(Minghui.org) Am 20. September 2026 nahmen mehr als 1.600 Falun-Dafa-Praktizierende aus 31 europäischen Ländern an der Europäischen Fa-Konferenz im Top Hotel Praha in der tschechischen Hauptstadt Prag teil. Die Beiträge wurden in insgesamt 13 Sprachen übersetzt.

Am 20. September 2026 nehmen mehr als 1.600 Falun-Dafa-Praktizierende aus 31 europäischen Ländern an der Europäischen Fa-Konferenz im Top Hotel Praha in der tschechischen Hauptstadt Prag teil (Minghui.org)
Kennzeichnend für die Erfahrungsberichte auf dieser Fa-Konferenz war, dass vergleichsweise viele jüngere und westliche Praktizierende zu Wort kamen. Auch die Vielfalt der vertretenen Länder war groß. Insgesamt schilderten 21 Falun-Dafa-Praktizierende aus 16 Ländern ihre Erfahrungen bei der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung. Aus einigen Ländern, darunter Griechenland und Serbien, trugen Praktizierende das erste Mal auf einer Europäischen Fa-Konferenz ihre Erfahrungen vor.
Einige Praktizierende schilderten, wie sie ihre grundlegenden Anhaftungen erkannten und ablegten. Andere berichteten, wie ihnen das Auswendiglernen des Fa half, das wahre Selbst vom Falschen zu unterscheiden und Letzteres mit aufrichtigen Gedanken zu beseitigen. Wieder andere teilten mit, dass sie in letzter Zeit zunehmend nach Bequemlichkeit gestrebt hatten, und sprachen über die Gefahr, dadurch in der Kultivierung nachzulassen. Sie schilderten, wie sie durch das Fa-Lernen den unaufrichtigen Gedanken „Der Meister wird sich ohnehin um mich kümmern“ erkannten, sich rechtzeitig korrigierten und mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt hielten.








Teilnehmer tragen ihre Erfahrungsberichte vor (Minghui.org)
Junge Falun-Dafa-Praktizierende aus der Slowakei berichtet von ihrem Weg zur Kultivierung
Die junge Praktizierende Barborka aus der Slowakei wuchs in einer Familie auf, in der mehrere Angehörige Falun Dafa praktizierten. Als Kind verstand sie jedoch noch nicht wirklich, was Kultivierung bedeutet, und war auch nicht sehr fleißig. Dennoch wusste sie stets, dass Falun Dafa gut ist. Sie berichtete, der Meister habe sie nie aufgegeben, sondern mit unendlicher Geduld und Barmherzigkeit darauf gewartet, dass sie zur Erkenntnis komme. Immer wieder habe er ihr Hinweise gegeben und über sie gewacht. So fand Barborka schließlich auf den Kultivierungsweg zurück.
Durch das Fa-Lernen und die Kultivierung ihres Herzens gelang es Barborka allmählich, den Groll gegen ihren Stiefvater loszulassen, den sie seit ihrer Kindheit gehegt hatte. Weil er ihre Mutter schlecht behandelte, empfand sie ihm gegenüber starke Ressentiments. Doch je mehr sie ihn hasste, desto schwieriger wurde die Situation in der Familie. Durch das Fa-Lernen erkannte sie, dass ihr Hass auf den Stiefvater aus ihrer starken emotionalen Bindung an ihre Mutter, aber auch aus ihrem eigenen Egoismus herrührte. Als sie begann, sich selbst als Kultivierende und ihren Stiefvater als ein leidendes Lebewesen zu betrachten, und ihre Haltung ihm gegenüber änderte, verbesserte sich auch die Situation in der Familie. Ihr Stiefvater begann, ihre Kultivierung und ihre Teilnahme an der Tian Guo Marching Band zu unterstützen. Später lernte er sogar gemeinsam mit der Familie das Zhuan Falun, praktizierte die Übungen und bemühte sich, ein besserer Mensch zu werden.
