(Minghui.org) Am 19. September 2026 versammelten sich zahlreiche Falun-Dafa-Praktizierende im Queens Park in Toronto. Mit ihrer Veranstaltung machten sie auf die Angriffe aufmerksam, denen sie bei ihrem Engagement, Widerstand gegen die Verfolgung ihres Glaubens zu leisten, ausgesetzt waren. Sie riefen die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten dazu auf, sich der transnationalen Unterdrückung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) entgegenzustellen und die Menschenrechte sowie die Freiheit in Kanada zu verteidigen.

Falun-Dafa-Praktizierende und Unterstützer versammeln sich im Queens Park in Toronto. Sie rufen Kanadier aus allen Gesellschaftsschichten dazu auf, der transnationalen Repression durch die KPCh Beachtung zu schenken. (Minghui.org)
Emeritierte Professorin: Wir dürfen der transnationalen Repression keinesfalls nachgeben
Dr. Maria Cheung, emeritierte Professorin an der Universität in Manitoba, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Dr. Maria Cheung, emeritierte Professorin an der Universität in Manitoba, befasst sich seit vielen Jahren mit den Menschenrechtsverletzungen in China. Seit Kurzem konzentriert sie sich auf die ausländische Einflussnahme und die transnationale Repression durch die KPCh in Kanada.
Dr. Cheung wies darauf hin, dass die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende rund um die Uhr überwacht und kontinuierlich ihre persönlichen Daten sammelt. „Wenn auf der Straße ein Fremder auf Sie zukommt und etwas über Sie erwähnt, wundern Sie sich vielleicht, woher er so viel über Sie weiß. Das ist transnationale Repression. Wenn ein Familienangehöriger in China nach Ihrer Rede auf einer Kundgebung zu einem ‚Gespräch‘ vorgeladen wird, ist das ebenfalls transnationale Repression“, erklärte sie.
Sie fuhr fort, dass Falun-Dafa-Praktizierende häufig verbal angegriffen, schikaniert oder auf andere Weise drangsaliert werden, wenn sie vor dem chinesischen Konsulat Informationsmaterialien verteilen oder Passanten über die Verfolgung aufklären.
Sie rief Betroffene dazu auf, solche Vorfälle zu dokumentieren. „Wann immer Sie [die Falun-Dafa-Praktizierenden] belästigt werden, machen Sie Fotos und zeichnen den Vorfall auf. Wenn Sie bemerken, dass Sie beobachtet werden, dokumentieren Sie dies. Das Zusammentragen solcher Aufzeichnungen ist von enormer Bedeutung: Je größer der Stapel dieser Informationen ist, umso mehr können wir ein entsprechendes Schutzgesetz vorantreiben.“
Dr. Cheung schloss mit den Worten: „Wir müssen unsere Bemühungen fortsetzen. Bei transnationaler Repression dürfen wir keine Kompromisse eingehen oder sie in irgendeiner Form hinnehmen. Letztlich hoffen wir, dass es eines Tages neben Gesetzen gegen ausländische Einmischung auch entsprechende gesetzliche Regelungen gegen transnationale Repression geben wird.“
Praktizierender ruft Kanadier dazu auf, sich auf die Seite der Gerechtigkeit zu stellen
Matthew Leeder fordert die KPCh auf, die Verfolgung von Falun Dafa einzustellen und die transnationale Repression in Kanada zu beenden (Minghui.org)
Auch der Falun-Dafa-Praktizierende Matthew Leeder, Organisator der Veranstaltung, sprach auf der Kundgebung: „Es gibt zahlreiche dokumentierte Fälle, die belegen, dass Vertreter der chinesischen Regierung versucht haben, durch politischen Druck kanadische Politiker davon abzuhalten, Falun Dafa zu unterstützen.“
Er verwies auf die Sabotageakte, mit denen Shen Yun Performing Arts in den letzten Jahren in Kanada konfrontiert war. Shen Yun ist ein Ensemble für darstellende Kunst, das die traditionelle chinesische Kultur durch klassischen chinesischen Tanz und Musik präsentiert.
