(Minghui.org) Nachdem ich auf Minghui.org Artikel über die Bemühungen von Praktizierenden gelesen hatte, ihre Renten zurückzufordern, beschloss ich, meine Erfahrungen mit der rechtmäßigen Rückforderung meiner Rente mitzuteilen.
Als 70-jähriger Rentner war meine Rente meine einzige Einkommensquelle. Nachdem ich aus der illegalen Haft entlassen worden war, wurde mir meine Rente unrechtmäßig vorenthalten. Daraufhin machte ich die Rückforderung meiner Rente zu einem zentralen Schwerpunkt meiner Kultivierung. Innerlich lehnte ich die Rechtfertigung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) für die Einbehaltung meiner Rente vollständig ab und weigerte mich, die unrechtmäßige Regelung zu akzeptieren, wonach mein Arbeitgeber lediglich für meine Lebenshaltungskosten aufkommen sollte. Mein Entschluss, meine Rechte mit rechtlichen Mitteln zu verteidigen, bestätigte Dafa und half mir, Menschen mit Schicksalsverbindung zu erretten.
An diesem Prozess waren mein ehemaliger Arbeitgeber, das Amt für Personalwesen und soziale Sicherheit, das Sozialversicherungszentrum, staatliche Prüfbehörden, die Gerichte, die Staatsanwaltschaft und die Polizei beteiligt. Es schien ein schwieriger Weg zu sein, doch mit aufrichtigen Gedanken wurde er immer breiter.
Es war genau so, wie Meister Li sagt:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Meine Angst vor der Verfolgung überwinden, um voranzukommen
Nachdem ich aus der Haft entlassen worden war, blieb der Schatten der erlittenen Qualen in meinen Gedanken zurück. Durch fleißiges Fa-Lernen ließ er allmählich nach und mein Kopf wurde klarer.
Als ich mich jedoch entschloss, beim Amt für Personalwesen und soziale Sicherheit einen Antrag auf rechtmäßige Auszahlung meiner Rente zu stellen, gerieten meine aufrichtigen Gedanken ins Wanken und ich verlor an Selbstvertrauen. Infolgedessen wurde mein Antrag abgelehnt und an die Beschwerdestelle der Behörde weitergeleitet. Mein Weg zur Wahrung meiner Rechte begann mit meinem Antrag auf Auskunftserteilung bei der Beschwerdestelle.
Dieser Antrag auf Offenlegung von Informationen führte zu einer Verwaltungsüberprüfung, danach zur ersten und zweiten Instanz eines Gerichtsverfahrens. All dies dauerte mehr als anderthalb Jahre, und ich stieß bei jedem Schritt auf Hindernisse. Nach einer Zeit des Fa-Lernens, der Selbstreflexion und des Wunsches, mich zu erhöhen, nahm ich in diesem Jahr das rechtliche Verfahren wieder auf. Gleichzeitig bestätigte ich Dafa, klärte über die wahren Zusammenhänge auf und rettete die Menschen mit Schicksalverbindung. Obwohl meine Bemühungen nicht zum angestrebten Ziel führten, waren die Fortschritte in meiner Kultivierung greifbar und ich konnte nach und nach meine Angst vor weiterer Verfolgung überwinden.
Da ich Angst hatte, den Beamten persönlich die wahren Umstände zu erläutern, verfasste ich meine persönlichen Erklärungen schriftlich und reichte sie als Anlagen zu den Rechtsdokumenten ein. Der Prozess der Erstellung dieser Dokumente half auch meiner Familie, ein tieferes Verständnis für die Wahrheit hinter der Verfolgung von Dafa zu erlangen.
Unter dem Vorwand, die Dokumente auf Tippfehler zu überprüfen, bat ich meinen Sohn, sie durchzusehen. Als er meine Stellungnahme las, machte er sich Sorgen, dass ich erneut verfolgt werden könnte, und bat mich, sie zu löschen.
Als er jedoch erfuhr, dass ich bereits mehrfach ähnliche Dokumente eingereicht hatte, ohne dass dies Auswirkungen auf das Gerichtsverfahren gehabt hatte, machte er sich keine Sorgen mehr, sondern unterstützte meine Bemühungen zur Verteidigung meiner Rechte umso mehr.
Das Einreichen jedes einzelnen Rechtsdokuments wurde zu einem Kultivierungsprozess, in dem ich meine emotionalen Anhaftungen beseitigte und aufrichtige Gedanken aufrechterhielt. Eines Tages tauchte der Gedanke „Ich bin nicht mehr der Gefahr der Verfolgung ausgesetzt“ ganz deutlich in meinem Kopf auf. Da spürte ich einen Ruck und verstand, dass der Meister meine Angst beseitigt hatte. Ich bin dankbar für die barmherzige Rettung!
Dafa-Schüler sind ein unzerstörbarer Gesamtkörper
Die Anwälte im „Forum für Gerechtigkeit“ sind Mitpraktizierende. Sie brachten mir Schritt für Schritt bei, wie man verschiedene Dokumente zur Verteidigung meiner Rechte verfasst, führten mich durch den Prozess, meine Rechte zu wahren, erklärten mir geduldig juristische Fachbegriffe und analysierten die Rechtswidrigkeit der Verfolgung durch die KPCh. Ihre Anleitung war professionell und umfassend.
Ich kann mich jederzeit im Forum anmelden, um Fragen zu stellen. Manchmal tat ich das mehrmals am Tag und erhielt immer umgehend eine Antwort. Übrigens ist die Umgehungssoftware „FreeGate“ hervorragend und einfach zu bedienen. Sie umging die Internet-Firewall der KPCh fast augenblicklich und es gab praktisch keine Probleme bei der Verbindung zu externen Browsern.