Barborka berichtete auch von ihren Erfahrungen in der Tian Guo Marching Band. Für die Instrumente, die sie gerne gespielt hätte, gab es bereits genügend Musiker, sodass ihr schließlich nur das ihr völlig unbekannte Waldhorn blieb. Als sie das Instrument zum ersten Mal sah, sträubte sich innerlich alles in ihr dagegen. Als sie dann noch erfuhr, dass das Waldhorn zu den am schwierigsten zu spielenden Blasinstrumenten gehört und es Jahre dauern kann, es gut zu beherrschen, war sie den Tränen nahe. Nichts entsprach ihren Vorstellungen, sodass sie überzeugt war, dass sie scheitern würde.
In dieser Zeit half ihr der Erfahrungsaustausch mit anderen Musikern der Tian Guo Marching Band sehr. Allmählich erkannte sie, dass dieser Weg vom Meister für sie arrangiert worden war und nichts zufällig geschah. Als sie zu Weihnachten schließlich ihr Waldhorn in den Händen hielt, kamen ihr vor Rührung die Tränen. Sie spürte eine starke Verbindung zu den Lebewesen hinter diesem Instrument und erkannte, dass es ihr sowohl bei ihrer Kultivierung als auch bei der Errettung der Lebewesen helfen würde.
Durch beharrliches Üben wurde Barborka bereits nach sechs Monaten festes Mitglied der Tian Guo Marching Band.
Den Weg zur grundlegenden Anhaftung zurückverfolgen
Tang aus Deutschland berichtete, wie sie in den vergangenen Monaten ihre grundlegende Anhaftung erkannt hatte. Sie begann 1996 mit der Kultivierung, doch erst vor Kurzem wurde ihr bewusst, dass sie ihre grundlegende Anhaftung all die Jahre nicht wirklich erkannt hatte.
Seit ihrer Kindheit litt Tang an einer schweren Krankheit und war ständig auf Medikamente angewiesen. Nachdem sie zwei Wochen lang Falun Dafa praktiziert hatte, verschwanden ihre Krankheitssymptome und sie erlebte das Gefühl, frei von Krankheit und körperlich leicht zu sein. Als der Meister das Jingwen „Der Vollendung entgegen“ (16.06.2000) veröffentlichte, glaubte sie, ihre grundlegende Anhaftung bereits abgelegt zu haben. Schließlich hatte sie ursprünglich wegen ihrer Krankheit mit der Kultivierung begonnen. Da ihre Beschwerden jedoch rasch verschwunden waren, ging sie davon aus, nicht mehr an einer Heilung festzuhalten.
Ihr deutscher Ehemann litt an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer unheilbaren Erkrankung. Als er sah, wie sich der Gesundheitszustand seiner Frau nach nur zwei Wochen des Praktizierens erstaunlich verbessert hatte, begann auch er zu praktizieren, obwohl er zuvor nicht an Qigong geglaubt hatte. Wenn er von der Arbeit kam, las er im Zhuan Falun. Nach einiger Zeit verbesserte sich sein körperlicher Zustand deutlich, sodass er keine Medikamente mehr einnehmen musste. Doch dann verschlechterte sich der Zustand ihres Mannes zunehmend, bis er 2016 verstarb, während Tang über die Jahre gesund blieb. Tang versank in tiefer Trauer und konnte sich lange Zeit nicht daraus lösen. Sie verstand nicht, welche Lücke es in ihrer Kultivierung gegeben hatte.
Später begann ihre Fa-Lerngruppe, angeregt durch andere Praktizierende, der Suche nach der grundlegenden Anhaftung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Nach und nach erkannten die Praktizierenden ihre jeweiligen grundlegenden Anhaftungen und tauschten sich offen darüber aus. In diesem Prozess wurde Tang allmählich klar, dass sie ihren ursprünglichen Wunsch, durch Dafa von ihrer Krankheit geheilt zu werden, nie wirklich losgelassen hatte. Diese Anhaftung hatte lediglich eine andere Form angenommen: Sie hatte sich in die Hoffnung verwandelt, Dafa könne die Krankheit ihres Mannes heilen.