Leeder berichtete, dass Shen Yun während seiner Tourneen in Kanada diplomatischem Druck und Bombendrohungen ausgesetzt war. Im vergangenen März erhielt das Living Arts Center in Mississauga Bombendrohungen, was zu einer Verzögerung der Vorstellungen von etwa zwei Stunden geführt hatte. Im April sollte Shen Yun im Four Seasons Center for the Performing Arts in Toronto auftreten. Auch hier gab es Bombendrohungen und die Aufführungen wurden abgesagt. Im Juni kehrte das Ensemble nach Toronto zurück, alle fünf Vorstellungen waren nahezu ausverkauft.
„Dies ist für die Kanadier von entscheidender Bedeutung, da ein ausländisches Regime versucht, die Meinungsfreiheit kanadischer Bürger – sei es in Glaubensfragen oder im Bereich der Kunst – auf kanadischem Boden einzuschränken. Würde man dem nicht Einhalt gebieten, könnte sich diese Situation auf andere gesellschaftliche Bereiche ausweiten und es einem ausländischen Regime ermöglichen, den Kanadiern vorzuschreiben, was sie sagen, denken und tun dürfen. Heute wird eine künstlerische Darbietung abgesagt; morgen könnte es Ihr Unternehmen sein, das ‚abgesagt‘ – also mundtot gemacht oder boykottiert – wird“, gab er zu bedenken.
„Ich hoffe, dass die Kanadier für die Gerechtigkeit eintreten und unseren Appell unterstützen werden. Der Verfolgung von Falun Dafa in China und der transnationalen Unterdrückung, der Falun-Dafa-Praktizierende in Kanada ausgesetzt sind, muss ein Riegel vorgeschoben werden“, betonte er.
Praktizierende berichtet von Schikanen in Kanada
Eine Falun-Dafa-Praktizierende schildert die Schikanen, denen sie in Kanada ausgesetzt war (Minghui.org)
Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Frau Pan regelmäßig vor dem chinesischen Konsulat in Toronto, um die Verfolgung von Falun Dafa anzuprangern. Ihre jahrelange Beharrlichkeit resultiere aus ihrem Wunsch, dass noch mehr Menschen die wahren Umstände erfahren und nicht auf die Lügen der KPCh hereinfallen werden, sagte sie. Dann berichtete sie, wie sie und andere Falun-Dafa-Praktizierende im Laufe der Jahre beschimpft, ihre Transparente und Schautafeln heruntergerissen und sie ohne ihre Zustimmung fotografiert wurden.
„Zu den Taktiken gehören körperliche Angriffe, verbale Beschimpfungen sowie die Zerstörung von Transparenten, Schautafeln und deren Halterungen. Zudem werden wir häufig fotografiert. Das Ziel der Täter besteht darin, uns vorm Konsulat zu vertreiben. Bisweilen weisen Konsulatsmitarbeiter das Sicherheitspersonal an, die Tür früher zu öffnen und die Leute, die draußen warten, hereinzulassen, damit diese unsere Botschaft nicht hören.“
Nichtsdestotrotz haben viele chinesische Bürger die wahren Zusammenhänge verstanden und sich dazu entschlossen, den Parteiaustritt vorzunehmen. Eine Frau erzählte Frau Pan, dass sie zu den Konsulatsmitarbeitern Folgendes gesagt habe: „Menschen werden durch das Praktizieren von Falun Dafa gesund. Sie veredeln ihren Charakter und werden zu edlen Menschen, indem sie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen. Was ist daran falsch? Falun Dafa wird überall auf der Welt praktiziert. Warum hassen Sie Falun Dafa so sehr?“
Am 7. Oktober letzten Jahres, als die Praktizierende Zhang zusammen mit anderen Praktizierenden vor dem Rathaus in Toronto über die Verfolgung aufklärte, näherte sich ihnen plötzlich ein Chinese. Er riss den Praktizierenden die Informationsmaterialien aus der Hand, zerriss sie und schlug einer Praktizierenden das Mobiltelefon aus der Hand. Als er dann auch noch seine Faust erhob, um zuzuschlagen, wurde er von einem Staatsangestellten gestoppt, der den Praktizierenden unvermittelt zu Hilfe geeilt war. Am 18. Oktober tauchte der Chinese erneut auf.
Zhang erklärte, sie werde nicht aufhören, die Verfolgung öffentlich zu machen: „Die KPCh setzt [ihre Agenten] ein, um Falun Dafa auf der Grundlage von Lügen und Täuschung zu untergraben. Doch je mehr sich die Wahrheit verbreitet, desto eher werden die Menschen sie erkennen.“
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