwiegervaters kam ich nur schwer zurecht; einiges daran stieß mich sogar ab. So war er beispielsweise unsauber und nahm nur selten an, was man ihm sagte. Doch ich wusste, dass ich als Falun-Dafa-Praktizierende anderen mit Güte begegnen und bei Problemen nach innen schauen sollte. Wann immer mich etwas an ihm störte, versuchte ich daher, bei mir selbst zu suchen und toleranter zu werden. Ich nahm mir vor, ihm mit mehr Güte zu begegnen, und auch er bemerkte diese Veränderung.

Das Buddha-Fa ist grenzenlos – die Prinzipien des Dafa leiteten mich bei meiner Kultivierung an. Das Fa des Meisters kam mir in den Sinn, wann immer ich Gedanken hatte, die nicht im Einklang mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht standen. Wenn bei der Pflege meines Schwiegervaters Gefühle des Ekels aufkamen, verstand ich, dass die Materie an sich nicht schmutzig ist. Vielmehr ist es das menschliche Herz, das unrein ist und gereinigt werden muss.

Einmal sah ich, wie sich mein Schwiegervater die Nase putzte und den Finger an unserem Sofa abwischte. Dann sah er mich an. Ich tat so, als hätte ich nichts bemerkt.

Mein Mann geht früh am Morgen aus dem Haus und kommt erst spät am Abend zurück; außer dem Frühstück nimmt er seine Mahlzeiten auswärts ein. Die Pflege meines Schwiegervaters ist zu meiner Aufgabe geworden. Hausarbeiten wie das Zubereiten von Mahlzeiten, Wäschewaschen, Hausputz und das Reinigen der Toiletten sind sehr anstrengend und zeitaufwendig.

Ich dachte bei mir: „Obwohl du so viele Geschwister hast, muss ich mich um deinen Vater kümmern.“ Dann dachte ich: „Ich bin eine Praktizierende. Mein Schwiegervater ist durch eine schicksalhafte Verbindung mit mir verbunden. Ich sollte mich gut um ihn kümmern. Er liegt allein in meiner Verantwortung, und das hat nichts mit anderen zu tun.“

Mein Schwiegervater ist mittlerweile über 80 Jahre alt. Er hatte vor 15 Jahren einen Schlaganfall, weshalb seine Beine schwach sind. Sein übriger Körper ist in Ordnung und er sieht sehr gesund aus. Heute schaut er sich täglich die Videos der Fa-Vorträge des Meisters an. An wichtigen Feiertagen grüßt er den Meister sogar.

An andere denken

Der jüngere Bruder meines Mannes und dessen Frau leben im Stammhaus der Familie, in einem Bauerndorf. Wir haben ihre Kinder auf vielfältige Weise unterstützt, von der Schulbildung bis hin zur beruflichen Laufbahn.

Vor etwa zehn Jahren nahm mein Schwager den Gebrauchtwagen an sich, den wir für 100.000 Yuan (etwa 13.000 Euro) gekauft hatten. Er sagte, er würde ihn sich nur ausleihen, gab ihn aber nie wieder zurück. Mein Mann meinte, wir könnten ihn ihnen auch einfach überlassen.

Ich war darüber nicht glücklich und empfand das Verhalten meines Schwagers und seiner Frau als unehrlich. Doch aus Rücksicht auf meinen Mann willigte ich ein, ihnen das Auto zu überlassen. Als der Sohn meines Schwagers ein Haus kaufen wollte, liehen sie sich 200.000 Yuan von uns. Fünf Jahre vergingen, ohne dass sie das Geld zurückzahlten. Diese Sache, zusammen mit meinem bereits zuvor gewonnenen negativen Eindruck von ihnen, führte dazu, dass ich keinen Umgang mehr mit ihnen pflegen wollte. Ich verhielt mich ihnen gegenüber nur noch oberflächlich höflich.

Während ich mich weiter mit dem Fa beschäftigte, dachte ich über ihre Lebensumstände nach und erkannte, wie schwer sie es hatten. Hätten sie genug Geld gehabt, aber die Schulden dennoch nicht zurückzahlen wollen, wäre das ein Zeichen für einen schlechten Charakter gewesen. Ob sie uns das Geld zurückzahlten oder nicht, war ihre Sache. Ich musste sie gut behandeln, ganz gleich, wie sie sich verhielten. Als ich dieses Fa-Prinzip verstand, erhöhte sich meine Xinxing; ich empfand keine Distanz mehr zu ihnen und ihren Kindern. Wenn sie zu Besuch kommen, heiße ich sie aufrichtig und herzlich willkommen. Es macht mir nichts aus, wenn sie vorbeikommen und wir Zeit miteinander verbringen, und ich mache mir keine Sorgen, dass man mich ausnutzen könnte. Ich verspürte keinerlei Widerwillen mehr. Ich glaube, das ist der Zustand eines echten Falun-Dafa-Praktizierenden: ein gütiges Herz zu bewahren.

Eines Tages sagte meine Schwägerin am Telefon zu mir: „Du hast dich all die Jahre um meinen Vater gekümmert, sodass wir uns um nichts kümmern mussten. Ich erzähle jedem, den ich treffe, was für wunderbare Menschen du und mein Bruder seid.“

Ich antwortete: „Es ist unsere Verantwortung, für die älteren Familienangehörigen zu sorgen. Du bist zu Hause sehr eingespannt, während ich mehr Zeit habe. Für mich ist das keine große Sache.“

Das meinte ich aufrichtig. Für mich war es selbstverständlich, das zu tun, was getan werden musste. Dabei schaute ich nicht darauf, was andere taten oder wie sie sich verhielten.

Fazit

Wir praktizieren Falun Dafa. Der Meister hat uns das Beste gegeben und uns die Fa-Prinzipien gelehrt. Dadurch wissen wir, wie wir uns verhalten, die Güte eines Praktizierenden zum Ausdruck bringen und den Menschen die wahren Hintergründe erklären können, damit sie erkennen, dass Falun Dafa gut ist. Inzwischen kennen alle meine Verwandten, mit denen ich Kontakt habe, die wahren Hintergründe über Dafa und sind aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten.

Ich kümmere mich gut um meine Familie und erkläre zugleich anderen Menschen, dass Falun Dafa gut ist und von der KPCh verfolgt wird. Durch das Verhalten der Praktizierenden sollen sie deren Güte erleben und den Wert von Dafa erkennen können. Ich hoffe, dass dadurch noch mehr Menschen Güte in ihrem Herzen entwickeln, Falun Dafa unterstützen und einer guten Zukunft entgegengehen können.

Danke, Meister, dass Sie mich gerettet haben.