(Minghui.org) Am 20. und 21. September 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende Märsche in Osaka und Kyoto, um ein Ende der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und des staatlich geförderten Organraubs zu fordern. Viele Menschen sahen zu, machten Fotos und bekundeten ihre Unterstützung.
Am 20. September führte der Marsch durch die Einkaufsviertel von Osaka, Nipponbashi und Shinsaibashi. Die Veranstaltung in Kyoto fand am 21. September in der Nähe bedeutender Sehenswürdigkeiten statt. Unter den Zuschauern sagte ein Junge auf Chinesisch zu seiner Mutter: „Ich möchte auch Falun Gong praktizieren!“






Praktizierende halten am 21. September 2026 einen Marsch in Kyoto ab (Minghui.org)
Praktizierende veranstalten am 20. September 2026 einen Marsch in Osaka (Minghui.org)
Japanische Regierungsbeamte übermitteln Botschaften der Unterstützung
Während der Kundgebung in Osaka verlas der Moderator Unterstützungsbotschaften von vier gewählten Regierungsbeamten.
Rintaro Ishibashi, Mitglied des Repräsentantenhauses, schrieb, er gehöre zu den „Gleichgesinnten, die die Verbrechen der KPCh keinesfalls hinnehmen“. Seit neun Jahren setze er sich gegen den Organraub an Lebenden ein. „Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam das öffentliche Bewusstsein dafür schärfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch der heutige Marsch eine starke Wirkung entfalten wird“, schrieb er.
Masahide Moroi, Abgeordneter der Präfekturversammlung von Saitama, erklärte, Glaubens- und Gedankenfreiheit seien universelle Grundrechte, die von keiner Regierung unterdrückt werden dürften. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen an Falun-Dafa-Praktizierenden und des Organraubs dürfe „die internationale Gemeinschaft keinesfalls schweigen“. „Freiheit und Menschenrechte lassen sich nicht verteidigen, wenn wir unsere Stimme nicht erheben“, schrieb er weiter. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die Veranstaltung dazu beitragen werde, noch mehr Menschen auf die Verfolgung aufmerksam zu machen.
Fumitaka Nihei, Mitglied des Bezirksrats von Koto, würdigte den seit 27 Jahren andauernden Einsatz der Praktizierenden für Menschenwürde und Religionsfreiheit. Die Verfolgung von Falun Dafa und die erzwungene Organentnahme seien Verstöße gegen universelle Menschenrechte. Er betonte: „Die internationale Gemeinschaft muss zusammenarbeiten, um dem ein Ende zu setzen.“ Zudem erklärte er, die friedlichen Aktivitäten der Praktizierenden in Japan weiterhin unterstützen zu wollen.
Hiroaki Maruyama, Vertreter des lokalen Rats des SMG-Netzwerks („Stop Medical Genocide“ – Gesellschaft zur Erforschung der Organtransplantation in China) und Mitglied des Stadtrats von Zushi, veranschaulichte anhand der Geschichte von Sukunabikona aus den „Aufzeichnungen alter Begebenheiten“ (Kojiki), wie wichtig es sei, auch unter großem Druck unbeirrt an seinem Weg festzuhalten. Er sagte: „Ganz gleich, wie mächtig der Gegner ist oder wie lange es dauert – man darf niemals aufgeben. Bitte halten Sie durch. Wir können eine Welt schaffen, die frei von erzwungener Organentnahme und Menschenrechtsverletzungen und von Frieden und Würde geprägt ist.“
„Ich unterstütze Sie voll und ganz“
Am Morgen des 20. September führten die Praktizierenden im Park der Burg Osaka ihre Übungen durch.
Praktizierende führen am Morgen des 20. September im Osaka-Schlosspark die Übungen durch (Minghui.org)
Sandra (links), eine Touristin aus Spanien (Minghui.org)
Sandra aus Spanien erklärte: „Für mich sind die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht von entscheidender Bedeutung. Sie sind sehr wichtig, damit ein Mensch in dieser Welt Fuß fassen und Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen kann. Deshalb halte ich sie für überaus wertvoll.“
Patricio Mojoli, ein Tourist aus Norwegen (Minghui.org)
Patricio Mojoli aus Norwegen äußerte: „Die Veranstaltung dieser Gruppe ist wirklich großartig. Ich freue mich sehr zu wissen, dass es in der heutigen Welt eine solche Gruppe freundlicher Menschen gibt. Bitte setzen Sie Ihre Bemühungen fort und machen Sie weiter so.“
Einige Menschen bekundeten ebenfalls ihre Unterstützung, nachdem sie erfahren hatten, aus welchem Grund der Marsch stattfand.
