(Minghui.org) Im August 2026 füllten Menschenmengen die Straßen in der Nähe einer Touristenattraktion in Japan. Unter der sengenden Sonne standen der 88-jährige Shigeharu Yamashita und seine Familie – vier Generationen – an einer Kreuzung. Sie informierten Passanten über die Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden in China und sammelten Unterschriften für eine Petition, die das Ende dieser Menschenrechtsverletzungen fordert.
Der Jüngste, ein Achtjähriger, sagte aufrichtig zu jedem Passanten, der die Petition unterschrieb: „Vielen herzlichen Dank!“ Dann verbeugte er sich höflich.
Viele Fußgänger, die zunächst vorbeigeeilt waren, kehrten um und unterschrieben die Petition. Manche tätschelten den Kindern nach dem Unterschreiben anerkennend den Kopf und sprachen ihnen Lob und Ermutigung zu, etwa: „Wie niedlich!“ oder „Weiter so!“ Einige Touristen bestanden sogar darauf, den Kindern zur Abkühlung ein Eis zu spendieren.


Shigeharu Yamashita, 88, und seine Familie sammeln Unterschriften (Minghui.org)
Herr Yamashita fährt jede Woche mit dem Fahrrad umher und verteilt Informationsmaterialien über die Verfolgung.
Shigeharu Yamashita (Minghui.org)
Sein Krebs verschwand
Anfang 1997 wurde bei Herrn Yamashita, damals 60 Jahre alt, Magen-Darm-Krebs diagnostiziert und ihm gesagt, dass er nur noch zwei bis drei Monate zu leben habe. Angesichts dieser plötzlichen, niederschmetternden Nachricht verfiel die ganze Familie in Verzweiflung. Herr Yamashita war niedergeschlagen und hatte keinen Appetit.
Gerade als die ganze Familie ratlos war, erfuhr sein jüngerer Bruder, der weit entfernt lebte, von der Lage und erzählte ihm von Falun Dafa. Der Bruder hatte nämlich selbst einmal an Rachenkrebs gelitten und ihm war damals gesagt worden, dass er nur noch drei Monate zu leben habe.
Sein Bruder sah in einer Buchhandlung ein Exemplar des Zhuan Falun und kaufte es. Er las es über Nacht zu Ende und erlernte anschließend die Übungen. Daraufhin fühlte er sich besser und sein Hals schmerzte nicht mehr. Als er zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus kam, zeigten die Ergebnisse, dass die Krebszellen verschwunden waren.
Nachdem Shigeharu Yamashitavon der Erfahrung seines jüngeren Bruders gehört hatte, begann er, die Übungen zu lernen. Schon nach wenigen Tagen des Praktizierens kehrte sein Appetit zurück. Daraufhin schlug ihm sein Bruder vor, das Zhuan Falun zu lesen.
Yamashita hatte jedoch nie eine Schule besucht und konnte weder lesen noch schreiben. Doch er gab nicht auf, denn er hatte eine Idee: Er wollte sich die Aussprache jedes Schriftzeichens notieren und Karteikarten anfertigen, um lesen zu lernen. Auf diese Weise lernten er und seine Frau Wort für Wort zu lesen und lasen das ganze Buch in weniger als einem Jahr zu Ende. Sein Krebs war verschwunden und ist nie zurückgekehrt. Seine ganze Familie wurde Zeuge seiner erstaunlichen Genesung.
Herr Yamashita liest im „Zhuan Falun“ (Minghui.org)
Seine Verwandten, angeheirateten Familienmitglieder, Kinder und Enkel begannen, Falun Dafa zu praktizieren. Mehr als 40 Mitglieder seiner großen Familie praktizieren es.
Yamashitas Kinder und Enkel lesen Bücher von Falun Dafa (Minghui.org)
Inzwischen sind 29 Jahre vergangen und Herr Yamashita erfreut sich weiterhin guter Gesundheit. Er ist völlig selbstständig. Wenn im Restaurant seiner Familie viel zu tun ist, spült er außerdem Geschirr, macht Teigtaschen und schärft Messer.
Die Urenkel, die Falun Dafa fast von Geburt an praktizieren, sind so aufgewachsen, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ein fester Bestandteil ihres Lebens sind. Wenn die Kinder zusammenkommen, sind sie rücksichtsvoll und streiten selten. Als ein Besucher die Schar wohlerzogener, vernünftiger Kinder sah, sagte er: „Wenn ich sehe, wie wunderbar die Kinder in eurer Familie sind, weiß ich, dass Falun Dafa gut sein muss!“
Die beiden Urenkel von Herrn Yamashita gehen inzwischen in die Grundschule. Weil ihr vater aus beruflichen Gründen häufig versetzt wurde, mussten sie fast jedes Jahr die Schule wechseln. Beide Brüder sind wohlerzogen und in der Schule hervorragend. Sie richten sich in ihrem Verhalten nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, die sie durch Falun Dafa kennengelernt haben. Wohin sie auch kommen – sie gewöhnen sich schnell an die neue Umgebung und sind bei Lehrern und Mitschülern beliebt.
In den Sommerferien besuchen die Urenkel ihre Urgroßeltern. Dann lesen alle gemeinsam in den Büchern von Falun Dafa und praktizieren zusammen die Übungen.
Auf die Verfolgung in China aufmerksam machen
Seit die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung von Falun Dafa in China begann, machen Herr Yamashita und seine Familie auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam und fordern deren Ende.
Vor über 20 Jahren nahm Herr Yamashita am SOS-Fußmarsch in Japan teil. Er lief vom südlichsten Punkt des Landes bis nach Tokio. Obwohl er blutige Blasen an den Fußsohlen bekam, beklagte er sich nie. Trotz seines Alters ist er noch heute häufig mit einem schweren Packen Informationsmaterialien über Falun Dafa und die Verfolgung auf den Straßen unterwegs. Selbst wenn sein Rücken schweißgebadet ist, fühlt er sich nicht müde. „Der Meister schenkt mir gute Gesundheit. Nur wenn ich mich gut kultiviere, kann ich dem Meister zurückzahlen, dass er mich gerettet hat“, sagte er.
Auch die Kinder und Enkel von Herrn Yamashita halten sich in Alltag und Beruf an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Nach der Arbeit erzählen auch sie den Menschen von Falun Dafa und der Verfolgung.
In diesen Sommerferien begleiteten ihn seine 15-jährige Urenkelin und seine beiden Urenkel im Alter von zehn und acht Jahren zu einer Touristenattraktion, um Unterschriften für eine Petition zu sammeln, die das Ende der Verfolgung fordert.
Unter der sengenden Sonne stand Herr Yamashita zwei bis drei Stunden am Stück. Der ältere Urenkel wechselte, je nach Passanten, mühelos zwischen Japanisch und Englisch und erklärte höflich die Lage. Der jüngere hielt das Brett mit der Petition und hatte in der anderen Hand Flyer bereit, um sie zu überreichen, sobald jemand unterschrieben hatte. Dazu sagte er: „Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie sich das bitte einmal an.“ Währenddessen sammelte die Urenkelin Unterschriften und behielt zugleich ihre jüngeren Brüder im Blick. Die drei Geschwister arbeiteten nahtlos zusammen und ergänzten sich wunderbar.
In der glühenden Hitze standen den Kindern Schweißperlen auf den jungen Gesichtern. Doch auf dem Rückweg wirkten sie ausgesprochen zufrieden. Plaudernd und lachend schienen sie die drückende Hitze völlig vergessen zu haben.
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