(Minghui.org) Mit den kraftvollen Klängen der Europäischen Tian Guo Marching Band sowie Trommel-, Drachen- und Löwentanzvorführungen machten Falun-Dafa-Praktizierende am 29. August 2026 in Wien auf ihre Meditationspraxis und deren Verfolgung in China aufmerksam. Bei einer Kundgebung und einem anschließenden Marsch informierten sie über Falun Dafa, die seit 1999 andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und die staatlich geförderten Zwangsorganentnahmen.

Die Europäische Tian Guo Marching Band bei der Veranstaltung am 29. August 2026 in Wien (Minghui.org)

Praktizierende ziehen am 29. August in einer Parade durch die Innenstadt von Wien (Minghui.org)

Bei einem Zwischenstopp der Parade informiert ein Praktizierender die Bevölkerung über Falun Dafa und die Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Praktizierende ziehen am 29. August in einer Parade durch die Innenstadt von Wien (Minghui.org)

Passanten schauen bei der Parade in Wien zu (Minghui.org)

Die Parade zieht durch die Innenstadt von Wien

Passanten erfahren mehr über Falun Dafa und die Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Passanten verurteilen die Verfolgung

Angela Gutmann freute sich über die Parade der Praktizierenden vor der Hofburg. Sie nahm einen Flyer entgegen und las ihn durch. Sie hatte zuvor noch nie von den Bemühungen der Praktizierenden gehört, auf die Verfolgung aufmerksam zu machen, kommentierte aber: „Wenn man verfolgt und unterdrückt wird, ist es gut zu sagen: ‚Das geschieht. Das ist nicht richtig.‘“

Auch Herr Schumacher gefiel die Parade gut und er stimmte Falun Dafas Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu. Er fand es unfassbar, dass die Praxis seit 27 Jahren von der KPCh verfolgt wird, und drückte sein Mitgefühl für das chinesische Volk mit den Worten aus: „Das Leben in China ist schwer.“

Werner Breining bei der Kundgebung (Minghui.org)

Werner Breining, Inhaber einer Versicherungsgesellschaft, unterzeichnete die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert. Er bezeichnete die Zwangsorganentnahmen durch die KPCh als „entsetzlich“ und stellte fest: „Sie verstößt gegen die Europäische Menschenrechtskonvention von 1949.“

Brenning erklärte, es sei wichtig, dass Ärzte die Öffentlichkeit über die Verfolgung informieren, „damit die Menschen davon erfahren. Deshalb bin ich stehengeblieben und habe mich damit auseinandergesetzt.“

Praktizierende bei gemeinsamen die Falun-Dafa-Übungen auf dem Stephansplatz in Wien (Minghui.org)

Eine Kerzenlicht-Mahnwache gedenkt der im Zuge der Verfolgung getöteten Praktizierenden (Minghui.org)

Austritte aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen 

Unter den Zuschauern, die der Europäischen Tian Guo Marching Band auf dem Stephansplatz zuhörten, befanden sich mehrere Chinesen. Ein junger Mann sagte, er sei zwar nicht der KPCh beigetreten, aber er und zwei seiner Freunde seien aus den Jungen Pionieren und dem kommunistischen Jugendverband, den beiden Jugendorganisationen der KPCh, ausgetreten.

Ein in Kanada lebendes chinesisches Ehepaar sah sich die Vorführung der Übungen auf dem Stephansplatz an. Die Frau erzählte, sie hätten in Kanada eine Aufführung von Shen Yun besucht: „Wir hatten es eigentlich nicht geplant, aber nach der Bombendrohung der KPCh sind wir hingegangen, um unsere Unterstützung auszudrücken.“ Der Mann fand Shen Yun „fantastisch“. Auch die Übungsvorführung der Praktizierenden gefiel ihm „sehr gut“. Die KPCh dagegen sei „sehr böse“. Das Ehepaar gab an, bereits aus den KPCh-Organisationen ausgetreten zu sein.

Kubaner wissen, wie die KPCh wirklich ist

Armando Frias, ein kubanischer Softwareentwickler, der in Deutschland lebt, besucht den Stand (Minghui.org)

Armando Frias, der ursprünglich aus Kuba stammt, zeigte sich von den gemeinsamen Übungen der Praktizierenden angetan: „Ich finde es gut. Viele Leute. Ziemlich friedlich. Das ist eine sehr belebte Straße. Es ist friedlich.“ Auch die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sprachen ihn an. „Ich finde sie gut, aber ich müsste mich noch genauer damit befassen, da ich noch nicht viel darüber weiß.“

Aus eigener Erfahrung wisse er, wie eine kommunistische Partei herrsche, sagte er. „Die Kubaner leben seit 67 Jahren unter einer Diktatur, in der dieselbe Partei, dieselbe Familie an der Macht ist.“ Schon seit seiner Kindheit kenne er die Verhältnisse in Kuba. Lebensmittel würden rationiert und daran habe sich seit Castros Machtantritt nichts geändert.

Mit Blick auf die Menschenrechtsverletzungen in China äußerte Frias die Ansicht, dass manche Menschen aus wirtschaftlichen Interessen darüber hinwegsähen. „Selbst wenn die Menschen diese Probleme kennen, kaufen sie trotzdem chinesische Produkte und wissen nicht, was dahintersteckt. Die Menschen werden ausgebeutet. Sie sehen nur die Schönheit und nicht, was dahinter verborgen ist.“