Taisan erklärte, er habe zuvor noch nichts von Falun Dafa gehört. Nachdem er erfahren hatte, dass der Marsch dazu diente, die japanische Bevölkerung über die Menschenrechtsproblematik und die Verfolgung in China zu informieren, sagte er: „Schweigen kann den Status quo in keiner Weise ändern. Es ist gut, wenn man seine Stimme erhebt – ganz gleich, auf welche Weise. Ich hoffe, dass mehr Menschen die Wahrheit erfahren.“
Über den Auftritt der Tian Guo Marching Band meinte er: „Großartige Atmosphäre. Die Musik macht einfach glücklich.“ Zum Thema Organraub erklärte er: „Organe lebenden Menschen zu entnehmen, ist ein entsetzliches Verbrechen, das absolut nicht toleriert werden darf. Damit muss sofort Schluss sein!“
Itami sah den Marsch, während er spazieren ging. Er sagte, er habe bereits von Falun Dafa gehört und unterstütze die Aktivitäten der Praktizierenden „voll und ganz. Ich lehne die Unterdrückung durch die KPCh entschieden ab. Ich hoffe, dass sie nicht nachgeben und ihre Bemühungen fortsetzen. Ich unterstütze Sie voll und ganz!“
Menschen in Kyoto verurteilen Menschenrechtsverletzungen
Am 21. September veranstalteten Praktizierende einen Marsch in Kyoto. Ausgangspunkt war die Oike-Ohashi-Brücke.
Glenn Cheil aus den USA sagte: „Ich unterstütze die Falun-Gong-Praktizierenden in China. Ich lehne die Zwangsorganentnahme an unschuldigen Menschen entschieden ab. Niemand sollte ein solches Leid ertragen, um sein Leben fürchten oder in der ständigen Angst leben müssen, dass ihm jederzeit Organe entnommen werden könnten.“
Alessandro aus Italien erklärte: „Ich halte dies für ein äußerst wichtiges Thema und möchte meine Unterstützung für die Falun-Gong-Praktizierenden zum Ausdruck bringen. Sie haben diese großartige Veranstaltung organisiert, um die Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Es berührt mich sehr, denn es geht um eine äußerst ernste Angelegenheit. Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht hingenommen werden. Menschenrechte sind grundlegende Rechte, die jedem Menschen zustehen.“
Fernando Gasca aus Mexico (Minghui.org)
Fernando Gasca aus Mexiko erklärte, er habe zuvor nichts vom Organraub gewusst. Erst als er die Musikgruppe, die Menschenmenge und die Transparente sah, sei er auf das Thema aufmerksam geworden. „Das ist erschreckend. Ich möchte den Falun-Gong-Praktizierenden meine Unterstützung aussprechen“, sagte er.
Tochter einer rechtswidrig inhaftierten Praktizierenden bittet um Hilfe
Die in Japan lebende Falun-Dafa-Praktizierende Liling Zhang nahm an dem Marsch in Kansai teil. Sie forderte die KPCh auf, ihre Mutter Qiu Xiuping, die über 70 Jahre alt ist, freizulassen. Zudem hofft sie, dass die japanische Regierung und die internationale Gemeinschaft auf die Lage aufmerksam werden und Unterstützung anbieten.
Liling Zhang (Mitte) nimmt an einem Marsch in Kansai teil (Minghui.org)
Zhang berichtete, ihre Mutter sei am 28. Juli in der Provinz Guangdong festgenommen worden, als sie Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte. Seit mehr als 50 Tagen werde sie in der Haftanstalt der Stadt Shantou festgehalten; Besuche von Familienangehörigen würden ihr verweigert.
Zhang erklärte, das örtliche Büro 610 habe Druck auf ihre Verwandten ausgeübt, nachdem sie sich öffentlich gegen die Verfolgung ihrer Mutter ausgesprochen hatte. Damit habe man sie zur Rückkehr nach China zwingen wollen. Bereits im September vergangenen Jahres sei die Wohnung ihrer Familie rechtswidrig durchsucht worden. Auch Zhang und ihre beiden älteren Schwestern seien Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt gewesen, darunter Verhöre, die einen ganzen Tag und eine ganze Nacht gedauert hätten.
Zhang wies darauf hin, dass die Verfolgung gegen die chinesische Verfassung verstoße. Sie appellierte an die daran beteiligten Polizisten, die Situation klar zu erkennen und sich nicht zu Sündenböcken machen zu lassen, die später zur Rechenschaft gezogen würden.
Zudem rief sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, den in China verfolgten Praktizierenden mehr Aufmerksamkeit zu schenken, zur Beendigung der Menschenrechtsverletzungen beizutragen und sich dafür einzusetzen, dass getrennte Familien wieder vereint werden können.
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