(Minghui.org) Am 19. September 2026 fand Milfords jährliches kostenloses Open-Air-Festival im US-Bundesstaat Delaware statt, das „Riverwalk Freedom Festival“. Falun-Dafa-Praktizierende waren dort mit einem Informationsstand vertreten, wo sie die Falun-Dafa-Übungen vorführten und auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung ihres Glaubens durch Chinas Regime aufmerksam machten.

„Riverwalk Freedom Festival“ in Milford, Delaware, am 19. September 2026: Menschen sprechen mit Falun-Dafa-Praktizierenden und unterschreiben eine Petition (Minghui.org)
Während der Veranstaltung informierten Praktizierende die Besucher über Falun Dafa, eine friedliche Praktik zur Kultivierung von Körper und Geist, und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und sammelten Unterschriften zur Unterstützung des im US-Senats eingebrachten Gesetzesentwurfs, S.4009, „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern von erzwungener Organentnahme). Viele Menschen, die zum ersten Mal von diesen Gräueltaten erfuhren, verurteilten die Verfolgung und bekundeten ihre Unterstützung für die Praktizierenden.
Einheimische mit Erfahrung im Bereich Organtransplantation unterstützt die Praktizierenden
Carmen Cantu, eine Ortsansässige und Managerin bei einer Immobilienfirma, besuchte das Festival gemeinsam mit ihrer Familie. Sie erzählte den Praktizierenden, dass sie sich bereits mit dem Thema Organraub auseinandergesetzt habe, da ihre Tochter zwei Nierentransplantationen unterzogen worden sei. Die erste Niere habe ihre Schwester, die zweite sie selbst gespendet.
Als Carmen von dem staatlich geförderten Organraub der KPCh an verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden erfuhr, war sie schockiert: „Das ist erschreckend! Die Außenwelt erfährt davon überhaupt nichts. In den Nachrichten wird auch nicht darüber berichtet, stattdessen werden unwichtige Dinge thematisiert. Dabei sind es genau solche Angelegenheiten, denen man Beachtung schenken sollte. Hier geht es um lebende Menschen, die wie eine wertlose Ware behandelt werden.“
Sie fügte hinzu, dass die Menschen oft Geschehnisse ignorieren würden, von denen sie glauben, dass sie in ihrem eigenen Umfeld nicht stattfinden. Nachdem sie selbst die Petition unterzeichnet hatte, bat sie ihre Tochter und deren Freundin, ebenfalls zu unterschreiben. Sie erklärte den Grund dafür: „Ich glaube, dass junge Menschen einen Wandel herbeiführen können. Ältere Menschen halten eher an Konventionen fest, während junge Menschen aufgeschlossener sind und den Kern von Problemen besser erkennen können.“
Carmen zeigte sich beeindruckt, dass die Praktizierenden weite Strecken auf sich nahmen, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich Freiwillige dafür einsetzen. Und ihr tut dies mit ganzem Herzen.“
Menschen verurteilen die Verfolgung
Rachel Wilson, die ein Unternehmen für Wohnungsreinigungen betreibt, war über die Verfolgung entsetzt. Sie habe zwar gelegentlich davon gehört, doch erst nachdem sie mehr darüber erfahren habe, sei ihr diese grausame Realität wirklich bewusst geworden, bekannte sie.
Rachel Wilson (ganz rechts) (Minghui.org)
Rachel und ihr ältester Sohn unterschrieben die Petition. „Ich möchte das stoppen. Wenn wir dem einen Riegel vorschieben können, dann sollten wir gemeinsam daran arbeiten, dies zu erreichen“, konstatierte sie, und merkte an: „Ich hätte nie gedacht, dass so etwas passieren würde. Es ist kein Problem, wenn man sich freiwillig als Organspender zur Verfügung stellt. Ich bin selbst freiwillige Organspenderin. Aber man darf anderen unter keinen Umständen ohne deren Zustimmung gewaltsam Organe entnehmen. Ich unterstütze oder akzeptiere das absolut nicht. Es macht einen einfach wütend. Jeder sollte die Freiheit haben, selbst darüber entscheiden zu können, was mit seinem Körper geschieht.“
Rachel bezeichnete das Engagement der Praktizierenden als „äußerst wichtig“ und betonte, dass es „besonders wichtig sei, die Wahrheit zu verbreiten“. Zudem rief sie die internationale Gemeinschaft und die US-Regierung dazu auf, aktiv zu werden und konkrete Schritte zum Schutz unschuldiger Menschen zu unternehmen.
„Ich unterstütze sie“
Auch Christy Sparks, Fitness-Coach und Wellness-Beraterin, sowie ihr Mann Gary, ein pensionierter Koch, besuchten den Stand der Praktizierenden. Beide unterschrieben die Petition zur Unterstützung des im US-Senats eingebrachten Gesetzesentwurfs S.4009.
Als Gary von der Verfolgung und dem erzwungenen Organraub erfuhr, sagte er: „Ich bin absolut dagegen. Ich halte das für sehr böse.“ Er fuhr fort: „Es ist großartig, dass Menschen einfach zu eurem Stand kommen und die Petition unterzeichnen können, die dann an gewählte Regierungsvertreter übergeben wird. Das gibt der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu äußern und Hilfe zu suchen, und ruft zudem die Amtsträger dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“
Christy äußerte sich aus der Perspektive autoritärer Herrschaftsformen. Sie vertrat die Ansicht, dass die Machthaber – sobald uneingeschränkte Macht über allem anderen stehe – vor nichts zurückschrecken würden, um die ihnen unterstellten Menschen auszubeuten und zu enteignen. Sie würdigte den Einsatz der Praktizierenden mit den Worten: „Weil die Menschen Hilfe brauchen.“
Der Ortsansässige William Mason besucht das Festival jedes Jahr. Nachdem er von dem erzwungenen Organraub erfahren hatte, verkündete er: „Ich bin entsetzt! Ich bin der Meinung, dass so etwas absolut nicht existieren darf.“
William Mason (Zweiter von links) und seine Frau (Zweite von rechts) unterzeichnen die Petition (Minghui.org)
William lobte die Praktizierenden dafür, dass sie die Öffentlichkeit so klar über diese Angelegenheit informierten und den Menschen ermöglichten, die Fakten zu erkennen. Auf die Frage nach seiner Motivation für das Unterschreiben der Petition, antwortete er: „Weil ich sie [die Falun-Dafa-Praktizierenden] unterstütze. Man darf niemandem gewaltsam die Organe entnehmen. Der Kommunismus ist der Teufel.“
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