(Minghui.org) Im Jahr 2007 war ich schwer krank. Meine Organe begannen nacheinander zu versagen und ich hatte die Hoffnung verloren. Damals begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Nach etwa sechs Monaten waren all meine Krankheiten verschwunden. Seitdem sind achtzehn Jahre vergangen und ich musste weder zum Arzt gehen noch Medikamente einnehmen. Seitdem fühle ich mich vollkommen gesund.
Die jüngsten Taifune und andere Katastrophen hier in China haben eine Schwere in meinem Herzen hinterlassen. Mir ist bewusst geworden, wie klein und machtlos ein Mensch angesichts von Katastrophen ist.
Aus Mitgefühl möchte ich ein paar Worte an diejenigen richten, welche die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung nicht kennen, sowie an jene Praktizierenden, die immer noch nach Ruhm, Gewinn und Begierden streben. Ich hoffe, dass sie alle durch Dafa Erlösung finden können, so wie ich es getan habe.
Not und Krankheit
Ich bin das jüngste von fünf Geschwistern in meiner Familie. Schon als sehr junges Mädchen wusste ich, dass ich Rücksicht auf meine Eltern nehmen musste. Als ich in der Grundschule war, belohnte mich die Schule für meine guten Noten entweder mit Geld oder mit Schreibwaren. Das Geld gab ich meist meinen Eltern und wagte es nie, es für mich selbst auszugeben, denn ich wusste, wie schwer es für sie war, uns zu versorgen. In den Schulferien arbeitete ich fleißig daran, Kunsthandwerk herzustellen, um Geld zu verdienen, und tat mein Bestes, um meinen Eltern die Last zu erleichtern. Meine Verwandten und Freunde hielten mich für ein sehr rücksichtsvolles kleines Mädchen.
Mein Vater war der jüngste von drei Brüdern. Mein ältester Onkel war der Sekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei uns im Dorf. Meine Großeltern hatten Angst vor ihm und seiner Frau. Als die drei Brüder den Familienbesitz aufteilten, bekam mein Vater nichts. Man könnte sagen, dass er völlig mittellos zurückblieb.
Weil ihm die Armut derart zugesetzt hatte, wurde mein Vater zum Geizhals. Als ich in der Mittelstufe war, hatte sich die finanzielle Lage unserer Familie bereits verbessert; wir hatten sogar ein neues Haus gebaut. Dennoch kauften mir meine Eltern niemals Kleidung oder Schuhe. Ich musste die abgelegten Sachen meiner älteren Brüder und Schwestern tragen. Somit hatte ich ausschließlich Kleidung, die immer wieder geflickt worden war.
Meine Mittelschule lag in der Nachbarstadt, die ziemlich weit entfernt war. Da mir meine Eltern kein Fahrrad kaufen wollten, musste ich diese Strecke täglich zu Fuß zurücklegen; und das ohne Schuhe. Das Schlimmste in der Schule war der Sportunterricht. Die Laufbahn war mit Sand und kleinen Steinen bedeckt, und wann immer ich den 100-Meter-Sprint oder den 5.000-Meter-Langstreckenlauf absolvieren musste, bohrten sich die kleinen Steine in meine Fußsohlen und verursachten unerträgliche Schmerzen.
Meine Lehrer und Mitschüler sahen auf mich herab. Selbst die ärmsten Schüler in meiner Klasse hatten Eltern, die es sich leisten konnten, ihnen ein Paar preiswerte Stoffschuhe zu kaufen. Ich war die Einzige in der ganzen Klasse, der barfuß zur Schule kam.
Ich bat meine Eltern mehrmals, mir ein Paar Stoffschuhe zu kaufen, aber sie lehnten immer ab. Sogar meine Verwandten und Nachbarn sagten zu ihnen: „Kauft dem Kind doch ein Paar Schuhe!“ Aber sie taten es nie. Schließlich entwickelte ich ein geringes Selbstwertgefühl. Ich zog mich emotional immer mehr zurück.
Als ich 24 war, ging ich eine von meinen Eltern arrangierte Ehe ein. Ich hatte gehofft, dass ich vielleicht in meiner neuen Familie Liebe und ein Gefühl der Zugehörigkeit finden würde. In meiner Kindheit hatte ich dies nie bekommen. Mein Schwiegervater war beim Militär gewesen und stand der Partei sehr loyal zur Seite. Er war ein gewalttätiger Mann.
