(Minghui.org) Am Abend des 19. September leuchteten zahlreiche Kerzen auf dem Altstädter Ring (Staroměstské náměstí) in Prag, während Falun-Dafa-Praktizierende ihre Übungen praktizierten und Fotos von Mitpraktizierenden zeigten, die infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben gekommen waren. Viele Passanten blieben stehen, erkundigten sich nach dem Anlass der Veranstaltung und informierten sich über die Verfolgung. Anschließend unterzeichneten manche die Petition zur Unterstützung der Bemühungen für ein Ende der Verfolgung.
Die Kerzenlicht-Mahnwache war an den beiden Tagen zuvor und an diesem Abend nur eine von mehreren Aktionen, die die Praktizierenden aus verschiedenen europäischen Ländern in Prag veranstalteten. Am Vortag versammelten sie sich vor der chinesischen Botschaft, praktizierten gemeinsam die Übungen und hielten auch dort eine Kerzenlichtmahnwache ab. Dabei gedachten sie der Praktizierenden, die infolge der Verfolgung ums Leben gekommen waren, und protestierten gegen die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die KPCh sowie gegen den staatlich geförderten Organraub an lebenden Praktizierenden.
Am 19. September fanden tagsüber eine Kundgebung und ein Umzug durch die Prager Innenstadt statt. Den Abschluss bildete am Abend dann die besagte Kerzenlichtmahnwache auf dem Altstädter Ring.


Kerzenlichtmahnwache von Praktizierenden auf dem Altstädter Ring in Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik, am Abend des 19. September (Minghui.org)


Praktizierende bei einem Protest vor der chinesischen Botschaft in Prag am Nachmittag des 18. September (Minghui.org)
Viele Menschen blieben stehen, verfolgten die Aktivitäten, lasen die ausgelegten Informationsmaterialien und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Nachdem sie von der Verfolgung und den Bemühungen der Praktizierenden erfahren hatten, diese zu beenden, unterzeichneten Einwohner und Touristen Petitionen, die ein Ende des Organraubs an Falun-Dafa-Praktizierenden forderten.
Einheimische und Touristen lesen Flyer über Falun Dafa und die brutale Verfolgung in China (Minghui.org)
Gebete für in China verfolgte Falun-Dafa-Praktizierende
Der Inhaber einer israelischen Reinigungsfirma bekundet seine Unterstützung für die Bemühungen von Falun-Dafa-Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)
Ein israelischer Inhaber einer Reinigungsfirma, der eine Petition zur Unterstützung von Falun Dafa unterzeichnete, nachdem er von der Verfolgung erfahren hatte, sagte: „Jeder Mensch auf der Welt muss Freiheit haben.
Die Kommunistische Partei Chinas mag Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht nicht. Die [chinesische] Regierung will nicht, dass die Menschen frei sind. Sie will die Menschen zu Sklaven machen.“
Bevor er die Petition unterzeichnete, hörte er sich die Ausführungen eines Praktizierenden über Falun Dafa und die Gründe für dessen Verfolgung durch die KPCh an. Er wollte dazu beitragen, die Verfolgten zu retten.
Er erklärte: „Das ist sehr wichtig. Wenn man die Menschen nicht darüber informiert, was im eigenen Land geschieht, kann man nichts ausrichten. Machen Sie also weiter so. Ich verstehe, was Sie sagen, denn ich bin Jude. Ich weiß, was das bedeutet. China und das chinesische Volk wollen frei sein.
Ich wünsche Ihnen viel Glück und hoffe, dass Sie Ihre Angelegenheiten regeln können. Ich hoffe, dass für Ihr Land und Ihr Volk alles gut ausgehen wird. Sie werden frei sein, denn Sie haben es verdient. Wir schreiben bereits das Jahr 2026. Wir werden für Sie beten.”


Passanten unterzeichnen eine Petition, um die Bemühungen der Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen (Minghui.org)
Krankenschwester: Verschaffen Sie sich Gehör
Nuria aus Spanien unterstützt die Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)
Nuria, eine Krankenschwester, die gemeinsam mit ihren Kollegen Prag besuchte, unterzeichnete eine Petition, die ein Ende der von der KP Chinas betriebenen Zwangsorganentnahme an Falun-Dafa-Praktizierenden fordert. Zu der Zwangsorganentnahme sagte sie: „Das ergibt keinen Sinn. Ich verstehe wirklich nicht, wie solche Dinge [Organraub und Organhandel] heutzutage geschehen können. Mir erscheint es seltsam, dass nicht jeder [die Petition] unterschreibt, um dem ein Ende zu setzen.“
Nuria fand die Aktion „sehr gut. Es ist eine ruhige Art, die Menschen über etwas zu informieren – ohne Gewalt, ohne Geschrei. Das gefällt mir wirklich gut.“
In Bezug auf die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht meinte sie: „Ich finde es sehr gut, davon zu erfahren. Man muss sich Gehör verschaffen und alle darüber informieren.“
Besucher aus Polen können sich nicht vorstellen, dass so etwas im 21. Jahrhundert geschieht
Eine Gruppe von Schülern aus Polen unterzeichnete ebenfalls die Petition. Eine von ihnen, Agata, erklärte: „Wir halten erzwungene Organentnahmen für falsch.“
Antony, der Betreuer der Gruppe, sagte: „Ich halte es nicht für richtig, Menschen so etwas anzutun. Es ist wirklich grausam.“
Joanna, eine Touristin aus Polen, und ihre Freunde wurden auf dem Altstädter Ring auf die Veranstaltung aufmerksam. Sie sahen den Praktizierenden bei den Übungen zu und betrachteten im Schein der zahlreichen Kerzen die Fotos von Praktizierenden, die infolge der Verfolgung ums Leben gekommen waren.
Joanna (Erste von rechts) und ihre Freunde (Minghui.org)
„Wir sind tief bewegt; wir hatten absolut keine Ahnung, dass es eine solche Kultivierungspraxis gibt. Es ist berührend und wunderschön“, so Joanna.
Joanna und ihre Freunde erzählten, dass auch sie sich bemühen würden, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben. „Das wirkliche Leben ist kompliziert, und die Menschen sind verschieden. Nach diesen Prinzipien zu leben, ist nicht einfach, aber die Mühe lohnt sich. Wenn jeder das tun könnte, wäre die Welt ein besserer Ort“, so ihre Überzeugung.
Nachdem Joanna von der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung und dem Organraub erfahren hatte, sagte sie: „Wir können uns nicht vorstellen, dass so etwas im 21. Jahrhundert geschieht. Es ist wirklich unfassbar.“
Joanna verwies darauf, dass auch Polen einst unter kommunistischer Herrschaft gestanden habe und sie die Situation der Menschen in China daher gut nachvollziehen könne. „Da wir diese Zeit selbst erlebt haben, ist sie für uns heute Geschichte. Doch die Tatsache, dass die Menschen in China täglich mit dieser Realität konfrontiert sind, ist wirklich herzzerreißend.“
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