Neben der selbstlosen rechtlichen Unterstützung durch Mitpraktizierende im Forum haben mich auch ihre aufrichtigen Gedanken ermutigt, als ich mich entmutigt fühlte. Sie haben mir viel Zeit und Geld gespart, das ich sonst für die Beratung durch Anwälte aufgewendet hätte. Beim Durchstöbern der Forum-Seiten habe ich gesehen, dass auch viele andere Praktizierende bei Null angefangen und den Weg eingeschlagen haben, sich mit rechtlichen Mitteln gegen die Verfolgung zu wehren. Ich möchte den Anwälten im Forum für ihre harte Arbeit und ihre Hilfe danken!
Menschen mit Schicksalsverbindung retten
Die Verteidigung meiner gesetzlichen Rechte, die mir entzogen wurden, nur weil ich Falun Dafa praktiziere, ist an sich schon ein Weg, das Fa zu bestätigen. Als die Mitarbeiter der verschiedenen Behörden, an die ich mich wandte, erfuhren, dass ich ein Falun-Dafa-Praktizierender bin, der die Freigabe seiner unrechtmäßig einbehaltenen Rentenleistungen fordert, waren sie verblüfft: „Gibt es denn noch Falun-Dafa-Praktizierende? Ein Falun-Dafa-Praktizierender wagt es zu sagen, dass die Einbehaltung seiner Rentenleistungen rechtswidrig ist? Ein Falun-Dafa-Praktizierender fordert eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Maßnahmen der Verwaltung – gab es so etwas schon einmal? Ein Falun-Dafa-Praktizierender wagt es, die Regierung und das Amt zu verklagen? Ein Praktizierender wagt es zu behaupten, dass seine Inhaftierung unrechtmäßig war?“
Praktizierende, die mutig das Gesetz genutzt haben, um ihre Rechte zu verteidigen, haben wahrlich eine große Welle ausgelöst. Ihre Wirkung reicht bis zu den Behörden für öffentliche Sicherheit, der Staatsanwaltschaft, den Gerichten, den Verwaltungsbehörden und sogar den Postämtern.
Nachdem sie diese Unterlagen geprüft hatten, änderte sich ihre anfänglich abweisende Haltung. Sie luden die Praktizierenden in ihre Büros ein, boten ihnen ein Glas Wasser an und betrachteten sie mit Neugier. Wenn Praktizierende aufrichtig und würdevoll auftreten, werden sie mit Bewunderung begrüßt. Wenn ein Dafa-Praktizierender auf dem Platz des Klägers sitzt und Chinas Regime als Beklagte gegenübersteht, bestätigt er damit wahrhaftig Dafa.
Während des gesamten Rechtsverfahrens dieser Verwaltungsklage wurde ich mehrfach gebeten, meine Klageschrift zu überarbeiten, insbesondere die Abschnitte, in denen ich die wahren Umstände darlegte. Diese Überarbeitungen gaben mir die Gelegenheit, die Fakten aus verschiedenen Blickwinkeln zu erläutern. Als die Klageschrift den Anforderungen der Richterin entsprach, nahm sie alle Unterlagen entgegen. Zu diesem Zeitpunkt bat ich die Richterin, sich an die Worte zu erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut.“
Sowohl vor als auch hinter dem Schalter für die Einreichung von Klageschriften befanden sich Kameras und ein Gerichtsdiener stand nur zwei Meter hinter mir. Die Richterin sah mich an, senkte den Kopf und sagte: „Danke. Egal, was passiert, Sie müssen weitermachen!“ Mir traten Tränen in die Augen und auch ich bedankte mich. In diesem Moment wusste ich, dass meine wiederholte Überarbeitung der Beschwerdeschrift ein Prozess gewesen war, der ihr geholfen hatte, die Hintergründe zu verstehen.
Auch wenn zwei Jahre des Engagements, Gerechtigkeit zu erwirken, vielleicht fruchtlos erscheinen mögen, erfüllte ich dabei doch meine Mission, das Fa zu bestätigen und Menschen erretten zu helfen.
Ich freute mich auch sehr darüber, einen Anwalt kennenzulernen – einen ganz normalen Menschen, der es wagte, sich für diejenigen einzusetzen, denen ihre Rente vorenthalten wurde. Seine Offenheit und sein Mut haben mir gezeigt, dass die Lebewesen erwachen.
Ich weiß, dass der Meister meine Absicht erkannte, diesen Weg zu nutzen, um das Fa zu bestätigen, und mich ermutigte. Wie dieser Anwalt sagte: „Jemandem die Rente vorzuenthalten, ist illegal. Nur wenn man es wagt, sich der Ungerechtigkeit zu stellen, kann man sie korrigieren und das Ziel erreichen, seine Rechte zu schützen.“
Ich hoffe, dass Mitpraktizierende, deren Renten einbehalten wurden, sich mit Hilfe des Gesetzes gegen diese finanzielle Verfolgung wehren können. Wir hängen nicht am Ergebnis selbst, da der Meister seine Schüler letztendlich beschützen wird. Vielmehr ist die Verteidigung unserer Rechte ein Mittel, durch das wir es weiteren Menschen innerhalb des Systems ermöglichen, die Wahrheit über Dafa zu erfahren und errettet zu werden.
Die Menschen innerhalb des Systems werden von der KPCh am stärksten kontrolliert; sie können die Wahrheit nicht hören und trauen sich oft nicht, sie zu akzeptieren. Wenn Dafa-Praktizierende jedoch offen und aufrichtig vor ihnen auftreten, kann dies die bösartigen Faktoren hinter ihnen auflösen und Möglichkeiten für ihre Errettung schaffen.
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