Später erfuhr ich von seiner Grausamkeit. Als mein Mann noch ein Kind war, spielten er und sein jüngerer Bruder gerne am Strand, doch sein Vater war damit nicht einverstanden. Wenn sie nach Hause kamen, fesselte sein Vater ihn und schlug ihn. Manchmal fesselte er ihn sogar an einen Pfahl und schlug ihn.
Nachdem mein Mann angefangen hatte zu arbeiten, kassierte seine Mutter seinen Lohn ein und gab ihm nur ein wenig Taschengeld. Ein paar Monate vor unserer Hochzeit ging er selbst zur Lohnbuchhaltung, um seinen Lohn abzuholen. Als sein Vater davon erfuhr, schlug er ihm ins Gesicht.
Infolge dieser langjährigen Misshandlungen und Unterdrückung hatte mein Mann große Angst vor seinen Eltern und entwickelte eine schüchterne und schwache Persönlichkeit.
Nach unserer Heirat sprach meine Schwiegermutter vor meinem Schwiegervater und ihren Verwandten, Freunden und Nachbarn, oft schlecht über mich. Mein Schwiegervater schimpfte häufig wegen Kleinigkeiten mit mir. Das führte dazu, dass ihre Nachbarn, Freunde und Verwandten auf mich herabblickten. Ich wollte mich von meinem Mann scheiden lassen, aber als ich sah, wie gebrochen er selbst war, brachte ich es nicht übers Herz. So ertrug ich es und machte weiter, bis meine Tochter geboren wurde.
Als meine Tochter etwa acht Monate alt war, spülte ich gerade in der Küche das Geschirr, während meine Tochter mit meinem Schwiegervater im Wohnzimmer war, der sich gerade fertig machte, um zur Arbeit zu gehen. Plötzlich fing meine Tochter an zu weinen, weil sie mit ihren Opa mitgehen wollte. Er kam mit der Situation nicht zurecht und rief nach mir. Da ich nasse Hände hatte, wollte ich sie mir erst abtrocknen, doch dann hörte ich, wie er meine Tochter schlug und sie so stark weinte, dass ihr die Luft wegblieb.
Ich stürzte aus der Küche, hob sie hoch und sah den leuchtend roten Abdruck seiner Hand auf ihrem Po. Unter Tränen fragte ich meinen Schwiegervater, warum er sie so hart geschlagen hatte. Sie war doch nur ein kleines Baby und seit ihrer Geburt sehr schwach und oft krank gewesen. Mein Schwiegervater zeigte nicht die geringste Reue. Anscheinend fand mein Schwiegervater, dass ich hätte schneller kommen sollen, um das zu verhindern. Er starrte mich wütend an und versuchte sogar, mir ins Gesicht zu schlagen. Mein Herz hämmerte und ich zitterte vor Wut.
Später erzählte ich meinem Mann, was passiert war, aber er hatte solche Angst vor seinen Eltern, dass er es nicht wagte, das Thema anzusprechen. Infolgedessen verstärkten sich die Misshandlungen meiner Schwiegereltern uns dreien gegenüber.
Als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war, setzten mich meine Schwiegereltern unerbittlich unter Druck, eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Es ging ihnen vor allem darum, ihr Gesicht zu wahren. Meine Schwiegermutter war gerade in Rente gegangen und wenn sie sich weigern würde, bei der Betreuung meiner Kinder zu helfen, könnte sie ihr Verhalten gegenüber unseren Verwandten und Freunden nicht positiv rechtfertigen. Ich verlor jegliche Hoffnung auf eine liebevolle Familie und war voller Groll ihnen gegenüber.
Dann traten erste gesundheitliche Probleme auf wie chronische Pharyngitis, chronische Rhinitis, Magengeschwüre, Herzrhythmusstörungen, Knoten in der Brust, ein Bandscheibenvorfall und gynäkologische Beschwerden. In den darauffolgenden elf Jahren ging ich von einem Arzt zum nächsten.
Im Jahr 2007 litt ich unter einem totalen Organversagen.
Ein neues Leben in Dafa finden
Als ich das Gefühl hatte, dass es keine Hoffnung mehr gab, beschloss ich, meinem Leben mittels Schlaftabletten ein Ende zu setzen. Doch bevor ich den Gedanken in die Tat umsetzen, kam mein Bruder zu Besuch. Ich sprach mit ihm über all die Nöte, die ich durchgemacht hatte und von meinem Gesundheitszustand. Dabei wollte ich mich nicht beklagen oder Mitleid erregen, sondern mich nur verabschieden. Ich wollte, dass er wusste, wie sehr ich mein ganzes Leben lang gelitten hatte, und dass mein Tod, sollte er eines Tages eintreten, eine Art Erlösung für mich wäre.