Nachdem ihr dies bewusst geworden war, las sie erneut die Fa-Erklärungen des Meisters und stellte fest, dass er die Praktizierenden mehrfach darauf hingewiesen hatte, ihre grundlegenden Anhaftungen abzulegen. Doch sie selbst hatte dies all die Jahre nicht wirklich erkannt.
Am 8. Juni 2026 veröffentlichte die Minghui-Redaktion eine Mitteilung, in der aufrichtig kultivierenden Dafa-Jüngern empfohlen wurde, das Jingwen des Meisters „Der Vollendung entgegen“ auswendig zu lernen. Dadurch wurde Tang die Bedeutung dieses Jingwen noch deutlicher bewusst. Zugleich erkannte sie, dass sie nur durch das Ablegen ihrer grundlegenden Anhaftung die Arrangements der alten Mächte vollständig verneinen und den vom Meister arrangierten Weg gehen könne.
Über die Bedeutung des Fa-Lernens
Tomek aus Polen ist Mitinhaber eines mittelständischen Unternehmens und ist beruflich über das übliche Maß hinaus gefordert. Gleichzeitig übernimmt er zahlreiche Koordinationsaufgaben in Projekten für Dafa. Dadurch blieb ihm in der Vergangenheit kaum noch Zeit zum Fa-Lernen. Wiederholt nahm er sich vor, das Versäumte nachzuholen, sobald ein Projekt abgeschlossen war. Doch es kamen ständig neue Aufgaben hinzu, sodass die Zeit fürs Fa-Lernen zunehmend knapper wurde. Sobald er das Zhuan Falun aufschlug, fiel ihm etwas Wichtiges ein, das noch erledigt werden musste. Dann legte er das Buch wieder beiseite und kümmerte sich erst einmal darum.
Ende 2024 war Tomek an einem Punkt angelangt, an dem er kaum noch in der Lage war, das Fa zu lernen. Er informierte die betreffenden Praktizierenden über seinen Zustand und berief ein Treffen der Koordinatoren in Polen ein, bei dem er offen über seine Schwierigkeiten sprach. Er schilderte, dass er zwei mögliche Entwicklungen sehe: Entweder versuchten die alten Mächte, ihn aus den Reihen der Kultivierenden auszusondern, sodass er bald nicht mehr weitermachen könne, oder aber es sei an der Zeit, dass andere Praktizierende mehr Verantwortung übernähmen, da die Vielzahl der Aufgaben für einen Einzelnen schlicht zu groß sei.
Die anderen Praktizierenden zeigten Verständnis und begannen, die Aufgaben untereinander aufzuteilen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Je mehr Tomek abgeben konnte, desto mehr Zeit blieb ihm wieder für das Fa-Lernen. Der entscheidende Durchbruch kam einige Monate später während eines viertägigen landesweiten Fa-Lernens in Polen. Tomek hatte in dieser Zeit das Gefühl, körperlich und geistig gereinigt worden zu sein. Beim Nach-innen-Schauen erkannte er eine Anhaftung, die ihn schon seit vielen Jahren begleitet hatte: Er wollte möglichst viele Projekte selbst übernehmen und koordinieren. Er zweifelte daran, dass andere Praktizierende die Aufgaben ebenso gut erledigen könnten wie er. Im Grunde fürchtete er jedoch, sie könnten es besser machen. Schließlich erkannte er, dass hinter diesen Gedanken Neid steckte.
Diese Erkenntnis beschämte ihn. Erst als er in seiner Kultivierung beinahe gestrauchelt wäre, entdeckte er diese tief verborgene Anhaftung. Sie zu erkennen, war für ihn der erste Schritt, sie abzulegen. Seitdem achtet er sorgfältig auf seine Gedanken. Sobald er sie bemerkt, beseitigt er sie sofort.
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Die Erfahrungsberichte auf der Fa-Konferenz hinterließen bei vielen Teilnehmern einen tiefen Eindruck. Einige erklärten, dass ihnen die Erfahrungen der anderen Praktizierenden sehr geholfen hätten. Viele waren während der Vorträge zu Tränen gerührt und nahmen das Gehörte zum Anlass, ihren eigenen Kultivierungszustand zu betrachten. Dabei erkannten sie, in welchen Bereichen sie noch zurücklagen.
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