Als mein Bruder hörte, was ich durchgemacht hatte, brach er in Tränen aus. Er sagte: „Warum hast du mir all die Jahre nie etwas davon erzählt?“ Es tat mir gut, mit ihm gesprochen zu haben.
Mein Bruder bat mir seine Unterstützung an und begann, mir bei der Suche nach renommierten Ärzten zu helfen, bis er eines Tages zufällig einen ehemaligen Kommilitonen traf, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Zuerst erkannte er ihn kaum wieder. Der Mann wirkte sehr kräftig und gesund, hatte einen strahlenden Teint, und hatte sich auch charakterlich sehr verändert.
Mein Bruder erinnerte sich daran, dass dieser Kommilitone während des Studiums an einer Lebererkrankung gelitten hatte. Er war dünn, sein Gesicht war fahl und sein Teint gelblich. Abgesehen vom Besuch seiner Vorlesungen verbrachte er die meiste Zeit in seinem Zimmer im Studentenwohnheim damit, traditionelle chinesische Kräutermedizin zu kochen; er knüpfte selten Kontakte. Die Leute hatten Angst vor ihm, weil sie befürchteten, seine Lebererkrankung könnte ansteckend sein.
Als mein Bruder ihn fragte, wie es ihm so viel besser gehen könne, sagte er, er habe seine Gesundheit durch das Praktizieren von Falun Dafa wiedererlangt. Mein Bruder war sehr überrascht und fragte: „Meine jüngere Schwester ist bei sehr schlechter Gesundheit. Kann sie es auch praktizieren?“
Sein Kommilitone bestätigte dies. Er sagte meinem Bruder, ich solle zuerst das Buch lesen und dann einfach die Übungen lernen.
Also lieh sich mein Bruder ein Exemplar des Zhuan Falun sowie ein Video mit den Übungsanleitungen aus und ich begann Falun Dafa zu lernen.
Ich hatte die Übungen bereits etwa sechs Monate gemacht, als mir bewusst wurde, dass alle meine Beschwerden verschwunden waren. Seitdem sind achtzehn Jahre vergangen, und ich musste seither keinen Arzt aufsuchen oder Medikamente zu mir nehmen. Es war das erste Mal, dass ich erleben konnte, wie angenehm und wunderbar es sich anfühlte, völlig frei von Krankheiten zu sein!
Die Lehre des Meisters durchströmte mein erstarrtes Herz wie eine klare Quelle, die den Hass wegspülte und meine tiefverwurzelte Güte wieder zum Erwachen brachte. Seine Lehre war wie ein universeller Schlüssel, der längst vergrabene Erinnerungen freisetzte und mir half zu erkennen, dass das wahre Selbst nicht in diese Welt gekommen ist, um Ruhm, Reichtum und weltlichen Gewinn anzustreben. Vielmehr ist es gekommen, um sich durch Schwierigkeiten zurück zu kultivieren, zur wahren Natur zurückzukehren und den Weg zurück zum Ursprung zu finden.
Die Lehre des Meisters ist wie ein Leuchtfeuer, das mich Schritt für Schritt auf einem Weg des Lichts führt und mich leitet, damit ich niemals vom Weg abkomme.
Ich begann, mich mehr um meine Eltern und meine Schwiegereltern zu kümmern. Wann immer es zu Hause etwas Gutes zu essen gab, bat ich meinen Mann, ihnen etwas davon mitzubringen. Oft fragte ich, was sie gerne aßen, und kaufte es für sie.
Wenn es kalt wurde, fragte ich, ob sie neue Pullover, Thermounterwäsche oder Decken brauchten. Wenn sie sich unwohl fühlten, bat ich meinen Mann, sie zum Arzt zu fahren. Manchmal nahm ich sie auch mit in den Urlaub oder zu Verwandten, damit sie mal rauskommen, sich entspannen und Spaß haben konnten.
Als mein Vater starb, hinterließ er meiner Mutter umgerechnet etwa 52.000 Euro an Ersparnissen. Er hatte dieses Geld im Laufe seines Lebens angesammelt, indem er sparsam lebte und die Gelder, welche er von seinen Kindern bekommen hatte, beiseitelegte.
Meine Mutter sagte, sie wisse nicht, wie sie mit dem Geld umgehen solle, und wolle es einem ihrer vier Kinder anvertrauen. Da schlug mein zweitältester Bruder vor, dass ich mich darum kümmern solle, da ich Falun Dafa praktiziere und er glaubte, dass ich es nicht missbrauchen würde. Es freute mich das zu hören, da dieser Bruder Dafa in der Vergangenheit oftmals missverstanden hatte. Mein ältester Bruder und seine Frau stimmten bereitwillig zu.
Auch meine Mutter begann allmählich, Reue zu empfinden. Ihr wurde klar, dass sie mich nicht so hätte behandeln sollen, wie sie es in der Vergangenheit getan hatte. Sie wollte mir sogar eines ihrer Jadearmbänder schenken und sagte, es sei sehr kostbar, ihr wertvollster Besitz.
Ich sagte zu ihr: „Dein Jadearmband mag für dich kostbar sein, aber für mich bedeutet es sehr wenig. Vor achtzehn Jahren hätte ich ohne Falun Dafa Dinge getan, durch die ich sicher in die Hölle gekommen wäre.“ Meine Mutter verstand, dass der Grund, warum ich jetzt gesund bin und sie gut behandle, ausschließlich in der barmherzigen Errettung durch den Meister liegt. Auch sie trat aus der KPCh aus und rezitiert oft: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut.“
Im Laufe der Jahre haben fast alle in meiner Großfamilie verstanden, dass Dafa gut ist, und sie sind alle aus der KPCh ausgetreten.
Fazit
Ich möchte ein paar Worte an diejenigen richten, welche die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung noch immer nicht verstehen. Ich hoffe, dass Sie alle Vorurteile beiseitelegen und sich die Zeit nehmen, sich über Falun Dafa zu informieren. Ich hoffe aufrichtig, dass Sie in Falun Dafa etwas Wertvolles finden.
Ich möchte auch etwas zu denjenigen sagen, die Hintergedanken haben: Ihr verbreitet Gerüchte, dass der Meister in den Vereinigten Staaten ein Leben in Luxus führt. Wenn er wirklich so leben könnte, wie ihr behauptet, wäre ich sehr glücklich. Ihr verbreitet Gerüchte, dass der Meister Reichtümer anhäuft. Wenn er mich um Geld bitten würde, würde ich ihm gerne alles geben, was ich besitze.
Vor achtzehn Jahren gab ich durchschnittlich etwa 400 Euro pro Monat für Arztrechnungen aus. Damals stand ich kurz davor, sowohl meine Familie, meinen Lebensunterhalt und sogar mein Leben zu verlieren. Seit ich Dafa praktiziere, hat sich meine Gesundheit enorm verbessert. Die 400 Euro pro Monat, die ich früher für Arztrechnungen ausgegeben habe, kann ich nun sparen. Außerdem konnte ich weiterarbeiten und Geld verdienen, um meine Familie zu versorgen. Ich konnte mir sogar ein Haus und ein Auto kaufen.
All das hat mir der Meister geschenkt. Angesichts dessen würde es nicht ausreichen, wenn ich ihm alles geben würde, was ich besitze.
Jetzt habe ich eine glückliche Familie, und der spirituelle Reichtum, den ich gewonnen habe, lässt sich nicht mit Geld bemessen. Darüber hinaus hat der Meister Millionen von Dafa-Schülern. Wenn jeder von ihnen ihm nur ein paar Euro geben würde, könnte der Meister augenblicklich zum Millionär werden. Wäre es für ihn dann wirklich notwendig, „Reichtum anzuhäufen“?
Ich möchte auch etwas zu jenen Praktizierenden sagen, die nach Ruhm, Gewinn und weltlichen Begierden streben: Ruhm und Gewinn sind vergänglich, während innerer Frieden und gute Gesundheit uns unser ganzes Leben lang zugutekommen können. Das Leben ist kurz, und Dafa lernen zu dürfen, ist ein großer Segen.
Ich schlage vor, dass ihr euch alle etwas Zeit nehmt, um euren Geist zu beruhigen und die Bücher des Meisters zu lesen. Der Meister gibt euch eine letzte Chance, und Millionen eurer Mitpraktizierenden hoffen ebenfalls, dass ihr euren Weg zurückfindet.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.